Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Beamte vom Polizeirevier Freudenstadt haben in der Dienstagnacht Geschwindigkeitsmessungen auf der Stuttgarter Straße in Höhe der Fußgängerbrücke Kaufland durchgeführt.
Im Zeitraum zwischen 00:30 Uhr und 01:30 Uhr wurden etwa 20 Fahrzeuge gemessen und dabei drei Verstöße festgestellt.
Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h war der schnellste Pkw-Fahrer mit einer Spitzengeschwindigkeit von 127 km/h unterwegs. Dieser muss mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen.
Zwei andere Fahrzeuge wurden mit 20 km/h und 31 km/h mehr als erlaubt gemessen. Auch diesen droht ein Bußgeld.
Zur stetigen Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Polizei ihre Kontrollen weiterhin fortsetzen. Überhöhte Geschwindigkeit ist noch immer eine der Hauptunfallursachen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link: www.gib-acht-im-verkehr.de
Ein 58-jähriger Mann ist am Sonntag Opfer eines Betrügers geworden, der sich als Mitarbeiter eines Sperr-Notrufdienstes ausgab.
Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde bei dem Anruf die Nummer eines Sperrhotline angezeigt. Der Anrufer gab an, dass mehrere Überweisungen vom Konto des Geschädigten anstünden und suggerierte seine Hilfsbereitschaft, diese zu verhindern. Über eine Fernwartungssoftware verschaffte sich der Betrüger Zugriff auf die Konten des 58-Jährigen und überwies einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag auf ein vermeintliches Referenzkonto.
Schließlich erkannte der Mann den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Tipps Ihrer Polizei, wie Sie sich vor Telefonbetrügern schützen können:
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B.
PayPal) heraus.
- Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren
Rechner beispielsweise mit der Installation einer
Fernwartungssoftware.
Wenn Sie bereits Opfer wurden:
- Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn
runter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner
unverzüglich betroffene Passwörter.
- Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm
auf Ihrem Rechner löschen.
- Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf,
deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
- Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits
getätigte Zahlungen zurückholen können.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Am Montagnachmittag ist es auf der Kreisstraße 4527 zu einem Unfall zwischen zwei Pkw-Fahrerinnen gekommen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr eine 74-Jährige gegen 17:00 Uhr einen Feldweg und bog auf die Kreisstraße zwischen der B294 und dem Ortseingang Dürrn ein. Hierbei übersah sie eine 18-jährige Toyota-Fahrerin, die auf der vorfahrtsberechtigten Kreisstraße fuhr.
Bei dem Zusammenstoß wurden die Insassen leichtverletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Beide Fahrzeugen wurden abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden wird auf 75.000 Euro geschätzt.
Zwischen Sonntagabend und Montagmorgen sind 500 Liter Diesel aus einem abgestellten LKW auf dem Rastparkplatz „T+R Enztal“ abgezapft worden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Autobahnpolizei unter der Rufnummer 07231 12581-0 zu melden.
Die Polizei Pforzheim appelliert an alle: Auch wenn der Spritpreis wieder an der Zapfsäule schmerzt, ist der Weg über den legalen Tankstellenbesuch der einzig richtige!
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Durch Widerstandshandlungen bei der Kontrolle eines 32 Jahre alten Mannes wurden am Sonntagmorgen gegen 07:00 Uhr im Bereich des Abgangs zur U-Strab Brunnen-/Kaiserstraße zwei Polizeibeamte leicht verletzt.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge flüchtete der Mann beim Erkennen der Streifenbesatzung zunächst zu Fuß. Als es den Beamten gelang, den Verdächtigen nach wenigen Metern einzuholen und festzuhalten, schlug der Flüchtende sofort mehrfach mit den Fäusten gegen den Arm eines Beamten. Im Anschluss soll er in aggressiver Weise auf den Polizisten zugegangen sein, weshalb dieser Reizstoff gegen den 32-Jährigen einsetzte. Um weitere Fluchtversuche zu unterbinden, wurde der Mann in der Folge von einer Polizistin ergriffen. Auch hiergegen wehrte sich der Mann vehement. Obwohl die Beamten einen Einsatzstock gegen die Beine des Mannes einsetzten, gelang diesem zunächst die Flucht. Erst als der Mann im weiteren Verlauf die Tür eines vorbeifahrenden Autos öffnete und versuchte, in den unbeteiligten Wagen einzusteigen, gelang den Beamten die vorläufige Festnahme des Mannes. Auch hierbei wehrte sich der 32-Jährige heftig und beleidigte mehrere Beamte.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes, der im Rahmen der Festnahme ebenfalls leicht verletzt wurde, konnte unter anderem eine geringe Menge Kokain und eine geringe Menge Cannabis sichergestellt werden.
Der Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Montag einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der Haftbefehl erließ und den Vollzug der Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten anordnete.
In der Nacht von Montag auf Dienstag ist ein Transporter mit Anhänger auf der Bundesautobahn 8 bei Pforzheim umgekippt und hat alle drei Fahrstreifen blockiert.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr ein 26-Jähriger gegen 23.50 Uhr die Autobahn 8 von Stuttgart in Fahrtrichtung Karlsruhe. Hierbei transportierte er auf seinem Anhänger zwei Pkw. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit geriet das Gespann zwischen den Anschlussstellen Heimsheim und Pforzheim-Süd ins Schwanken. Bei der eingeleiteten Bremsung verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Transporter und der Anhänger kippten um und blockierten die drei Fahrstreifen.
Für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Autobahn für eine Stunde voll gesperrt werden. Gegen 4:00 Uhr waren die Abschleppmaßnahmen und Reinigungsarbeiten abgeschlossen und die Fahrbahn konnte wieder komplett freigegeben werden.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Der Gesamtschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Bereich des Bahnhofs Busenbach soll ein 49-Jähriger einem 51-Jährigen am Sonntagabend schwere Verletzungen zugefügt haben.
Nach Zeugenaussagen gerieten die beiden Männer wohl gegen 22:25 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in Streit. Im Rahmen der körperlichen Auseinandersetzung stolperten die beiden Männer zunächst in ein Gleisbett. Im weiteren Verlauf soll der Beschuldigte derart auf den Geschädigten eingewirkt haben, dass dieser lebensbedrohliche Verletzungen erlitt und in einem Krankenhaus behandelt werden musste.
Der Beschuldigte wurde am Montag einem Haftrichter des Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe die einstweilige Unterbringung des Beschuldigten in einer psychiatrischen Einrichtung anordnete.
Seit der Nacht auf Sonntag, den 15.03.2026, öffnete ein bislang unbekannter Täter über die gesamte darauffolgende Woche hinweg mehrere Fahrzeuge und durchsuchte diese wohl nach Wertgegenständen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge beobachtete ein Zeuge in der Nacht auf Samstag, den 21.03.2026 gegen 03:00 Uhr einen jungen Mann in der Frühlingstraße, der offenbar erneut versuchte, unbefugt ein Fahrzeug zu öffnen. Daraufhin alarmierte er die Polizei.
Im Rahmen der Fahndung entdeckten die eingesetzten Beamten eine männliche Person, die zu Fuß in Richtung der Speerstraße flüchtete und letztmalig in der Rastatter Straße gesichtet wurde. Die anschließende Suche nach dem jungen Mann verlief ergebnislos.
Im Bereich der Bickesheimer Straße stellten die Einsatzkräfte ein Fahrrad sicher, das dem mutmaßlichen Täter gehören könnte.
Im Laufe der gesamten Woche meldeten sich mehrere Geschädigte, deren Pkws ebenfalls durchwühlt wurden.
Wie viele Fahrzeuge tatsächlich betroffen sind, ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.
Geschädigte oder Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter 0721 666 5555 zu melden.
Durch ein Fenster im Erdgeschoss gewaltsam eingedrungen sind noch unbekannte Einbrecher am Freitagmorgen in einen Unternehmenssitz im Kelterner Ortsteil Dietlingen.
Ersten Erkenntnissen zufolge drangen der oder die Unbekannten gegen 3:30 Uhr in das in der Dieselstraße gelegene Firmengebäude ein. Hier durchwühlten sie mehrere Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld aus Geldkassetten. Offenbar hatten die Einbrecher bereits weitere Wertgegenstände zum Abtransport bereitgestellt, ließen diese jedoch am Tatort zurück.
Das Diebesgut wird auf einen geringen dreistelligen Euro-Betrag geschätzt. Deutlich höher dürfte der verursachte Sachschaden an dem Fenster zu Buche schlagen.
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Neuenbürg, unter der Rufnummer 07082 7912 0, in Verbindung zu setzen.
In Baden-Württemberg zählen Wildwechsel zu den größten Risiken im Straßenverkehr. Das Phänomen tritt ganzjährig auf, verstärkt sich jedoch insbesondere in den Übergangsphasen zwischen den Jahreszeiten. In diesen Phasen wechseln Wildtiere häufiger ihre Lebensräume oder sind verstärkt auf Nahrungssuche.
Im Jahr 2025 registrierte das Polizeipräsidium Karlsruhe insgesamt 1.287 Wildunfälle. Davon ereigneten sich 106 im Stadtkreis Karlsruhe, 1.144 im Landkreis Karlsruhe und 37 auf den Bundesautobahnen. Bei 15 dieser Kollisionen wurden Personen verletzt.
Eine angepasste Fahrweise kann das Risiko von Wildunfällen deutlich reduzieren. Beachten Sie deshalb zu Ihrem Schutz und zum Schutz der Wildtiere unsere Tipps und Hinweise:
Besondere Vorsicht in Wildwechselgebieten
Landstraßen entlang von Wäldern und Feldern gelten als typische Risikobereiche. Verkehrszeichen zum Wildwechsel weisen auf Regionen mit erhöhter Wilddichte hin. Reduzieren Sie dort vor allem in der Dämmerung und nachts Ihre Geschwindigkeit. Beachten Sie, dass Wildwechsel auch tagsüber und in nicht beschilderten Bereichen stattfinden kann.
Aufmerksam fahren und Fahrbahnrand im Blick behalten
Behalten Sie Waldränder, Felder und Wiesen entlang der Straße im Blick. Nutzen Sie das Fernlicht, um Wild frühzeitig zu erkennen. Bei Gegenverkehr oder Wildsichtung das Fernlicht rechtzeitig abschalten, um andere Verkehrsteilnehmende sowie die Tiere nicht zu blenden.
Vermeiden Sie Ablenkungen durch Mobiltelefone oder Touchdisplays im Fahrzeug. Ein ausreichender Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sowie eine vorausschauende und konzentrierte Fahrweise vermindern die Unfallgefahr.
Richtig reagieren bei Wildsichtung
Rechnen Sie damit, dass Tiere selten allein unterwegs sind. Überquert ein Tier die Straße, können weitere folgen. Hupen Sie und bremsen Sie kontrolliert, ohne sich und andere zu gefährden.
Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar, halten Sie das Lenkrad fest und vermeiden Sie unkontrollierte Ausweichmanöver. Kollisionen mit dem Gegenverkehr oder ein Abkommen von der Fahrbahn sind häufig folgenschwerer.
Richtig handeln nach einem Wildunfall
Halten Sie sofort an, schalten Sie die Warnblinkanlage ein und sichern Sie die Unfallstelle mit einem Warndreieck in ausreichendem Abstand. Leisten Sie Erste Hilfe und verständigen Sie die Polizei unter 110, auch wenn kein erkennbarer Schaden entstanden ist.
Berühren oder verfolgen Sie verletzte Tiere nicht. Es bestehen Verletzungs- und Infektionsrisiken. Ziehen Sie totes Wild nur mit Einmalhandschuhen von der Fahrbahn. Ist dies nicht gefahrlos möglich, sichern Sie stattdessen die Gefahrenstelle.
Rechtslage
Unfallbeteiligte sind gesetzlich verpflichtet, unnötiges Leid verletzter Tiere zu verhindern und den Wildunfall unverzüglich zu melden. Zudem besteht eine Verkehrssicherungspflicht zur Absicherung der Unfall- und Gefahrenstelle. Wild darf nicht mitgenommen werden. Dies kann den Tatbestand der Jagdwilderei erfüllen.
Weitere Informationen
Weitere Hinweise zu Wildwechsel und anderen Themen der Verkehrsunfallprävention finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de.