Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Zwischen Samstag und Sonntag machten sich Einbrecher an insgesamt vier Gartenhütten in einem Kleingartenverein in Beiertheim-Bulach zu schaffen.
Die unbekannten Täter brachen zwischen Samstag 17:00 Uhr und Sonntag 12:00 Uhr in verschlossenen Gartenhütten im Gewann Oberroßweide ein. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten die Langfinger ein Laubgebläse im Wert von circa 50,00EUR. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht genau eingegrenzt werden.
Zeugen werden gebeten sich beim Polizeirevier Karlsruhe- Südweststadt unter Telefon 0721 666 3411 zu melden.
Die alkoholische Beeinflussung eines 19-jährigen Radfahrers könnte die Ursache dafür gewesen sein, dass dieser bei einem Verkehrsunfall verletzt wurde.
Der 19-Jährige fuhr gegen 00.15 Uhr mit seinem Fahrrad von Gräfenhausen kommend in Richtung Ellmendingen. Kurz vor dem Ortseingang Ellmendingen kam er offenbar aufgrund seiner Alkoholisierung von der Fahrbahn ab und fuhr auf dem angrenzenden Grünstreifen weiter.
Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr er in der Folge unvermittelt zurück auf die Fahrbahn. Hierbei kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden 24-jährigen Fiat-Lenker.
Ein beim verletzten Radfahrer durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von etwa 1,5 Promille.
Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 5.300 Euro.
Verletzt worden ist eine 28-jährige Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall, der sich am späten Freitagabend in Pforzheim ereignet hat.
Die 28-Jährige war gegen 22 Uhr auf der Karlsruher Straße in stadteinwärtige Richtung unterwegs, als ein 23-Jähriger an der Einmündung zur Kurzen Steig mit seinem Fahrzeug nach links abbiegen wollte. Hierbei missachtete er offenbar den Vorrang der ihm entgegenkommenden Autofahrerin, infolge dessen die beiden Pkw zusammenstießen. Durch den Unfall wurde die 28-Jährige verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Über den Grad der Verletzung liegen noch keine näheren Informationen vor. Auch der 23-Jährige kam zunächst in ein Krankenhaus, konnte jedoch nach kurzer Zeit von dort wieder entlassen werden. An den beiden Fahrzeugen entstand nach ersten Schätzungen Sachschaden von insgesamt über 20.000 Euro.
Bislang Unbekannte brachen am Freitag, zwischen 18.00 Uhr und 21.30 Uhr in ein Wohnhaus in der Joh.-Seb.-Bach-Straße ein. Nach dem Aufhebeln der Terrassentüre wurden sämtliche Zimmer und Behältnisse durchsucht. Mit Uhren, Münzen und einer Digitalkamera als Beute konnten die Täter unerkannt flüchten.
Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Schwere Verletzungen zog sich ein 28-jähriger Pedelec-Fahrer bei einem Unfall am frühen Sonntagmorgen auf der Yorckstraße zu.
Der Mann war kurz vor 02.00 Uhr mit seinem Zweirad von der Sophienstraße in Richtung Weinbrennerstraße unterwegs. Seinen Einlassungen zufolge fuhr er freihändig, geriet aufgrund eines heftigen Windstoßes nach rechts und streifte einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw. Im weiteren Verlauf prallte er dann gegen einen weiteren geparkten Pkw. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt.
Schwere Verletzungen zog sich ein 33-jähriger Pkw-Fahrer am frühen Samstagmorgen bei einem Verkehrsunfall bei Schindelberg zu.
Der Mann war gegen 02.30 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen Schindelberg und der Kreisstraße 3517 unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam er von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und prallte gegen eine Betonwand.
Der Schwerverletzte musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Nach einer Erstversorgung vor Ort durch einen Notarzt wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw musste abgeschleppt werden.
Der Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.
Eine Automatensprengung riss am frühen Montagmorgen Anwohner in Karlsbad aus dem Schlaf. Bislang unbekannte Täter sprengten einen Geldautomaten einer Bank und ergriffen anschließend mit einem Auto die Flucht.
Ein Zeuge beobachtete am Montagmorgen, gegen 2.15 Uhr, wie sich drei unbekannte Männer an einem Geldautomaten in der Langensteinbacher Benzstraße zu schaffen machten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sprengte das Trio den Geldautomaten in die Luft und flüchtete anschließend mit einem hochmotorisierten Fahrzeug. Mindestens einer der Männer war offenbar bewaffnet.
Der Raum, in dem der Geldautomat stand, wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Glas der Scheiben war über den Parkplatz verstreut, die Fensterrahmen teilweise zerborsten. Der Sachschaden liegt im vierstelligen Bereich. Welcher Geldbetrag entwendet wurde ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat, kann sich gerne mit dem Kriminaldauerdienst der Polizei Karlsruhe unter Telefonnummer 0721/666-5555 in Verbindung setzen.
Drei Personen sind am Sonntagabend nach einem Verkehrsunfall auf der A8 bei Friolzheim mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 29-Jähriger, gegen 19:50 Uhr, mit seinem Mercedes den linken Fahrstreifen der Autobahn in Fahrtrichtung Karlsruhe, als er auf die mittlere Fahrspur geriet und dort mit dem VW eines 25-jährigen Fahrers kollidierte. Aufgrund des Unfalls überschlug sich der Mercedes und blieb auf dem Dach liegen. Der VW kam nach der Kollision ins Schleudern, wobei es dem 25-Jährigen gelang, sein Fahrzeug auf dem Seitenstreifen anzuhalten. Der Fahrer und sein 24-jährige Beifahrerin konnten noch selbstständig aus ihrem Fahrzeug aussteigen und auch nach dem verunfallten Mercedesfahrer schauen. Letztlich wurden alle Unfallbeteiligten ins Krankenhaus gebracht, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf rund 22.000 Euro geschätzt. Der rechte und der mittlere Fahrstreifen waren während der Unfallaufnahme gesperrt.
Am frühen Sonntagmorgen haben bislang unbekannte Täter sich gewaltsam Zutritt in eine Bäckerei in der Lorenzstraße verschafft. Der hierbei entstandene Gebäude-/ beziehungsweise Diebstahlsschaden kann noch nicht beziffert werden.
Nach bisherigem Sachstand verschafften sich die Täter zwischen 02:00 Uhr und 02:06 Uhr Zutritt zu der im Gewerbegebiet Stutensee gelegenen Backstube in dem sie ein großes Loch in die Außenwand des Gebäudes schlugen. Von der Backstube gelangten sie über den Verkaufsraum in ein Büro. Um ihr Ziel zu erreichen öffneten sie alle verschlossenen Türen mit brachialer Gewalt. Anschließend durchsuchten sie Schränke und Schubladen und nahmen das aufgefundene Bargeld in bislang unbekannter Höhe an sich. Mit ihrer Beute machten sich die Eindringlinge vermutlich über ein Fenster aus dem Staub.
Zeugen, die am frühen Sonntagmorgen im Gewerbegebiet Stutensee verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter der Telefonnummer 0721 967180 in Verbindung zu setzen.
Anstieg insgesamt, aber Rückgang der Unfälle mit Getöteten und Verletzten
Bilanz Polizeipräsidium Pforzheim insgesamt
Im Jahr 2021 wurden 15.220 Verkehrsunfälle (VU) im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim registriert. Dies bedeutet einen Zuwachs um 6,5% gegenüber dem Vorjahr. Dieser Trend ist sowohl in den Landkreisen Calw, Freudenstadt und im Enzkreis als auch im Stadtkreis Pforzheim zu erkennen. Dennoch liegen die Unfallzahlen deutlich unter denen der Jahre 2017 bis 2019.
Erfreulich ist, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden präsidiumsweit auf 1.644 (-3,5%) gesunken ist. Bei diesen Unfällen verunglückten insgesamt 2.154 Menschen. Die meisten davon wurden leicht verletzt (2021: 1.684; 2020: 1.691), 439 Personen wurden schwer verletzt (2020: 455). Bei 29 Verkehrsunfällen verloren 31 Menschen ihr Leben (2020: 35).
Von den tödlichen Verkehrsunfällen ereigneten sich vier innerorts und 25 auf Außerortsstrecken (davon drei auf der Autobahn 8). Drei Radfahrende wurden getötet, zwei davon trugen keinen Helm.
„Trotz des zahlenmäßigen Rückgangs der Verkehrstoten darf nicht vergessen werden, welches Leid mit den Unfällen einhergeht“, betonte Polizeivizepräsident Christian Dettweiler.
Als Hauptunfallursachen gelten bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden zu schnelles Fahren und das Nichtbeachten der Vorfahrt mit einem Anteil von jeweils rund 15%.
Der Anstieg der Unfälle unter Beteiligung von Radfahrenden konnte im Jahr 2021 gestoppt werden. Ihre Zahl ging von 333 auf 294 zurück.
„Offensichtlich trägt die Konzeption zur Bekämpfung von Fahrradunfällen erste Früchte. Mit der Aktion „Schütze Dein BESTES“ weisen wir die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen auf die Notwendigkeit eines Fahrradhelmes hin. Ergänzend stellen wir den Fahrradeinzelhändlern in unserer Region Aufklärungs- und Informationsmaterial der Verkehrssicherheitsaktion GIB ACHT IM VER-KEHR zur Verfügung“, so der Leiter der Schutzpolizeidirektion, Leitender Polizeidirektor Andreas Bjedov.
Gleichwohl ist weiterhin zu beobachten, dass insbesondere Pedelec-Unfälle weiter deutlich über dem Drei-Jahres-Trend liegen. Hier spielt sicherlich auch ihr Zuwachs bei den Kaufentscheidungen eine Rolle. Bei über 60% der Unfälle mit Radfahrenden sind diese selbst Verursacher, bei rund der Hälfte davon sind die Radfahrenden alleinbeteiligt. „Um die Zielgruppe der Pedelec-Fahrer präventiv anzusprechen, werden durch die Kreisverkehrswacht Pforzheim-Enzkreis in enger Kooperation mit dem Referat Prävention Pedelec-Fahrsicherheitskurse angeboten. Diese erfreuen sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit“, sagte Bjedov.
Deutlich rückläufig war die Zahl der Motorradunfälle. Sie nahm gegenüber dem Vorjahr um 12% ab. (2020: 317, 2021: 279). Von den 279 Motorradunfällen wurden 172 von den Motorradnutzenden selbst verursacht, was einem Anteil von knapp 62% entspricht. Die Zahl der getöteten Motorradfahrenden hat sich von acht im Jahr 2020 auf zehn im Jahr 2021 erhöht.
In 2021 gab es vier Schulwegunfälle mit Verletzten und somit einen weniger als im Vorjahr. Der Drei-Jahres-Durchschnitt (2017 bis 2019) liegt bei 14. Mitursächlich für den Rückgang ist vermutlich auch die Coronapandemie. „Gleichwohl wurde in unserer Region der Schuljahresbeginn mit der Aktion „Sicherer Schulweg“ ein Maß-nahmenpaket der Verkehrsunfallprävention begleitet. Die Verkehrsteilnehmer wurden über mehrere Wochen mit Spannbändern und Plakaten zu einem rücksichtsvollen Verhalten im Straßenverkehr aufgefordert. An vielen Schulen haben wir verstärkt kontrolliert“, so Dettweiler.
Im Bereich „Junge Fahrer“ (18 bis 24 Jahre) sind die Unfallzahlen von 1.212 (2020) auf 1.296 (2021) gestiegen. Häufigste Ursache waren Geschwindigkeitsüberschreitungen mit einem Anteil von 24%. Die Gruppe der jungen Erwachsenen ist überproportional an Unfällen beteiligt. „Mit der Aktion „Schutzengel Pforzheim-Enzkreis“ konnten auch während der Pandemie zahlreiche junge Fahrer über die Gefahren im Straßenverkehr präventiv aufgeklärt werden. Es ist geplant, dieses erfolgreiche Projekt im Jahr 2022 auf den Landkreis Calw auszudehnen.
Leicht gestiegen ist die Zahl der Unfälle mit älteren Menschen (ab 65 Jahren). Elf Unfälle mehr als im Vergleich zum Vorjahr wurden registriert (2020: 1.125, 2021: 1.136). Die häufigste Unfallursache stellen hier mit 24% Vorfahrtsverletzungen dar.
Bei 271 Unfällen (2020: 280, Drei-Jahres-Vergleich: 276) war mindestens ein Unfallbeteiligter alkoholisiert. Rund 50% der Blutentnahmen im Zusammenhang mit Alkoholunfällen wiesen eine Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille oder mehr auf. Die Zahl der Getöteten bei diesen Unfällen erhöhte sich von zwei auf fünf.
Drogenunfälle stiegen von 22 (2020) auf 47 (2021) an. Die Zahl der dabei Verunglückten stieg von sieben auf 26.
Einzelne Aspekte für den Stadtkreis Pforzheim
Im Stadtkreis Pforzheim blieb die Anzahl der Verkehrsunfälle von 2020 (4.701) auf 2021 (4.740) nahezu gleich (+0,8%). Die Anzahl der bei einem Verkehrsunfall Getöteten stieg von zwei auf drei.
Bei Radfahrunfällen ist im Stadtgebiet eine Zunahme von etwa 6% festzustellen (2020: 81, 2021: 86).
Unfälle mit Beteiligung von Senioren nahmen von 336 (2020) auf 313 (2021) ab.
Einzelne Aspekte für den Enzkreis
Im Enzkreis ist ein Anstieg der Unfallzahlen um 6,4% zu verzeichnen. Im Jahr 2021 ereigneten sich insgesamt 3.947 Unfälle (2020: 3.708). Die Zahl der bei Unfällen Getöteten sank von elf (2020) auf fünf (2021).
Nach einem Rückgang der Alkoholunfälle in der Statistik 2020 (2019: 86) war in 2021 wieder ein Anstieg zu verzeichnen (2020: 64, 2021: 70).
Einzelne Aspekte für den Landkreis Calw
Im Landkreis Calw erhöhte sich die Gesamtzahl der Unfälle um 4,7% auf 3.084 (2020: 2.945).
Der Negativtrend aus dem Vorjahr bei den Unfällen mit Motorradfahrenden setzte sich nicht fort. Nach dem Anstieg um rund 30% in 2020 ist jetzt ein Rückgang von 15% zu verzeichnen (2020: 127, 2021: 108).
Einzelne Aspekte für den Landkreis Freudenstadt
Auch im Bereich des Landkreises Freudenstadt stiegen die Unfallzahlen. Nachdem 2020 2.096 Unfälle registriert wurden, waren es im Jahr 2021 2.405 (Anstieg um 14,7%).
Bei den Unfällen mit Fußgängern ist im Landkreis Freudenstadt im Gegensatz zu den anderen Kreisen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim eine Zunahme festzustellen. Die Anzahl stieg von 2020 (27) auf 2021 um acht.
Erfreulich ist, dass die Anzahl der Radfahrunfälle rückläufig ist.
Einzelne Aspekte für den Bereich der Bundesautobahn 8
In der Unfallstatistik ist für das Polizeipräsidium Pforzheim auch der 70 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Karlsbad und Heimsheim (beide Fahrtrichtungen) relevant. Hier stiegen die Verkehrsunfälle insgesamt um 23,7% auf 1.044 (2020: 844).
Nach einem Rückgang bei den LKW-Unfällen im Vorjahr (Minus von etwa 37%) stiegen die Zahlen in 2021 um 39,3% an (2020: 117, 2021: 163). Sie liegen den-noch deutlich unter dem Drei-Jahres-Schnitt (195).
Im Hinblick auf die noch länger andauernden Baumaßnahmen auf der Autobahn 8 im Bereich der Enztalquerung wurde im März 2021 eine integrierte Stauwarnanlage in Betrieb genommen.
Ausblick: Schwerpunkte 2022
Polizeivizepräsident Dettweiler: „Es gilt, die Verkehrssicherheit im Stadtkreis Pforzheim und den Landkreisen Calw, Freudenstadt und dem Enzkreis weiter voranzutreiben. Ein Schwerpunkt der Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen wird die Hauptunfallursache Geschwindigkeit sein. Hierbei wird auch der Enforcement-Trailer, ein Gerät zur Geschwindigkeitsüberwachung in Form eines Anhängers, das nach Abstellen und Ausrichten eigenständig arbeitet, zum Einsatz kommen.“