Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Eine 51-jährige Autofahrerin ist am Mittwochabend absolut fahruntüchtig mit ihrem Pkw auf der Landesstraße 362 unterwegs gewesen.
Polizeibeamten der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim-Außenstelle Freudenstadt fiel gegen 18:50 Uhr, während ihrer Streifenfahrt ein vor ihnen fahrender VW auf der Landesstraße 362 von Nagold kommend in Richtung Rohrdorf auf. Während der Hinterherfahrt konnten fahrbedingte Auffälligkeiten festgestellt werden. In der Folge wurde die Autofahrerin in Rohrdorf einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde deutlicher Alkoholgeruch bei der 51-Jährigen wahrgenommen. Ein mit der VW-Fahrerin durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von rund 2,3 Promille. Der Frau musste im Anschluss an die Kontrolle eine Blutprobe abgeben. Der Führerschein wurde durch die Polizei einbehalten und sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Unbekannte verschafften sich am Donnerstag Zutritt in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Sophienstraße.
Nach aktuellem Kenntnisstand hebelten die Täter zwischen 07:20 Uhr und 18:15 Uhr die Balkontür auf der Rückseite des Hauses auf und konnten so die Wohnung im Hochparterre betreten. Die Einbrecher durchsuchten anschließend offenbar die Wohnung nach wertvollem Diebesgut. Entwendet wurden wohl mehrere Schmuckgegenstände und eine Uhr.
Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Polizeipräsidiums Pforzheim: Tatverdächtiger fährt auf Polizeibeamten zu und verletzt ihn – Haftbefehl wegen versuchten Mordes
Das Alter des Tatverdächtigen ist 18 Jahre – nicht wie versehentlich veröffentlicht 28 Jahre. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen.
Ein 58-jähriger Mann, der am Mittwochmorgen in der Hermann-Billing-Straße mit einem offen getragenen Messer beobachtet wurde, sorgte für einen Polizeieinsatz.
Eine Zeugin machte eine Polizeistreife gegen 09:15 Uhr auf einen Mann aufmerksam, der mit einem Messer in der Hand auf der Straße laufen würde. Als die Beamten kurz darauf den 58-Jährigen feststellten und ansprachen, ging dieser ohne erkennbare Reaktionen auf die Polizisten zu. Hierbei hielt er ein sogenanntes Cuttermesser weiter in der Hand.
Unter Androhung des Schusswaffengebrauchs und mehrmaligen erfolglosen Aufforderungen, das Messer wegzulegen, gelang es den offensichtlich psychisch auffälligen Mann von hinten zu ergreifen und auf den Boden zu bringen.
Erst mit dem Einsatz des Schlagstocks gegen die Hand des Verdächtigen, konnte er von den Kräften entwaffnet und in Gewahrsam genommen werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Aufgrund seines Zustandes wurde der 58-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Zu einer Gefährdung oder konkreten Bedrohung von unbeteiligten Personen kam es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.
Wie bereits berichtet, verunfallte am Mittwochmittag gegen 12:25 Uhr ein Sattelzug alleinbeteiligt auf der L564 in Höhe Marxzell.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhr der mit leeren Transportboxen beladene Sattelzug auf der L564 von Fischweier kommend in Richtung Marxzell. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 62-jährige Fahrer kurz vor dem Ortseingang Marxzell mit den Rädern der rechten Fahrzeugseite ins unbefestigte Bankett und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Im weiteren Verlauf kippte der Sattelzug in der Böschung um und blieb auf der Seite liegen.
Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 80.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Bahnstrecke bis 17:30 Uhr sowie die L564 bis ca. 19 Uhr in beide Richtungen gesperrt.
Tatverdächtiger fährt auf Polizeibeamten zu und verletzt ihn – Haftbefehl wegen versuchten Mordes
Am 24.11.2024 fahndeten Polizeibeamte nach einem Fahrzeug, welches nach einer vorherigen Gefährdung des Straßenverkehrs und gestohlenen Kennzeichen flüchtig gegangen war. Zwei Polizeibeamte des Polizeireviers Freudenstadt entdeckten den gesuchten VW, gegen 18:25 Uhr, in Alpirsbach, vor einer Bar in der Freudenstädter Straße. Die Polizeibeamten stiegen aus dem Streifenwagen aus, um eine Personen- und Fahrzeugkontrolle durchzuführen. Beim Erkennen des Streifenwagens setzte der Fahrer des VW zunächst ein Stück zurück, um im Anschluss zu beschleunigen und auf einen der beiden Polizeibeamten zuzufahren. Hierbei erfasste er den 27-jährigen Polizeibeamten frontal und lud diesen auf die Motorhaube auf. Dem Angefahrenen gelang es letztlich abzuspringen, wobei er leichte Verletzungen davontrug. Im Anschluss flüchtete der Fahrzeugführer mit einem unbekannten Beifahrer in Richtung Stadtmitte Alpirsbach.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige über keine gültige Fahrerlaubnis verfügte und er mit dem VW ohne gültige Haftpflichtversicherung im Straßenverkehr unterwegs gewesen war.
Der 18-jährige deutsche Staatsbürger wurde am 04.12.2024 festgenommen und dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Rottweil vorgeführt. Ein Haftbefehl wurde erlassen und in Vollzug gesetzt.
Eine bislang unbekannte Täterschaft verschaffte sich zwischen Montag und Mittwoch Zugang zu einem Einfamilienhaus.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen wurde zwischen Montag, 15:00 Uhr und Mittwoch, 11:30 Uhr, in ein Wohnhaus in der Mahlbergstraße eingebrochen. Im Anschluss wurden mehrere Räume durchsucht. Ob und was gestohlen wurde, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich unter der Rufnummer 07231 1864444 beim Kriminaldauerdienst Pforzheim zu melden.
Allgemeine Hinweise:
Die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen informieren Sie kostenlos, unabhängig, produktneutral und kompetent, welche Sicherungen am Haus sinnvoll sind. Termine beim Polizeipräsidium Pforzheim können über die Rufnummer 07231 186-1201 vereinbart werden.
Sensibilisieren Sie bitte Familie, Freunde und Bekannte zum Thema Einbruch.
Hierfür hat das Polizeipräsidium Pforzheim auch ein Hinweisbild („Aufpassen…
in der dunklen Jahreszeit“) erstellt, das zum Herunterladen auf der folgenden Seite bereitgestellt wird: https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/. Laden Sie sich dieses Bild herunter und teilen Sie dieses über Ihre Kanäle in den sozialen Medien (WhatsApp, Facebook, Instagram etc.).
Am Mittwochnachmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einer Rollerfahrerin und einer Straßenbahn in Daxlanden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr gegen 15:00 Uhr eine 28-jährige Rollerfahrerin auf dem Fuß- und Radweg der Straße „Kleiner Anger“ über den dortigen Bahnübergang. Hierbei übersah sie wohl das Rotlicht für sie. Der Fahrer einer herannahenden Straßenbahn der Linie S2 leitete eine Gefahrenbremsung ein, konnte aber eine Kollision nicht mehr verhindern. Das Zweirad wurde in der Folge unter der Straßenbahn eingeklemmt und mehrere Meter mitgeschleift. Die 28-Jährige wurde nach aktuellem Kenntnisstand nicht verletzt. Sie kam für weitere Untersuchungen vorsorglich in ein Krankenhaus. Auch von den Fahrgästen erlitt wohl niemand eine Verletzung.
Für die Maßnahmen am Unfallort war die Strecke für etwa eine Stunde gesperrt.
Der Sachschaden an der Straßenbahn wird auf etwa 10.000 EUR geschätzt, der Roller erlitt einen Totalschaden.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721/94484-0 bei der Verkehrspolizei Karlsruhe zu melden.
Einen hohen finanziellen Schaden erlitt eine Frau, nachdem sie Opfer eines Romance-Scamming Betrugs geworden ist.
Anfang des Jahres kam die 77-Jährige über WhatsApp in Kontakt mit dem späteren Täter. Über ein halbes Jahr wirkten offenbar professionelle Betrüger derart geschickt auf die Frau ein, dass diese mehrere Bargeld-Übersendungen sowie Überweisungen in die Türkei schickte. Der finanzielle Schaden, den die Frau erlitt, beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Nachdem sie keine Entschädigung für ihre Zahlungen erhielt, erstattete die Frau Strafanzeige bei der Polizei.
Tipps und Hinweise Ihrer Polizei:
Wie erkenne ich einen Romance- oder Love-Scammer?
1. An der Kontaktaufnahme:
Über Netzwerke oder Dating-Seiten kommen Scammer an Mailadressen. Eine knappe Mail in englischer Sprache mit einer Einladung zum Chat dient als Lockmittel. Da die Betrüger oft mit deutschen Mailadressen arbeiten, ist selten ersichtlich, dass sich hinter den netten Zeilen ein Scammer verbirgt. Finger weg von Chatnamen mit ungewöhnlichen Zeichen (z.B. Prozentzeichen) – diese schicken mit ihren Nachrichten Software mit, die dem Computer schaden kann.
2. An der Sprache:
Die Betrüger kommunizieren meistens in gutem Englisch. Insider gehen davon aus, dass rund 95 Prozent der englisch sprechenden Kontakte auf deutschen Dating-Seiten Romance- oder Love-Scammer sind. Allerdings gibt es auch viele, die perfekt Deutsch sprechen.
3. An den Bildern:
Scamm-Frauen locken ihre Opfer bevorzugt mit schönen Fotos, auf denen sie oft leicht bekleidet zu sehen sind, während Scamm-Männer häufig Fotos von uniformierten Männern nutzen.
4. Am Inhalt der Mails:
Scammer überhäufen ihre Opfer schon nach dem ersten Kontakt mit ellenlangen Briefen voller schwülstiger Liebesschwüre. An den überbordenden Liebeserklärungen und Liebesbekundungen sind sie leicht zu erkennen. Aber es geht auch anders: Seriös wirkende Mails sollen das Interesse wecken. Oft wollen die Scammer alles über ihr Opfer wissen: Hobbys, ehemalige Partner, Kinder, Freunde, auch der Glaube an Gott spielt immer eine Rolle. Wichtig: Die Scammer bezeichnen ihre neuen Partner schon bald als „Ehemann“ oder „Ehefrau“ und schmieden Heiratspläne. Deswegen scheint die Bitte um ein Visum oder ein gemeinsames Konto gerechtfertigt.
5. An Verbindungen nach Westafrika/Russland/Südostasien:
Ob Geschäftsreise oder familiäre Probleme, es gibt vielfältige Gründe für eine Verbindung nach Nigeria, Ghana usw. Frauen hingegen leben oft in osteuropäischen / südostasiatischen / südamerikanischen Ländern.
6. An Bitten um Geld / Visum / Päckchen- oder Briefversand / gemeinsames Konto:
Es gibt viele Gründe, das Opfer um Geld zu bitten. Weigert es sich, Geld zu schicken, finden Betrüger andere Wege. Gefälschte Schecks, die in Deutschland eingezahlt werden sollen, gehören dazu. Momentan sehr stark ausgeprägt ist der Wunsch nach einer Einladung nach Deutschland. Hier wollen die Betrüger nicht nur auf Kosten ihrer Opfer leben, sondern auch weiterhin im Auftrag der Nigeria Connection tätig sein. Die Betrüger schaffen es auch, geschickt die Opfer für ihre Zwecke zu missbrauchen, beispielsweise sollen diese Briefe oder Päckchen an dritte Personen verschicken. Scam-Frauen erbetteln sich häufig Einladungen nach Deutschland. Oft geben die Betrüger vor, ein gemeinsames Konto mit dem Opfer eröffnen zu wollen und bitten um Kopien von Ausweisen. Die Daten werden für Fälschungen von Pässen genutzt.
UNSER TIPP:
Geben Sie den Namen Ihres / Ihrer Internetbekanntschaft mit dem Zusatz „Scammer“
beispielsweise bei Google ein. Die Suchmaschine kann in vielen Fällen einen Verdacht bestätigen. Falls Sie ein Bild mitgeschickt bekommen haben, können Sie mithilfe der umgekehrten Bildersuche zusätzliche Informationen zu dem Bild erhalten.
Es ist außerdem sinnvoll, dass Sie für Online-Kontaktbörsen oder für den digitalen Schriftverkehr mit einem Unbekannten eine alternative E-Mail-Adresse benutzen. So können Sie verhindern, dass Sie im Fall eines Betrugs Ihren Hauptmailaccount löschen müssen.
Was tun, wenn ich gescammt wurde?
- Person blockieren
- Anfragen ignorieren
- Beweise sichern
- Hilfe holen: Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 31-jähriger Mann steht im dringenden Verdacht, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Graben-Neudorf in mindestens einem Fall einen verschlossenen Pkw aufgebrochen zu haben.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge soll sich der 31-Jährige gegen 02:20 Uhr in der Schwetzinger Straße im Ortsteil Neudorf an einem Pkw zu schaffen gemacht haben. Ein aufmerksamer Zeuge verständigte daraufhin die Polizei, die den Tatverdächtigen noch auf frischer Tat festnehmen konnte. Bei der Durchsuchung des jungen Mannes fanden die Beamten Diebesgut, das zuvor mutmaßlich aus einem anderen Pkw in der Brettener Straße entwendet worden war.
Der Beschuldigte wurde am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter am Amtsgericht Bruchsal vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen an. Im Anschluss wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.