Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Am Dienstagnachmittag haben Beamte des Verkehrsdienstes Pforzheim eine einstündige Kontrollstelle in der Karlsruher Straße durchgeführt. Mehrere Beamte überprüften, zwischen 15:00 Uhr und 16:10 Uhr, gezielt den Schwerlast- und Straßenverkehr. Trotz kurzer Kontrollzeit traten zahlreiche Verstöße zutage.
Besonders auffällig waren Verstöße gegen die Ladungssicherung, die in zwei Fällen festgestellt wurde. Unzureichende Sicherung der Ladung kann eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer mit sich bringen.
Auch die Pflicht zum Anlegen des Sicherheitsgurtes wurde von vielen Personen missachtet. Fünf Personen waren ohne angelegten Gurt unterwegs. Zudem wurde ein Lkw-Fahrer mit dem Handy am Steuer ertappt.
Darüber hinaus stellten die Beamten mehrere technische und organisatorische Mängel fest. Drei Fahrzeuge wiesen Mängel an der Fahrzeugbeschaffenheit auf, während in zwei Fällen vorgeschriebene Ausrüstungsgegenstände nicht mitgeführt wurden. Besonders schwerwiegend war der Fall eines Fahrers, der ein nicht verkehrssicheres Fahrzeug führte. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem konnte ein Fahrer keine Tageskontrollblätter vorweisen, die im gewerblichen Verkehr für die Dokumentation der Lenkzeiten vorgeschrieben sind.
Der Verkehrsdienst Pforzheim wird weiterhin Kontrollmaßnahmen durchführen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und Verstöße konsequent zu ahnden.
Am Dienstag haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim auf der Bundesautobahn 8 eine Kontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs durchgeführt. In einem Zeitraum von fünf Stunden, zwischen 07:30 Uhr und 12:30 Uhr, überprüften die Beamten insgesamt 46 Lkw’s und stellten dabei eine Vielzahl von Verstößen fest.
Besonders häufig traten Mängel bei der Ladungssicherung auf. In neun Fällen war die Sicherung der transportierten Güter nicht ausreichend. Auch technische Mängel an den Fahrzeugen wurden festgestellt. In insgesamt fünf Fällen entsprachen die Lkw nicht den erforderlichen Standards.
Darüber hinaus war drei Mal eine Überladung der Fahrzeuge zu beanstanden, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Verstöße gegen das Überholverbot wurden zehn Mal registriert. Auch die Einhaltung der Sozialvorschriften, die für den Schutz der Fahrer von Bedeutung sind, wurden kontrolliert. Drei Fahrer verstießen gegen die vorgeschriebenen Lenk und Ruhezeiten.
Zusätzlich stellten die Beamten zwei Fahrzeuge mit abgelaufener Hauptuntersuchung fest. In einem weiteren Fall führte ein Fahrer nicht die erforderliche EU-Lizenz mit sich. Zudem wurden zwei Verstöße gegen gefahrgutrechtliche Vorschriften festgestellt, die glücklicherweise nur als geringfügig eingestuft werden mussten.
Die Ergebnisse dieser Kontrolle zeigen, wie wichtig regelmäßige Überprüfungen im gewerblichen Straßenverkehr sind. Die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim wird auch weiterhin mit gezielten Kontrollen für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen.
Am Montagvormittag ist eine 21-jährige Frau in der Pforzheimer Innenstadt auf frischer Tat bei einem Ladendiebstahl ertappt worden. Derzeit wird geprüft, ob sie für weitere Diebstahlsdelikte infrage kommt.
Nach aktuellen Ermittlungsstand konnte gegen 10:30 Uhr eine Frau dabei beobachtet werden, wie sie ein Bekleidungsstück in ihre Handtasche steckte und das Geschäft in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße verließ, ohne zu bezahlen.
Bei der anschließenden Durchsuchung der hinzugerufenen Polizeibeamten stellten diese fest, dass die mitgeführte Handtasche präpariert war. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Anhaltspunkte für weitergehende Diebstahlsdelikte, sodass über die Pforzheimer Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der 21- Jährigen erwirkt wurde.
Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten eine größere Anzahl an Bekleidungsgegenstände mit einem Wert im mittleren dreistelligen Bereich, welche mutmaßlich von weiteren Diebstahlsdelikten stammen. Teilweise befanden sich an den Gegenständen Diebstahlsicherungen und Etiketten.
Die 21-Jährige, die aus der hiesigen Region stammt, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bis auf Weiteres wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls ermittelt.
Zwischen Sonntag, 23:00 Uhr, und Montagmorgen 08:00 Uhr, sind bislang unbekannte Täter in eine Gaststätte in der Zähringerallee eingebrochen.
Die Unbekannten verschafften sich über ein Fenster unbefugt Zutritt zu den Räumlichkeiten. Dort brachen sie einen Automaten auf und entwendeten aus diesem das Bargeld.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Telefonnummer 07231 186-3211 zu melden.
Der Grötzinger Augustenburg-Tunnel ist aufgrund eines Verkehrsunfalles aktuell in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr ein Kleinbus gegen 14:50 Uhr auf der Bundestraße 10 von Berghausen kommend in Richtung Karlsruhe. Aus bislang noch ungeklärter Ursache geriet der mit vier Personen besetzte Kleinbus im Tunnel offenbar in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen.
Die Fahrerin des Pkw und der Fahrer des Kleinbusses verletzten sich nach aktuellem Kenntnisstand glücklicherweise nur leicht. Die Beifahrerin des Kleinbusses erlitt offenbar schwere Verletzungen und wurde von einem alarmierten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Zwei ebenfalls im Kleinbus befindliche Kinder wurden für weitere Untersuchungen mit einem zweiten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Zum Zwecke der Unfallaufnahme und anschließender Reinigungsarbeiten wurde der Augustenburg-Tunnel gegen 15:00 Uhr in beide Richtungen vollständig gesperrt.
Am Montagmittag hat der Verkehrsdienst Freudenstadt ein besonderes Augenmerk auf die Bundesstraße 500 gelegt.
Im Bereich des Parkplatzes Zimmerholz wurden insgesamt 312 Fahrzeuge überwacht, ein Autofahrer musste neben einem Bußgeld auch mit einem Fahrverbot rechnen.
Die Geschwindigkeitsmessungen fanden zwischen 10:30 Uhr und 14:30 Uhr statt. Dabei stellten die Einsatzkräfte insgesamt 35 Verstöße fest. Die höchstgemessene Geschwindigkeit eines Pkw-Fahrers betrug 151 km/h bei erlaubten 70 km/h.
Dieser muss mit drei Monaten Fahrverbot, zwei Punkten und 840 Euro Bußgeld rechnen.
Ein Lkw-Fahrer überschritt die zulässigen 70 km/h mit 23 km/h, sodass dieser ebenfalls mit einem Bußgeld rechnen muss.
Allgemeine Information Ihrer Polizei:
Nach wie vor ist Geschwindigkeit die Hauptunfallursache bei Verkehrsunfällen mit tödlichen Folgen. Zur konsequenten Erhöhung der Verkehrssicherheit werden entsprechende Verkehrskontrollen fortgeführt.
Betrügern gelang es am Montagnachmittag eine 74-jährige Frau aus Ubstadt-Weiher mittels eines „Schockanrufs“ zu täuschen und wertvollen Schmuck zu erbeuten.
Ersten Erkenntnissen zufolge nahm einer der Betrüger gegen 15:00 Uhr zunächst telefonischen Kontakt mit der Geschädigten auf. Am Telefon gab er sich als Polizeibeamter aus und teilte der 74-Jährigen mit, dass ihre Enkelin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. In der Folge kontaktierte eine weitere Tatverdächtige die 74-Jährige, gab sich als Richterin aus und forderte eine angebliche Kaution in Höhe von mehreren tausend Euro.
Da die Geschädigte die geforderte Summe nicht in bar zu Verfügung hatte, fragten die Betrüger wohl gezielt nach Schmuck.
In der falschen Annahme, ihrer Enkelin aus der misslichen Lage zu helfen, übergab die 74-Jährige den Schmuck gegen 17:00 Uhr vor ihrem Wohnanwesen an einen bislang unbekannten Geldabholer.
Den Abholer beschrieb die Dame als etwa 35 bis 40 Jahre alten, geschätzt 170 cm großen Mann mit kräftiger Statur und rundlichem Gesicht. Er habe schwarze längere Haare, welche nach hinten gekämmt waren und trug einen knielangen braunen Mantel.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Geldabholer geben können, sich unter der Rufnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe in Verbindung zu setzen.
Aus aktuellem Anlass rät die Polizei:
- Die Polizei wird Sie niemals nach Ihrem Geld beziehungsweise
Wertsachen fragen und um deren Herausgabe bitten. Das tun nur
Betrüger.
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse. Geben Sie auf keinen Fall private Daten
z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten heraus.
- Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie
sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die
jeweilige Person unter der Ihnen bekannten Nummer an und lassen Sie
sich den Sachverhalt bestätigen.
- Werden Sie misstrauisch, wenn sie aufgefordert werden zu Fremden
Kontakt aufzunehmen, z.B. einem Boten, der ihr Geld, ihre Bankkarte
oder ihre Wertsachen mitnehmen will.
- Löschen Sie ihre Telefonnummer aus dem Telefonbuch. Nur auf
diese Art schützten Sie sich effektiv vor Anrufen von Betrügern.
- Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie
unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.
Einen Diebstahlschaden im mittleren vierstelligen Eurobereich haben unbekannte Täter am Sonntag, 09.02.2025, bei einer Firma in der Pforzheimer Südweststadt hinterlassen.
Nach bisherigem Kenntnisstand drangen die Täter am Sonntag zwischen 15.00 Uhr und 18.30 Uhr in das in der Kaiser-Friedrich-Straße befindliche Firmengelände ein. Dort entwendeten sie Kupferschrott, dessen Gewicht derart beträchtlich war, dass diese mit einem größeren Fahrzeug transportiert werden musste.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Fahrzeuge oder Personen gesehen haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst 07231 – 186 4444 in Verbindung zu setzen.
Seit über fünf Jahren registriert das Dezernat für Wirtschaftskriminalität der Karlsruher Kriminalpolizei einen stetigen Anstieg an Anzeigen im Zusammenhang mit Anlagebetrug.
Betrüger locken ihre Opfer oft über Werbeanzeigen im Internet oder durch direkte Kontaktaufnahme über die sozialen Medien mit vermeintlich lukrativen Investitionsmöglichkeiten in Aktien, Festgeld oder Krypto-Währungen. Die Täter versprechen sichere und außergewöhnlich hohe Gewinne und bauen so gezielt eine Vertrauensbasis auf.
Der Einstieg erfolgt meist mit kleinen Beträgen, etwa 250 Euro, und um den Anschein von Seriosität zu erwecken, zahlen die Täter in einigen Fällen anfangs geringe Summen zurück. Zudem erstellen die Betrüger aufwendig gestaltete Webseiten, auf denen die Opfer ihre vermeintlich eigenen Konten einsehen und die angeblich steigenden Renditen verfolgen können. Diese vermeintliche Transparenz soll Vertrauen schaffen und Sicherheit vorgaukeln.
Sobald das Vertrauen der Opfer gefestigt ist, drängen die Täter auf höhere Investitionen oder fordern sie auf, Kredite aufzunehmen. Oftmals behaupten sie, dass zusätzliche Zahlungen nötig seien, um angebliche Probleme wie Steuern im Ausland oder Notarkosten zu lösen. In Wirklichkeit wird das eingezahlte Geld jedoch nicht investiert, sondern verschwindet grundsätzlich spurlos.
Zusätzlich nutzen Betrüger Bilder von Prominenten, sowie gefälschte Logos und Layouts bekannter Nachrichtenanbieter oder Fernsehsender, um ihre Angebote attraktiv und seriös erscheinen zu lassen. Reißerische Schlagzeilen, etwa über geheime Erfindungen, durch die jeder reich werden könne, locken Opfer auf vermeintlich vertrauenswürdige Webseiten. Dort hinterlassen sie gutgläubig ihre Kontaktdaten, die von den Tätern für weitere Betrugsversuche genutzt werden.
Für die Opfer endet diese Täuschung oft mit erheblichen Verlusten – nicht selten im Bereich von mehreren zehntausend bis zu hunderttausend Euro. Da die Täter häufig aus dem Ausland agieren und ihre Spuren geschickt verschleiern, gestaltet sich die strafrechtliche Verfolgung besonders schwierig.
Aus aktuellen Anlass appelliert die Kriminalpolizei deshalb ausdrücklich:
– Lassen Sie sich nicht auf ungewollte Kontaktaufnahmen über das Internet, soziale Medien, E-Mail oder Telefon ein.
– Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden und werden Sie bei scheinbar besonders lukrativen Angeboten misstrauisch.
– Nutzen Sie den Service von z.B. Verbraucherzentralen, Stiftung Warentest/Finanztest, Ihrer Hausbank oder spezialisierter Anwälte und lassen Sie die Ihnen vorliegenden Angebote prüfen. Holen Sie Vergleichsangebote anderer Anbieter ein.
– Produkt-Zertifizierungen (z.B. vermeintliche TÜV- oder andere „Siegel“) sind vor allem Werbemittel und bieten weder Gewähr für die Seriosität des Anbieters noch für risikolose Kapitalanlagen. Dies gilt auch für frei erfundene Werbung mit den Namen prominenter Personen, die mit derselben Anlagemöglichkeit angeblich bereits erfolgreich investiert hätten.
– Überweisen Sie kein Geld an Unbekannte.
Ebenso kann im Zweifel ein Anruf beim Dezernat für Wirtschaftskriminalität des Polizeipräsidiums Karlsruhe, Telefon 0721 666-5301, unbedingt bevor Geld bezahlt oder überwiesen wird, vor einem finanziellen Schaden bewahren.
Über das Wochenende entnahmen Unbekannte Diesel aus einem auf einem „Park and Ride“ Parkplatz abgestellten Lkw.
In der Zeit zwischen Freitag, 15:00 Uhr, und Montag, 08:30 Uhr, brachen die Täter zunächst den Tank des im Bereich der Autobahnanschlussstelle Pforzheim-Nord abgestellten Fahrzeugs auf und entnahmen danach die Tankfüllung mit insgesamt rund 300 Liter Kraftstoff im Wert von rund 450 Euro.