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Eine 44-Jährige hat am Mittwochabend beim Abbiegen auf einen Supermarktparkplatz einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Person verletzt wurde.
Auf der Industriestraße beabsichtigte gegen 19:20 Uhr die 44-Jährige mit ihrem Mazda nach links, auf einen Supermarktparkplatz abzubiegen. Hierbei kollidierte sie mit einer entgegenkommenden 42-jährigen VW-Fahrerin.
Die 42-Jährige wurde verletzt in ein Krankenhaus transportiert.
Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 13.000 Euro.
Beide Fahrzeuge wurden von der Unfallstelle abgeschleppt.
Die 42-Jährige aus Söllingen wurde am Mittwochabend im Bereich Remchingen angetroffen.
Eine nahestehende Bekannte der Vermissten traf die Frau in Singen bei Remchingen an und verständigte die Polizei. Die 42-Jährige kam aufgrund ihres psychischen Zustands vorsorglich in ärztliche Behandlung.
Die Polizei bedankt sich für die Unterstützung bei der Suche.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe, des Amtsgerichts Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Eine schnelle Aburteilung in einfach gelagerten Strafverfahren ist nun auch seit August in Karlsruhe möglich. Zunächst soll das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz geeignete Straftaten im beschleunigten Verfahren bearbeiten.
Im Juni 2020 wurden in Baden-Württemberg in Freiburg, Mannheim und Stuttgart drei erste Modellprojekte zum Ausbau des beschleunigten Verfahrens eingerichtet. Aufgrund der guten Erfahrungen wurde das Projekt auf Karlsruhe ausgeweitet.
Durch eine zügige Aburteilung im beschleunigten Verfahren können Straftaten frühzeitig sanktioniert werden, die Strafe folgt damit auf dem Fuß. Dies kann eine abschreckende Wirkung hinsichtlich weiterer Taten haben. Schnelle gerichtliche Entscheidungen sind auch im Interesse der Geschädigten, die nicht monatelang auf eine Verhandlung warten müssen. Aufgrund der zeitnahen Sanktionierung der Straftaten wird das Vertrauen in den Rechtsstaat gestärkt.
Voraussetzung für das beschleunigte Verfahren ist unter anderem eine klare Beweislage. Das beschleunigte Verfahren wurde in Karlsruhe von einer behördenübergreifenden Arbeitsgruppe vorbereitet.
Unter anderem wurden die Deliktsgruppen Diebstähle, einfache Betrugstaten aber auch Körperverletzungsdelikte, z. B. bei häuslicher Gewalt, Straftaten zum Nachteil von Amtsträgern, der Besitz kleiner Mengen von Betäubungsmitteln, aber auch Sachbeschädigung oder Hausfriedensbruch als geeignet erachtet.
Im beschleunigten Verfahren gelten zahlreiche Sonderregeln, so entfällt die Frist vor Verfahrenseröffnung, der Beschuldigte muss nicht zwingend schriftlich geladen werden und die Staatsanwaltschaft kann mündlich Anklage erheben. So können Verdächtige bereits wenige Stunden oder Tage nach der Tat verurteilt werden.
Zur weiteren Stärkung des beschleunigten Verfahrens wurden bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und bei dem Amtsgericht Karlsruhe jeweils eine zusätzliche Staatsanwalts- bzw. Richterstelle geschaffen.
Dr. Julia Kürz, Amtsgericht Karlsruhe
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Matthias Göhrig, Pressestelle Polizeipräsidium Karlsruhe
Einen Schaden an einem VW verursachte am Mittwochnachmittag die Heckklappe eines Anhängers auf der Landesstraße 560 im Bereich des Industriegebietes Blankenloch.
Der Autofahrer eines VW-SUV bemerkte gegen 14.45 Uhr einen Aufprall an seinem Fahrzeug. Wenig später stellte sich heraus, dass in der Fahrzeugfront eine Heckklappe mit einer Größe von etwa 106cm x 28cm eines mutmaßlichen Pkw-Anhängers steckte. Glücklicherweise kam es zu keinem Personenschaden.
An dem Auto entstand ein Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.
Hinweise auf den „Verlierer“ der Heckklappe liegen bislang nicht vor.
Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich an das Polizeirevier Waldstadt unter der Rufnummer 0721/967180 zu wenden.
Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochmorgen auf der Bundesautobahn 5 zwischen dem Autobahndreieck Karlsruhe und der Anschlusstelle Ettlingen.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen durch die Verkehrspolizei Karlsruhe bremste gegen 08.00 Uhr der Fahrer eines Sattelzuges am Stauende in Fahrtrichtung Süden stark ab. Der nachfolgende Sattelzug erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf. Der Fahrer eines dahinterfahrenden Kleintransporters mit einem Anhänger erkannte dies offenbar ebenfalls zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf.
Ein Pkw konnte indes nicht mehr rechtzeitig halten und kollidierte mit dem Anhänger des Kleintransporters.
Der Fahrer des Kleintransporters wurde hierbei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Nach Bergung durch die Feuerwehr kam er in ein Krankenhaus.
Auch der Autofahrer kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus.
Die A5 wurde während der Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Süd für etwa eine Stunde gesperrt. Die Fahrbahn war ab 12.45 Uhr wieder komplett frei.
Insgesamt beläuft sich der Sachschaden auf 90.000 Euro.
Gegen den mutmaßlichen Täter einer schweren Brandstiftung am Dienstagmittag in Calw-Wimberg ermittelt die Kriminalpolizei in Calw.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es gegen 12 Uhr zwischen einem 20-Jährigen und einem 39-Jährigen, welche beide Bewohner eines Wohnheimes im Calw-Wimberg sind, in der Wohnung des 39-Jährigen zu Streitigkeiten. In der Folge habe sich der zunächst der Wohnung verwiesene 20-Jährige zurück in die Wohnung begeben und habe die dortige Einrichtung in Brand gesetzt. Der 39-Jährige deutsche Staatsangehörige hielt sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung auf.
Durch das schnelle Eingreifen weiterer Hausmitbewohner, welche das Feuer entdeckten, konnte ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindert werden. Feuerwehr und Rettungskräfte wurden verständigt und befanden sich am Einsatzort. Durch das Feuer wurde die Wohnung des 39-Jährigen sowie eine angrenzende Wohnung beschädigt und sind derzeit nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf zirka 60.000 Euro geschätzt.
Der dringend tatverdächtige 20-Jährige, ebenfalls ein deutscher Staatsangehöriger, wurde aufgrund eines offenbar psychischen Ausnahmezustands am Dienstagabend in einer entsprechenden Einrichtung einstweilig untergebracht.
Lukas Bleier, Staatsanwaltschaft Tübingen
Jürgen Wagensommer, Polizeipräsidium Pforzheim – Pressestelle
Eine 42-Jährige Ukrainerin aus Söllingen ist seit dem Dienstagmittag vermisst. Die Polizei sucht im Bereich Pfinztal mit starken Kräften mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers intensiv nach der Vermissten.
Nach derzeitigem Erkenntnissen liegen keine konkreten Anhaltspunkte für den aktuellen Aufenthaltsort vor. Es ist davon auszugehen, dass die Frau psychische Probleme hat und sich eventuell in einer hilflosen Lage befindet, weshalb die Polizei um Mithilfe bei der Suche bittet.
Die Vermisste ist etwa 170 cm groß, hat eine kräftige Statur, trägt blondes mittellanges Haar. Sie ist bekleidet mit einer schwarzen kurzen Hose sowie einem neongrünem T-Shirt. Vermutlich ist sie barfuß unterwegs. Ferner besitzt sie am rechten Unterschenkel ein Tattoo in Form einer Rose sowie am linken Unterarm ein weiteres nicht bekanntes Tattoo.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Auffinden der vermissten Frau übernommen.
Hinweisgeber, die Angaben zu dem Aufenthalt der Vermissten machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0721/666-5555 oder dem Polizeinotruf 110 zu melden.
Dienstagabend fuhren zwei Schwestern gegen 20:15 Uhr mit ihren Fahrrädern durch das Waldstück der Eggensteiner Allee in Neureut. Während der Fahrt stellten sie einen Mann fest, der sein Glied offen über dem Hosenbund trug. Die Frauen gingen davon aus, dass die Hose des Mannes nicht nur zufällig verrutscht war und fühlten sich durch die Tat belästigt.
Die Radfahrerinnen beschrieben den Mann als circa 170 cm groß, mit korpulenter Statur, dunklen Haaren, gebräunter Haut, einem ungepflegten Erscheinungsbild, mit „schleppendem Gang“ und bekleidet mit einer dunklen knielangen Jogginghose und einem dunklem T-Shirt.
Zeugen, die Hinweise zu der beschriebenen Person geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 967180 mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt in Verbindung zu setzen.
Nachdem am Dienstag gegen 19:55 Uhr ein 49-Jähriger aus einem Lokal in der Gartenstraße in Karlsruhe geworfen wurde, verständigte dieser die Polizei. Er gab zunächst an, im Rahmen des Herauswurfes Opfer einer Körperverletzung geworden zu sein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wurden ihm ein Platzverweis und Hausverbot erteilt.
Im Anschluss begab sich der Mann unter dem Einfluss von Alkohol in ein nahegelegenes Parkhaus und fuhr mit seinem dort abgestellten Auto davon. Vor dem Verlassen des Parkhauses konnte der 49-Jährige noch von den zuvor eingesetzten Beamten gestoppt werden. Zwar ignorierte er zunächst die Anhaltezeichen. Als ein Polizeibeamter ihm jedoch den Weg versperrte, konnte er gestoppt werden.
Der 49-jährige wurde zur Blutentnahme und Anzeigenaufnahme mit aufs Polizeirevier genommen. Bei einem zuvor durchgeführten Alkoholtest vor Ort hatte der Mann rund 1,1 Promille intus.
Ein Langfinger wurde am frühen Mittwochmorgen durch den Inhaber einer Doppelhaushälfte im Laubenweg bei seinem Einbruchsvorhaben entdeckt, weshalb dieser die Flucht ergriff und unbekannter Weise entkommen konnte.
Gegen 02:40 Uhr vernahm der aufmerksame Bewohner vom Schlafzimmer aus Geräusche aus dem Erdgeschoss. Daraufhin entdeckte er den sich bereits im Hof befindlichen Eindringling, welcher schnellen Schrittes das Weite suchte. Augenscheinlich verschaffte sich dieser zuvor über die auf der Rückseite des Hauses liegende Terrasse Zugang zum Wohnzimmer. Dort wurden durch ihn wohl einige Gegenstände in Augenschein genommen, jedoch nichts entwendet.
Eine Beschreibung des Tatverdächtigen konnte vom mutigen Anwohner leider nicht abgegeben werden. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.