Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Gleich zwei Firmeneinbrüche in Pfaffenrot musste die Polizei Ettlingen zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen verzeichnen.
Bislang unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum zwischen 14:00 Uhr und 08:00 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem Firmengebäude „Im Schwarzenbusch“. Auf der Suche nach Wertgegenständen durchwühlten die Einbrecher Büros und nahmen Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro an sich. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.
Einen weiteren Einbruch verübten ebenfalls Unbekannte zwischen 16:00 Uhr und 08:00 Uhr in Firmenräumlichkeiten in der Straße „Zur Ziegelhütte“. Auch hier drangen die Täter gewaltsam ein und entwendeten diverse elektronische Geräte. Über die genaue Höhe des entstandenen Diebstahl- und Sachschadens kann noch keine Angaben gemacht werden.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 07243/32000 mit dem Polizeirevier Ettlingen in Verbindung zu setzen.
Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:
Ein 58-jähriger Mann wurde am Donnerstag Opfer eines betrügerischen Schockanrufs. Als er in Sorge um seine angeblich in Untersuchungshaft befindliche Schwester bei der Justizvollzugsanstalt Bremen anrief, stellte er fest, dass sich diese tatsächlich nicht in der vorgetäuschten Haftsituation befand. Daraufhin setzte sich der Angerufene selbständig mit der Polizei in Karlsruhe in Verbindung und konnte über die verbreitete Betrugsmasche aufgeklärt werden. Aufgrund gelungener Zusammenarbeit des Betroffenen mit der Kriminalpolizei konnte am darauffolgenden Tag eine 13-jährige Geldabholerin und ein 23-jähriger mutmaßlicher Hintermann vorläufig festgenommen werden.
Am Donnerstagnachmittag gegen 16:00 Uhr erhielt der 58-Jährige auf seinem Festnetzapparat einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten aus Bremen. Der Anrufer berichtete, dass die Schwester des Angerufenen einen tödlichen Unfall verursacht habe und forderte den Mann im Zusammenspiel mit einer angeblichen Staatsanwältin auf, eine Kaution von 58.000 Euro zu zahlen, um einen Gefängnisaufenthalt seiner Angehörigen zu verhindern. Im guten Glauben, seiner Schwester aus der misslichen Lage zu helfen, sagte der Betroffene die Zahlung zunächst zu. Die Trickbetrüger erfragten daraufhin die Mobilnummer ihres Opfers und wiesen es an, das Geld für die vermeintliche Kaution bei seiner Bank abzuheben. Nachdem der Mann die Vorbestellung der geforderten Geldsumme bestätigte, sagten die Täter zu, sich am Folgetag für eine Geldübergabe erneut mit ihm in Verbindung zu setzen.
Nachdem der Betroffene im Kontakt zur Polizei Karlsruhe die Täuschung erkannte, wurde das weitere Geschehen durch Beamte der Kriminalpolizei betreut. Auf deren Anweisung sagte der 58-Jährige den Tätern ein Treffen auf einem Parkplatz in der Balthasar-Neumann-Straße in Bruchsal zu. An dem vereinbarten Treffpunkt erschien eine Geldabholerin, die sich als Mitarbeiterin des Amtsgerichts vorstellte. Nach der Übergabe eines Umschlags mit der vermeintlichen Kaution verließ die Geldabholerin den Treffpunkt. Sie konnte durch Polizeibeamte bis zu einem Treffen mit einem 23-jährigen mutmaßlichen Hintermann überwacht und mit diesem gemeinsam vorläufig festgenommen werden.
Der 23-jährige Tatverdächtige wurde am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl gegen den Beschuldigten erließ und den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete. Die strafunmündige 13-jährige Geldabholerin wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.
Unbekannte brachen in der Nacht von Sonntag auf Montag in eine Tankstelle in Schöllbronn ein und entwendeten dabei Tabakerzeugnisse und Alkoholika.
Nach derzeitigen Erkenntnissen gelang es den Tätern im Tatzeitraum zwischen 21:00 Uhr am Sonntagabend und 04:00 Uhr am Montagmorgen, sich über eine Tür gewaltsam Zugang zum Verkaufsraum der Tankstelle in der Moosbronner Straße zu verschaffen. Anschließend räumten die Einbrecher einige Verkaufsregale leer und flüchteten unerkannt. Der Wert des Diebesguts liegt nach vorläufigen Schätzungen im unteren fünfstelligen Bereich.
Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit Hinweisen unter 07243 32000 beim Polizeirevier Ettlingen zu melden.
Der seit Mittwoch, 22.03.2023 vermisste Kivan H. aus Weingarten meldete sich am Montagmorgen wohlbehalten bei einer Polizeidienststelle. Er wird nun an seine Pflegeeltern überstellt.
Wir bitten darum, eventuell veröffentlichte Bilder des Jugendlichen zu löschen.
Polizeibeamten ist es in Pforzheim am Samstagabend gelungen, einen mutmaßlichen Autodieb zu ertappen.
Einer Streife war im Altstädter Kirchenweg ein entgegenkommender Mercedes-Benz GLE aufgefallen. Da die Beamten den Verdacht hatten, dass es sich bei dem Mercedes um ein Fahrzeug handeln könnte, das am Dienstag vergangener Woche in Brötzingen gestohlen wurde, wendeten sie umgehend, um den Mercedes sowie dessen Fahrer zu kontrollieren. Zwar verloren die Einsatzkräfte nach dem Wendemanöver das zügig fahrende Auto zunächst aus den Augen. In der Folge entdeckten sie den gesuchten Mercedes jedoch auf einem Parkplatz in der Altstädter Straße. Es stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um das gestohlene Fahrzeug handelte, der Fahrer war nicht mehr vor Ort. Letzterer kam jedoch später in Begleitung einer weiteren Person zurück und man stieg unter den Augen einer Zivilstreife in den gestohlenen Mercedes ein. Es folgte die vorläufige Festnahme der beiden 17-jährigen Tatverdächtigen. Einem vorherigen Fluchtversuch des ursprünglichen Fahrers setzten die Einsatzkräfte nach kurzer Verfolgung ein abruptes Ende.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die beiden 17-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige. Den gestohlenen Mercedes stellten die Beamten sicher.
Zu einer sexuellen Belästigung einer jungen Frau ist es am Freitagmorgen in der Pforzheimer Nordstadt gekommen.
Den bisherigen Ermittlungen zu Folge war die Frau gegen 11:10 Uhr mit dem Bus der Linie 6 als Fahrgast unterwegs. An der Haltestelle Philippstraße wurde sie im Bus, als sie von ihrem Sitzplatz aufstand um einem anderen Fahrgast das Aussteigen zu ermöglichen, von einer männlichen Person unsittlich berührt. Der Mann flüchtete anschließend aus dem Bus.
Laut Personenbeschreibung soll es sich bei dem Täter um einen zirka 1,70 Meter großen und etwa 35 Jahre alten Mann mit schlanker Statur, blond-rötlichen glatten kurzen Haaren und kurzem Vollbart handeln. Er sei mit einer schwarzen dünnen Jacke und einer schwarzen Hose (evtl. Arbeitshose) bekleidet gewesen.
Zeugen, die sachdienliche Angaben zur gesuchten Person machen können oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Rufnummer 07231 186-4444 zu melden.
Eingebrochen worden ist von Donnerstagabend auf Freitagmorgen in einen Galvanikbetrieb in der Pforzheimer Nordstadt.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen haben sich bislang unbekannte Täter in der Zeit von Donnerstagabend 19:30 Uhr bis Freitagmorgen 06:15 Uhr gewaltsam Zutritt in die Firma in der Güterstraße verschafft. Im Inneren durchsuchten die Eindringlinge die Räumlichkeiten und entwendeten Schmuck und Edelmetalle im mittleren fünfstelligen Bereich.
Der Ermittlungsdienst des Polizeireviers Pforzheim-Nord hat die weitere Sachbearbeitung übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-3211 beim Polizeirevier Pforzheim-Nord zu melden.
Nach einer Verkehrsunfallflucht am Freitagabend hat sich der Pkw-Lenker zunächst vom Unfallort entfernt, ist aber wieder an den Unfallort zurückgekommen und wurde letztlich als Fahrer identifiziert.
Mit bisherigem Ermittlungsstand versuchte ein 29 Jahre alter BMW-Fahrer, gegen 21:30 Uhr, sein Fahrzeug in der Enztalstraße einzuparken. Hierbei kollidierte er mit einer zum Gebäude einer Gaststätte gehörenden Holzstütze und fuhr mit seinem Fahrzeug davon. Der Sachschaden wird auf rund 350 Euro geschätzt. Ermittlungen am Unfallort ergaben, dass der in der Zwischenzeit zu Fuß zum Unfallort zurückgekehrte Mann, der Fahrer des BMW gewesen war. Da die Polizeibeamten Ausfallerscheinungen wahrnahmen, wurde dem Mann ein Atemalkoholvortest angeboten. Dieser ergab einen Wert von rund 1,2 Promille. Der 29-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort verantworten.
Ein Autofahrer verursachte am Freitagmittag durch ein gefährliches Überholmanöver einen Verkehrsunfall auf der Landstraße 599 zwischen Blankenloch und Weingarten.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand überholte ein 47-Jähriger mit seinem BMW gegen 13:50 Uhr auf der L 599 Höhe Kärcherhalle mehrere Fahrzeuge. In der Folge musste im Gegenverkehr ein noch unbekannter Fahrzeugführer stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Um eine Kollision mit diesem bremsenden Fahrzeug zu vermeiden, wich ein nachfolgender Ford-Lenker nach rechts aus, überfuhr eine kleine Böschung und beschädigte dabei sein Fahrzeug. Der vorausfahrende Fahrzeugführer fuhr offensichtlich weiter in Richtung Blankenloch. Die Verkehrspolizei konnte zwischenzeitlich den unfallverursachenden BMW-Fahrer ermitteln. Der Sachschaden an dem Ford kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Bei dem unbekannten Fahrzeug soll es sich um einen Kleinbus gehandelt haben. Dessen Fahrzeuglenker sowie Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei unter 0721 94484-0 in Verbindung zu setzen.
Gemeinsame Pressemeldung von Stadt Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:
Zwei männliche Personen haben sich am Freitagnachmittag gegen 15:20 Uhr im Kreuzungsbereich der Kriegsstraße zur Karl-Friedrich-Straße auf der Fahrbahn festgeklebt. Ziel der Aktion war es augenscheinlich, klimapolitischen Protest zum Ausdruck zu bringen. In der Konsequenz ergaben sich vornehmlich auf der Kriegsstraße zeitweilige Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Polizei musste Teile des Kreuzungsbereichs aus Verkehrssicherungsgründen sperren. Mehrere Angebote eines alternativen Kundgebungsorts lehnten die Protestierenden unter Inkaufnahme anhaltender Verkehrsbehinderungen ab.
Um 18:45 Uhr lösten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Karlsruhe die angeklebten Personen von der Fahrbahn ab. Nach Begutachtung durch das Tiefbauamt musste der betroffene Fahrbahnabschnitt im Anschluss von einer Fachfirma gereinigt werden. Die Polizei konnte den gesperrten Straßenabschnitt um 20:45 Uhr wieder für den Straßenverkehr freigeben.
Die beiden Männer müssen nun mit Anzeigen wegen versammlungsrechtlicher Verstöße rechnen. Zudem prüft das Polizeipräsidium Karlsruhe, inwieweit den beiden Gebühren für die aufwendigen Einsatzmaßnahmen in Rechnung gestellt werden müssen.
Maximilian Lipp, Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe