Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Über das Wochenende sind Unbekannte gewaltsam in eine Schule in der Dorfer Straße eingedrungen und haben Diebesgut im Wert von rund 500 Euro an sich genommen.
Nach bisherigem Kenntnisstand gelangte die Täterschaft zwischen Freitag, 13.10.2023, 18:00 Uhr und Montag, 16.10.2023, 07:15 Uhr über ein zuvor aufgebrochenes Fenster in einen Klassenraum. Hierbei wurde ein Schaden in Höhe von rund 300 Euro hinterlassen. Entwendet wurde zunächst nichts. In einen weiteren Raum gelangten die Täter indem sie wiederum ein Fenster beschädigten und ebenfalls einen Schaden von rund 300 Euro hinterließen. Ein dort gelagertes iPad nahmen die Einbrecher letztlich mit.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Nagold unter der Telefonnummer 07452 9305-0 in Verbindung zu setzen.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am späten Montagabend ein Mann in Nagold, nachdem er aufgrund eines defekten Scheinwerfers von der Polizei kontrolliert worden war.
Beamte des Polizeireviers Nagold bemerkten im Rahmen ihrer Streifentätigkeit am Montagabend gegen 23:20 Uhr einen Toyota, welcher mit kaputter Beleuchtung auf der Haiterbacher Straße unterwegs war. Im Rahmen einer anschließenden Kontrolle stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem 23-jährigen Fahrzeugführer fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,9 Promille. Der Mann musste in der Folge eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Den Führerschein des Fahrers behielten die Beamten ein. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Nach zwei Polizeieinsätzen im Bereich der Karlsruher Innenstadt am vergangenen Freitag mussten eine Polizeibeamtin und zwei Polizeibeamte ihren Dienst aufgrund hierbei davongetragener Verletzungen vorzeitig beenden.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge teilten Mitarbeiter einer Universität der Polizei gegen 08:10 Uhr mit, dass sich in einem Verwaltungsgebäude in der Kaiserstraße eine männliche Person unberechtigt aufhalten und trotz mehrfacher Aufforderung dieses nicht verlassen würde. Gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz verhielt sich der betreffende 39-Jährige offenbar sofort verbal aggressiv und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Weitere Polizeistreifen kamen zur Unterstützung hinzu. Gemeinsam gelang es schließlich den Mann Handschellen anzulegen. Hierbei mussten die Beamten auch Pfefferspray und den Schlagstock einsetzen.
Ein Polizeibeamter wurde durch einen Tritt ins Gesicht derart verletzt, dass er seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte. Ein weiterer Beamter musste seinen Dienst ebenfalls verletzt vorzeitig beenden. Auch der 39-Jährige trug Verletzungen davon, die in einer Klinik ambulant behandelt werden mussten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten ihn Beamte in ein psychiatrisches Krankenhaus.
Der zweite Vorfall ereignete sich in den Nachmittagsstunden des Freitags. Nach aktuellem Ermittlungsstand beobachtete eine Polizeistreife des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz gegen 15:10 Uhr auf der Kaiserallee im Bereich des Mühlburger Tors eine mutmaßliche Übergabe von Rauschgift. In der Folge sollte eine 42-Jährige, die das Rauchgift offenbar erworben hatte, von den Beamten kontrolliert werden. Die Frau versuchte mit einem Fahrrad zu fliehen. Den Polizeibeamten gelang es jedoch, die Tatverdächtige festzuhalten und schließlich vorläufig festzunehmen. Dabei zog sich eine Beamtin eine Verletzung an der Hand zu, weshalb auch sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnte.
In der Handtasche der 42-Jährigen fanden die Beamten kleine Mengen von Heroin und Kokain.
In beiden Fällen müssen die Tatverdächtigen nun mit Anzeigen unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Die seit vergangenen Freitag aus einer Pflegeeinrichtung in Karlsruhe-Rüppurr verschwundene 91-jährige Elfriede C., wurde am Montagmorgen in der Fautenbruchstraße in Karlsruhe tot aufgefunden. Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor. Nach der 91-Jährigen wurde seit ihrem Verschwinden intensiv gesucht. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
Bei einem Brand in einem Vereinsheim am Sonntagmorgen in Karlsruhe-Neureut entstand ein Sachschaden von rund 150.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge brach der Brand gegen 08:35 Uhr in der Küche des in der Straße „An der Sandgrube“ gelegenen Vereinsheims aus.
Beim Eintreffen der ersten Polizeistreife war aus dem Gebäude bereits eine starke Rauchentwicklung feststellbar und Teile der Küche standen in Vollbrand.
Dank des raschen Eingreifens Berufsfeuerwehr Karlsruhe und der Freiwilligen Feuerwehr Neureut konnte der Brand gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile verhindert werden.
Eine 40-jährige Frau sowie zwei Kinder, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in den Räumen befanden, konnten das Anwesen rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.
Aufgrund der starken Hitze-und Rauchentwicklung wurde das Innere des Gebäudes so stark beschädigt, dass es derzeit nicht nutzbar ist.
Eine vorsätzliche Brandstiftung kann beim aktuellen Ermittlungsstand ausgeschlossen werden. Die Polizei prüft derzeit jedoch, inwieweit ein fahrlässiges Handeln ursächlich für den Brand gewesen sein könnte.
In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel zu einer körperlichen Auseinandersetzung, nachdem ein Zeuge einen 16-Jährigen dabei beobachtet hatte, wie dieser geparkte Fahrzeuge beschädigte.
Nach derzeitigen Erkenntnissen lief der 16-Jährige gegen 01:10 Uhr die Winkelriedstraße entlang und trat dabei an einem geparkten Pkw einen Seitenspiegel ab. Auf seinem weiteren Weg beschädigte der junge Mann offenbar drei weitere Fahrzeuge in der Andreas-Hofer-Straße und der Sinnerstraße, indem er auf diese einschlug und eintrat.
Durch den Lärm wurde ein Anwohner auf den Tatverdächtigen aufmerksam und folgte dem Randalierer. Als der Zeuge den Jugendlichen in der Andreas-Hofer-Straße schließlich auf sein Verhalten ansprach, ging der 16-Jährige auf ihn los.
Nachdem sich der Zeuge mit einem Regenschirm gegen den Aggressor zur Wehr setzte, ergriff dieser zu Fuß die Flucht.
Im Rahmen einer umgehend eingeleiteten Fahndung, wurde eine Polizeistreife in der Durmersheimer Straße auf den Tatverdächtige aufmerksam, unterzog ihn einer Kontrolle und nahm ihn letztlich vorläufig fest.
Der an den Pkw entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Zeugen sowie mögliche weitere Geschädigte werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-West unter der Telefonnummer 0721 666-3611 in Verbindung zu setzen.
Ein Schwerverletzter sowie ein Sachschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro waren die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntag bei Bretten ereignete.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wollte eine 23-jährige Autofahrerin gegen 13:20 Uhr von der Landesstraße 1103 kommend nach links auf die Bundesstraße 35 einfahren. Beim Abbiegevorgang übersah sie offenbar einen dort in Richtung Knittlingen fahrenden, bevorrechtigten 30-jährigen Motorradfahrer und kollidierte mit ihm. Beim Zusammenstoß erlitt der Kradfahrer schwere Verletzungen und kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war eine örtliche Umleitung eingerichtet.
Bislang unbekannte Täter sind in der Zeit zwischen Freitag, 17:00 Uhr und Samstag, 00:20 Uhr über ein eingeworfenes Küchenfenster in ein Wohnhaus im Forchheimer Buchenweg eingedrungen.
Anschließend durchwühlten die Einbrecher auf der Suche nach Wertgegenständen sämtliche Räumlichkeiten. Der entstandene Diebstahl- sowie Sachschaden ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Das Polizeirevier Ettlingen bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter 07243 32000 zu melden.
Polizeibeamte haben am frühen Sonntagmorgen den Fahrer eines unfallflüchtigen Fahrzeugs ausfindig machen können, welches zuvor mit einem parkenden Pkw kollidiert war.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 68 Jahre alte Fahrer eines Audi, gegen 00:50 Uhr, die Lameystraße in Richtung Friedensstraße als er offenbar infolge alkoholischer Beeinflussung von der Fahrbahn abkam und gegen einen Skoda prallte. Im Anschluss entfernt er sich von der Unfallstelle ohne sich um die weitere Schadensregulierung zu kümmern. Ein aufmerksamer Zeuge verständigte die Polizei, welche sofort nach dem Fahrzeug fahndete und den verunfallten Audi mitsamt Fahrer an der Kreuzung Lameystraße / Glümerstraße antraf. Noch während der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholvortest vor Ort ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben. Der Schaden am Audi beläuft sich auf geschätzte 10.000 Euro, der Schaden am Skoda auf etwa 12.000 Euro. Den 68 -Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren mit mehreren Tatvorwürfen, unter anderem wegen Unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle.
Allgemeine Hinweise Ihrer Polizei:
Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“
gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
Ab 1,1 Promille wird bei Kfz-Lenkern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt,
Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 12-fache. (Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).
Schwer verunfallt ist am Freitagmittag auf der Landesstraße 351 der 23-jährige Fahrer eines Kraftrads.
Nach bisherigem Sachstand befuhr der Mann, gegen 15:30 Uhr, mit seiner Aprilia die L 351 / Enztalstraße von Bad Wildbad kommend in Richtung Enzklösterle. In einer Kurve, auf Höhe Hausnummer 7, überschlug sich das Kraftrad und blieb auf einer Pferdkoppel liegen. Durch den Sturz zog sich der 23-Jährige schwere Verletzungen zu. In der Folge wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden am Motorrad wird auf rund 6.000 Euro geschätzt. Ob möglicherweise ein Bremsfehler ursächlich für den Unfall war, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.