Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Im Bereich eines Feldwegs bei Blankenloch griff am Dienstagnachmittag ein bislang Unbekannter grundlos einen 38-jährigen Mann an und verletzte ihn am Kopf.
Gegen 16:10 Uhr kümmerte sich der spätere Geschädigte gemeinsam mit seiner Familie östlich der Bebauungsgrenze von Blankeloch gerade um die eigenen Pferde. Dabei bemerkte der 38-Jährige einen ihm unbekannten Mann, der sich scheinbar grundlos auf einem Feldweg bei den Pferdekoppeln aufhielt. Er sprach den Fremden hilfsbereit an, was dieser mit einer provokanten Bemerkung erwiderte. Dann schlug der Täter den Familienvater unvermittelt mit einem Fausthieb gegen den Kopf zu Boden und schlug mit den Fäusten weiter auf sein Opfer ein. Erst als die Familie des Angegriffenen zu Hilfe eilte, ließ der Täter von ihm ab und fuhr mit einem Fahrrad südlich des Friedhofs Blankenloch in Richtung der Straße Am Steinweg davon. Dabei wurde er von mehreren Zeugen gesehen.
Bei dem Angriff zog sich der Geschädigte eine Gehirnerschütterung und blutende Kopfplatzwunden zu, die in einem Krankenhaus versorgt werden mussten.
Der unbekannte Mann wird als etwa 175 cm groß, mit Vollbart, von kräftiger Statur und südeuropäischem, eventuell türkischem Aussehen beschrieben. Er soll Deutsch mit Akzent gesprochen und bei der Tat einen grauen Jogginganzug getragen haben.
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0721 967180 beim Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt zu melden.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am Dienstagabend ein Autofahrer in Pforzheim, nachdem er angetrunken an einem Unfall beteiligt war.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 34-jähriger Fahrer eines Mercedes gegen 20:45 Uhr die Ispringer Straße in Fahrtrichtung Bayernstraße. Auf der Bayernstraße war zu diesem Zeitpunkt ein 19-jähriger Fahrer eines MG in Richtung der Hohenzollernstraße unterwegs. Im Einmündungsbereich der Bayernstraße und der Ispringerstraße kollidierten die beiden Fahrzeuge miteinander.
Im Rahmen der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem 34-Jährigen fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Wert von etwa 2,2 Promille. In der Folge musste der Fahrer eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Den Führerschein des Mannes behielten die Beamten ein.
Beide Fahrzeuge waren noch fahrbereit. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.500 Euro.
Aufgebrochen worden ist in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Baucontainer im Calwer Stadtteil Bad Wildbad.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen haben noch unbekannte Täter einen Baucontainer in der Paulinenstraße aufgebrochen. Aus dem Inneren wurden über ein Dutzend Elektrogeräte im Wert von mehreren tausend Euro entwendet.
Der Polizeiposten in Bad Wildbad hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber sich unter der Rufnummer 07051 1610 beim Polizeirevier in Calw zu melden.
In der Wurmbergstraße hat sich vergangenen Freitagnacht ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto-Fahrer und einem E-Bike Lenker ereignet.
Gegen 21:40 Uhr befuhr ein 56-jähriger E-Bike-Lenker die Wurmbergerstraße in Richtung Haidachstraße, als er von einem hinter ihm fahrenden Pkw überholt wurde.
Offenbar aufgrund zu geringem Sicherheitsabstand während des Überholvorganges, musste der E-Bike-Fahrer nach rechts ausweichen, blieb mit seinem Pedal am Bordstein hängen und stürzte. Hierbei verletzte er sich leicht.
Der Auto-Fahrer setzte unterdessen seine Fahrt unbeirrt fort.
Die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen des Unfalls, sowie Personen, die Hinweise zum Unfallbeteiligtem Fahrzeug machen können, sich unter der Rufnummer 097231/186-3111
Am Dienstagmittag verursachte ein bislang unbekannter Autofahrer auf der Bundesstraße 36 bei Graben-Neudorf einen Verkehrsunfall und flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr ein 26-jähriger Tesla-Fahrer gegen 12:40 Uhr auf der B 36 von Karlsruhe kommend in Richtung Graben-Neudorf. In Höhe der Ausfahrt zur Kreisstraße 3531 kam ihm ein grau-silberner VW-Van, Modell Touran oder Sharan entgegen, der zeitweise mit der halben Fahrzeugbreite auf der Gegenfahrbahn fuhr. Um eine Kollision zu vermeiden, wich der 26-Jährige nach rechts aus und fuhr hierbei über einen Bordstein.
Am Tesla entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.
Zeugen, die Angaben zum Fahrer oder dessen Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07256 93290 beim Polizeirevier Philippsburg zu melden.
Unbekannte Täter versuchten am Dienstag, zwischen 16:00 Uhr und 21:00 Uhr, mit einem nicht bekannten Werkzeug die Haustür eines Wohnhauses in der Daxlander Straße in Grünwinkel aufzuhebeln, was letztendlich misslang. Der entstandene Sachschaden kann bislang noch nicht beziffert werden.
Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Weststadt unter 0721/666-3611 in Verbindung zu setzen.
Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Karlsruhe und der Stadtverwaltung Stutensee
Am Mittwochmorgen ging beim Thomas-Mann-Gymnasium, der Erich-Kästner-Realschule sowie dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt erneut eine E-Mail mit potenziell bedrohlichem Inhalt ein. Nach Abstimmung zwischen Polizei und dem Schulzentrum Stutensee wird nicht von einer ernstzunehmenden Bedrohung ausgegangen. Derzeit liegen keinerlei Hinweise auf konkrete Gefahren für Schüler und Lehrer des Schulzentrums vor. Dennoch ist die Polizei heute mit besonders geschulten Beamten, die für Schüler und Lehrer ansprechbar sind und beratend zur Seite stehen, in beiden Schulen vor Ort.
Darüber hinaus hat das Polizeipräsidium Karlsruhe die Ermittlungen zur Urheberschaft der einsatzauslösenden E-Mail aufgenommen. Dem oder der Verantwortlichen drohen neben strafrechtlichen Konsequenzen auch zivilrechtliche Forderungen.
Drei Monate auf Bewährung haben die beiden 16-jährigen Schüler vom Gericht aufgebrummt bekommen, nachdem sie einen jüngeren Mitschüler übel drangsaliert und ihm seine Kopfhörer abgenommen hatten.
Wirklich echt bei dieser „Gerichtsverhandlung“ am vergangenen Freitagmorgen in einem Klassenzimmer der Willy-Brandt-Realschule war in seiner Rolle als Richter allerdings ausschließlich Amtsgerichtdirektor Oliver Weik. Auch ein echter Polizist und selbstverständlich echte Schüler sowie deren Lehrer waren mit von der Partie, aber dazu später mehr.
Die ganze Aktion mit der Klasse 10d der Willy-Brandt-Realschule in Königsbach fand statt im Rahmen des Projekts „Rechtsstaat macht Schule“, das sich an alle weiterführenden Schulen richtet und bei dem Schüler in interaktiven Übungen und Planspielen rechtsstaatliches Vorgehen kennenlernen. Funktionsträger aus Polizei und Justiz stellen zentrale Rechts- und Verfassungsnormen vor und laden die Schüler zum Austausch über die Regeln unseres Zusammenlebens ein. Das Projekt gibt dem Rechtsstaat ein Gesicht und ist somit ein Werben für die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Nicht zuletzt wird dabei auch ein weiteres Ziel verfolgt: Für den Zusammenhalt in der Gesellschaft ist es wichtig, dass die Akteure staatlicher Streitschlichtung von allen respektiert und die staatlichen Normen des Zusammenlebens von allen akzeptiert werden. „Rechtsstaat macht Schule“ setzt genau an dieser Stelle an.
Der ursprüngliche Startschuss für das Projekt war bereits Anfang des Jahres 2020. Wie viele andere Dinge auch, fiel dessen Durchführung dann allerdings der Coronapandemie zum Opfer. Im Jahr 2023 erfolgte nun der Neuanfang des Projekts und das mit großem Erfolg. Bereits 14 Mal war das Projekt im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums in diesem Jahr in Schulen zu Gast. Dabei erreichten die Polizisten zusammen mit den Vertretern der Justiz sowie den jeweiligen Lehrkräften schon mehr als 300 Schüler – weitere Veranstaltungen sind in Planung.
Bei der Veranstaltung in der Willy-Brandt-Realschule waren es 21 Schüler, die sich mit großer Motivation an dem Projekt beteiligten, das ihr Lehrer und gleichzeitig der Schulleiter, Dieter König, an die Schule geholt hatte. Die Zehntklässler lauschten aufmerksam den spannenden Informationen ihrer Gäste von Polizei und Justiz.
Den ersten Teil dieses Unterrichts der besonderen Art gestaltete Polizeioberkommissar Fabian Faigle vom Polizeirevier Pforzheim-Nord. Als Streifendienstbeamter ist für Fabian Faigle sein eigentlicher Arbeitsplatz überall dort, wo die Polizei gebraucht wird – sei es an einem Tatort, an anderen Schauplätzen, zu denen er gerufen wird, oder eben auf Steife zu Fuß oder im Polizeiauto.
Für die Schüler der Klasse 10d hatte Fabian Faigle seinen Arbeitsplatz nun für einen halben Tag mit dem Klassenzimmer getauscht. Der Polizist erklärte den Schülern die Bedeutung unseres Rechtsstaates und informierte sie über die wichtigen Aufgaben, welche die Polizei dabei wahrnimmt. Danach hieß es für die Zehntklässler selbst aktiv zu werden: In Kleingruppen untersuchten sie verschiedene Fälle mit Straftaten, wie sie leider auch in echt hätten passieren können. Dabei handelte einer der Fälle von den beiden eingangs erwähnten 16-Jährigen, die ihrem Mitschüler übel mitspielten und ihm seine Kopfhörer abnahmen. Zusammen mit Polizeioberkommissar Faigle beleuchteten die Schüler dann die Rollen der Beteiligten in dem Fall: Wer sind hier die Beschuldigten? Gibt es Zeugen? Dabei erläuterte Fabian Faigle den Jugendlichen auch, was die Polizei tut, wenn sie zu so einem Fall gerufen wird. Er informierte über polizeiliche Maßnahmen, wie etwa eine Identitätsfeststellung oder auch eine Wohnungsdurchsuchung nach Beweismitteln. Auch was dann mit einer Strafanzeige passiert und welche Rechte die Beteiligten in diesem Verfahren haben, war Inhalt des interaktiven Vortrags.
Den zweiten Teil des Unterrichts übernahm Amtsgerichtdirektor Oliver Weik. Normalerweise arbeitet der Chef des Pforzheimer Amtsgerichts in seinem Gerichtssaal dafür, dass im Namen des Volkes Recht gesprochen wird. An diesem Freitagmorgen war er nun dafür da, den überaus interessierten Zehntklässlern zunächst den Aufbau der Justiz und deren Aufgabe im Rahmen der demokratischen Gewaltenteilung anschaulich zu machen. Der Richter erklärte dabei juristische Tatbestände, wie etwa Diebstahl, und schilderte seinen Zuhörern den Gang eines Strafverfahrens, nachdem eine Anzeige der Polizei an die Justiz übermittelt wurde. Oliver Weik informierte über den Inhalt einer Strafanzeige, über die Gestaltung einer Anklageschrift der Staatsanwaltschaft bis hin zur Eröffnung der Hauptverhandlung. Genau eine solche stellte zum Ende des Projekttages dann auch den interaktiven Höhepunkt für die Schüler dar. Schnell wurden ein paar Tische zu einem „U“ zusammengeschoben und so ein Gerichtssaal im Klassenzimmer improvisiert. Es sollten sich nun die beiden 16-Jährigen aus dem zuvor besprochenen Fall für ihre Tat bei einer Gerichtsverhandlung verantworten – im Raum stand: Räuberische Erpressung in Tateinheit mit Körperverletzung und Diebstahl. Um die Hauptverhandlung möglichst originalgetreu darzustellen, wurden nun die Rollen verteilt: Zwei Schüler spielten die beiden Täter, einer den Geschädigten und weitere zwei Schüler waren Zeugen. Auch die Rolle des Staatsanwalts als Vertreter der Anklage wurde durch einen Schüler übernommen. Nachdem die Rollen verteilt waren, legte Amtsgerichtsdirektor Weik seine Original-Richterrobe an und nahm auf dem „Richterstuhl“ Platz. Was dann folgte, war eine Gerichtsverhandlung, die, wenn auch imitiert, nicht zuletzt dank der routinierten Verhandlungsführung von Oliver Weik auch diesen Teil rechtsstaatlichen Handelns sehr anschaulich darstellte. Und am Ende hieß das Urteil für die Täter: Drei Monate Haft auf Bewährung.
Mit diesen besonderen Eindrücken endete für die Zehntklässler ein sicherlich sehr interessanter Freitagmorgen und ihre Besucher von Polizei und Justiz verabschiedeten sich, um wieder in ihre andere Arbeitswelt einzutauchen.
Das Polizeimusikkorps Karlsruhe unter Leitung von Mario Ströhm spielt am kommenden Sonntag, 14. Mai 2023, von 11 bis 13 Uhr im Enzauenpark in Pforzheim.
Die Gäste erwartet bei freiem Eintritt ein abwechslungsreiches Programm, wobei neben dem vollen Klang von Deutschlands größtem Polizeiorchester die Instrumentalsolisten sowie die Sängerin Nina Hirschler und Sänger Toni Bergsch besondere Akzente setzen werden.
Das Musikkorps verzichtet auf Gage, im Gegenzug wird der Pforzheimer Gastronom Frank Daudert einen Spendenbetrag an das Müttergenesungswerk abführen.
Das Müttergenesungswerk gibt es seit 1950 als gemeinnützige Stiftung, Schirmherrin ist Elke Büdenbender, die Frau des amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Ein 24-jähriger Mann wurde in der Nacht auf Sonntag, den 30.04.2023 in der Karlsruher Innenstadt Opfer eines versuchten Raubes. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge war der 24-Jährige gegen 03:15 Uhr auf der Kaiserstraße unterwegs, als er nahe der Kreuzung Kaiserstraße / Waldstraße von zwei unbekannten Männern angesprochen wurde. Die Männer versperrten ihm den Weg und forderten ihn zunächst dazu auf Geld für den Durchgang zu bezahlen. Dieser Forderung kam der 24-Jährige jedoch nicht nach. Daraufhin packte einer der Männer den Geschädigte am Kragen, während der andere ihn zur Herausgabe seiner Kopfhörer aufforderte. Als der 24-jährige auch das verneinte, schlugen und traten die Täter auf ihn ein und versuchten ihm die Ohrhörer gewaltsam zu entreißen. Mehrere Männer wurden schließlich auf die Rufe des am Boden liegenden Mannes aufmerksam und eilten ihm zu Hilfe. Die beiden Angreifer flüchteten daraufhin zu Fuß in unbekannte Richtung.
Der Geschädigte beschrieb die beiden Räuber als Männer im Alter von 20-30 Jahren.
Der erste Täter sei ca. 180 cm groß gewesen und habe einen etwas dunkleren Teint gehabt. Seine dunklen mittellangen Haare, die er mit Mittelscheitel trug, hätten seine Stirn halb bedeckt. Er sei mit einer schwarzen Winterjacke, einem dunklen Oberteil und bis zu den Knöcheln reichenden Stiefeln bekleidet gewesen.
Der Zweite habe sehr kurze Haare oder eine Glatze getragen und sei dunkel gekleidet gewesen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen. Insbesondere ist die Polizei auf der Suche nach der Gruppe von Männern, die dem Tatopfer zu Hilfe kam.