Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Unbekannte Täter drangen am Samstag zwischen 13:10 Uhr und 22:30 Uhr in ein Mehrfamilienhaus in Eggenstein ein.
Die Einbrecher verschafften sich durch Aufhebeln der Terrassentür Zutritt in die Erdgeschosswohnung im Potsdamer Ring. Anschließend durchsuchten die Diebe mehrere Räume und nahmen einen Tresor samt Inhalt an sich. Der Diebstahlsschaden liegt im geschätzten vierstelligen Bereich.
Der entstandene Sachschaden kann bislang noch nicht beziffert werden.
Wer verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Einbruch gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter der Rufnummer 0721 967180 in Verbindung zu setzen.
Ein stark alkoholisierter Pkw-Fahrer verursachte am Sonntagnachmittag einen Auffahrunfall auf der Kreisstraße 3575.
Nach bisherigem Kenntnisstand stellte ein Verkehrsteilnehmer einen Hyundai-Fahrer fest, der in Weiher von der Ubstadter Straße kommend die K3575 in Richtung Kronau befuhr und dabei offenbar die Leitplanke streifte. Dadurch gefährdete der 58-Jährige den nachkommenden Verkehrsteilnehmer, der eine Kollision wohl nur durch eine Gefahrenbremsung verhindern konnte.
Im weiteren Verlauf soll der Pkw Schlangenlinien gefahren sein und habe trotz unübersichtlicher Verkehrslage mit überhöhter Geschwindigkeit einen vorausfahrenden Pkw überholt.
Schließlich wendete er offenbar im Industriegebiet in Kronau und befuhr erneut die K3575 in Richtung Bruchsal. Am Kreisverkehr K3575/K3584 zwischen Stettfeld und Weiher verursachte der Hyundai-Fahrer wohl einen Auffahrunfall.
Verletzt wurde dabei nach bisheriger Kenntnis niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 17.000 Euro.
Bei der Unfallaufnahme vor Ort wurde beim Unfallverursacher ein Atemalkoholwert von über 1,8 Promille festgestellt.
Alkoholische Beeinflussung und nicht angepasste Geschwindigkeit könnte ursächlich für einen Unfall gewesen sein, welcher sich am Freitag in Bad Wildbad ereignet hat.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr am Freitagabend 20:30 Uhr ein 40-jähriger Mann mit dem Pkw Mercedes die Kleinenztalstraße von Bad Wildbad kommend in Fahrtrichtung Freudenstadt. Wohl aufgrund des Alkoholeinflusses und nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Pkw nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Metallzaun. Dieser wurde auf einen angrenzend stehenden Campingvan geschoben.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Mercedeslenker ergab einen Wert von gut 1.0 Promille. In der Folge musste dem unverletzten Mann eine Blutprobe entnommen werden.
Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 35 000 Euro.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag sind Unbekannte in die Werkhalle einer Firma eingedrungen und haben Schneidplatten entwendet.
Nach bisherigem Kenntnisstand gelangte die Täter in der Zeit zwischen, Donnerstag, 07.12.2023, 17:30 Uhr und Freitag, 08.12.2023, 05:30 Uhr, über eine Feuerleiter zunächst auf das Dach des in der Wilhelmstraße gelegenen Gebäudekomplexes. Dort schnitten sie auf noch unbekannte Art und Weise ein Loch in die Dachfläche über der Werkhalle. So gelangten sie ins Innere des metallverarbeitenden Betriebs. Offenbar wurden Wendeschneidplatten entwendet, wobei die Anzahl und Höhe des Diebstahlschadens derzeit noch weiterer Ermittlungen bedarf. Der Gebäudeschaden wird auf mindestens 5.000 Euro geschätzt.
Ein 8-jähriger Junge und eine 19-jährige Frau waren am Samstagabend gegen 20:15 Uhr auf der Hans-Sachs-Straße zu Fuß in Richtung Habermehlstraße unterwegs.
An der Einmündung zur Habermehlstraße überquerten die Beiden an der dortigen Fußgängerampel bei Grünlicht die Hans-Sachs-Straße in stadteinwärtiger Richtung.
In diesem Moment näherte sich auf der Hans-Sachs-Straße, aus gleicher Richtung wie die Fußgänger zuvor kommend, ein schwarz-grauer Kleinwagen, ähnlich einem Smart.
Das Fahrzeug überquerte vermutlich bei Rotlicht die Fußgängerfurt und kollidierte hierbei mit dem 8-Jährigen, der durch den Aufprall zu Boden stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog.
Auch die 19-Jährige wurde leicht gestreift, blieb jedoch unverletzt.
Der Fahrer des Kleinwagens setzte trotz des Zusammenstoßes seine Fahrt fort, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern – er bog nach links in die Habermehlstraße ein und flüchtete in Richtung Innenstadt.
Die Beamten des Polizeireviers Pforzheim-Süd suchen nun Zeugen, die unter (07231) 1863311 Hinweise auf den flüchtigen Unfallverursacher geben können.
Am Samstag Nachmittag, gg. 14.00 Uhr, fuhr eine 42jährige Frau mit ihrem Pkw, Skoda, an der Engelsbrander Haltestelle, in der Nähe des Abzweigs zum Grösseltal, von einem Firmengelände auf die B294. Hierbei missachtete die Frau den Vorrang eines Pkw, VW Passat, besetzt mit einem 31jährigen Fahrer und einem Mitfahrer, welcher auf der Bundesstraße von Neuenbürg in Richtung Pforzheim fuhr. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die Frau musste mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus verbracht werden. Die beiden Männer blieben unverletzt.
Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, sie waren Totalschaden. Die Gesamtschadenhöhe war ca. 25.000 EURO. Im Einsatz waren die Feuerwehr aus Birkenfeld mit drei Fahrzeugen, ein Notarzt und ein Rettungswagen. Die Polizei war mit zwei Fahrzeugen vor Ort. Der Verkehr konnte an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Unfallstelle war gegen 16.15 Uhr geräumt. Durch die Verkehrspolizei Pforzheim wurde der Unfall aufgenommen.
Am Freitagnachmittag zwischen 16:00 Uhr und 17:10 Uhr kam es auf der BAB5 zwischen Karlsruhe und Rastatt zu mehreren Straßenverkehrsgefährdungen. Ein 50-Jähriger befuhr mit seinem weißen VW T-Roc die BAB5 in südliche Richtung und überholte mehrere Verkehrsteilnehmer auf der rechten Spur und auf dem Standstreifen. Darüber hinaus machte er mehrere Vollbremsungen, so dass es zu gefährlichen Situationen und Beinahunfällen kam.
Verkehrsteilnehmer, welche diese Situation beobachtet haben oder selbst durch das Verhalten gefährdet wurden, werden gebeten sich mit dem Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Karlsruhe in Verbindung zu setzen. Tel. 0721 944840
Nachdem es zu mehreren Vorfällen durch entwichene Hunde in Pforzheim-Buckenberg kam, sucht die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Pforzheim nach eventuellen weiteren Geschädigten.
Nach bisherigen Kenntnisstand waren am Donnerstag gegen 15:00 Uhr vier Hunde aus einem umzäunten Grundstück in der Römerstraße entwichen und streiften hiernach umher. Auf einem Grundstück in der Elsterstraße liefen sie zu einer Stelle, an der sich mehrere Meerschweinchen befanden. Ein Großteil der Meerschweinchen starb bislang noch aus unbekannten Gründen. Im weiteren Verlauf gingen die Hunde einen Jugendlichen an, indem ein Hund ihm in den rechten Unterarm biss. Er erlitt eine leichte Quetschung. Die vier Hunde verließen daraufhin über das Nachbargrundstück den Garten. Anschließend gingen sie einen weiteren Jugendlichen an, wobei dieser sich in eine Garage flüchten konnte. Er wurde bei dem Vorfall nicht verletzt, allerdings wurde seine Jacke beschädigt.
Auch eine Frau, die von den Hunden ebenfalls attackiert wurde, blieb unverletzt.
Die Hunde konnten schlussendlich durch die hinzugeeilten Beamten der Polizeihundeführerstaffel zusammengetrieben und teilweise auch unter Einsatz von Pfefferspray unter Kontrolle gebracht werden, bis der Hundebesitzer an der Örtlichkeit eintraf und sich diesen annahm.
Den Hundehalter erwartet nun eine Strafanzeige. Ausserdem wird die zuständige Stelle der Stadt Pforzheim informiert.
Etwaige weitere Geschädigte werden gebeten sich unter 07231/12581 311 bei der Polizeihundeführerstaffel zu melden.
Drei verletzte Personen und Sachschaden im sechsstelligen Eurobereich sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagmittag bei Mühlacker ereignet hat.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge war der Fahrer eines Leichenwagens gegen 12:15 Uhr auf der Landesstraße 1134 von Pinache in Fahrtrichtung Mühlacker unterwegs, als plötzlich ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem bei ihm auftrat. In der Folge verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der Leichenwagen mit zwei entgegenkommenden Autos. Durch den Unfall erlitten sowohl der Fahrer des Leichenwagens als auch die Fahrer der beiden entgegenkommenden Fahrzeuge nach bisherigen Informationen jeweils leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Leichenwagens musste wegen seines schwerwiegenden medizinischen Problems in der Klinik stationär aufgenommen werden. Beim Unfall entstand nach ersten Schätzungen Sachschaden von insgesamt über 100.000 Euro. Die Landesstraße musste während der Einsatzmaßnahmen im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt werden.
Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die Feuerwehren aus Mühlacker und Wiernsheim im Einsatz. Ein Leichnam befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in dem Leichenwagen.
Erneut haben SMS-Betrüger zugeschlagen und dieses Mal eine Frau aus Nagold um viel Geld gebracht.
Die Geschädigte hatte am Dienstag von einer unbekannten Nummer eine Textnachricht auf ihr Mobiltelefon erhalten, in welcher der Anschein erweckt wurde, dass es sich beim Absender der Nachricht um ihren Sohn handele. Im weiteren Verlauf brachten die Gauner die Geschädigte mithilfe einer Lügengeschichte dazu, einen mittleren vierstelligen Eurobetrag auf ein Bankkonto zu überweisen. Zu einem späteren Zeitpunkt bemerkte die Frau dann, dass sie das Geld nicht an ihren Sohn, sondern auf ein von Betrügern genutztes Konto überwiesen hatte. Das Polizeirevier Nagold hat die Ermittlungen übernommen.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt erneut folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über SMS, Whatsapp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.