Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Mehrere leicht verletzte Personen sowie ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe sind die vorläufige Bilanz eines Verkehrsunfalls zwischen einem Lkw und einer Straßenbahn am Dienstagmittag auf der Bundesstraße 36 im Bereich der Vogesenbrücke.
Nach derzeitigem Sachstand rangierte gegen 11.20 Uhr ein Lkw auf einer Straßenbaustelle. Hierbei ragte offenbar das Heck des Fahrzeuges in den Gleisbereich der Straßenbahn. Eine in Richtung Daxlanden fahrende Bahn streifte hierbei die Ladefläche des Lkw. Dies führte dazu, dass auf der rechten Fahrzeugseite die Scheiben der Bahn stark beschädigt wurden. Zwei Personen in der Straßenbahn erlitten hierbei Verletzungen und wurden von Rettungsdiensten noch am Unfallort versorgt. Der Fahrer des Lkw kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721/944840 in Verbindung zu setzen.
Der Betrugsmasche „Schockanruf“ ist eine Frau aus der Gemeinde Remchingen am Freitag zum Opfer gefallen; die Täter erbeuteten einen fünfstelligen Betrag.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die Geschädigte am Freitag gegen 13 Uhr einen Anruf von einer weiblichen Person erhielt.
Die Anruferin gab sich als Angehörige der Polizei in Karlsruhe aus und schwindelte der Frau vor, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine Haftstrafe abzuwenden forderte die Betrügerin zunächst eine Kaution im mittleren fünfstelligen Bereich. Da die Angerufene nicht über so viel Bargeld verfügte „einigte“ man sich auf einen niedrigeren Betrag.
Im Anschluss wurde das Gespräch durch eine weitere weibliche Person geführt. Dieses mal handelte es sich um eine falsche Staatsanwältin, welche das Opfer weiter unter Druck setzte und sie schließlich zur Geldübergabe bis nach Karlsruhe in die Amalienstraße lotste, wo auf Höhe der Hausnummer 79 zwischen 14 Uhr und 16 Uhr die Geldübergabe stattfand.
Das Geld wurde durch einen Mann entgegengenommen, der wie nachfolgend beschrieben wird: Etwa 30 bis 40 Jahre alt, 180cm bis 190cm groß, kräftige Statur, südländisches Erscheinungsbild, auffällig dickes Gesicht, sprach mit leichtem Akzent. Bekleidet war der Mann mit einer braunen Lederjacke, einer grau/blauen Anzugshose, die billig wirkte. Auf dem Kopf trug er eine schwarze Basecap mit einem gelben Karo.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Präventionstipps der Polizei:
Achtung! Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten oder andere Amtspersonen ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen zu gelangen.
- Am Telefon versuchen sie, ihre Opfer unter verschiedenen
Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder
auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben. Dabei nutzen die
Täter auch teilweise eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf
der Telefonanzeige der Angerufenen die Notrufnummer 110 oder eine
andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der
Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie Besucher währenddessen vor
der abgesperrten Tür warten.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Mit rund 1,8 Promille ist am Montagabend ein 40 Jahre alter Pkw-Lenker mit einem Verkehrsschild kollidiert. Hierbei ist Sachschaden entstanden.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr der Mann, gegen 22:55 Uhr, mit seinem Audi die Landesstraße 362 von Herrenberg kommend in Fahrtrichtung Rohrdorf. Beim Einfahren in einen Kreisverkehr auf der Altensteiger Straße kam er offenbar aufgrund alkoholischer Beeinflussung und nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Im Anschluss verständigte der Mann lediglich einen Abschleppdienst, meldete den Unfall aber nicht eigenständig der Polizei. Die ermittelnden Beamten wurden nach einem Zeugenhinweis auf den Mann aufmerksam und er musste eine Blutprobe abgeben. Am Audi entstand ein Sachschaden von rund 6.000 Euro, er war nicht mehr fahrbereit.
Ein 34-jähriger Mann hat sich am Montagabend in der Pforzheimer Innenstadt gegen seine Festnahme gewehrt und in diesem Zusammenhang drei Beamte leicht verletzt. Auf dem Polizeirevier hat er sich wiederholt angriffswillig verhalten, wobei eine Polizeibeamtin derart verletzt wurde, dass sie ihren Dienst nicht fortsetzten konnte.
Der 34-Jährige hatte aufgrund seines Verhaltens in einem Lokal in der Emma-Jäger-Straße Hausverbot erteilt bekommen. Gegen 22:15 Uhr weigerte sich der alkoholisierte Mann, das Lokal zu verlassen und zeigte sich auch gegenüber der hinzugerufenen Polizei unkooperativ. Als er aus der Gaststätte geführt werden sollte, trat er nach den Beamtinnen und Beamten und beleidigte sie mehrfach. Nur mit großem Kraftaufwand gelang es letztlich, dem 34-Jährigen Handschließen anzulegen, um ihn zunächst unter Kontrolle zu bringen. Hierbei wurden zwei Polizisten verletzt. Während des Transports zum Polizeirevier trat er mit voller Wucht gegen die Tür des Transportfahrzeugs, so dass durch den Rückstoß ein weiterer Polizeibeamter am Kopf verletzt wurde. Letztlich konnte zwar die Tür geschlossen werden, aber durch die Tritte von Innen wurde die Tür derart beschädigt, dass der Verschlussriegel brach. Auf dem Polizeirevier sollte sich im weiteren Verlauf der Nacht noch ein Arzt den 34-Jährigen anschauen, was dem Mann aber auch missfiel. Bei der anschließenden Fixierung und aufgrund der heftigen Gegenwehr zog sich eine Beamtin eine Fraktur am Ellenbogen zu. Sie wurde dienstunfähig und im Krankenhaus behandelt. Ein weiterer verletzter Beamter wurde ebenfalls noch im Krankenhaus untersucht.
Der 34-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren unter anderem wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten.
Ein 48-jähriger Renault-Fahrer, der mutmaßlich unter dem Einfluss bewusstseinstrübender Substanzen stand, verursachte bei seiner Fahrt durch Karlsruhe am Montagmittag gleich mehrere Verkehrsunfälle.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der 48-Jährige, nachdem er zuvor offenbar in einer Klinik medizinisch behandelt worden war, gegen 13:15 Uhr von der Steinhäuserstraße über die Hermann-Veit-Straße auf die Landesstraße 605 stadtauswärts. Von dort fuhr er auf die Südtangente in Fahrtrichtung Durlach auf. Bei seiner Fahrt auf der Südtangente touchierte er im Edeltrudtunnel zunächst eine Baustellenbegrenzung.
An der Ausfahrt „Oststadt“ verließ der Renault-Fahrer die Südtangente und bog anschließend in die Ottostraße ein. Laut Zeugenaussagen hatte der 48-Jährige hier offenbar Probleme die Fahrspur zu halten und kam mehrfach nach rechts von der Fahrbahn in den Bereich des Gehwegs ab. Nach vorläufigen Erkenntnissen wurden dabei jedoch keine anderen Verkehrsteilnehmer oder Fußgänger gefährdet.
Im Kreisverkehr Ottostraße / Killisfeldstraße überfuhr der Endvierziger teilweise den Grünstreifen und kollidierte hierdurch mit einer Straßenlaterne. Trotz nun erheblicher Unfallschäden an seinem Pkw setzte er seine Fahrt auf der Killisfeldstraße über die Lissenstraße und Ellmendinger Straße bis zur Reichenbachstraße fort, wo er letzten Endes parkte. Auf diesem Streckenabschnitt streifte der Mann mit seinem Renault außerdem mindestens zwei am Straßenrand geparkte Fahrzeuge.
Polizeibeamte trafen den 48-Jährigen noch an seinem geparkten Pkw an und unterzogen ihn einer Kontrolle. Dabei ergaben sich Anhaltspunkte, die auf eine Beeinflussung durch bewusstseinstrübende Substanzen hindeuteten.
Am Pkw des Unfallverursachers entstand Sachschaden in Höhe von ungefähr 10.000 Euro. Über die verursachten Schäden können bislang noch keine Schätzungen abgegeben werden.
Da zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, dass der 48-Jährige bei seiner Fahrt weitere Unfälle verursachte, bittet die Polizei mögliche weitere Geschädigte, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Durlach unter 0721 49070 in Verbindung zu setzen.
Bislang Unbekannte haben zwischen Freitagnachmittag und dem frühen Montagmorgen in Keltern-Ellmendingen Kraftstoff aus drei Fahrzeugen abgepumpt.
Gemäß bisherigem Ermittlungsstand wurde der Kraftstoff zwischen Freitag, 15 Uhr und Montag, 4:45 Uhr entwendet. Die betroffenen Kraftfahrzeuge waren im Gewerbegebiet Unter Bruch parkend abgestellt. Der Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro beziffert.
Hinweisgeber zum Dieseldiebstahl beziehungsweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Gewerbegebiet werden gebeten, sich beim Polizeirevier Neuenbürg, Telefonnummer 07082 7912-0 zu melden.
Zwischen Samstag und Montag sind Unbekannte in einen Gebäudekomplex in Wart gewaltsam eingedrungen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gelangten der oder die Einbrecher zwischen Samstag, 11 Uhr und Montag, 14 Uhr in die Räumlichkeiten in der Wildbader Straße. Von dort entwendeten sie einen Beamer der Marke Epson. Der Polizeiposten Altensteig führt die Ermittlungen.
Hinweisgeber zum Einbruch, zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im dortigen Bereich sowie dem Diebesgut werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 07452 9305-0 beim Polizeirevier Nagold zu melden.
Nach einem Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einer Pkw-Fahrerin am Montagmittag in Karlsruhe-Grünwinkel sucht die Polizei nach Zeugen sowie der beteiligten Autofahrerin.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr die Fahrradfahrerin gegen 13:00 Uhr auf dem Gehweg der Zeppelinstraße entgegen der Einbahnstraße in südwestliche Richtung. Als die Pkw-Fahrerin von der Griesbachstraße nach rechts in die Zeppelinstraße abbiegen wollte, kollidierten die beiden Verkehrsteilnehmerinnen im Einmündungsbereich.
In einem anschließenden Gespräch einigten sich die Frauen aufgrund des geringen Sachschadens offenbar ohne polizeiliche Unfallaufnahme und fuhren beide davon.
Da die Radfahrerin einige Zeit später jedoch Schmerzen verspürte und sich in ein Krankenhaus begab, verständigte sie nachträglich die Polizei.
Die unfallbeteiligte Autofahrerin ist etwa 50 Jahre alt und war offenbar mit einem schwarzen Kleinwagen unterwegs.
Die Verkehrspolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sowie die bislang unbekannte Pkw-Fahrerin, sich unter der Telefonnummer 0721 944840 zu melden.
Am Montagvormittag hat der Leitende Kriminaldirektor Uwe Carl 71 Neuzugänge im gehobenen Dienst beim Polizeipräsidium Pforzheim willkommen heißen dürfen.
Die Begrüßungsveranstaltung fand in Anwesenheit hochrangiger Vertreter der Schutz- und Kriminalpolizeidirektion statt. Alle Führungskräfte wünschten den „Neuankömmlingen“ viel Erfolg für ihren Start in ihren künftigen Aufgabenbereichen und eine schnelle Eingewöhnungszeit an ihrem neuen Dienstort. Das Polizeipräsidium Pforzheim freut sich über die Unterstützung der Neuzugänge und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.