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Zu einer gefährlichen Situation für noch unbekannte Radfahrer kam es offenbar am späten Freitagabend in Ettlingen.
Nach den derzeitigen Ermittlungen war ein 55-jähriger Fahrer eines Audi gegen 23.30 Uhr auf der Pulvergartenstraße und Scheffelstraße in Ettlingen unterwegs. Zeugen verständigten die Polizei, nachdem der Mann wohl in Schlangenlinien fuhr. Scheinbar mussten mehrere Radfahrer dem Autofahrer ausweichen. Beamte des Polizeireviers Ettlingen kontrollierten den 55-Jährigen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von knapp einem Promille.
Er muss nun mit einer Anzeige rechnen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.
Zeugen, insbesondere die von dem Vorfall möglicherweise gefährdeten Radfahrer werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Rufnummer 07243/32000 in Verbindung zu setzen.
Am Sonntag Nachmittag gg. 14.00 Uhr war ein Traktor mit Ballenpresse auf einem Feld im Neulinger Grund an der L611 zwischen Stein und Bauschlott zu Gange. Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes geriet die Ballenpresse in Brand und wurde hierbei zerstört. Der Schaden beträgt ca. 200.000 EURO. Dem 25jährigen Fahrer, welcher unverletzt blieb, gelang es noch rechtzeitig den Traktor abzukoppeln und in Sicherheit zu fahren. Das umliegende Feld geriet auf einer Fläche von ca. 1,2 bis 1,7 Ar in Brand. Hierbei entstand ein Schaden von einigen hundert EURO. Das Feuer an der Maschine und dem Feld waren gegen 14.50 Uhr gelöscht bzw. unter Kontrolle; kleinere Nachlöscharbeiten waren noch erforderlich.
Zwei Funkstreifen des Polizeireviers Pforzheim-Nord und ein Rettungswagen waren vor Ort.
Der Brand wurde von den Feuerwehren aus Königsbach-Stein und Neulingen bekämpft. Aus Königsbach-Stein rückten 6 Fahrzeuge mit 50 Kräften aus. Aus Neulingen wurden 5 Fahrzeuge mit 20 Kräften entsandt.
Am Samstag gegen 18.45 Uhr ereignete sich auf dem Balkon des 2. OG eines Mehrfamilienhauses in der Sophienstraße ein Brandgeschehen. Hierdurch wurden zwei Personen im Alter von 51 und 16 Jahren mittelschwer verletzt. Der Brand konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr bis gegen 19.09 Uhr gelöscht werden. Nach polizeilichen Feststellungen ging der Brand von einem Gasgrill aus. An diesem entwich aus bislang ungeklärter Ursache eine größere Menge Gas und entzündete sich schlagartig. Hierdurch entstand der Brand auf dem Balkon, welcher auch auf den oben im 3. OG gelegenen Balkon übergriff. Dies war auch Ursache für die Verletzungen der beiden Personen. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden von ca. 50.000 Euro.
In der Durlacher Amthausstraße sind am Freitag gegen 16 Uhr zwei Radfahrerinnen zusammengestoßen und erheblich verletzt worden. Beide kamen per Rettungswagen zur weiteren Behandlung in Kliniken.
Den ersten Erhebungen zufolge wollte eine der Zweiradfahrerinnen nahe des Polizeireviers von der Amthausstraße kommend in eine Seitenstraße abbiegen, wobei die Unfallkontrahentin wohl in Gegenrichtung unterwegs war. Beim folgenden Zusammenstoß stürzten beide zu Boden und erlitten diverse Verletzungen, die einer weiteren Behandlung im Krankenhaus bedurften.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Unbekannte Betrüger erbeuteten am Donnerstag gegen 15:30 Uhr von einer 66-jährigen Frau mit der „Schockanrufmasche“ Schmuck und Bargeld im Wert von etwa 28.000 Euro.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand spiegelten die Täter der Betrogenen vor, ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Radfahrer ums Leben gekommen sei. Die Angerufene könne eine andernfalls drohende Inhaftierung des Sohnes einzig durch Zahlung einer Kaution abwenden. Im weiteren Verlauf vereinbarten die Täter mit der Seniorin eine Geldübergabe in der Nähe des „Beiertheimer Wäldchens“ in Karlsruhe. Dort übergab die Geschädigte einer unbekannten Täterin Bargeld und Schmuck. Im Anschluss telefonierte die Geschädigte mit ihrem echten Sohn und der Betrug flog auf. Eine Fahndung der hinzugerufenen Polizei führte bislang nicht zur Spur der Geldabholerin.
In einem weiteren Fall war es einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin zu verdanken, dass eine 83-Jährige nicht auf die gleiche Betrugsmasche hereinfiel.
Am Donnerstagmittag wurde die in Karlsruhe wohnhafte Frau von unbekannten Tätern ebenfalls mit der „Schockanrufmasche“ angerufen. Als die Geschädigte im weiteren Verlauf bei ihrer Bank eine fünfstellige Bargeldsumme abheben wollte, wurde die Bankangestellte misstrauisch und vermutete einen Betrug. Statt das Geld auszuzahlen, verständigte die Bankangestellte die Kriminalpolizei. Nach einer Kontaktaufnahme der echten Polizei mit der Geschädigten bestätigte sich der Verdacht der bekannten Betrugsmasche.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen erschien gegen 18:45 Uhr ein junger Mann am Wohnanwesen der Seniorin in der Erwartung, von dieser wie telefonisch vereinbart einen fünfstelligen Bargeldbetrag ausgehändigt zu bekommen. Er wurde daraufhin von der Polizei vorläufig festgenommen und heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Noch unbekannte Täter haben zum wiederholten Mal auf dem Areal der Diakonie Pforzheim in der Maximilianstraße ihr Unwesen getrieben und dort randaliert.
Seit Ende Juni gab es zwischenzeitlich drei Vorfälle, bei denen die Vandalen sich Zutritt in das Gelände verschafften und dort unter anderem Pflanzen aus Hochbeeten herausrissen sowie einzelne Gegenstände, wie etwa ein Fußballtor, stark beschädigten. In einem Fall entwendeten die Unbekannten auch einen kleinen Kinderroller der Marke Schildkröt, Farbe Schwarzgrün. Auf der Wiesenfläche des Geländes hinterließen die Täter ein verfassungsfeindliches Zeichen, das sie aus dem Material eines Holzbocks zusammengelegt hatten, den sie zuvor auseinandergerissen hatten. Der entstandene Schaden beläuft sich mittlerweile auf insgesamt mehrere Hundert Euro.
Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Ein Feuer ausgebrochen ist am Donnerstagnachmittag in einem Wohngebäude in der Pforzheimer Weststadt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen dürfte der Brand gegen 16:30 Uhr im Bereich elektronischer Geräte in der Küche einer Wohnung des Anwesens in der Maximilianstraße ausgebrochen sein. Durch das schnelle Einschreiten der Feuerwehr konnte ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindert werden. Personen wurden den bisherigen Informationen zufolge nicht verletzt, der Rettungsdienst brachte eine Bewohnerin vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehrmänner retteten eine Katze aus der Wohnung, die mit Brandverletzungen in eine Tierklinik kam. Nach ersten Schätzungen entstand Sachschaden im sechsstelligen Eurobereich. Als Auslöser des Brandes steht eine technische Ursache im Raum.
Die Suchmaßnahmen nach einer vermissten 54-Jährigen aus dem Enzkreis fanden am Donnerstagnachmittag in Fischweier ein gutes Ende.
Im Zuge polizeilicher Ermittlungen hatten sich Hinweise ergeben, dass sich die Frau im Bereich des Albtals aufhalten könnte. So erstreckte sich die Suche der Polizei ab der Mittagszeit bis gegen 16 Uhr mit mehreren Streifen, einem Polizeihubschrauber und mit Unterstützung von Suchhunden der Johanniter sowie der Drohenstaffel des ASB über das gesamte Albtal und die angrenzenden Höhendörfer.
Schließlich wurde sie von Angehörigen bei einem Parkplatz im Bereich von Fischweier wohlbehalten angetroffen und die Maßnahmen konnten eingestellt werden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Nach aufwändigen Ermittlungen des für Eigentumsdelikte zuständigen Dezernates der Kriminalpolizei Karlsruhe kam es bereits Anfang Juni zur Festnahme von sechs Tatverdächtigen. Die fünf Männer und eine Frau – allesamt rumänische Staatsangehörige – stehen im Verdacht, als Mitglieder einer Bande über mehrere Monate hinweg Fahrzeugteile bei einem Automobilzulieferer in Karlsruhe entwendet und im Anschluss nach Osteuropa verbracht zu haben, wo die Fahrzeugteile an noch unbekannte Abnehmer verkauft wurden. Der bislang ermittelte Diebstahlsschaden beläuft sich auf über drei Millionen Euro.
Die Festnahme der sechs Tatverdächtigen erfolgte, als sie gerade im Begriff waren, mehrere kurz zuvor vom Werksgelände entwendete und mit Fahrzeugersatzteilen beladene Paletten im Wert von ca. 300.000 Euro in einen Transporter umzuladen.
Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen wurde weiteres Beweismittel sichergestellt. Bei einer der vorläufig festgenommenen Personen konnte Bargeld in Höhe von über 70.000 Euro sichergestellt werden. Die sechs Tatverdächtigen kamen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe in Untersuchungshaft.
Im Zuge weiterer Ermittlungen erhärtete sich gegen zwei weitere Männer der Verdacht, an den Taten beteiligt gewesen zu sein. Die beiden italienischen Staatsangehörigen wurden Ende Juni festgenommen. Für sie waren zuvor durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehle erwirkt worden.
Die Ermittlungen gegen die Gruppierung, die in enger Abstimmung mit Ermittlern einer Fachdienststelle in Rumänien geführt werden, dauern an.