Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Eine motorisierte Reinigungsmaschine ist am Dienstagabend in einer Tiefgarage in der Pforzheimer Nordstadt in Brand geraten.
Gegen 22:00 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, da es in einem Parkhaus in der Hohenstaufenstraße zu einer starken Rauchentwicklung kam. Aus bislang unbekannter Ursache brannte ein dort abgestelltes Reinigungsgerät. Das Feuer konnte zeitnah gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 2.500 Euro geschätzt. Ein Gebäudeschaden entstand nicht. Verletzt wurde niemand.
Ob ein Zusammenhang zu den Bränden in den vergangenen Monaten besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, welche sachdienliche Angaben machen können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
In der Nacht auf Dienstag versuchten Unbekannte im Stadtteil Rüppurr in mehrere Wohnhäuser einzubrechen.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen waren in der Zeit von etwa 22:00 Uhr bis 07:30 Uhr offenbar zwei männliche Personen in der Rastatter Straße und der Lützowstraße unterwegs und versuchten sich Zutritt zu mindestens fünf Wohnhäusern zu verschaffen.
Bei einem der Häuser gelangten sie mit brachialer Gewalt in die Innenräume und entwendeten mehrere Wertgegenstände sowie Bargeld. Bei vier weiteren Objekten blieb ihr Vorhaben im Versuchsstadium. Ersten Erkenntnissen zufolge alarmierte ein Zeuge gegen 01:00 Uhr die Polizei, nachdem er Geräusche an der Haustür wahrnahm und daraufhin zwei unbekannte Personen mit Taschenlampen vor seinem Haus entdeckte. Als er die Täter auf sich aufmerksam machte, schalteten sie ihre Lichter aus und flüchteten in unbekannte Richtung.
Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Ergebnis.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, sich unter der Telefonnummer 0721 666 5555 zu melden.
Opfer der sogenannten „Sextortion“-Betrugsmasche ist ein 55-Jähriger geworden, nachdem er seiner vermeintlichen Freundin Nacktbilder geschickt hat.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand unterhielt der Mann seit mehreren Monaten eine Beziehung zu einer Frau, welche er über eine Internetplattform kennengelernt hat. Zu einem Treffen kam es bislang nicht. Durch Vortäuschen finanzieller Notlagen brachte die Freundin den 55-Jährigen dazu, ihr mehrere tausend Euro zu überweisen.
Erst als Unbekannte angeblich das Mobiltelefon der Frau raubten und den Mann mit seinen eigenen Nacktbildern erpressten, erstattete er Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei gibt Verhaltenstipps, falls Sie mit intimen Inhalten erpresst werden:
- Überweisen Sie kein Geld! Nach der Zahlung hören Täterinnen und
Täter meist nicht auf. Stattdessen erpressen sie ihre Opfer weiter.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei!
- Brechen Sie den Kontakt zu Täterinnen und Tätern ab! Reagieren
Sie nicht auf weitere Kontaktaufnahmen.
- Sammeln Sie Beweise! Sichern Sie etwa Chatverläufe und
Nachrichten mithilfe von Screenshots.
Seit Samstag, den 04.10.2025, wird die 15-jährige Julina K. aus Karlsruhe vermisst. Die Vermisste war zuletzt in einer Jugendeinrichtung in Wolfstein untergebracht. Hinwendungsorte nach Rheinland-Pfalz bestehen nach aktuellen Erkenntnissen nicht.
Nach Ihrer Abgängigkeit aus der genannten Jugendeinrichtung soll die Vermisste zuletzt am 12.10.2025 in Karlsruhe im Bereich des Karlstores gesehen worden sein.
Seither ist sie unbekannten Aufenthaltsortes.
Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen der Kriminalpolizei führten zu keinen weiteren Erkenntnissen. Auch die Überprüfung möglicher Hinwendungsorte blieben bislang ohne Erfolg.
Die Vermisste ist ca. 160cm groß, schlank und hat langes dunkelblondes Haar. Markant sind ein Nasenring sowie ein Leberfleck unterhalb der Lippe rechtsseitig. Zuletzt trug die sie eine schwarze Hose und einen schwarzen Pulli mit weißer Schrift.
In Nöttingen ist am Dienstagmittag eine Gartenhütte in Brand geraten.
Gegen 15:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei zu einem Gartenhüttenbrand im Ortsteil Nöttingen gerufen worden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich die auf einem Grundstück in der Hans-Sachs-Straße befindliche Hütte in Vollbrand und konnte gegen 16:00 Uhr durch die Freiwillige Feuerwehr Remchingen vollständig gelöscht werden.
Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe. Personen kamen nicht zu Schaden.
Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen derzeit nicht vor. Die genaue Brandursache ist jedoch noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Das Polizeirevier Pforzheim Süd in der Schwebelstraße 10 führt in der Zeit vom 17. Oktober, 12 Uhr bis voraussichtlich 20. Oktober, 12 Uhr, den Dienstbetrieb vom Gebäude der Verkehrspolizeiinspektion in der Kaiser-Friedrich-Straße 154 aus. Grund sind erforderliche Elektroarbeiten.
Anliegen der Bürgerinnen und Bürger werden selbstverständlich weiterhin in der nur wenige Gehminuten entfernten Dienststelle entgegengenommen.
Die Telefonnummer des Reviers, 07231 186-3311, wird in der betreffenden Zeit umgeleitet und ist wie gewohnt erreichbar.
Abgesehen von der temporären Ortsveränderung stehen die Dienste des Polizeireviers im oben genannten Zeitraum allen Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr uneingeschränkt zur Verfügung.
Gesondert informieren wir die Bevölkerung über unsere Social-Media-Kanäle des Polizeipräsidiums Pforzheim.
Am Montagmorgen ereignete sich in Rheinstetten ein Verkehrsunfall, bei dem ein PKW mit einer Straßenbahn kollidierte.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr ein 51-jähriger Honda-Fahrer gegen 11:00 Uhr auf der Viktoriastraße in Richtung Durmersheimer Straße.
An der Kreuzung zur Bickesheimer Straße missachtete der Autofahrer offenbar das für ihn geltende Rotlicht und überquerte den dortigen Bahnübergang. In der Folge touchierte eine aus Richtung Merkurstraße anfahrende Straßenbahn der Linie 2 das linke Heck des Pkw.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge blieben alle Beteiligten unverletzt und die Fahrzeuge fahrbereit.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war der öffentliche Verkehr bis ca. 12:00 Uhr beeinträchtigt.
Der Gesamtschaden der beiden beteiligten Fahrzeuge wird derzeit auf rund 9.000 Euro geschätzt.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Bei einer Verkehrskontrolle am Montagabend flüchtete ein 19-jähriger Autofahrer, der im Rahmen einer anschließenden Polizeifahndung und unter Zuhilfenahme eines Polizeihubschraubers festgenommen werden konnte.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen geriet der junge Mann gegen 21:40 Uhr in eine stationäre Kontrollstelle des Polizeireviers Bruchsals im Bereich der Amalienstraße in Karlsdorf. Als ihn die Beamten nach seinem Führerschein fragten, beschleunigte er sein Fahrzeug unvermittelt und flüchtete über die Verlängerung der Kapellenstraße.
Im weiteren Verlauf stellte der Beschuldigte seinen VW Golf offenbar auf einem Feldweg in der Nähe der Neutharder Straße ab und flüchtete zu Fuß weiter. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen erfolgten unter Zuhilfenahme eines Polizeihubschraubers, die kurze Zeit später zum Auffinden und zur Festnahme des Mannes im Bereich eines Gartengrundstücks – unweit des abgestellten Fahrzeugs – führten.
Bei den anschließenden Überprüfungen stellten die Beamten fest, dass der junge Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und wohl unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Außerdem fanden die Polizeikräfte unmittelbar in der Nähe der Festnahmeörtlichkeit ein Päckchen mit Betäubungsmitteln, welches der 19-Jährige offenbar zuvor dort versteckt hatte. Darüber hinaus beschlagnahmten sie drei von dem Beschuldigten mitgeführte Mobiltelefone sowie das von ihm geführte Auto.
Die von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe angeordnete Wohnungsdurchsuchung verlief ohne weitere Ergebnisse.
Den Beschuldigten erwarten nun mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Ein 62-jähriger Zweiradfahrer stürzte am Montagnachmittag offenbar alleinbeteiligt und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.
Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr der 62-Jährige gegen 15:45 Uhr mit seinem Pedelec auf einem Radweg vom Hagsfelder Weg kommend in Fahrtrichtung Durlacher Weg. Hier verlor er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Rad und stürzte mit dem Kopf zu Boden.
Einsatzkräfte des von einem Passanten unmittelbar alarmierten Rettungsdienstes reanimierten den Gestürzten kurzzeitig noch vor Ort und transportierten ihn anschließend bei wohl stabilem Gesundheitszustand zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.
Am Pedelec entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 200 Euro.
Eine Pkw-Fahrerin übersah am Dienstagmittag offenbar eine in Richtung Karlsruhe fahrende Straßenbahn und kollidierte in der Folge mit dieser.
Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr die Fahrerin gegen 11:30 Uhr mit ihrem VW auf der Egon-Eiermann-Allee in nördliche Richtung und beabsichtige offenbar am Ende der Straße zu wenden. Hierbei übersah sie die vorfahrtsberechtige Straßenbahn der Linie 2 und kollidierte mit der Frontseite ihres Kleinwagens mit dem vorderen Teil der Bahn.
Die Autofahrerin verletzte sich glücklicherweise nur leicht. Ein alarmierter Rettungswagen transportierte sie zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.
Die Insassen der Straßenbahn blieben unverletzt.
Der entstandene Sachschaden ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.