Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am Dienstagnachmittag ein alkoholisierter Ford-Fahrer nachdem er einen Radfahrer bei einem Überholvorgang streifte und dieser leichte Verletzungen erlitt.
Nach Stand der Ermittlungen war ein 39-jähriger Radfahrer gegen 16:45 Uhr auf der Kreisstraße 4520 aus Richtung Knittlingen kommend in Richtung Kleinvillars unterwegs. Ein 42-jähriger Ford-Fahrer erfasste beim Überholen den Radfahrer seitlich. Der 39-Jährige stürzte, wurde leicht verletzt und in der Folge mit dem Rettungsdienst ein Krankenhaus gebracht. Beim Ford-Fahrer wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Alkoholvortest beim 42-Jährigen erbrachte einen Wert von etwa 2,2 Promille. Er musste in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben und die Polizei behielt seinen Führerschein ein.
Ein missglücktes Überholmanöver eines 23-Jährigen war wohl die Ursache eines Unfalls am Dienstagmorgen auf der Bundesautobahn Fünf, bei dem drei Fahrzeuge beteiligt waren und eine Person leicht verletzt wurde.
Ein 23-Jähriger war mit seinem Renault auf der Autobahn von Norden aus kommend in Richtung Karlsruhe unterwegs. Ungefähr auf der Höhe von Weingarten scherte er offenbar ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten aus und kollidierte mit einem bereits auf der Spur fahrenden Mercedes.
Durch den Zusammenstoß drehte sich der Kleinwagen des jungen Mannes quer zur Fahrbahn. Ein sich dem Unfallfahrzeug nähernder Bus versuchte einen Folgeunfall durch starkes Abbremsen noch zu verhindern. Nichts desto trotz wurde der querstehende Wagen vom Bus erfasst und in den Seitenstreifen abgewiesen.
Durch den Unfall wurde eine sich im Bus befindliche Person leicht verletzt, eine ärztliche Behandlung war jedoch nicht von Nöten.
An den Fahrzeugen entstand zum Teil erheblicher Sachschaden, die Gesamtschadenssumme wird auf circa 7.000 Euro geschätzt.
Zwei Kellereinbrüche im Karlsruher Stadtgebiet wurden in den vergangenen Tagen bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Die Diebe hatten es dabei auf Fahrräder und Elektrowerkzeug abgesehen.
Im ersten Fall brachen die unbekannten Täter zwischen Sonntag und Dienstag in mehrere Kellerabteile eines Mehrparteienhauses in der Donaustraße ein und stahlen dort diverse Gegenstände. In der Nacht von Montag auf Dienstag drangen ebenfalls bislang Unbekannte in einen Gemeinschaftsfahrradkeller in der Baumeisterstraße ein. Dort brachen sie mehrere Fahrradschlösser auf und stahlen drei Fahrräder.
Die weiteren Ermittlungen haben die Polizeiposten Südstadt und Rüppurr übernommen. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-3411 mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt in Verbindung zu setzen.
Bislang Unbekannte haben sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch an einem Zigarettenautomaten in der Tiefenbronner Straße zu schaffen gemacht.
Nach bisherigen Erkenntnissen öffneten der oder die Täter wohl unter Einsatz einer Flex einen Zigarettenautomaten im Bereich Wildpark und entwendeten daraus Tabakwaren. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen zum Aufbruch des Automaten am Stadtrand von Pforzheim oder Hinweisgeber zum Verbleib der entwendeten Zigarettenschachteln werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 07231 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Eine Passantin konnte am späten Nachmittag beobachten, wie zwei Jugendliche am Ettlinger-Tor-Platz mit einer Schusswaffe hantierten. Eine der beiden Personen steckte die Waffe in die Jackentasche und beide betraten ein Tabakwarengeschäft im ECE-Center. Nach kurzer Verweilzeit verließen sie das Einkaufscenter und liefen auf der Kaiserstraße in Richtung Europaplatz. Die beiden Jungen konnten lokalisiert und schließlich im Bereich der Erbprinzenstraße durch Polizeikräfte festgenommen werden. Es handelte sich um zwei 14- und 15 Jahre alte Jungen. Der 15-jährige hatte im Hosenbund eine Spielzeugwaffe, die so verändert wurde, dass sie als Spielzeugwaffe nicht mehr erkennbar war.
Nach eindringlich geführten Gesprächen wurden die beiden Jungen an die verständigten Eltern übergeben.
Ein alkoholisierter Autofahrer hat am Montagnachmittag in Eggenstein-Leopoldshafen gleich mehrere Unfälle verursacht und hierbei offenbar unter anderem ein Kind gefährdet, das nun gesucht wird.
Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr der 64-jährige Seat-Fahrer gegen 16:30 Uhr die Jahnstraße und nahm zunächst einer aus der Gartenstraße kommenden, bislang unbekannten Autofahrerin die Vorfahrt.
An der Einmündung der Dr.-Gustav-Knodel-Straße fuhr der 64-Jährige dann geradeaus über den dortigen Gehweg und kollidierte mit einer Mauer. Ein vor der Mauer auf dem Gehweg befindliches Kind wurde laut Zeugenaussagen offenbar beinahe von dem Seat des 64-Jährigen erfasst und rannte anschließend davon.
Nach kurzer Begutachtung des entstandenen Schadens setzte der Pkw-Führer seine Fahrt jedoch fort.
In der Dr.-Gustav-Knodel-Straße beschädigte er schließlich beim Versuch, seinen eigenen Pkw einzuparken ein anderes geparktes Auto und flüchtete anschließend zu Fuß in ein dortiges Wohnanwesen.
Eine Polizeistreife stellte den 64-Jährigen kurze Zeit später in dem Wohnanwesen. Der vorläufige Atemalkoholtest ergab einen Alkoholwert von 1,6 Promille. Bei dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe erhoben, sein Führerschein wurde vorerst einbehalten. Der entstandene Sachschaden wird auf 7.000 Euro beziffert.
Die ermittelnden Polizeibeamten des Polizeireviers Waldstadt suchen nach weiteren Zeugen und bitten insbesondere den gefährdeten Jungen sowie die Autofahrerin, sich unter 0721 967180 zu melden.
Der Junge ist geschätzte zehn bis 13 Jahre alt, er trug eine dunkelblaue Jacke und hat dunkles Haar.
Zu der Autofahrerin liegen bislang keine näheren Hinweise vor.
Auf offenbar unzureichende Ladungssicherung war eine auf der Bundesstraße 36 liegende Regentonne zurückzuführen, weshalb die Polizei nun Geschädigte und Zeugen sucht.
Die besagte Kunststofftonne fiel am Montagnachmittag gegen 13:20 Uhr bei einer Fahrt auf der B36 zwischen Leopoldshafen und Eggenstein von einem Pkw-Anhänger. Nach derzeitigen Erkenntnissen war sie vom 70-jährigen Lenker des Fahrzeugs zuvor offensichtlich nicht vorschriftsmäßig gesichert worden. Nachfolgende und in Gegenrichtung unterwegs gewesene Fahrzeuge mussten aufgrund des Hindernisses teilweise abbremsen und ausweichen.
Geschädigte sowie Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter 0721 967180 zu melden.
Am Montagabend überfiel ein bislang unbekannter Mann unter Vorhalt einer Waffe ein Hotel in Bruchsal und erbeutete einen vierstelligen Geldbetrag. Im Anschluss floh er und konnte trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen der Polizei bislang nicht festgenommen werden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand betrat der Täter gegen 21.00 Uhr ein Hotel im Industriegebiet Am Mantel und gab an der Rezeption zunächst vor, ein Hotelgast mit einer Reservierung zu sein. Unvermittelt soll der dann eine Schusswaffe gezogen haben. Derart eingeschüchtert übergaben die zwei anwesenden Angestellten dem Straftäter einen niedrigen vierstelligen Geldbetrag, bevor dieser das Hotel wieder verließ. Bei der Tat wurde niemand verletzt.
Die Überfallopfer, eine 32-jährige Frau und ein 22-jähriger Mann, beschreiben den Täter als rund 35 Jahre alt, etwa 170 cm groß und schlank, mit kurzen dunklen Haaren und einem Bart. Während des Überfalls habe er eine dunkle Sportjacke mit weißem Reißverschluss, weiße Sneaker, eine Mütze und einen blauen Mund-Nasen-Schutz getragen. Der Verdächtige wurde von mindestens einem weiteren Hotelgast gesehen.
Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe in Verbindung zu setzen.
Ein 34-Jähriger ist am Montagvormittag von einer unbekannten Person erpresst worden, nachdem er ein intimes Bild versendet hatte.
In der Zeit zwischen 11:45 Uhr und 21:00 Uhr wurde der 34-Jährige über einen Messenger von einer vermeintlichen Frau kontaktiert. Nachdem zunächst offenbar nur eine Unterhaltung auf Englisch geführt worden war, erhielt der Mann Bilder, auf denen man eine Frau in Unterwäsche erkennen konnte. In der Folge versendete auch er ein Foto von sich, welches ihn ohne Kleidung zeigte. Daraufhin drohte die Gesprächspartnerin, dieses Foto in den sozialen Medien zu veröffentlichen, sofern der 34-Jährige nicht bezahlen würde. In mehreren Einzelforderungen zwischen 200 Euro und 500 Euro bezahlte der Mann letztlich insgesamt 2.000 Euro an die unbekannte Person.
So schützen Sie sich vor „sexueller Erpressung“:
- Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen an.
- Prüfen Sie regelmäßig Ihre Account- und
Privatsphäreeinstellungen.
- Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher
Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber.
- Stimmen Sie nicht vorschnell einem Videochat zu.
- Im Zweifel: kleben Sie die Chatkamera zunächst ab, um lediglich
verbal zu kommunizieren und das Geschehen zu beobachten.
- Stimmen Sie keinen Entblößungen oder intimen Handlungen in
Videochats zu, wenn Sie die Person erst seit kurzem kennen.
- Halten Sie Betriebs- sowie Virenschutzsysteme auf Ihren
online-genutzten Endgeräten wie Smartphone, Laptop, Tablet oder
Computer immer auf dem aktuellen Stand, um sich vor
Schadsoftware, sogenannter Malware, zu schützen. Es gibt
Malware, die Ihre Webcam problemlos aktiviert und Sie damit
jederzeit filmen kann.
Weitere Präventionstipps und ein Video Ihrer Polizei finden Sie auf der Internetseite:
Schwere Verletzungen erlitten hat der Fahrer eines Kleintransporters nach einem Auffahrunfall am Dienstagmittag auf Gemarkung Pforzheim.
Nach bisherigen Erkenntnissen war gegen 11 Uhr der Fahrer eines Kleintransporters auf der Autobahn aus Richtung Karlsruhe kommend in Richtung Stuttgart unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Heimsheim fuhr der Kleintransporter am Stauende auf einen Tieflader-Sattelzug auf. Der Kleintransporter geriet in Brand. Der Fahrer wurde schwer verletzt und in der Folge in eine Klinik gebracht.
Die Autobahn musste während der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme zeitweise gesperrt werden. Der unfallbeteiligte Kleintransporter wurde abgeschleppt.
Am Unfallort waren neben der Feuerwehr auch der Rettungsdienst und die Polizei samt Rettungs- und Polizeihubschrauber im Einsatz.