Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Unbekannte versuchten im Laufe des Sonntags in eine Gaststätte in Stutensee-Spöck einzubrechen.
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die bislang unbekannten Täter ein Fenster beschädigten und anschließend versuchten in die Kneipe einzusteigen. Da das Fensterbrett bei dem Versuch wohl zerbrach, gelang es den Einbrechern nicht sich Zutritt zum Innenraum zu verschaffen.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 900 Euro geschätzt.
Ein 53-jähriger Mann wurde am Sonntagabend im Kurpark von Bad Mingolsheim Opfer eines Raubs. Der Täter konnte unerkannt fliehen.
Gegen 19:30 Uhr befand sich das spätere Tatopfer von einer Faschingsveranstaltung kommend zu Fuß auf dem Nachhauseweg. Im Kurpark kam dem 53-Jährigen ein unbekannter Mann entgegen und rempelte ihn unvermittelt so heftig an, dass er zu Fall kam. Dabei riss der Täter seinem Opfer ein hochwertiges Smartphone aus den Händen und ergriff die Flucht. Beim Versuch, den Räuber zu verfolgen, stürzte der Überfallene erneut zu Boden und verletzte sich an Gesicht und Knien.
Eine Personenbeschreibung zu dem unbekannten Täter liegt der Polizei bislang nicht vor. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Am Freitag gegen 15:50 Uhr kam es in der Waghäusler Straße in Waghäusel zu einem Verkehrsunfall zwischen einer 39-jährigen Autofahrerin und einer 49-jährigen Fußgängerin.
Die Fußgängerin war gerade dabei den Fußgängerüberweg zu überqueren, als sie von der Autofahrerin gestreift wurde. Offenbar wurde sie von der aus Richtung Westen kommenden Fahrerin übersehen. Durch den Zusammenstoß stürzte die Fußgängerin und zog sich leichte Verletzungen zu. Sie wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.
In der Nacht auf Montag brachen Unbekannte in ein Juweliergeschäft in Karlsruhe-Durlach ein.
Nach derzeitigen Erkenntnissen verschafften sich drei maskierte Täter gegen 03:00 Uhr über einen Seiteneingang Zugang zu einem in der Durlacher Allee gelegenen Einkaufszentrum. Im Inneren schlugen die Diebe die Glaseingangstüre eines Juweliergeschäfts ein, beschädigten im Verkaufsraum mehrere Vitrinen und nahmen Schmuck von bislang unbekanntem Wert an sich. Anschließend flüchteten die Einbrecher offenbar über einen Notausgang.
Zeugen werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Karlsruhe-Durlach unter der Rufnummer 0721/4907-0 zu melden.
Am Samstag, gg. 23.49 Uhr, befuhr ein 33 Jahre alter Pkw-Lenker die B 3 vom Seehof kommend in Richtung Einmündung Bulacher Straße. Ein 72-jähriger Radfahrer, welcher in selbiger Richtung fuhr, wollte an der benannten Einmündung nach links in diese abbiegen. Hierbei erfasste in der von hinten kommende Pkw des 33-jährigen frontal und der Radfahrer erlitt schwerste Verletzungen, an welchen er in einem Karlsruher Krankenhaus verstarb. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der verkehrspolizeilichen Ermittlungen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Seit Dezember 2022 wurden bei der Kriminalinspektion 3 des Polizeipräsidiums Karlsruhe Ermittlungen gegen eine zunächst unbekannte Gruppierung wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs im Tatphänomen „Falscher Polizeibeamter“ geführt. Das Ermittlungsverfahren wurde aufgrund eines vollendeten Betrugsfalls in Karlsruhe-Rüppurr eingeleitet.
Den Kriminalbeamten gelang es schließlich, vier Tatverdächtige zu ermitteln, die in unterschiedlicher Rollenverteilung – etwa als Organisator oder Geldabholer – entsprechende Betrugstaten begangen haben sollen. Durch das Amtsgericht Karlsruhe wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Durchsuchungsbeschlüsse sowie Haftbefehle erlassen. Im weiteren Verlauf konnten die vier Tatverdächtigen in Nordrhein-Westfalen und Hessen mit der Unterstützung dortiger Polizeikräfte festgenommen werden. Es handelt sich bei den Beschuldigten um vier Männer im Alter von 21, 22, 23 und 30 Jahren. Sie sollen in wechselnder Besetzung mindestens sechs Geldabholungen durchgeführt und hierbei einen Gesamtschaden von ca. 100.000 Euro verursacht haben. Ob die Beschuldigten noch für weitere gleichgelagerte Taten verantwortlich sind, ist Gegenstand der andauernden Ermittlungen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden die vier Männer am Mittwoch dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Ein Pkw-Lenker verursachte am Donnerstagabend auf der Mannheimer Straße einen Verkehrsunfall. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand.
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der 22-jährige Mazda Fahrer gegen 21:40 Uhr auf der Zufahrt zur Landesstraße 560 im Kurvenbereich wohl die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit einer Leitplanke kollidierte. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es offenbar nicht. Eine Polizeistreife unterzog den Mann anschließend einer Kontrolle. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab dabei einen Wert von 1,68 Promille. Bei der anschließenden Blutprobe auf der Dienststelle widersetzte sich der Beschuldigte den Beamten.
Der junge Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Nach ersten Erkenntnissen entstand an seinem Fahrzeug ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Der Schaden an der Leitplanke ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Dem Mann drohen nun mehrere Strafanzeigen unter anderem wegen Gefährdung im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte. Zudem wurde sein Führerschein einbehalten.
Im Bereich Mutschelbach kam es gestern Nachmittag auf einer Kreisstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Zwei Unfallbeteiligte mussten stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden.
Die Polizei geht davon aus, dass beide Pkw gegen 13:15 Uhr die Lindenstraße in gegensätzlicher Richtung befuhren. In einer scharfen Rechtskurve geriet offenbar ein 81-jähriger Mann mit seinem Auto aus bislang ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr und stieß mit dem entgegenkommenden Auto eines 49-jährigen Mannes frontal zusammen. Bei dem 49-jährigen befand sich noch eine 34-jährige, schwangere Frau als Beifahrerin im Fahrzeug. Der Rettungsdienst brachte die Frau sowie den 81-jährigen Pkw-Lenker mit bislang unbekannten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird nach derzeitigem Sachstand auf etwa 18.000 Euro geschätzt.
Bereits am Montag kam es auf der L562 bei Ettlingen beinahe zu einem Unfall mit zwei Fahrzeugen.
Gegen 15:40 Uhr fuhr ein Skoda-Fahrer auf der L562 in Richtung Ettlingen. Auf Höhe der Spurzusammenführung nach der Einmündung Pforzheimer Straße / Spinnereistraße wurde der 54-jährige Pkw-Lenker von einem schwarzen Ford mit hoher Geschwindigkeit überholt. Um eine Kollision zu vermeiden musste der Skoda-Fahrer stark abbremsen.
Einige Hundert Meter weiter vollzog der Ford-Fahrer plötzlich und unerwartet eine Vollbremsung und zwang den hinter ihm fahrenden Pkw-Lenker ebenfalls zu einer Vollbremsung. In der Folge stiegen beide Fahrer aus und es entwickelte sich ein Streitgespräch zwischen den Beteiligten.
Ein nachfolgender Pkw-Fahrer musste aufgrund der Verkehrssituation ebenfalls anhalten. Diese Person stieg aus, redete aber nicht mit den Streitenden. Den zuvor beschriebenen Verkehrsvorgang müsste dieser Pkw-Fahrer beobachtet haben und kommt als Zeuge in Betracht.
Der unbekannte Zeuge wird gebeten sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Rufnummer 07243-3200-0 in Verbindung zu setzen.
Um mehrere tausend Euro geschädigt worden sind von Mittwoch bis Donnerstag zwei weitere Personen aus dem Raum Freudenstadt und Calw, nachdem sie über den Messengerdienst Betrügern aufgesessen sind.
In beiden Fällen erhielten die 75- und 56-jährigen Personen zunächst eine SMS, in welcher sich die Betrüger unter der Legende, es handle sich um ein Kind der Angeschriebenen meldeten.
Die weitere Unterhaltung fand sodann über WhatsApp statt. Die angeblichen Kinder täuschten eine finanzielle Notlage vor und brachten die Geschädigten dazu, mehrere tausend Euro auf unbekannte Konnten zu überweisen. Der Gesamtschaden liegt im hohen vierstelligen Bereich.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer
- kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch
ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht, oder rufen Sie
die Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug handelt.
Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege, etwa eine Ihnen
bereits bekannte E-Mailadresse oder Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere Messenger sollten immer
misstrauisch machen und überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.