Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Die Abwesenheit der Hausbesitzer nutzten bislang unbekannte Täter, um in ein Wohnhaus in Malsch einzubrechen.
Nach aktuellem Kenntnisstand verschafften sich die Täter am Montag, zwischen 14:30 Uhr und 19:45 Uhr, über die Terrassentür gewaltsam Zutritt in das Innere eines Wohnhauses in der Karl-Deubel-Straße. Auf der Suche nach Beute durchwühlten die Einbrecher in mehreren Stockwerken die Räumlichkeiten.
Der entstandene Diebstahl- und Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe nimmt Hinweise unter der Rufnummer 0721 666-5555 entgegen.
Auf Menschen, die vorgeben jemand anderes zu sein, trifft man nicht nur an Fasching.
Immer wieder registriert die Kriminalpolizei Fälle von Anlagebetrügen, die über Messengerdienste wie WhatsApp, Telegram oder Signal ihren Anfang nehmen. Unbekannte Täter geben sich hier in betrügerischer Absicht als Finanzexpertinnen oder -experten aus und verursachen hohe finanzielle Schäden.
Allein in den vergangenen Wochen wurden Geschädigte im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe um rund 2,5 Millionen Euro betrogen. Die Ermittler gehen darüber hinaus von einem großen Dunkelfeld aus, da mutmaßlich nicht jede Straftat der Polizei gemeldet wird.
Wie gehen die Betrüger vor?
Die Täter kontaktieren ihre Opfer meist über private Nachrichten oder in themenbezogenen Gruppen der Messengerdienste. Oft werden professionelle Webseiten, gefälschte Handelsplattformen oder manipulierte Screenshots von angeblichen Gewinnen eingesetzt, um eine Seriosität vorzutäuschen. Nach ersten Einzahlungen werden die Opfer mit der in Aussichtstellung höherer Rendite zu weiteren Überweisungen gedrängt. Es erfolgen zwar zum Teil geringe Gewinnauszahlungen, diese dienen jedoch hauptsächlich dazu, die potentiellen Opfer zu weiteren Einzahlungen zu bewegen. Eine Auszahlung der vorgetäuschten hohen Gewinne erfolgt jedoch nie.
Die Polizei warnt daher eindringlich:
Lassen Sie sich nicht zu Geldanlagen über Messengerdienste oder soziale Netzwerke verleiten.
Seien Sie skeptisch bei Versprechen hoher Renditen ohne Risiko; solche Angebote sind in der Regel unseriös.
Überprüfen Sie Anbieter und Plattformen über offizielle Finanzaufsichtsstellen wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Leisten Sie keine Vorauszahlungen und geben Sie keine persönlichen Daten preis.
Erstatten Sie umgehend Anzeige, wenn Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind.
Bei Fragen rund um das Thema „Anlagebetrug“ können Sie sich zudem mit der Kriminalinspektion 3 der Kriminalpolizei Karlsruhe unter 0721 666 -5301 in Verbindung setzen.
Die Flucht eines Verkehrsteilnehmers durch den Landkreis Freudenstadt endete am frühen Samstagmorgen im Industriegebiet von Altensteig mit der vorläufigen Festnahme des Autofahrers.
Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Freudenstadt beabsichtigte am Samstagmorgen gegen 03:40 Uhr, einen VW im Bereich der Stuttgarter Straße einer Kontrolle zu unterziehen.
Trotz deutlicher Anhaltezeichen setzte der 26-Jährige die Fahrt fort und erhöhte die Geschwindigkeit seines Fahrzeugs.
Im weiteren Verlauf missachtete der Flüchtige das Rotlicht einer Kreuzung.
Kurze Zeit später wurde der VW-Fahrer im Industriegebiet „Turmfeld“ bei Altensteig einer Kontrolle unterzogen.
Von dort aus flüchtete der 26-Jährige zu Fuß, verletzte sich hierbei und konnte kurz darauf durch die Beamten eingeholt und festgenommen werden.
Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der VW-Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 0,9 Promille.
Zudem ergaben sich Hinweise auf die Beeinflussung durch Betäubungsmittel.
Dem Mann wurde folglich eine Blutprobe entnommen.
Auf seiner Flucht wurde ein Verkehrszeichen beschädigt.
Er muss sich nun in einem umfangreichen Strafverfahren unter anderem wegen des Anfangsverdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Zu einem Wohnhausbrand ist es am Freitagabend in der Calwer Innenstadt gekommen. Das Gebäude ist aktuell nicht mehr bewohnbar.
Gegen 22.30 setzte eine Hausbewohnerin einen Notruf ab und meldete den Brand in einem Wohngebäude in der Bahnhofstraße. Eine große Anzahl an Feuerwehr- und Rettungskräften trafen neben der Polizei zügig am Ereignisort ein. Die leichtverletzte Mitteilerin konnte eigenständig das Gebäude verlassen und wurde später vorsorglich in einem Krankenhaus wegen dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation behandelt. Weitere Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Gebäude. Im Zuge der mehrstündigen Löschmaßnahmen verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht und wurde ebenso behandelt.
Der Gebäudeschaden wird auf einen unteren sechsstelligen Betrag geschätzt.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen des Bezirksdienst vom Polizeirevier Calw. Hinweise auf eine Vorsatztat liegen aktuell nicht vor.
Neben mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes waren starke Kräfte der Feuerwehr aus Calw, Hirsau, Altburg und Stammheim im Einsatz.
Ein alkoholisierter Autofahrer hat sich am Sonntagvormittag gegen 11:45 Uhr im Bereich Calw einer Verkehrskontrolle entzogen und in der Folge durch riskante Überholmanöver andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.
In den Fokus einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Calw fiel ein 53-jähriger Fahrer, da er während der Fahrt den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte.
Als die Beamten den 53-Jährigen in der Schömberger Straße einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten, beschleunigte der Fahrer stark und beabsichtigte sich mutmaßlich, der Kontrolle zu entziehen.
Hierbei gefährdete er mehrfach andere Verkehrsteilnehmer.
Nach kurzer Zeit hielt der Mercedes-Fahrer an und ließ sich schlussendlich doch kontrollieren.
Die Polizeibeamten stellten deutlichen Alkoholgeruch fest und führten einen Atemalkoholvortest durch. Dieser ergab einen Wert von etwa 0,9 Promille.
In der Folge musste der Mann eine Blutprobe abgeben, seinen Führerschein behielten die Beamten ein.
Das Polizeirevier Calw hat die Ermittlungen in dieser Sache aufgenommen. Insbesondere die Fahrer der beiden Autos, die während der Flucht überholt wurden, sowie weitere Zeugen, die durch die geschilderte Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Calw unter der Rufnummer 07051/1610 zu melden.
Ein stark alkoholisierter Autofahrer wurde am Samstagabend in Ebhausen von der Polizei gestoppt, nachdem er auf der Gegenfahrbahn zum Stehen gekommen war.
Ein aufmerksamer Zeuge meldete gegen 22:30 Uhr der Polizei einen Skoda-Fahrer, der in der Uferstraße auf der Gegenfahrbahn quer zum Stehen gekommen war. Der Fahrer machte einen stark betrunkenen Eindruck, was sich bei der Kontrolle durch die Beamten schnell bestätigte. Im Fahrzeuginneren wurde zudem eine angebrochene Schnapsflasche aufgefunden.
Bei der Überprüfung stellten die Polizisten einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,0 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet, um den genauen Alkoholwert festzustellen.
Der 45-jährige Fahrer muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Ihn erwartet eine Strafanzeige sowie ein Fahrverbot.
Die Polizei weist darauf hin, dass Trunkenheit am Steuer nicht nur die eigene Sicherheit gefährdet, sondern auch das Leben anderer Verkehrsteilnehmer. Die Polizei appelliert an alle Autofahrer, auf Alkohol im Straßenverkehr zu verzichten.
Bei einem Verkehrsunfall auf der L362 kam es am gestrigen Abend zu einem folgenschweren Vorfall, bei dem ein Fahrzeug gegen eine Leitplanke prallte und sich überschlug. Drei weitere Fahrzeuge wurden in den Vorfall involviert.
Nach ersten Ermittlungen befuhr ein 19-jähriger Opel-Fahrer gegen 19:00 Uhr die L362 in Fahrtrichtung Altensteig. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Fahrer mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte die Leitplanke und überschlug sich. Das Fahrzeug landete etwa 20 Meter weiter auf der Gegenfahrbahn auf dem Fahrzeugdach.
Durch den Unfall mussten drei nachfolgende Fahrzeuge ausweichen und kollidierten miteinander. Insgesamt wurden zwei Personen leicht verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Der Fahrer des Opel erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden an seinem Fahrzeug. Die weiteren Fahrzeuge wurden unterschiedlich stark beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 25.000 EUR geschätzt.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere bei schlechten Witterungsbedingungen und auf kurvenreichen Strecken, erhöhte Vorsicht walten zu lassen.
Beamte des Polizeireviers Horb haben am Samstag einen absolut fahruntüchtigen Quad-Fahrer sowie seinen Beifahrer im Rahmen einer Fahndung feststellen können.
Aufmerksame Zeugen meldeten gegen 19.45 Uhr einen offensichtlich betrunkenen Fahrer eines Quads auf einem Parkplatz in Empfingen, der in der Folge in Richtung Mühlheim davonfuhr.
Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten der 45-jährige Fahrer sowie sein Sozius an einer nahegelegenen Wiese festgestellt werden. Aufgrund der starken Alkoholisierung des Fahrers konnte ein Atemalkoholvortest erst im Krankenhaus durchgeführt werden. Dieser ergab einen Wert von 2,1 Promille.
Aufgrund seiner Alkoholisierung durfte der Fahrzeugführer nicht nur seinen Führerschein vorläufig abgeben, sondern musste noch eine Blutprobe abgeben.
Alkoholische Beeinflussung könnte die Ursache für einen alleinbeteiligten Unfall am Freitagabend gewesen sein.
Ein 29-jähriger Pkw-Fahrer befuhr gegen 22:00 Uhr die L362 in Fahrtrichtung Altensteig. Offensichtlich aufgrund alkoholischer Beeinflussung kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in eine Leitplanke.
Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholbeeinflussung des Fahrers. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille.
Unbeteiligte wurden durch den Unfall nicht gefährdet. Der Pkw musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt und musste neben einer Blutprobe auch seinen Führerschein abgeben.
Unbekannte haben die Abwesenheit der Bewohner am Samstag ausgenutzt, um in ein Einfamilienhaus einzubrechen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen verschaffte sich die Täterschaft zwischen 14:00 Uhr und 20:30 Uhr, Zutritt in das in der Arlingerstraße gelegene Wohnhaus. Sämtliche Schubladen wurden nach Diebesgut durchwühlt. Letztlich entwendeten die Einbrecher Bargeld im mittleren dreistelligen Betrag.
Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst Pforzheim zu melden.