Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Am Freitagnachmittag zwischen 16:00 Uhr und 17:10 Uhr kam es auf der BAB5 zwischen Karlsruhe und Rastatt zu mehreren Straßenverkehrsgefährdungen. Ein 50-Jähriger befuhr mit seinem weißen VW T-Roc die BAB5 in südliche Richtung und überholte mehrere Verkehrsteilnehmer auf der rechten Spur und auf dem Standstreifen. Darüber hinaus machte er mehrere Vollbremsungen, so dass es zu gefährlichen Situationen und Beinahunfällen kam.
Verkehrsteilnehmer, welche diese Situation beobachtet haben oder selbst durch das Verhalten gefährdet wurden, werden gebeten sich mit dem Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Karlsruhe in Verbindung zu setzen. Tel. 0721 944840
Nachdem es zu mehreren Vorfällen durch entwichene Hunde in Pforzheim-Buckenberg kam, sucht die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Pforzheim nach eventuellen weiteren Geschädigten.
Nach bisherigen Kenntnisstand waren am Donnerstag gegen 15:00 Uhr vier Hunde aus einem umzäunten Grundstück in der Römerstraße entwichen und streiften hiernach umher. Auf einem Grundstück in der Elsterstraße liefen sie zu einer Stelle, an der sich mehrere Meerschweinchen befanden. Ein Großteil der Meerschweinchen starb bislang noch aus unbekannten Gründen. Im weiteren Verlauf gingen die Hunde einen Jugendlichen an, indem ein Hund ihm in den rechten Unterarm biss. Er erlitt eine leichte Quetschung. Die vier Hunde verließen daraufhin über das Nachbargrundstück den Garten. Anschließend gingen sie einen weiteren Jugendlichen an, wobei dieser sich in eine Garage flüchten konnte. Er wurde bei dem Vorfall nicht verletzt, allerdings wurde seine Jacke beschädigt.
Auch eine Frau, die von den Hunden ebenfalls attackiert wurde, blieb unverletzt.
Die Hunde konnten schlussendlich durch die hinzugeeilten Beamten der Polizeihundeführerstaffel zusammengetrieben und teilweise auch unter Einsatz von Pfefferspray unter Kontrolle gebracht werden, bis der Hundebesitzer an der Örtlichkeit eintraf und sich diesen annahm.
Den Hundehalter erwartet nun eine Strafanzeige. Ausserdem wird die zuständige Stelle der Stadt Pforzheim informiert.
Etwaige weitere Geschädigte werden gebeten sich unter 07231/12581 311 bei der Polizeihundeführerstaffel zu melden.
Drei verletzte Personen und Sachschaden im sechsstelligen Eurobereich sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagmittag bei Mühlacker ereignet hat.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge war der Fahrer eines Leichenwagens gegen 12:15 Uhr auf der Landesstraße 1134 von Pinache in Fahrtrichtung Mühlacker unterwegs, als plötzlich ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem bei ihm auftrat. In der Folge verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der Leichenwagen mit zwei entgegenkommenden Autos. Durch den Unfall erlitten sowohl der Fahrer des Leichenwagens als auch die Fahrer der beiden entgegenkommenden Fahrzeuge nach bisherigen Informationen jeweils leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Leichenwagens musste wegen seines schwerwiegenden medizinischen Problems in der Klinik stationär aufgenommen werden. Beim Unfall entstand nach ersten Schätzungen Sachschaden von insgesamt über 100.000 Euro. Die Landesstraße musste während der Einsatzmaßnahmen im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt werden.
Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die Feuerwehren aus Mühlacker und Wiernsheim im Einsatz. Ein Leichnam befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in dem Leichenwagen.
Erneut haben SMS-Betrüger zugeschlagen und dieses Mal eine Frau aus Nagold um viel Geld gebracht.
Die Geschädigte hatte am Dienstag von einer unbekannten Nummer eine Textnachricht auf ihr Mobiltelefon erhalten, in welcher der Anschein erweckt wurde, dass es sich beim Absender der Nachricht um ihren Sohn handele. Im weiteren Verlauf brachten die Gauner die Geschädigte mithilfe einer Lügengeschichte dazu, einen mittleren vierstelligen Eurobetrag auf ein Bankkonto zu überweisen. Zu einem späteren Zeitpunkt bemerkte die Frau dann, dass sie das Geld nicht an ihren Sohn, sondern auf ein von Betrügern genutztes Konto überwiesen hatte. Das Polizeirevier Nagold hat die Ermittlungen übernommen.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt erneut folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über SMS, Whatsapp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Am Donnerstagmorgen kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde.
Eine 18-jährige Seat-Fahrerin befuhr am Donnerstagmorgen, gegen 07.20 Uhr, die Robert-Bosch-Straße vom Hauptbahnhof kommend. Am Übergang zur
Max-Eyth-Straße beabsichtige sie geradeaus weiterzufahren. Im weiteren Verlauf kam es, aus derzeit nicht näher bekannten Gründen, zu einer Kollision mit einem die Straße querenden Fußgänger. Der Fußgänger wurde hierbei schwer verletzt.
Der 54-jährige Fußgänger wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Am Pkw entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro.
Am 7. Dezember 2023 wurde Andreas Bjedov als neuer Leiter des Führungs- und Einsatzstabs und zudem stellvertretenden Leiter des Polizeipräsidiums Karlsruhe in sein Amt eingeführt.
Die feierliche Amtseinführung unter der Leitung von Polizeipräsidentin Caren Denner erfolgte im Beisein des gesamten Führungskreises des Polizeipräsidiums Karlsruhe sowie ausgewählten Vertretern von Justiz, Kommunalverwaltung und Behörden mit Sicherheitsaufgaben. „Es freut mich sehr, dass die Leitung des Polizeipräsidiums Karlsruhe mit Andreas Bjedov jetzt wieder komplett ist. Mit seiner Einsatzerfahrung und seiner Persönlichkeit ist er bestens geeignet als künftiger Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Karlsruhe“ so Polizeipräsidentin Caren Denner.
Der 51-jährige Andreas Bjedov kehrt für die neuen Aufgaben zurück zu seinen beruflichen Wurzeln. Bereits 1992 bis 1999 und 2002 bis 2003 war er in verschiedenen Funktionen in der Region Karlsruhe tätig. Zuletzt leitete er die Schutzpolizeidirektion beim benachbarten Polizeipräsidium Pforzheim. „Es erfüllt mich mit Freude und Stolz, nun wieder zurück nach Karlsruhe zu kehren. Polizeiarbeit ist Teamarbeit und dies gilt insbesondere auch für die Leitung des Präsidiums. Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit sowohl innerhalb des Präsidiums als auch mit unseren externen Sicherheitspartnern“ so Andreas Bjedov.
Andreas Bjedov ist verheiratet und wohnt mit seiner Familie in der Klosterstadt Maulbronn (Enzkreis).
Ihren Führerschein abgeben müssen hat eine 32-Jährige nach einer mutmaßlichen Fahrt unter Alkoholeinfluss am frühen Donnerstagmorgen in Wiernsheim-Iptingen. Weiterhin soll die Frau für einen Verkehrsunfall der besonderen Art verantwortlich sein.
Die 32-Jährige steht im Verdacht, gegen 1:45 Uhr mit ihrem Auto in der Mönsheimer Straße unterwegs gewesen zu sein und dann angehalten zu haben. Laut Zeugenaussagen sprang im weiteren Verlauf offenbar der Motor nicht mehr an und die Frau soll ihren Wagen dann angeschoben haben. Dabei habe sich die Fahrerin an der geöffneten Fahrertür befunden und habe das Lenkrad gehalten. Als sich das Fahrzeug in Bewegung gesetzt hätte, habe die Fahrerin versucht, in das Auto zu springen. Den Zeugenaussagen zufolge, sei sie dabei zu Fall gekommen und das Fahrzeug sei fahrerlos die in die Mönsheimer Straße mündende, abschüssige Kelterstraße entlang gerollt. Schließlich prallte das Auto gegen den Betonsockel einer Scheune und beschädigte offensichtlich zudem ein geparktes Fahrzeug. Die 32-Jährige soll sich dann aus dem Staub gemacht haben, woraufhin die hinzugeeilten Beamten sie an ihrer Wohnanschrift antrafen. Ein mit ihr in der Folge durchgeführter Alkoholvortest hatte einen Wert von rund einem Promille zum Ergebnis. Da die 32-Jährige über Schmerzen klagte – anscheinend war ihr Auto ihr über das Bein gerollt – verständigten die Beamten den Rettungsdienst. Außerdem musste sie eine Blutprobe abgeben und die Polizisten behielten ihren Führerschein ein.
Ausströmendes Kohlenmonoxid hat am späten Mittwochabend in Pforzheim dazu geführt, dass Einsatzkräfte zwei Gaststätten sowie mehrere Wohnungen geräumt haben. Rund 250 Menschen sind betroffen gewesen. Zwei Personen haben in ein Krankenhaus gebracht werden müssen.
Nachdem in zwei Wohnungen eines Gebäudes in der Zehnthofstraße gegen 21:30 Uhr erhöhte Kohlenmonoxidwerte festgestellt worden waren, musste das gesamte Gebäude geräumt werden. Da sich in dem Objekt auch zwei Gaststätten befinden, waren es am Ende etwa 250 Personen, die davon betroffen waren. Zwei Bewohner wurden vom Rettungsdienst wegen einer Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht laut bisherigen Informationen nicht.
Die folgenden Ermittlungen ergaben Hinweise darauf, dass die Abgasführung eines Pizzaofens einer der beiden Gaststätten Ursache für die erhöhten Kohlenmonoxidwerte sein könnte. Es besteht der Verdacht, dass von dort aus Kohlenmonoxid die Bausubstanz durchdrang und in die Wohnungen gelangte.
Der weitere Betrieb des Pizzaofens wurde untersagt. Nachdem die Feuerwehr erneute Messungen durchgeführt hatte und keinen erhöhten Kohlenmonoxidwert mehr feststellte, konnten die Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Neben Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch Kräfte des DRK-Ortsverbands im Einsatz.
Mit dem Rettungshubschrauber musste ein 35-jähriger Lkw-Fahrer am Donnerstagmittag nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn A 8 in ein Krankenhaus geflogen werden.
Nach bisherigem Sachstand befuhr ein litauischer Sattelzug, gegen 12:45 Uhr, den rechten Fahrstreifen der A 8 auf Höhe Gemarkung Friolzheim, als der 35 Jahre alte Fahrer eines rumänischen Sattelzugs zwischen den Anschlussstellen Heimsheim und Pforzheim-Süd ebenfalls auf den rechten Fahrstreifen wechselte, hierbei offenbar das Stauende übersah und nahezu ungebremst auf den vor ihm fahrenden Sattelzug auffuhr. Die Kollision war derart heftig, dass der 35-Jährige in seiner Fahrerkabine eingeklemmt wurde. Letztlich konnte er von der Feuerwehr befreit und mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen werden. Der 42-jährige Fahrer des litauischen Sattelzugs wurde beim Unfall nicht verletzt. Der Gesamtsachschaden ist derzeit noch nicht bezifferbar, dürfte aber im sechsstelligen Bereich liegen.
Die Bergung der Sattelzüge gestaltet sich derzeit noch schwierig, da unter anderem die Ladung des litauischen Sattelzugs in Form von vollen Getränkefässern von Hand umgeladen werden muss.
Neben dem Rettungsdienst und der Feuerwehr war die Polizei mit mehreren Streifenwägen sowie einem Dienstmotorrad im Einsatz. Ebenfalls war die Autobahnmeisterei vor Ort, um sich um die Nassreinigung und durch den Unfall entstandene Beschädigung auf der Fahrbahn zu kümmern.
Die Autobahn A 8 in Richtung Karlsruhe wird aufgrund von Verlade- und Bergungsarbeiten bis 20 Uhr zeitweise voll gesperrt werden müssen. Sofern möglich wird der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Nach zwei Einbrüchen in einer Bankfiliale und einem Fachgeschäft für Heimtierbedarf in Kürnbach in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sucht die Polizei Zeugen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschafften sich gegen 00:45 Uhr bislang unbekannte Täter zunächst gewaltsam über ein Fenster Zutritt zu dem Fachgeschäft in der Mühlstraße. Von dort gelangten die Einbrecher mit brachialer Gewalt in die angrenzenden Räume des Geldinstituts.
Hier versuchten sie offensichtlich, die Tür zu einem Funktionsraum der Filiale gewaltsam zu öffnen. Aus noch unbekannten Gründen brachen die Täter ihr weiteres Vorgehen ab und flüchteten wohl über ein Fenster auf der Rückseite des Gebäudes in Richtung eines angrenzenden Gartengrundstücks. Einbruchswerkzeug, welches mit der Tat in Verbindung stehen dürfte, wurde auf dem Fluchtweg aufgefunden.
Trotz intensiver Fahndung der Polizei konnten die Täter nicht mehr festgestellt werden.
Ob die Einbrecher etwas entwendeten, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Höhe des Sachschadens kann bislang nicht beziffert werden.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 07252/5046-0 mit dem Polizeirevier Bretten in Verbindung zu setzen.