Archiv der Kategorie: Allgemein

POL-KA: (KA) Kürnbach – Falsche Polizeibeamte ergaunern fünfstelligen Geldbetrag

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Unbekannte Betrüger erbeuteten am Donnerstagmittag mit der Betrugsmasche „Schockanruf“ mehrere zehntausend Euro Bargeld.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kontaktierte ein bislang unbekannter Mann gegen 13:00 Uhr telefonisch den 83-jährigen Geschädigten. Der Anrufer gab sich offenbar als Polizeibeamter aus und teilte mit, dass die Enkelin des späteren Geschädigten einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine Inhaftierung der Enkelin abzuwenden müsse der Senior nun eine Kaution in bar bezahlen.
Der 83-Jährige ließ sich hiervon überzeugen und übergab am frühen Nachmittag das Bargeld an seiner Haustür in Kürnbach an eine vermeintliche Mitarbeiterin der Gerichtskasse.

Die Abholerin soll etwa 40 Jahre alt und zwischen 1,55 und 1,65 m groß gewesen sein. Sie hatte offenbar eine korpulente Statur und schulterlanges, glattes, braunes Haar.

Zeugen werden gebeten, sich unter 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.

Aus aktuellem Anlass rät die Polizei:

– Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
– Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst unter Umständen wieder bei den Tätern landen.
– Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
– Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.
Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Franz Henke, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Mühlacker – Kriminalpolizei ermittelt wegen Raubes

Polizeipräsidium Pforzheim

Mühlacker (ots)

Zu einem Überfall auf einen Firmenmitarbeiter ist es am Donnerstagabend in Enzberg gekommen. Nach derzeitigem Sachstand entwendeten die Täter Wertgegenstände von mehreren hunderttausend Euro.

Nach den bisherigen Erkenntnissen drangen drei unbekannte, maskierte Täter, gegen 21:20 Uhr, gewaltsam in das Gebäude in der Dorfwiesenstraße ein. In der Folge besprühten sie einen Mitarbeiter mit Reizgas und flüchteten mit dem Diebesgut in einem in Tatortnähe geparkten Kleintransporter. Der Mitarbeiter der Firma wurde durch das Reizgas leicht verletzt.

Während der ersten Fahndungsmaßnahmen war die Polizei mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber im Einsatz.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186 – 4444.

Sabine Maag, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Linkenheim-Hochstetten – Autofahrer flüchtet zu Fuß nach Verkehrsunfall und wird später ermittelt – Polizei sucht Zeugen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein zunächst unbekannter Autofahrer flüchtete am Donnerstagnachmittag in Linkenheim-Hochstetten nach einem offensichtlich selbst verursachten Verkehrsunfall zu Fuß. Ein 32-jähriger Tatverdächtiger konnte mehrere Stunden später in einer Wohnung in Linkenheim von Polizeibeamten angetroffen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der mutmaßliche Unfallverursacher mit einem Mercedes gegen 15:30 Uhr aus Richtung Linkenheim kommend von der Friedrichstaler Allee auf den Zubringer zur Bundesstraße 36. Aus noch unbekannter Ursache prallte das Fahrzeug gegen die dortigen Schutzplanken.

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete, wie der Fahrer des Mercedes anschließend die Kennzeichen des Pkw entfernte und zu Fuß von der Unfallstelle flüchtete. Die eingeleitete polizeiliche Fahndung nach dem Mann, bei der zeitweise auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, führte zum Auffinden der mutmaßlich am Mercedes zuvor angebrachten Kennzeichen. Der Tatverdächtige konnte zunächst nicht festgestellt werden.

Aufgrund umfangreicher Ermittlungen ergab sich ein Verdacht gegen einen 32-jährigen Mann, der noch in der Nacht von der Polizei vorläufig festgenommen wurde.

Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich für die Beamten Anhaltspunkte für eine mutmaßliche Rauschmittelbeeinflussung des Tatverdächtigen zum Unfallzeitpunkt.
Bei den weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war und die aufgefundenen Kennzeichen wohl zuvor von einem Fahrzeug in der Karlsruher Weststadt entwendet wurden. Der unfallbeschädigte Mercedes war zudem ohne eine aktuelle Zulassung.
Der 32-Jährige muss nun mit mehreren Ordnungswidrigkeiten- und Strafanzeigen rechnen.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Zeugen werden gebeten sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721 94484-0 in Verbindung zu setzen.

Ralf Eisenlohr, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Motorradunfall mit zwei verletzten Personen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Am Donnerstagabend wurden der 18-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades und seine 17-jährige Sozia auf der Theodor-Heuss-Allee bei der Waldstadt von einem Pkw erfasst und verletzt.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge wollte eine 22-jährige Audi-Fahrerin gegen 21:30 Uhr von der Landesstraße 560 kommend im Einmündungsbereich zur Theodor-Heuss-Allee nach links in Richtung Stutensee-Büchig abbiegen. Hierbei übersah sie offenbar ein aus Richtung Büchig fahrendes Kleinkraftrad und kollidierte mit diesem.
Beide Zweiradfahrer stürzten über die Motorhaube des Autos und erlitten hierbei Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Über den Grad der Verletzungen liegen derzeit keine weiteren Erkenntnisse vor. Die 22-jährige Autofahrerin blieb nach aktuellem Kenntnisstand unverletzt.

Der Pkw und das Kleinkraftrad waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Am Audi entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 7.000 Euro. Der Schaden an dem Zweirad kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Für die Unfallaufnahme und den anschließenden Reinigungsarbeiten war der Einmündungsbereich bis kurz nach 23:00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

Ralf Eisenlohr, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Kronau – Einbruch in ein Wohnhaus – Polizei sucht Zeugen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Bislang unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum zwischen Montag, 13:00 Uhr und Mittwoch, 18:30 Uhr durch gewaltsames Öffnen eines Fensters auf der Rückseite des Gebäudes Zutritt in ein Wohnhaus in der Beethovenstraße in Kronau.

Im Inneren durchwühlten die Einbrecher in verschiedenen Räumen die Schränke und Schubladen. Ob sie auf ihrer Suche nach Beute fündig wurden, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen zu dem Einbruch gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.

Sigrid Lässig, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Calw – Versuchte räuberische Erpressung – Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise

Polizeipräsidium Pforzheim

Calw (ots)

Zwei Jugendliche sind am Mittwochnachmittag offenbar am Zentralen Omnibusbahnhof mit einer Waffe bedroht und nach Geld gefragt worden. Es ist hierdurch niemand verletzt worden.

Nach ersten Erkenntnissen waren ein Junge und ein Mädchen im Teenageralter, gegen 14:45 Uhr, am ZOB Calw, Bischofstraße, von zwei männlichen Jugendlichen nach Geld gefragt und hierbei mit einem pistolenartigen Gegenstand bedroht worden. Zunächst liefen die Geschädigten von den Gleisen aus über ein Treppenhaus in ein Stockwerk tiefer, als sie auf die Unbekannten trafen. Dort kam es zum Aufeinandertreffen, wobei die Teenager angaben, kein Geld zu haben. Im weiteren Verlauf gingen die Täter in Richtung Gleise davon.

Die unbekannten Täter können wie folgt beschrieben werden:

Beschreibung erster Tatverdächtiger:

   - 15-16 Jahre, etwa 175 cm groß, sportliches Aussehen
   - schwarze Jacke (glänzend) mit blauen Jeans und dunklen Schuhe

Beschreibung zweiter Tatverdächtiger:

   - ebenfalls etwa 15-16 Jahre und 175 cm groß
   - nahezu identische Bekleidung wie der erste Tatverdächtige mit 
     schwarzer Jacke, blauer Jeans und schwarzen Schuhen
   - schwarze Mütze bis zu den Ohren

Gegenstand:

   - dunkles silber-grau mit dunklerem Griff
   - Aussehen einer Pistole

Um wen es sich bei den Tatverdächtigen handeln könnte und ob es sich um eine Echt- oder eine Anscheinswaffe gehandelt hat, ist derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Zeugen, die zum Sachverhalt oder konkret zu den Gesuchten Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

Sabine Maag, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Mühlacker – Wer konnte Unfallhergang beobachten?

Polizeipräsidium Pforzheim

Mühlacker (ots)

Ein Kleinkraftradfahrer ist am Mittwochmittag in der Stuttgarter Straße verunfallt und leicht verletzt worden.

Nach ersten Erkenntnissen befand sich der Roller-Fahrer mit seiner Piaggio, gegen 14:15 Uhr, auf Höhe einer Tankstelle, als ein vor ihm befindlicher Pkw beim Tankstellengeländen einen Abbiegevorgang vollzog, so dass der Fahrer des Kleinkraftrades eine Vollbremsung einleiten musste und im Anschluss von seinem Gefährt stürzte.

Zeugen, die den Unfall beobachten konnten oder Hinweise zum beteiligten Pkw geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mühlacker unter der Telefonnummer 07041 9693-0 zu melden.

Sabine Maag, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
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POL-Pforzheim: (PF/Enzkreis/CW/FDS) Region Nordschwarzwald – Pforzheim zweitsicherstes Polizeipräsidium im Land – Stadt- und Landkreise belegen vordere Ränge

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 des Polizeipräsidiums Pforzheim.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2024 weist das Polizeipräsidium Pforzheim als das zweitsicherste der 13 Präsidien in Baden-Württemberg aus. Mit einer Häufigkeitszahl von 3.944 liegt es knapp hinter dem Polizeipräsidium Heilbronn (3.940). Die Häufigkeitszahl beschreibt die Kriminalitätsbelastung pro 100.000 Einwohner. Landesweit beträgt sie im Schnitt 5.180.

Unter den kreisfreien Großstädten steht die Stadt Pforzheim mit einer Häufigkeitszahl von 7.371 auf Platz 2 hinter Heilbronn (7.100). Unter den 35 Landkreisen steht der Enzkreis in punkto Sicherheit auf Platz 1 (2.826). Der Landkreis Calw steht an dritter Stelle (3.009), Freudenstadt (3.438) auf Rang 9.

Die Anzahl der registrierten Straftaten im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim ist im Vergleich zu den Vorjahren mit 24.366 Fällen rückläufig (2022: 22.616, 2023: 24.537). Die Aufklärungsquote lag bei 60,5 %.

Etwas mehr als drei Viertel der Tatverdächtigen sind männlich. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt mit rund 43 % auf dem Niveau von 2023.

Die Straftaten gegen das Leben liegen mit 27 Fällen über dem Vorjahresniveau (21). Bei mehr als der Hälfte handelt es sich um eine Versuchsstraftat.

Erneut gestiegen sind die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (876 Taten, 2023: 840). Die Aufklärungsquote dieser Fälle liegt bei 90 %. Die Taten finden zumeist im Internet statt.

Rückläufig gegenüber dem Vorjahr waren Körperverletzungsdelikte. Mit 3067 Fällen stellt dies jedoch immer noch den zweithöchsten Stand im Zehnjahresvergleich dar. Bei drei Viertel der Fälle handelte es sich um leichte Körperverletzungen. Festzustellen waren hier eine Zunahme bei nichtdeutschen und ein leichter Rückgang bei deutschen Tätern. Mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen sind bereits polizeilich bekannt.

Jedes siebte Delikt im öffentlichen Raum ist ein Aggressionsdelikt. Erfreulich dabei: Auch bei den Aggressionsdelikten im öffentlichen Raum ist ein Rückgang zu verzeichnen. Mit 85,5 % konnten etwas mehr Delikte aufgeklärt werden als im Vorjahr.

Bei Aggressions- und hier insbesondere Körperverletzungsdelikten sowie bei Bedrohungen spielen Messer als Tatmittel oft eine Rolle. Nahezu die Hälfte aller Straftaten mit Messer wurden im öffentlichen Raum begangen. 90 % der Täter sind männlich und fast drei Viertel bereits polizeilich bekannt. Im Jahr 2024 wurden beim Polizeipräsidium Pforzheim 150 Messerangriffe registriert.

Im Bereich der Straßenkriminalität machen Sachbeschädigungen knapp die Hälfte aller Fälle aus. Diebstahlsdelikte sind mit nahezu 40 % vertreten. Der Schaden lag 2024 bei über zwei Millionen Euro. Nahezu zwei Drittel der Tatverdächtigen sind kriminalpolizeilich bekannt. Die Aufklärungsquote ist mit 22,6 % leicht rückläufig.

„Nach dem Anstieg der Fallzahlen bei Körperverletzungs- und Diebstahlsdelikten haben wir Ende 2023 sofort reagiert“, so Polizeipräsident Christian Dettweiler. „Das Konzept #SicherLeben werden wir weiter fortführen. Mit offener Präsenz, verdeckten Maßnahmen und gezielter Präventionsarbeit bieten wir den Tätern die Stirn. Dies ist keine einfache Aufgabe, jedoch konnten wir immer wieder Tatserien klären und Täter dingfest machen.“

Fälle der „Häuslichen Gewalt“ weisen einen Anstieg um 4,9 % auf ein neues Zehnjahreshoch auf. Knapp 80 % der Opfer sind Frauen. Nach wie vor dürfte ein geändertes Anzeigeverhalten der Opfer mitursächlich für den Anstieg sein.

Deutlich angestiegen ist die Gewalt gegen Polizeibeamte (2024: 203 Fälle, 2023: 221), womit auch hier ein negatives Zehnjahreshoch erreicht wurde. Etwa jeder zweite Täter stand bei der Tatausführung unter alkoholischer Beeinflussung. Mehr als drei Viertel der Tatverdächtigen waren bereits zuvor polizeilich in Erscheinung getreten.

Im Bereich Cybercrime ist ein Anstieg von 8,2 % zu verzeichnen. Verantwortlich waren Anstiege beim Computerbetrug sowie bei Beleidigungen und Bedrohungen. „Die Digitalisierung schafft eine wachsende Angriffsfläche und die Entwicklung immer ausgeklügelter Angriffsmethoden, die Anonymität von Kryptowährungen und der Einsatz künstlicher Intelligenz erweitern die Möglichkeiten der Cyberkriminellen“ erläutert der Leiter der Kriminalpolizeidirektion Calw, Uwe Carl.

Die Fallzahlen der Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ haben sich mehr als verdoppelt. 88 % blieben im Versuchsstadium stecken. In 18 Fällen waren die Täter erfolgreich und machten durchschnittlich eine Beute von über 43.000 Euro. Die Schadenssumme beläuft sich auf 800.000 Euro. Da die Tatbegehung meist aus Callcentern im Ausland erfolgt, liegt die Aufklärungsquote bei 5,2 %. „Es ist bestürzend, wie skrupellose Täter ihre Opfer überrumpeln und unter Druck setzen“, so Carl. „Mit ständiger Präventionsarbeit, verdeckten Maßnahmen und guter Zusammenarbeit mit Behörden bleiben wir aber beharrlich am Ball.“

Erwartungsgemäß halbiert haben sich die Fallzahlen der Rauschgiftkriminalität, was hauptsächlich auf die Cannabislegalisierung im April 2024 zurückzuführen ist. Im Jahr 2024 kam es im Bereich des Präsidiums zu zwei Rauschgifttoten (Vorjahr: elf).

44,8 % der Wohnungseinbruchsdiebstähle blieben im Versuchsstadium stecken, was sowohl auf die verstärkte Aufmerksamkeit der Bevölkerung als auch auf eine verbesserte technische Einbruchsprävention zurückzuführen ist. Mit 243 Straftaten im Jahr 2024 liegt man weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt vor den Corona-Jahren.

Bei den 273 Fällen der Wirtschaftskriminalität belief sich der Schaden auf 13 Millionen Euro. Dies bedeutet sowohl bei den Fallzahlen als auch bei der Schadenshöhe einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.

„Jede Straftat ist eine zu viel“, so das Motto der Präventionsarbeit des Polizeipräsidiums Pforzheim. Im Jahr 2024 führte das Referat Prävention fast 1.400 Veranstaltungen durch und erreichte rund 38.000 Teilnehmer. Im Bereich der Kriminalprävention reicht die Bandbreite von Beratungen zu Sucht und Social-Media bis zu Einbruchsschutz und Vorträgen in der Seniorenprävention.

Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Königsbach-Stein – Mit E-Motorrädern vor Polizei geflüchtet: Zeugen gesucht

Polizeipräsidium Pforzheim

Königsbach-Stein (ots)

Zu einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei ist es am frühen Montagabend in Königsbach-Stein gekommen.

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim – Motorradstaffel – stellten gegen 17:45 Uhr im Bereich des Allmendring zwei bislang Unbekannte auf schwarzen E-Motorrädern ohne erforderliche Kennzeichenschilder fest. Beim Erblicken der Polizeibeamten flüchteten die beiden Täter über das dortige Industriegebiet auf nahegelegene Feldwege.

Bei den Geflüchteten handelt es sich mutmaßlich Jugendliche, welche schwarze Kleidung und schwarze Motorcross-Helme trugen. Die Verkehrspolizei Pforzheim ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Autobahnpolizeirevier Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 12581-0 zu melden.

Silas Lindörfer, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Kämpfelbach – Unbekannte brechen in Bauhof ein – Zeugenaufruf

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Von Montag auf Dienstag sind bislang unbekannte Täter in den Bauhof in Ersingen eingebrochen, aus dem sie hochwertige Baumaschinenteile entwendeten.

Im Zeitraum vom Montagnachmittag bis Dienstagmorgen sind in Ersingen Einbrecher über einen Zaun geklettert, um so auf das Bauhofgelände zu gelangen. Am Gebäude angekommen öffneten die Täter gewaltsam ein Fenster und drangen in die Räume hinein, wobei sie diverses, hochwertiges Diebesgut in Form von Baumaschinen und Werkzeug entwendeten.
Der Sachschaden ist noch Teil der laufenden Ermittlungen.
Hinweise auf die Einbrecher gibt es derzeit keine.

Zeugen, welche die Tat beobachten konnten und Hinweise geben können werden gebeten, sich unter der 07231 186-3211 beim Polizeirevier Pforzheim-Nord zu melden.

Julia Weiss, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
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