Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
In ein Einrichtungshaus in Nagold sind noch unbekannte Einbrecher im Zeitraum zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen eingebrochen.
Auf gewaltsame Weise verschafften sich die Täter Zutritt in Räumlichkeiten des Fachmarkts in der Brunnenstraße. Anschließend wurden Schubladen durchwühlt und Schränke sowie Kassen aufgebrochen.
Die Täter entwendeten einen mittleren dreistelligen Betrag an Bargeld sowie eine Stoffmappe. Deutlich höher dürfte der verursachte Schaden zu Buche schlagen.
Das Polizeirevier Nagold bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 07452-93050 zu melden.
Mit den ersten warmen Tagen beginnt für viele Motorradfahrende die neue Saison. Das Gefühl von Freiheit, die unmittelbare Verbindung zur Straße und das besondere Fahrerlebnis prägen für viele den Reiz des Motorradfahrens. Gleichzeitig steigt mit dem Saisonauftakt auch das Unfallrisiko.
Die polizeiliche Bilanz für das Jahr 2025 weist im Stadt- und Landkreis Karlsruhe 456 Verkehrsunfälle unter Beteiligung motorisierter Zweiräder aus. Dies entspricht einem Zuwachs von 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In 254 Fällen waren die Zweiradfahrenden selbst die Unfallverursacher. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden stieg von 333 im Jahr 2024 auf 369 an. Insgesamt verzeichnete die Polizei 300 Leicht- und 74 Schwerverletzte. Vier Personen verunglückten tödlich.
Die Zahlen verdeutlichen den anhaltenden Handlungsbedarf in der Verkehrsunfallprävention. Die Polizei Karlsruhe wird daher auch weiterhin mit gezielten Motorradaktionen im Präsidiumsbereich präsent sein. Im Aktionsmonat Mai wird das Referat Prävention die Aufklärungsarbeit intensivieren und verstärkt das Gespräch mit Bikerinnen, Bikern und anderen Verkehrsteilnehmenden suchen.
Tipps und Hinweise für Motorradfahrende
Zum Saisonstart im März sollten Motorradfahrende bedenken, dass nicht nur die Maschinen eine mehrmonatige Winterpause hinter sich haben, sondern auch die eigene Fahrroutine erst wieder gefestigt werden muss.
Technikcheck:
Prüfen Sie den technischen Zustand Ihres Motorrads gründlich oder lassen Sie eine professionelle Inspektion durchführen.
Schutzausrüstung kontrollieren:
Entspricht der Helm der aktuellen ECE-Norm? Ein Helm sollte nach etwa fünf Jahren regelmäßiger Nutzung sowie nach Beschädigungen ersetzt werden. Motorradkleidung, Stiefel und Handschuhe gehören zur Standardausrüstung.
Sichtbarkeit erhöhen:
Für andere Verkehrsteilnehmende sind Motorräder nach der Winterpause wieder ein unbekanntes Bild auf den Straßen. Fahren Sie mit eingeschaltetem Licht und tragen Sie auffällige Schutzkleidung.
Fahrpraxis auffrischen:
Tasten Sie sich langsam heran. Fahren Sie aufmerksam, vorausschauend und behalten Sie die Geschwindigkeit im Blick. Ein Fahrsicherheitstraining kann helfen, Routine und Fahrgefühl zu verbessern.
Defensive Fahrweise:
Meiden Sie tote Winkel und rechnen Sie damit, dass Sie von anderen Verkehrsteilnehmenden übersehen werden. Verantwortung ist das oberste Gebot. Seien Sie locker und entspannt unterwegs. Denken Sie hinter die Kurve. Fahren Sie jede Strecke so, als wäre sie unbekannt. Auch Ihre Hausstrecke.
Gegenseitige Rücksichtnahme
Auch für andere Verkehrsteilnehmende sind Motorräder nach der Winterpause zunächst wieder ungewohnt im Straßenbild. Die Geschwindigkeit von Zweirädern wird häufig unterschätzt. Aufgrund ihrer schmalen Silhouette sind sie schwerer wahrnehmbar. Erhöhte Aufmerksamkeit und ein vorausschauender Fahrstil tragen zur Verkehrssicherheit bei.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-1201 zur Verfügung.
Bislang unbekannte Täter beschädigten in der Nacht auf Sonntag mehrere Fahrräder. Die Polizei sucht nach Zeugen und Geschädigten.
Nach bisherigen Erkenntnissen manipulierten die Unbekannten im Bereich der Klauprecht- und Hirschstraße an rund 20 Zweirädern. Die Taten dürften sich im Zeitraum von Samstagabend gegen 20:00 Uhr bis Sonntagmorgen gegen 10:00 Uhr zugetragen haben.
Ob es sich bei der Täterschaft um eine einzelne oder mehrere Personen handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 1800 Euro geschätzt
Das Polizeirevier Südweststadt hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder ebenfalls von den Beschädigungen betroffen sind, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666 3411 zu melden.
Zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht ist es am Donnerstagmorgen in der Robert-Bosch-Straße gekommen.
Nach ersten Ermittlungen befuhr der unbekannte Fahrer eines dunkelfarbenen Kleinwagens mit unbekannten Kennzeichen die Robert-Bosch-Straße in Richtung Siemensstraße.
Am rechten Fahrbahnrand waren entlang der Strecke mehrere Fahrzeuge geparkt. Als der unbekannte Fahrer an der Fahrzeugreihe vorbeifuhr, kam ihm auf Höhe der Firma Mandaric ein Pkw entgegen.
Dabei kam es zu einer Kollision im Begegnungsverkehr zwischen beiden Fahrzeugen. Zusätzlich wurde ein am Fahrbahnrand abgestellter Pkw beschädigt. Nach dem Unfall beschleunigte der Verursacher und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle in Richtung Siemensstraße, ohne seine gesetzlichen Pflichten nachzukommen.
An dem dunkelfarbenen Kleinwagen dürften deutliche Schäden sowohl auf der linken als auch auf der rechten Fahrzeugseite vorhanden sein.
Der entgegenkommende Pkw war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt.
Zeugen oder Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem dunkelfarbenen Kleinwagen bzw. dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Horb zu melden. Auch Hinweise auf ein Fahrzeug mit frischen Unfallschäden könnten für die Ermittlungen von Bedeutung sein.
Insbesondere werden Zeugen gesucht, die sich zum Unfallzeitpunkt in der Robert-Bosch-Straße oder im Bereich Siemensstraße aufgehalten haben.
Hinweise können Sie unter der Telefonnummer 07451 960 geben.
Eine alkoholisierte Autofahrerin verursachte am späten Mittwochnachmittag einen Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 5 und flüchtete anschließend. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen fuhr die 43-jährige Mercedes-Fahrerin gegen 17:40 Uhr auf der A 5 von Hockenheim kommend in Richtung Bruchsal. Mehrere Zeugen nahmen die wohl unsichere Fahrweise der Frau wahr und alarmierten daraufhin die Polizei.
Im weiteren Verlauf soll die Beschuldigte kurz vor der Autobahnabfahrt Kronau einen gelben Kleinlastwagen touchiert und dabei offenbar nicht unerheblich beschädigt haben. Anschließend entfernte sich die 43-Jährige unerlaubt von der Unfallörtlichkeit, verließ die Autobahn Höhe Kronau und fuhr weiter in Richtung Bad Schönborn.
Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Bruchsal unterzog die Mercedes-Fahrerin kurz vor der Ortseinfahrt Stettfeld einer Verkehrskontrolle. Im Rahmen der anschließenden Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf eine alkoholische Beeinflussung der Frau. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte schließlich einen Wert von rund 2 Promille.
Die 43-Jährige muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.
Zeugen und insbesondere der Geschädigte des gelben Kleinlastwagens werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bruchsal unter 07251 7260 zu melden.
Bei einer Verkehrskontrolle entzieht sich ein Autofahrer und flüchtet mit über 200 km/h auf der Autobahn 81 Richtung Stuttgart.
Am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr versuchte die Polizei im Bereich der Dammstraße in Horb am Neckar einen Pkw einer Verkehrskontrolle zu unterziehen, nachdem dieser mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen ist.
Der VW-Fahrer missachtete das Anhaltezeichen der Polizei und flüchtete über die B32 auf die Autobahn 81 in Fahrtrichtung Stuttgart. Dabei fuhr er mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h und schaltete seine komplette Fahrzeugbeleuchtung aus. Zudem überholte der Pkw mehrfach rechts, auch über den Standstreifen.
Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen an denen mehrere Streifen beteiligt waren, gelang dem Fahrzeugführer die Flucht.
Die Polizei bittet Zeugen, insbesondere Verkehrsteilnehmer, die sich zur genannten Zeit auf der B32 im Bereich Horb oder auf der Autobahn 81 in Fahrtrichtung Stuttgart befanden und möglicherweise durch die Fahrweise des VW-Passat Fahrers gefährdet wurden, sich beim Polizeirevier Horb am Neckar zu melden unter der Telefonnummer 07451 96-200.
Ein 65-jähriger Roller-Fahrer übersah am Mittwochmittag offenbar einen rückwärts einparkenden Lkw und kollidierte mit diesem.
Ein 23-Jähriger fuhr gegen 15:30 Uhr mit seinem Lkw auf der Wiesenstraße in südliche Richtung. Auf Höhe einer Pension beabsichtigte er mit seinem Fahrzeug rückwärts auf den dortigen Parkplatz einzubiegen, bremste folglich bis zum Stillstand ab und kündigte dies wohl bereits früh mittels Warnblinklicht an.
Ein zur selben Zeit mit mehreren Fahrzeuglängen Abstand die Wiesenstraße befahrender Roller-Fahrer nahm dieses Manöver offenbar nicht wahr, sodass er mit der Rückseite des Lkw zusammenstieß und nach rechts von seinem Zweirad auf die Straße stürzte.
In Folge des Verkehrsunfalls erlitt der 65-Jährige mutmaßlich mehrere Frakturen. Ein alarmierter Rettungswagen transportierte den Verletzten in ein Krankenhaus.
Der 23-Jährige blieb unverletzt.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 5000 Euro.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
In den frühen Dienstagmorgenstunden vollstreckten Polizeibeamte zeitgleich mehrere durch das Amtsgericht Karlsruhe erlassene Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt sieben Objekten im Stadtgebiet Karlsruhe. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei richten sich gegen drei Beschuldigte im Alter von 23, 28 und 32 Jahren, die illegal mit Betäubungsmitteln handeln sollen. In der Wohnung des 32-Jährigen beschlagnahmten die Polizisten unter anderem etwa 1,5 Kilogramm Amphetamin, ein Kilogramm Marihuana, 89.000,00 Euro Bargeld sowie mehrere Einhand- und Springmesser. Im Rahmen der übrigen Durchsuchungen stellten die Beamten zudem weitere Drogen und eine Vielzahl an Beweismittel sicher, die mutmaßlich den drei Beschuldigten zuzuordnen sind.
Der 32-Jährige wurde noch am Dienstag einem Haftrichter des Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Gegen die beiden 28- und 23-Jährigen wurde am Mittwoch ebenfalls ein Haftbefehl in Vollzug gesetzt.
Eine Frau ist am Dienstagnachmittag im Bereich Waldpark Opfer eines Trickdiebstahls geworden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde bei der Frau gegen 14:00 Uhr geklingelt. Die unbekannten Täter gaben sich als Heizkostenableser aus.
Nachdem die Frau die Wohnung geöffnet hatte, drängten sich die beiden Männer unmittelbar in die Wohnung.
Einer der Täter lenkte die Wohnungsinhaberin mit einem Klemmbrett ab, während der zweite Tatverdächtige offenbar die Räumlichkeiten durchsuchte. Die Dame versuchte, beide Männer im Blick zu behalten, was ihr leider nicht gelang.
Kurz danach verließen die beiden die Wohnung und entfernten sich in unbekannte Richtung. Erst danach bemerkte die Frau das Fehlen der Schmuckschatulle. In der Schatulle befand sich Schmuck im niedrigen dreistelligen Bereich.
Beamte der Verkehrspolizei Pforzheim – Außenstelle Freudenstadt haben am Montag in der Zeit von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Kreisstraße 4775, Gemarkung Erzgrube – Hallwangen, überwacht.
Von insgesamt 323 gemessenen Fahrzeugen waren 15 zu schnell unterwegs. Davon waren 13 Pkw-Lenker, 2 Lkw-Lenker.
Mit einer Überschreitung um 21 km/h und mehr wurde ein Pkw beanstandet, mit einer Überschreitung von 41km/h und mehr waren es zwei Pkw. Eine Spitzengeschwindigkeit von über 50 km/h mehr wurde von einem Pkw-Fahrer erreicht. Drei Fahrzeugführer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Bei den überwachten Lkw-Fahrern wurden insgesamt 2 mit einer Überschreitung bis 15 km/h beanstandet.
Die deutliche Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hielt sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.
Die Polizei wird ihre Verkehrskontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit fortführen.