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Unbekannte Täter brachen in der Zeit zwischen Mittwoch, 17:00 Uhr, und Donnerstag, 13:45 Uhr, in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Parkstraße ein.
Nach aktuellem Kenntnisstand verschafften sich die Täter über den Hinterhof Zutritt auf das Grundstück und hebelten anschließend ein Fenster einer Wohnung im Hochparterre gewaltsam auf. Auf der Suche nach Wertgegenständen durchwühlten die Einbrecher mehrere Zimmer und entwendeten verschiedene Schmuckstücke.
Die Höhe des entstandenen Diebstahl- und Sachschadens wird derzeit noch ermittelt.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Auf unbekannte Art und Weise sind bislang unbekannte Täter in ein Autohaus im Keltener Ortsteil Ellmendingen eingedrungen.
Ersten Erkenntnissen zufolge drangen der oder die Unbekannten in der Zeit zwischen Dienstagnachmittag, 17.00 Uhr und Mittwochvormittag, 11.30 Uhr in das in der Liebigstraße gelegene Autohaus ein. Hier durchwühlten sie Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld sowie einen an der Wand befestigten Tresor. Der Tresor konnte zwischenzeitlich auf der Birkenfelderweg zwischen Dietlingen und Birkenfeld gefunden und gesichert werden.
Das Diebesgut wird auf einen mittleren dreistelligen Euro-Betrag geschätzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro.
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Neuenbürg, unter der Rufnummer 07082 7912 0, in Verbindung zu setzen.
Alkoholische Beeinflussung könnte die Ursache dafür gewesen sein, dass ein Pkw-Lenker beim Abbiegen zu weit in den Gegenverkehr gekommen ist und einen Unfall verursacht hat.
Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr am Dienstagabend gegen 21:20 Uhr ein 69-jähriger Citroen-Fahrer die Bundesstraße 294 in Richtung Calmbach, als er nach rechts in die Bahnhofstraße abbiegen wollte. Hierbei geriet er in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem entgegenkommenden BMW-Fahrer.
Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Calw nahmen während der Unfallaufnahme Alkoholgeruch beim 69-Jährigen wahr, weswegen noch vor Ort ein Atemalkohlvortest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen Wert von knapp 1,4 Promille.
Der 69-Jährige musste im Anschluss seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben.
Von Dienstag auf Mittwoch ist es in der Straße Im Rot zu einem Einbruch in ein Wohnhaus gekommen.
Bislang unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum zwischen 30.12.2025, 17:30 Uhr bis zum 31.12.2025, 08:45 Uhr gewaltsam über den rückwärtigen Grundstücksbereich Zutritt zu dem Anwesen. Im Inneren wurden Schubladen und Schränke durchwühlt. Derzeit ist noch nicht abschließend geklärt, was die Diebe an sich nahmen und wie hoch der Sachschaden ist.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 07231/186 4444 beim Kriminaldauerdienst Pforzheim zu melden.
Am späten Dienstagnachmittag ist es in Mühlacker zu einem Einbruch in ein Wohnanwesen im Berliner Ring gekommen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschafften sich die Täter zwischen 16:30 Uhr und 18:50 Uhr über ein Fenster Zugang zu einem Anwesen im Berliner Ring. Im Inneren wurden sämtliche Räume durchsucht. Die Täter entwendeten mehrere elektronische Gegenstände im vierstelligen Eurobereich und flüchteten anschließend unerkannt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, welche verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich beobachtet haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.
Das Polizeipräsidium Pforzheim zieht eine weitgehend positive Resonanz im Hinblick auf die polizeilichen Ereignisse zum Jahreswechsel
Wie in den zurückliegenden Jahren hat sich das Polizeipräsidium Pforzheim auf die Silvesternacht gut vorbereitet und wurde hierbei von Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums Einsatz („Bereitschaftspolizei“) tatkräftig unterstützt.
In den Abend- und Nachtstunden registrierte die Führungs- und Lagezentrale insgesamt gut 250
Einsätze, ca. 100 davon im Bereich der Pforzheimer Innenstadt.
Über den Jahreswechsel kam es im Präsidiumsbereich zu circa 40 Bränden, die zumeist sehr zügig gelöscht werden konnten. Gebrannt hatten hierbei Hecken, Gebüsch und Mülleimer. Schwerwiegendere Folgen gab es bei diesen Feuern:
Pforzheim, Baumstraße – Um Mitternacht wurde ein Brand auf einen Balkon im 4. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses gemeldet. Die Pforzheimer Feuerwehr hatte diesen zügig unter Kontrolle. Möglicherweise haben Feuerwerkskörper gelagerte Gegenstände in Brand gesetzt. Personen wurden nicht verletzt.
Pforzheim, Zerrennerstraße – Kurz nach Mitternacht stellten Einsatzkräfte bei einer gesonderten Brandbekämpfung ein Feuer auf einem weiteren Balkon fest. Die Ursache ist noch nicht abschließend geklärt. An der Hausfassade und dem Balkon kam es zu einem Sachschaden, welcher noch nicht genauer beziffert werden kann.
Mühlacker, Breslauer Straße – Kurz nach 1 Uhr wurde ein Peugeot total zerstört. Der Brand könnte durch eine Feuerwerksbatterie im nahen Umfeld zu dem Pkw entstanden sein.
Calw, Bozener Straße – Gegen 1 Uhr wurde in Heumaden ein VW Polo durch einen Brand komplett beschädigt. Ein davorstehender Passat wurde aufgrund der Hitzeentwicklung ebenso stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandursache ist noch unklar. Der Schaden beläuft sich auf ca. 20 000 Euro.
Schömberg, Bergstraße – Kurz nach Mitternacht wurde der Brand einer Gartenhütte entdeckt. Es entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Die Ursache ist derzeit ungeklärt.
Neuweiler, Gartenweg – Am 31.12.25, gegen 19 Uhr, brach aus noch ungeklärter Ursache ein Brand im Bereich eines Carports aus, unter welchem zwei Fahrzeuge standen. Ebenso wurde das angrenzende Gebäude beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 100 000 Euro.
Bürgerinnen und Bürger, welche bei den oben genannten Bränden verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben werden gebeten, sich mit dem jeweiligen Polizeirevier oder dem Kriminaldauerdienst in Pforzheim, Rufnummer 07231 186 4444 in Verbindung zu setzen.
Im gesamten Präsidiumsbereich wurden knapp 20 Ruhestörungen gemeldet, welche sich die Beamten annahmen.
In der Summe verzeichnete man ca. ein Dutzend Sachbeschädigungen, zu Teilen im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern.
Insgesamt gab es 8 Körperverletzungsdelikte, bei welchen die Geschädigten glücklicherweise zumeist nur leichter verletzt wurden. Bei einigen Straftaten kam es im Vorfeld zu verbalen Streitigkeiten, welche letztendlich in Handgreiflichkeiten übergingen.
Verstöße gegen das Waffengesetzt stellte man vorwiegend im innerstädtischen Bereich von Pforzheim fest. In allen Fällen wurden Schreckschusswaffen ohne die entsprechende Erlaubnis geführt. Diese wurden sichergestellt. Des Weiteren stellten Einsatzkräfte exemplarisch bei einer Personengruppe am Leopoldplatz Feuerwerkskörper sicher, nachdem diese zu Teilen aus der Hand abgefeuert wurden und eine Gefährdung Dritter nicht ausgeschlossen war.
Im Pforzheimer Stadtteil Eutingen, in der Fritz-Neuert-Straße wurde gegen 1 Uhr ein Zigarettenautomat auf noch unbekannte Art gesprengt. Ob der oder die Täter im Anschluss Bargeld oder Zigaretten entwendete, ist Gegenstand eines laufenden Ermittlungsverfahrens der Kriminalpolizei, unter anderem wegen dem Verstoß gegen das Sprengstoffgesetzt.
Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Pforzheim, Rufnummer 07231 186 4444 in Verbindung zu setzen.
Erfreulich ist, dass es keinen schweren Verkehrsunfall in der Silvesternacht gab. Der Polizei liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich Personen im Zusammenhang mit dem Abfeuern von Feuerwerkskörpern schwerer verletzt haben.
Seit Montag, 29.12.2025, wird die 52-jährige Sabine H. aus Bad Schönborn vermisst. Sie verließ an diesem Tag im Laufe des Vormittags die Wohnanschrift und ist seither unbekannten Aufenthaltes. Bisherige Fahndungs- und Suchmaßnahmen führten zu keinen weiterführenden Erkenntnissen.
Die Vermisste ist 52 Jahre alt, etwa 170 – 175 cm groß, von fester Statur, trägt schwarzes schulterlanges Haar und trug vermutlich dunkle Bekleidung. Vermutlich ist sie mit einem Fahrzeug der Marke Opel Astra (Baujahr 2001), Farbe grau, unterwegs. Am Fahrzeug sind Kennzeichen mit der Ortskennung „BR“ angebracht.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 übernimmt Kriminaldirektor Thomas Gerth die Leitung der Kriminalpolizeidirektion Calw beim Polizeipräsidium Pforzheim. Er folgt auf Uwe Carl, der im Juni 2025 in den Ruhestand versetzt wurde.
Der 57-Jährige lebt mit seiner Familie in Freudenstadt und blickt auf eine rund 40-jährige Laufbahn bei der Polizei zurück. Nach Stationen im Streifendienst, beim Landeskriminalamt sowie in verschiedenen Führungsfunktionen bei der Schutz- und Kriminalpolizei, wechselte er 2023 zum Polizeipräsidium Pforzheim. Dort leitete er zuletzt die Führungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Calw.
„Die Leitung einer Kriminalpolizei ist für mich eine besonders reizvolle Aufgabe – umso mehr freut es mich, diese nun in meinem Heimatpräsidium übernehmen zu dürfen“, so Thomas Gerth. In seiner neuen Funktion ist er für mehr als 200 Mitarbeitende an den Standorten Pforzheim, Calw und Freudenstadt verantwortlich und trägt die Gesamtverantwortung für die Kriminalitätsbekämpfung in den Landkreisen Calw und Freudenstadt sowie im Enzkreis und im Stadtkreis Pforzheim.
Der Jahreswechsel verlief aus polizeilicher Sicht unauffällig. Das polizeiliche Einsatzkonzept ist aufgegangen. Die eingerichteten Feuerwerksverbotszonen wurden von der feiernden Bevölkerung bis auf wenige Einzelfälle eingehalten. Auch dank der planmäßig erhöhten Anzahl von Polizeibeamten sowie der Unterstützung durch Kräfte des Einsatzzuges Karlsruhe hielt sich das Einsatzgeschehen durchweg in einem gut beherrschbaren Rahmen.
Im Bereich der Karlsruher Innenstadt hielten sich auf den öffentlichen Plätzen der Kernstadt in der Silvesternacht rund 3.000 Personen auf, die zahlreiche Feuerwerkskörper abbrannten. Die Polizei zeigte insbesondere in der Zeit um Mitternacht mit einem erhöhten Kräfteansatz eine starke Präsenz im Innenstadtbereich und schritt bei sich anbahnenden Auseinandersetzungen konsequent ein. Größere Schlägereien konnten so verhindert werden. Im Verlauf der Nacht kam es gleichwohl zu einzelnen kleineren Körperverletzungsdelikten im gesamten Präsidiumsbereich.
Auch außerhalb der Karlsruher Innenstadt zündeten einzelne Personen Feuerwerk unsachgemäß. In einzelnen Fällen beschossen sich Personengruppen gegenseitig mit Feuerwerkskörpern. Schwerere Verletzungen wurden der Polizei hierbei nicht bekannt. Zudem stellten Einsatzkräfte im Laufe der Nacht mehrere verbotswidrig geführte Schreckschusswaffen sicher.
Neben der polizeilichen Einsatzbewältigung waren insbesondere Feuerwehr und Rettungsdienste stark gefordert. Die Polizei registrierte zahlreiche Brände an Mülleimern, Altkleidercontainern, Buschwerk, Grünflächen und vereinzelt Bäumen, die nach bisherigen Erkenntnissen auf Feuerwerkskörper zurückzuführen sind.
Zu den schwerwiegenderen Ereignissen zählte ein Brand in Graben-Neudorf in der Nagoldstraße. Hier geriet eine Garage in Brand und das Feuer griff in der Folge auf ein Wohnhaus über. Eine Bewohnerin erlitt leichte Verbrennungen am Kopf und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein in der Garage abgestelltes Fahrzeug brannte vollständig aus. Das Wohnhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 250.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist bislang unklar. Die Ermittlungen wurden vom Kriminaldauerdienst übernommen.
In Karlsbad-Langensteinbach setzte ein fehlgeleiteter Feuerwerkskörper einen Balkonbereich in Brand. Eine Sitzgruppe geriet hierbei in Brand, zudem zog Rauch in die Wohnung. Personen wurden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt.
Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt wurde aus einer Gruppe Jugendlicher heraus mit einer Rakete beschossen. Ein Tatverdächtiger konnte im weiteren Verlauf identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Ihn erwartet eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
In Karlsruhe-Durlach sprengten Unbekannte gegen 03.30 Uhr einen Zigarettenautomaten und zerstörten diesen vollständig. Ob hierbei Feuerwerkskörper oder ein anderes Sprengmittel verwendet wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu der Sprengung des Zigarettenautomaten in Karlsruhe-Durlach geben können sich bei der Kriminalpolizei unter 0721 666-5555 zu melden.
Am frühen Silvesternachmittag kam es auf der Kreisstraße zwischen Wimberg und Calw zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Eine 51jährige Fahrerin eines Ford kam aufgrund Alkoholisierung nach links in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden, Richtung Calw fahrenden VW. Dessen 22jährige Fahrerin zog sich hierbei Frakturen am Arm zu, ihr Mitfahrer sowie die Unfallverursacherin wurden leicht verletzt. Alle drei wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 20000EUR. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Strecke war für den Zeitraum der Unfallaufnahme teilweise voll gesperrt.
Die Unfallverursacherin musste eine Blutprobe abgeben. Ihr Führerschein wurde einbehalten.