Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Ein Hausbewohner meldete am Montag gegen 18:20 Uhr einen Eindringling in seinem Keller in der Königsberger Straße in Karlsruhe. Eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe Waldstadt rückte an und konnte den wild umherspringenden „Störenfried“ auf frischer Tat ertappen. Im Rahmen der Identitätsfeststellung wurde der Eindringling als Eichhörnchen identifiziert. Das Tier hatte kein Diebesgut bei sich und konnte der eingesetzten Polizeistreife glaubhaft machen, sich lediglich verirrt zu haben. Daher wurde das süße Nagetier auf freie Pfoten entlassen.
Ohne sich um die Folgen des Verkehrsunfalls zu kümmern, hat am Dienstagvormittag ein BMW-Fahrer seine Fahrt auf der Bundesstraße 294 fortgesetzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein schwarzer BMW gegen 09.30 Uhr die Bundesstraße aus Richtung Besenfeld kommend. Im Bereich einer Rechtskurve kam er wohl zu weit nach links und auf die Gegenfahrbahn. Ein dort fahrender, aus Richtung Freudenstadt kommender, Lkw musste daraufhin nach rechts in den Grünstreifen beziehungsweise angrenzenden Wald ausweichen und verunfallte. Am Lkw, der abgeschleppt werden musste, entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.
Zeugen zum Unfallgeschehen oder flüchtigen BMW-Fahrer werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07441 536-0 beim Polizeirevier Freudenstadt zu melden.
Zwei schwerverletzte Autofahrer und etwa 7.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Dienstagvormittag auf der Landesstraße 354.
Der Unfall ereignete sich zwischen Lützenhardt und Salzstetten. Nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse beabsichtigte gegen 9:45 Uhr ein 75-jähriger Opel-Fahrer nach links in Richtung Lützenhardt in die Landesstraße einzubiegen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einer bevorrechtigten 25-jährigen VW-Fahrerin. Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeugführer schwer verletzt. Die unfallbeteiligten Autos mussten abgeschleppt werden.
Ein 17-Jähriger wurde am Dienstagnachmittag auf dem Parkplatz eines Lebensmittel-Discounters nahe dem Bahnhof Durlach offenbar Opfer einer schweren räuberischen Erpressung. Anschließend trafen Täter und Opfer im Bahnhofsgebäude erneut aufeinander.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Jugendliche gegen 17:15 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Hauptbahnstraße von zwei Männern und einer Frau angesprochen und aufgefordert, seine Wertsachen auszuhändigen. Nachdem ein Mann aus der Gruppe zur Untermauerung seiner Forderung einen Schlagstock herausholte und den Jugendlichen damit bedrohte, händigte dieser schließlich einen geringen Bargeldbetrag aus.
Anschließend flüchtete das Trio zu Fuß in Richtung Bahnhof. Um sich sein Geld zurückzuholen, verfolgte der 17-Jährige die Täter schließlich in das Bahnhofsgebäude. Dort stellte er die mutmaßlichen Räuber zur Rede und forderte unter Vorhalt eines Messers das geraubte Geld zurück.
Als Passanten auf die Situation aufmerksam wurden, ergriffen alle Beteiligten die Flucht.
Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Tatverdächtigen nicht mehr festgestellt werden.
Den Haupttäter beschrieb der Geschädigte als circa 175 cm großen Mann mit blonden Haaren und hellem Hauttyp. Er war mit einem dunklen Jogginganzug bekleidet und führte einen Schlagstock mit sich.
Sein männlicher Begleiter soll etwa 16 bis 18 Jahre alt, rund 175 cm groß und von etwas dunklerem Hauttyp gewesen sein. In seinem Gesicht habe der Mann eine Narbe gehabt.
Die beteiligte Frau war laut Angaben des Tatopfers circa 19 Jahre alt und ebenfalls rund 175 cm groß. Sie sei von südländischer Erscheinung und kräftiger Statur gewesen und habe eine auffällige Hautveränderung im Gesicht gehabt.
Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0721 666-5555 zu wenden.
Zwei 18-Jährige wurden am Montagabend auf einem Parkplatz nahe des Messplatzes Opfer eines schweren Raubes. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge befanden sich die beiden jungen Männer gegen 22:40 Uhr auf dem Weg zu ihrem auf dem Gelände des Alten Schlachthofs geparkten Pkw, als sie von zwei Jugendlichen angesprochen wurden. Nach einer kurzen Unterhaltung zog einer der Männer offenbar unvermittelt eine Pistole aus seinem Hosenbund und bedrohte die 18-Jährigen. In der Folge forderte der Täter die beiden Geschädigten zur Herausgabe ihrer Geldbeutel auf. Nachdem der Räuber das Bargeld aus beiden Geldbörsen an sich genommen hatte, flüchtete er gemeinsam mit seinem Begleiter zu Fuß in Richtung Messplatz. Die beiden 18-jährigen Männer verständigten daraufhin die Polizei.
Die umgehend eingeleitete Fahndung der Polizei führte wenig später zur vorläufigen Festnahme eines 17-jährigen Tatverdächtigen. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Den bislang noch unbekannten Täter, welcher die Waffe mit sich führte, beschrieben die Tatopfer als circa 17 bis 18 Jahre alt, 165 cm groß und von schlanker Statur. Er hatte auffallend breite Augenbrauen, schwarze nach hinten gestylte Haare und trug einen weißen Jogginganzug.
Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber sich unter der Telefonnummer 0721 666 5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Über die Ostertage waren erneut Taschendiebe im Karlsruher Stadtgebiet aktiv und entwendeten unbemerkt Gegenstände aus Fahrradkörben von Radfahrerinnen.
Am Dienstagabend wurde eine 61-jährige Radfahrerin auf dem Heimweg durch die Innenstadt und die Weststadt Opfer eines dreisten Taschendiebstahls.
Die Frau hatte ihren Rucksack in ihrem Fahrradkorb abgelegt und war dann losgefahren. Erst später stellte sie fest, dass Unbekannte sie wohl im Vorbeifahren oder an einer Ampel unbemerkt bestohlen hatten.
Auch einer 27-jährige Fahrradfahrerin entwendeten unbekannte Diebe am Sonntagabend während der Fahrt die Handtasche, welche sie in ihrem Korb verstaut hatte.
Da zuletzt weitere vergleichbare Diebstähle vorwiegend in der Innenstadt und Weststadt zur Anzeige gebracht wurden, warnt die Polizei eindringlich vor Taschendieben, die an Ampeln oder während der Fahrt Taschen oder Rucksäcke aus Gepäckträgerkörben entwenden.
Die Täter nutzen zumeist Wartezeiten der Radfahrer an Ampeln und Überwegen aus oder entwenden die Taschen im Vorbeifahren. Teilweise gehen die Diebe dabei so geschickt vor, dass die Geschädigten den Diebstahl erst mit erheblichem Zeitverzug bemerken.
Die zumeist weiblichen Geschädigten beschrieben die Täter wiederholt als Jugendliche und junge Männer mit südländischem Erscheinungsbild, die selbst mit dem Fahrrad unterwegs waren.
Da es die Taschendiebe vornehmlich auf Handtaschen oder Rucksäcke abgesehen haben, die ohne zusätzliche Sicherung in Fahrradkörben liegen, rät die Polizei zu folgenden Sicherheitsvorkehrungen:
- Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mit wie nötig.
- Bewahren Sie keine Wertgegenstände im Fahrradkorb auf.
- Tragen Sie Geld, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen
verschlossenen Innentaschen der Kleidung, möglichst dicht am
Körper.
- Sichern Sie Taschen mit Gurten oder nutzen Sie verschließbare
Satteltaschen.
- Vermeiden Sie Ablenkung durch Kopf-/Ohrhörer.
- Achten Sie vor allem im Gedränge besonders auf Ihre Wertsachen
und Ihre Tasche.
Am vergangenen Wochenende verschafften sich Unbekannte unbefugt Zutritt zu einer Kindertagesstätte in Ettlingen.
Nach ersten Erkenntnissen gelangten die Eindringlinge wohl in der Zeit zwischen Donnerstag und Dienstag über ein aufgehebeltes Fenster in das Innere des Kindergartens in der Friedrichstraße. In der Folge durchwühlten die Einbrecher Schubladen und Schränke. Anschließend entkamen die Täter unerkannt.
Ob etwas entwendet wurde ist derzeit noch unbekannt.
Ein Tatzusammenhang mit weiteren Einbrüchen in eine Kindertagesstätte und mehrere Kirchen am vergangenen Wochenende in Ettlingen kann nicht ausgeschlossen werden.
Das Polizeirevier Ettlingen hat die Ermittlungen übernommen und nimmt unter 07243 32000 Zeugenhinweise entgegen.
Eine 50-jährige Autofahrerin fuhr sich am Dienstag gegen 21:15 Uhr im Gleisbett im Haltestellenbereich „Friedrichstraße“ in Linkenheim-Hochstetten fest. Das Auto wurde mittels Kran geborgen. Durch die Fahrt im Gleisbett wurde zudem ein Verteilerkasten der Straßenbahnen beschädigt, weshalb der Bahnverkehr zu Reparaturzwecken kurzzeitig stillgelegt werden musste. Die Frau gab an, sich verirrt zu haben und irrtümlicherweise im Bereich Karlsruher Straße in die Schienen geraten zu sein.
Im weiteren Verlauf trat der 54-jähriger Beifahrer der Frau negativ in Erscheinung. Immer wieder näherte er sich im Rahmen der Bergungsarbeiten den eingesetzten Polizeibeamten und verlangte das verunfallte Auto an Ort und Stelle zu belassen. Der offenbar unter dem Einfluss von Alkohol stehende Mann wurde zunehmend aggressiver und ging auf die Polizeibeamten los. Im Rahmen der Festnahme erlitten zwei Beamte leichte Verletzungen.
Ein ungewöhnlicher Diebstahl einer Baumaschine im Brettener Stadtteil Neibsheim ließ am Dienstmittag die Polizei in Aktion treten.
Nach derzeitigem Kenntnisstand ereignete sich die Tat zwischen Montag etwa 16:40 Uhr und Dienstag circa 12:00 Uhr auf einer Baustelle in einem Neubaugebiet im Talblick. Die unbekannten Täter fuhren offenbar mit einem Kraftfahrzeug zum Abtransport der Maschine auf das Baustellengelände und entwendeten so den Bagger. Der Schaden kann auf circa 25.000 Euro beziffert werden.
Zeugen des Diebstahls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bretten unter 07252 50460 in Verbindung zu setzen.
Bei einem Verkehrsunfall sind am frühen Samstagabend bei Calw mehrere Personen verletzt worden, vier von ihnen schwer.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge war ein 65-jähriger VW-Fahrer gegen 17:15 Uhr auf der Bundesstraße 463 von Ernstmühl in Richtung Hirsau unterwegs, als er aus bislang unbekannten Gründen auf der Fahrbahn zu weit nach links geriet. In der Folge kollidierte er mit einem entgegenkommenden, 59-jährigen Mercedesfahrer. Durch den Unfall erlitten sowohl der 59-Jährige als auch seine Beifahrerin schwere Verletzungen und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Im VW befanden sich zwei Kinder, die ebenfalls schwer verletzt und von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurden. Beim Fahrer des VW sowie seiner Beifahrerin wird derzeit von leichten Verletzungen ausgegangen. Die Fahrbahn musste im Bereich der Unfallörtlichkeit während der Einsatzmaßnahmen in beide Richtungen gesperrt werden. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Euro.