Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Mehrere Personen aus einer mutmaßlich politischen Gruppierung beschädigten am Sonntagabend mit Farbe ein Schulgebäude, eine Straßenbahnhaltestelle und die Fassade eines Hotels im Bereich Mendelssohnplatz. Hierbei entstand ein geschätzter Sachschaden im fünfstelligen Bereich.
Aufmerksame Zeugen entdeckten gegen 22:40 Uhr mehrere vermummte, mutmaßlich weibliche Personen im Innenhof eines Schulgebäudes in der Kriegsstraße, die offenbar Graffitis an Wände sprühten. Auch sollen aus dieser Gruppe heraus pyrotechnische Gegenstände gezündet worden sein.
Die alarmierte Polizei stellte kurze Zeit später die Tatgruppierung fest, die sich zu diesem Zeitpunkt auf der Baumeisterstraße als Aufzug formiert hatte und deren Teilnehmer laute Parolen riefen. Beim Erkennen der ersten Streifenfahrzeuge flüchteten die vermummten Unbekannten in verschiedene Richtungen. Sechs weibliche Tatverdächtige im Alter zwischen 16 Jahren und 33 Jahren konnten eingeholt und kontrolliert werden.
Drei tatbeteiligte junge Frauen wurden kurzfristig in Gewahrsam genommen. Tatkleidungen, Vermummungsmaterial und Tatmittel konnten aufgefunden und sichergestellt werden. Weitere Farbschmierereien an einer Straßenbahnhaltestelle und einem Hotel stellte die Polizei im weiteren Verlauf fest.
Die Tatverdächtigen müssen sich nun unter anderem wegen Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und Verdacht des Landfriedensbruchs verantworten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Opfer der sogenannten „Sextortion“- Masche ist am Wochenende ein Jugendlicher geworden, nachdem er intime Fotos und Videos versendet hatte.
Nach derzeitigem Stand wurde der Geschädigte im Laufe des Samstags von einer ihm unbekannten Frau via vielgenutzter Social-Media-Plattformen angeschrieben. Im Laufe der Unterhaltung übersandte der junge Mann Nacktbilder sowie Videos an die Unbekannte. Folglich drohten ihm die Täter die Fotos und Videos zu veröffentlichen, sollte dieser nicht einen Betrag in mittlerer dreistelliger Höhe zu bezahlen. Abschließend kam der Jugendliche die Aufforderung nach und bezahlte mittels Geschenkkarten-Codes.
Die Polizei warnt vor Sextortion und rät, keine intimen Bilder an unbekannte Internetkontakte zu senden.
Seien Sie vorsichtig bei Online-Bekanntschaften, die schnell persönliche oder intime Inhalte verlangen.
Gehen Sie nicht auf Forderungen ein und überweisen Sie kein Geld.
Brechen Sie den Kontakt sofort ab und blockieren Sie den Account.
Sichern Sie Chatverläufe, Bilder und Profilinformationen als Beweise.
Erstattet Sie Anzeige bei der Polizei.
Ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer missachtete am Samstagnachmittag offenbar ein Stoppschild und gefährdete dabei mehrere Passanten.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand hielt der fließende Verkehr gegen 17:05 Uhr an einem Stoppschild im Kreuzungsbereich der Ritterstraße/Erbprinzenstraße, um Fußgänger die Straße überqueren zu lassen. Ein aus der Ritterstraße kommender roter BMW setzte hierbei abrupt und offenbar mit starker Beschleunigung zum Überholvorgang an und passierte ein wartendes Auto. Im Zuge des Manövers sprangen zwei Fußgänger beiseite, um eine Kollision mit dem BMW zu verhindern. Der unbekannte Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt anschließend in Richtung Kaiserstraße fort.
Bei dem gesuchten Sportwagen handelte es sich offenbar um einen roten BMW der 8er Serie mit dem Teilkennzeichen „SÜW“. Der Fahrer soll ein Mann gewesen sein.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgrund Gefährdung des Straßenverkehrs übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter 0721 666 3311 mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz in Verbindung zu setzen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Nachdem in der Nacht auf Donnerstag zwei Mülleimer in Brand gerieten, nahmen Polizeibeamte in unmittelbarer Nähe einen 20-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest.
Nach derzeitigem Kenntnisstand meldeten Anwohner gegen 01:05 Uhr einen Brand an einem Altpapierstapel, der zur Abholung in der Riefstahlstraße bereitgestellt war. Kurze Zeit später brannte ein an ein Wohnhaus angrenzender Mülleimer in der Rheinhold-Frank-Straße. Aufgrund von direkt neben dem Müllcontainer gelagerten Baumaterialien wäre ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude möglich gewesen. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten beide Brände, noch bevor größerer Schaden entstand.
Im Rahmen der unmittelbar eigeleiteten Fahndungsmaßnahmen trafen Polizeibeamte in Nähe der Rheinhold-Frank-Straße einen dunkel gekleideten Mann an. Die weiteren Kontrollmaßnahmen erhärteten den Verdacht eines möglichen Tatzusammenhangs des 20-Jährigen mit beiden Bränden. Der Festgenommene ist wohl ebenfalls mit einer versuchten schweren Brandstiftung in der Kaiserstraße vom 26.02.2026 in Verbindung zu bringen.
Der Beschuldigte wurde am Donnerstag einem Haftrichter des Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wegen des dringenden Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung und Sachbeschädigung Haftbefehl gegen den Beschuldigten erließ und den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Karlsruhe dauern an.
In ein Einrichtungshaus in Nagold sind noch unbekannte Einbrecher im Zeitraum zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen eingebrochen.
Auf gewaltsame Weise verschafften sich die Täter Zutritt in Räumlichkeiten des Fachmarkts in der Brunnenstraße. Anschließend wurden Schubladen durchwühlt und Schränke sowie Kassen aufgebrochen.
Die Täter entwendeten einen mittleren dreistelligen Betrag an Bargeld sowie eine Stoffmappe. Deutlich höher dürfte der verursachte Schaden zu Buche schlagen.
Das Polizeirevier Nagold bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 07452-93050 zu melden.
Mit den ersten warmen Tagen beginnt für viele Motorradfahrende die neue Saison. Das Gefühl von Freiheit, die unmittelbare Verbindung zur Straße und das besondere Fahrerlebnis prägen für viele den Reiz des Motorradfahrens. Gleichzeitig steigt mit dem Saisonauftakt auch das Unfallrisiko.
Die polizeiliche Bilanz für das Jahr 2025 weist im Stadt- und Landkreis Karlsruhe 456 Verkehrsunfälle unter Beteiligung motorisierter Zweiräder aus. Dies entspricht einem Zuwachs von 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In 254 Fällen waren die Zweiradfahrenden selbst die Unfallverursacher. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden stieg von 333 im Jahr 2024 auf 369 an. Insgesamt verzeichnete die Polizei 300 Leicht- und 74 Schwerverletzte. Vier Personen verunglückten tödlich.
Die Zahlen verdeutlichen den anhaltenden Handlungsbedarf in der Verkehrsunfallprävention. Die Polizei Karlsruhe wird daher auch weiterhin mit gezielten Motorradaktionen im Präsidiumsbereich präsent sein. Im Aktionsmonat Mai wird das Referat Prävention die Aufklärungsarbeit intensivieren und verstärkt das Gespräch mit Bikerinnen, Bikern und anderen Verkehrsteilnehmenden suchen.
Tipps und Hinweise für Motorradfahrende
Zum Saisonstart im März sollten Motorradfahrende bedenken, dass nicht nur die Maschinen eine mehrmonatige Winterpause hinter sich haben, sondern auch die eigene Fahrroutine erst wieder gefestigt werden muss.
Technikcheck:
Prüfen Sie den technischen Zustand Ihres Motorrads gründlich oder lassen Sie eine professionelle Inspektion durchführen.
Schutzausrüstung kontrollieren:
Entspricht der Helm der aktuellen ECE-Norm? Ein Helm sollte nach etwa fünf Jahren regelmäßiger Nutzung sowie nach Beschädigungen ersetzt werden. Motorradkleidung, Stiefel und Handschuhe gehören zur Standardausrüstung.
Sichtbarkeit erhöhen:
Für andere Verkehrsteilnehmende sind Motorräder nach der Winterpause wieder ein unbekanntes Bild auf den Straßen. Fahren Sie mit eingeschaltetem Licht und tragen Sie auffällige Schutzkleidung.
Fahrpraxis auffrischen:
Tasten Sie sich langsam heran. Fahren Sie aufmerksam, vorausschauend und behalten Sie die Geschwindigkeit im Blick. Ein Fahrsicherheitstraining kann helfen, Routine und Fahrgefühl zu verbessern.
Defensive Fahrweise:
Meiden Sie tote Winkel und rechnen Sie damit, dass Sie von anderen Verkehrsteilnehmenden übersehen werden. Verantwortung ist das oberste Gebot. Seien Sie locker und entspannt unterwegs. Denken Sie hinter die Kurve. Fahren Sie jede Strecke so, als wäre sie unbekannt. Auch Ihre Hausstrecke.
Gegenseitige Rücksichtnahme
Auch für andere Verkehrsteilnehmende sind Motorräder nach der Winterpause zunächst wieder ungewohnt im Straßenbild. Die Geschwindigkeit von Zweirädern wird häufig unterschätzt. Aufgrund ihrer schmalen Silhouette sind sie schwerer wahrnehmbar. Erhöhte Aufmerksamkeit und ein vorausschauender Fahrstil tragen zur Verkehrssicherheit bei.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-1201 zur Verfügung.
Bislang unbekannte Täter beschädigten in der Nacht auf Sonntag mehrere Fahrräder. Die Polizei sucht nach Zeugen und Geschädigten.
Nach bisherigen Erkenntnissen manipulierten die Unbekannten im Bereich der Klauprecht- und Hirschstraße an rund 20 Zweirädern. Die Taten dürften sich im Zeitraum von Samstagabend gegen 20:00 Uhr bis Sonntagmorgen gegen 10:00 Uhr zugetragen haben.
Ob es sich bei der Täterschaft um eine einzelne oder mehrere Personen handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 1800 Euro geschätzt
Das Polizeirevier Südweststadt hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder ebenfalls von den Beschädigungen betroffen sind, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666 3411 zu melden.
Zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht ist es am Donnerstagmorgen in der Robert-Bosch-Straße gekommen.
Nach ersten Ermittlungen befuhr der unbekannte Fahrer eines dunkelfarbenen Kleinwagens mit unbekannten Kennzeichen die Robert-Bosch-Straße in Richtung Siemensstraße.
Am rechten Fahrbahnrand waren entlang der Strecke mehrere Fahrzeuge geparkt. Als der unbekannte Fahrer an der Fahrzeugreihe vorbeifuhr, kam ihm auf Höhe der Firma Mandaric ein Pkw entgegen.
Dabei kam es zu einer Kollision im Begegnungsverkehr zwischen beiden Fahrzeugen. Zusätzlich wurde ein am Fahrbahnrand abgestellter Pkw beschädigt. Nach dem Unfall beschleunigte der Verursacher und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle in Richtung Siemensstraße, ohne seine gesetzlichen Pflichten nachzukommen.
An dem dunkelfarbenen Kleinwagen dürften deutliche Schäden sowohl auf der linken als auch auf der rechten Fahrzeugseite vorhanden sein.
Der entgegenkommende Pkw war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt.
Zeugen oder Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem dunkelfarbenen Kleinwagen bzw. dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Horb zu melden. Auch Hinweise auf ein Fahrzeug mit frischen Unfallschäden könnten für die Ermittlungen von Bedeutung sein.
Insbesondere werden Zeugen gesucht, die sich zum Unfallzeitpunkt in der Robert-Bosch-Straße oder im Bereich Siemensstraße aufgehalten haben.
Hinweise können Sie unter der Telefonnummer 07451 960 geben.
Eine alkoholisierte Autofahrerin verursachte am späten Mittwochnachmittag einen Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 5 und flüchtete anschließend. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen fuhr die 43-jährige Mercedes-Fahrerin gegen 17:40 Uhr auf der A 5 von Hockenheim kommend in Richtung Bruchsal. Mehrere Zeugen nahmen die wohl unsichere Fahrweise der Frau wahr und alarmierten daraufhin die Polizei.
Im weiteren Verlauf soll die Beschuldigte kurz vor der Autobahnabfahrt Kronau einen gelben Kleinlastwagen touchiert und dabei offenbar nicht unerheblich beschädigt haben. Anschließend entfernte sich die 43-Jährige unerlaubt von der Unfallörtlichkeit, verließ die Autobahn Höhe Kronau und fuhr weiter in Richtung Bad Schönborn.
Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Bruchsal unterzog die Mercedes-Fahrerin kurz vor der Ortseinfahrt Stettfeld einer Verkehrskontrolle. Im Rahmen der anschließenden Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf eine alkoholische Beeinflussung der Frau. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte schließlich einen Wert von rund 2 Promille.
Die 43-Jährige muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.
Zeugen und insbesondere der Geschädigte des gelben Kleinlastwagens werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bruchsal unter 07251 7260 zu melden.
Bei einer Verkehrskontrolle entzieht sich ein Autofahrer und flüchtet mit über 200 km/h auf der Autobahn 81 Richtung Stuttgart.
Am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr versuchte die Polizei im Bereich der Dammstraße in Horb am Neckar einen Pkw einer Verkehrskontrolle zu unterziehen, nachdem dieser mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen ist.
Der VW-Fahrer missachtete das Anhaltezeichen der Polizei und flüchtete über die B32 auf die Autobahn 81 in Fahrtrichtung Stuttgart. Dabei fuhr er mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h und schaltete seine komplette Fahrzeugbeleuchtung aus. Zudem überholte der Pkw mehrfach rechts, auch über den Standstreifen.
Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen an denen mehrere Streifen beteiligt waren, gelang dem Fahrzeugführer die Flucht.
Die Polizei bittet Zeugen, insbesondere Verkehrsteilnehmer, die sich zur genannten Zeit auf der B32 im Bereich Horb oder auf der Autobahn 81 in Fahrtrichtung Stuttgart befanden und möglicherweise durch die Fahrweise des VW-Passat Fahrers gefährdet wurden, sich beim Polizeirevier Horb am Neckar zu melden unter der Telefonnummer 07451 96-200.