Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Aus bislang unbekannter Ursache kollidierte am Dienstagmittag auf der Landesstraße 552 kurz vor der Ortseinfahrt Zeutern gegen 14:15 Uhr ein Tanklaster mit einer Straßenbahn. Nach derzeitigem Kenntnisstand stehen sowohl der Tanklaster als auch die Straßenbahn in Brand. Das genaue Schadensbild und ob sich Personen bei dem Verkehrsunfall verletzten, ist bislang nicht bekannt.
Die L552 ist derzeit zum Zwecke der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind mit einem großen Kräfteansatz im Einsatz.
„Alle 24 Minuten wurde ein Verkehrsunfall von der Polizei aufgenommen – das entspricht rund 60 Unfällen am Tag.“
Im Jahr 2024 wurden im Stadt- und Landkreis Karlsruhe insgesamt 22.473 Verkehrsunfälle registriert, was einem Anstieg um etwa 1 Prozent (+ 232) im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Landesweit nahmen die Unfallzahlen um 1,1 Prozent zu, womit Karlsruhe in diesem Trend liegt. Trotz dieser Zunahme sank die Zahl der Unfälle mit Personenschäden im Dienstbezirk um rund 10 Prozent auf 2.236, womit der zweitniedrigster Wert der letzten fünf Jahre verzeichnet wurde.
Im Stadtgebiet lag der Rückgang bei etwa 7 Prozent, im Landkreis Karlsruhe bei rund 13 Prozent.
Besonders erfreulich ist der erneute historische Tiefststand bei den Schwerverletzten. Hier gingen die Unfallzahlen von 359 auf 320 zurück. Gleichzeitig stieg jedoch die Zahl der Verkehrstoten. Im Jahr 2024 verloren 25 Menschen bei Verkehrsunfällen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe ihr Leben; vier mehr als im Vorjahr. Landesweit ging hingegen die Zahl aller tödlichen Verkehrsunfälle um 7,9 Prozent zurück.
Hauptursächlich bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden waren Ablenkung, gefolgt von Vorfahrtsverletzungen. Bei tödlichen Unfällen spielten insbesondere überhöhte Geschwindigkeit und ebenfalls Ablenkung eine große Rolle.
Polizeidirektor Rainer Emig, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion, betont in diesem Zusammenhang: „Wer im Straßenverkehr sein Handy bedient, setzt das eigene Leben und das Unbeteiligter aufs Spiel!“ und ergänzt: „Bei den Unfällen mit verletzten oder getöteten Personen stellen wir immer häufiger fest, dass Ablenkung im Straßenverkehr die Unfallursache war – gerade auch wegen der unzulässigen Nutzung von Smartphones. Deshalb setzen wir bei der Verkehrsüberwachung weiterhin einen Schwerpunkt auf die Ahndung unzulässiger Handy-Nutzung.“
Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit Fahrradbeteiligung (inkl. Pedelecs) sank um 14 Prozent. Die Zahl der Schwerverletzten ging von 143 auf 110 und die Anzahl der Leichtverletzten von 844 auf 720 zurück. Die Anzahl der getöteten Fahrradfahrenden verdoppelte sich jedoch von vier auf acht.
Betrachtet man Pedelecs gesondert, so ist hier eine Zunahme der Personenschäden festzustellen. Schwerverletzt wurden in diesem Bereich 46 (+ 2) und tödlich verletzt 5 (+ 2) Pedelec-Fahrer.
Verkehrsunfälle mit Beteiligung von E-Scootern nahmen erneut leicht zu. 2024 wurden 92 Unfälle registriert (+ 5), wovon 72 Prozent selbstverschuldet waren. Auch Motorradunfälle gingen leicht von 437 auf 419 zurück; die Zahl der Todesopfer blieb mit vier unverändert.
Bei Unfällen im Schwerverkehr verzeichnete die Polizei einen Rückgang auf 1.010 Unfälle (- 78). 68 Prozent dieser Unfälle wurden von Lkw-Fahrern selbst verursacht. Auffällig bleibt, dass Lkw-Unfälle doppelt so häufig zu Personenschäden führen wie andere Verkehrsunfälle.
Ein besorgniserregender Trend zeigt sich bei den Unfallfluchten. Bei etwa jedem fünften Verkehrsunfall entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle. Die Zahl der Fälle stieg von 4.970 auf 5.106. Die Polizei konnte 1.932 dieser Fälle aufklären, was einer Aufklärungsquote von 38 Prozent entspricht.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit führte das Polizeipräsidium Karlsruhe im Jahr 2024 knapp 1.800 Verkehrsüberwachungs- und Präventionsmaßnahmen durch. Dazu zählten unter anderem Schulwegsicherung, Radfahrausbildung, Verkehrssicherheitstage, Seniorenschulungen aber auch Veranstaltungen zu Alkohol, Drogen und Medikamenten im Straßenverkehr oder das Schulbustraining. Die häufigsten Verstöße betrafen hierbei Geschwindigkeit, Gurtpflicht, Handynutzung sowie den gewerblichen Güter- und Personenverkehr.
Detaillierte Informationen zur Verkehrsunfallstatistik sowie den Maßnahmen zur Verkehrsüberwachung bzw. Verkehrsprävention in Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind auf dem offiziellen Internetauftritt des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter https://ppkarlsruhe.polizei-bw.de/statistiken/ abrufbar.
Ein 30-jähriger Autofahrer soll am Montagnachmittag auf der L555 zwischen Rheinsheim und Philippsburg mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Er stand offenbar unter Alkoholeinfluss.
Ein Zeuge meldete gegen 16:40 Uhr einen silbernen BMW, der in Schlangenlinien fuhr, mehrfach in den Gegenverkehr geriet und anderen Fahrzeugen die Vorfahrt nahm. Nur durch Ausweichmanöver und starkes Abbremsen konnten Kollisionen verhindert werden.
Eine alarmierte Streife stoppte das Auto wenig später in der Söternstraße in Philippsburg. Ein Atemalkoholtest beim 30-jährigen Fahrer ergab einen Wert von 1,6 Promille. Zudem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, sodass er mit erheblichem Kraftaufwand auf das Polizeirevier gebracht werden musste.
Die Polizei ermittelt und bittet Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des BMW gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 07256 9329-0 beim Polizeirevier Philippsburg zu melden.
Zu einem Verkehrsunfall mit einem Schwer- und einem Leichtverletzten, kam es am Montagnachmittag (10.03.2025) um 16.10 Uhr auf der B 463 zwischen der Anschlussstelle Empfingen und der Kreisgrenze.
Ein 30-jähriger Fahrer eines Opel Astra befuhr die B 463 von Empfingen kommend in Richtung Haigerloch.
Aus bislang unbekannten Gründen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte den abschüssigen Grünstreifen hinunter.
Auf dem sich anschließenden Feld stoppte den Opel ein Betonfuß einer Blumenfeldkasse. Der Pkw überschlug sich dabei und blieb auf dem Dach liegen.
Durch den Unfall zog sich der Fahrer leichte, der 36-jährige Beifahrer schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Es entstand Sachschaden am Pkw in Höhe von ca. 25.000 Euro und am Betonfuß von etwa 500 Euro.
Die B 463 blieb für die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen bis 18.00 Uhr voll gesperrt.
Die Verkehrspolizei in Freudenstadt bittet darum, dass Zeugen, denen an der Unfallörtlichkeit zuvor Gegenstände auf der Fahrbahn aufgefallen sind, sich unter 07441 536-0 zu melden.
Insbesondere auch mögliche Zeugen aus einem Pkw, der direkt hinter dem Opel Astra fuhr.
Zwei Frauen sind am frühen Sonntagmorgen auf dem Heimweg in eine handfeste Auseinandersetzung mit einem Mann geraten.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befanden sich die beiden Damen gegen 04:30 Uhr zu Fuß auf der Bahnhofstraße. Hier kam es zu einer Begegnung mit einem unbekannten Mann, die in einer körperlichen Auseinandersetzung endete, bei der die Frauen auch verletzt wurden.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Angaben machen können, sich unter 07231 186 -4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 39-jähriger Tatverdächtigter beging in der Nacht auf Sonntag gleich mehrere Diebstahlsdelikte in der Karlsruher Innenstadt. Der mutmaßliche Dieb sitzt nun in Untersuchungshaft.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand entwendete ein zunächst unbekannter Täter gegen 01:45 Uhr eine Handtasche in einer Bar im Karlsruher Hirschhof. Als die Geschädigte das Fehlen ihrer Tasche bemerkte, konnte sie ihr in der Handtasche befindliches Smartphone zunächst im Bereich der Karlsruher Innenstadt orten.
Noch während der Fahndungsmaßnahmen machte ein weiteres Opfer eines Handtaschendiebstahls eine Polizeistreifenbesatzung am Karlsruher Marktplatz auf sich aufmerksam.
Im Rahmen der Ortung des entwendeten Mobiltelefons konnte schließlich ermittelt werden, dass sich dieses wohl in einer Straßenbahn in Fahrtrichtung Hauptbahnhof befinden würde. In der Folge kontrollierten mehrere Polizeibeamte eine S-Bahn auf Höhe der Haltestelle Albtalbahnhof und nahmen einen 39-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Der Festgenommene führte neben dem georteten Smartphone auch das Diebesgut der Geschädigten vom Karlsruher Marktplatz mit sich.
Im Zuge der Festnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der Beschuldigte zudem mit dem Diebstahl eines Pedelecs am späten Samstagabend gegen 23:50 Uhr in der Neisser Straße in Karlsruhe in Verbindung zu bringen ist.
Der Gesamtwert des Diebesguts der drei Taten beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 2.000,00 Euro.
Der 39-jährige Beschuldigte wurde am Sonntag dem Ermittlungsrichter des zuständigen Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl erließ.
Am Freitagmittag wurde eine Fußgängerin von einem Auto auf einem Rewe Parkplatz in der Nordstadt gestreift.
Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde auf dem Rewe Parkplatz in der Hohenzollernstraße eine Fußgängerin gegen 12:30 Uhr von einem rückwärts ausparkenden Auto touchiert. Beim erneuten rangieren wurde die Fußgängerin wieder berührt und leicht verletzt, sodass sie sich in ärztliche Behandlung begeben musste.
Der Pkw soll ein dunkelblaues BMW-Cabrio mit geschlossenem Verdeck gewesen sein.
Zeugen, welche den Vorfall beobachten konnten werden gebeten, sich unter der 07231 186-3111 bei der Verkehrspolizei zu melden.
Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesautobahn 5 Richtung Norden zwischen den Anschlussstellen Bruchsal und Kronau wurde eine Person schwer verletzt.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr ein 52-jähriger Peugeot-Fahrer gegen 23:45 Uhr mutmaßlich infolge Unachtsamkeit einem vor ihm fahrenden Sattelschlepper auf. In der unmittelbaren Folge wollte der 52-Jährige offenbar nach rechts auf den Standstreifen fahren. Hierbei übersah er wohl den Pkw eines haltenden Ersthelfers und touchierte diesen ebenfalls.
Der Peugeot-Fahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die anderen Unfallbeteiligten blieben glücklicherweise unverletzt.
Der Pkw des 52-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der rechte Fahrstreifen war bis etwa 03:50 Uhr gesperrt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 21.000 Euro geschätzt.
Betrunken ist am späten Sonntagnachmittag ein Pkw-Fahrer einem anderen Pkw-Fahrer hinten aufgefahren. Wer von den beiden Männern den Unfall verursacht hat, ist jedoch noch Gegenstand der Ermittlungen.
Gegen 17:55 Uhr fuhr der 30-jährige VW-Fahrer dem 28-jährigen Fiat-Fahrer an der Kreuzung Auf der Rotplatte und Hercyniastraße hinterher, als der Fiat-Fahrer abbremste und der VW-Fahrer ihm hinten auffuhr.
Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme konnten die Polizeibeamten der Verkehrspolizei beim VW-Fahrer eine Alkoholfahne feststellen, sodass ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen Wert von etwa 1,6 Promille.
Der 30-Jährige musste neben einer Blutprobe auch seinen Führerschein abgeben.
Die Ermittlungen zum Unfallverursacher dauern noch an, da beide Beteiligten unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang machen. Daher bittet die Polizei um Zeugen, welche den Unfall beobachten konnten. Diese werden gebeten, sich unter der 07231 186-3111 bei der Verkehrspolizei zu melden.
Eine Vielzahl an Arbeits- und Gartengerätschaften haben Unbekannte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Huchenfeld von mehreren Gartengrundstücken und aus Hütten entwendet.
Mit bisherigem Sachstand brach die Täterschaft Vorhängeschlösser auf und zerschnitt Zäune an den an der Huchenfelder Hauptstraße gelegenen Gartengrundstücken. Im Anschluss wurden unter anderem Rasenmäher, eine Säge und ein Generator aus den Unterständen entwendet.
Wie viele Gartenhütten und Zäune im Zeitraum zwischen Donnerstag, 17:00 Uhr und Freitag, 11.00 Uhr genau beschädigt wurden und auf welche Höhe sich das Diebesgut beläuft, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter 07231 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.