Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag in der Karlsruher Innenstadt wurde ein 60-jähriger Radfahrer vom einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt.
Den ersten Feststellungen der Unfallaufnahme zufolge überquerte der 60-Jährige gegen 14:45 Uhr mit seinem Fahrrad eine Fußgängerquerung in der Kriegsstraße zwischen der Kreuzstraße und der Fritz-Erler-Straße. Offenbar missachtete er dabei das Rotlicht der Ampel und wurde in der Folge von einer vom Ettlinger Tor kommenden Straßenbahn der Linie S5 erfasst. Bei dem Zusammenstoß zog sich der Radfahrer schwere Verletzungen zu, weshalb er von alarmierten Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
Während der Unfallaufnahme war der Bahn-und Fahrzeugverkehr im Bereich der Unfallstelle zeitweise eingeschränkt.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer 0721 94484-0 zu melden.
Bislang sind der Polizei zwei Einbrüche in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Bereich des Industriegebiets in Nagold bekannt geworden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen suchten die Täter die jeweiligen Objekte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf und wurden gegen 03:00 Uhr durch eine aufmerksame Bürgerin in der Ferdinand-Porsche-Straße wahrgenommen.
Im ersten Betrieb, in der Rudolf-Diesel-Straße, versuchten die Unbekannten gewaltsam über eine Zugangstüre sowie ein Fenster in das Innere zu gelangen, was ihnen aber misslang.
In der Ferdinand-Porsche-Straße versuchten die Täter mittels einer Leiter, sich über ein Fenster im 1. Obergeschoss Zutritt in ein Unternehmen zu verschaffen. Im Anschluss gelang es den Unbekannten ein Fenster gewaltsam zu öffnen und ins Innere zu gelangen und durchsuchten dort die Räumlichkeiten nach Diebesgut. Im Anschluss gelang es den Einbrechern unerkannt zu flüchten. Ob diese weitere Gebäude im Visier hatten, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Eine sofort nach Bekanntwerden der Einbrüche eingeleitete Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, führte bislang nicht zum Auffinden der Täter. Die Eindringlinge werden wie folgt beschrieben: Drei männliche Personen, etwa 175 cm bis 180 groß und schwarz gekleidet.
Das erbeutete Diebesgut ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Insgesamt lässt sich der entstandene Sachschaden auf etwa 2000 Euro beziffern.
Der Ermittlungsdienst des Polizeireviers Nagold hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07452 9305-0 zu melden.
Der seit Samstag, 29.06.2024, vermisste 55-Jährige, nach dem die Polizei auch öffentlich gefahndet hatte, ist wohlbehalten aufgefunden worden.
Alle Medien, die diese Fahndung bzw. die Fotos des Vermissten veröffentlicht haben, werden gebeten, die entsprechenden Bilder zu löschen und nicht weiter zu verbreiten. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich für die Mithilfe.
Bei einem Unfall zwischen einem Sprinter und einem Pkw auf der Landesstraße 560 auf Höhe Waghäusel sind am Dienstagnachmittag vier Personen leicht verletzt worden.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhr ein mit drei Personen besetzter Sprinter gegen 15:30 Uhr auf der L 560 in Richtung Mannheim, als ein 60-jähriger Hyundai-Fahrer von der L 555 kommend auf die L 560 einbiegen wollte. Dabei übersah er offenbar den herannahenden Sprinter, weshalb in der Folge beide Fahrzeuge miteinander kollidierten. Die drei im Sprinter sitzenden Personen im Alter zwischen 23 und 33 Jahren sowie der 60-jährige Hyundai-Fahrer zogen sich hierbei leichte Verletzungen zu und wurden zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die L 560 war aufgrund der Unfallaufnahme und der anschließenden Bergungsmaßnahmen über 2 Stunden lang einseitig gesperrt. Polizeibeamte regelten den Verkehr an der Unfallstelle vorbei.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Nach einem Tötungsdelikt in der Nacht von Montag auf Dienstag in Weingarten nahm die Polizei am Dienstagvormittag einen 25-jährigen Mann vorläufig fest. Der Verdächtige wurde am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl erließ.
Zwischenzeitlich sitzt der Tatverdächtige in Untersuchungshaft.
Bekannt ist bislang, dass der 25-Jährige sowie die 52-jährige Frau in einer Beziehung zueinanderstanden. Die genauen Umstände des Angriffs, bei dem die Frau mit einem Messer derart schwer verletzt wurde, dass sie daran noch in der Wohnung verstarb, sind Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
In Ettlingen sprühten Unbekannte im Zeitraum von Freitag, den 07. Juni bis Samstag, den 29. Juni 2024 mehrere Graffitis an unterschiedlichen Orten im Stadtbereich.
Die bislang unbekannten Täter brachten einen jeweils gleichlautenden Schriftzug in verschiedenen Farben an unterschiedlichen Objekten in der Stadt an.
Nach derzeitigen Erkenntnissen sind ein Privatanwesen sowie ein Tagungszentrum in der Pforzheimer Straße, außerdem ein Parkhaus im Bereich des Albgaubades und ein Gebäude in der Marktpassage von den Farbschmierereien betroffen.
Mutmaßlich handelt es sich bei allen Taten um dieselben Täter.
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Rufnummer 07243 3200-0 in Verbindung zu setzen.
Nach den letzten Achtelfinalspielen der Fußball-Europameisterschaft am Dienstag waren in mehreren Städten im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe erneut wieder zahlreiche feiernde Fans unterwegs. Die Polizei begleitete die größtenteils friedlich auftretenden Menschenmengen bis in die späten Abend- und Nachtstunden und regelte vor allem den Verkehr zu deren Schutz.
Nach Abpfiff der Begegnung Österreich – Türkei zählte die Polizei in Karlsruhe rund 1.800 Teilnehmer und etwa 400 Fahrzeugen in der Innenstadt rund um den Europaplatz. Hierbei wurden mehrfach Feuerwerkskörper gezündet, wodurch eine Polizeibeamtin am Auge verletzt wurde. Der Bahnverkehr auf der Kaiserstraße wurde vorübergehend eingestellt.
Gut 250 Personen und etwa 50 Fahrzeuge registrierten die Beamten in Bretten, wo die Feiernden ihren Korso ebenfalls unter dem vereinzelten Einsatz von Pyrotechnik vollzogen. Ein Polizeibeamter erlitt hierdurch ein Knalltrauma. Während der Feierlichkeiten kam es rund um die Aufzugsstrecke zu massiven Verkehrsbehinderungen, sodass der Fahrzeugverkehr zeitweise nahezu zum Erliegen kam.
Auch in Bruchsal und Philippsburg begleiten vereinzelt Pyrotechnik und Böller die Jubelarien von etwa 1.000 bzw. 300 Personen.
Seitens der Polizei wurden mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und wegen Körperverletzung eingeleitet.
In diesem Zusammenhang möchte die Polizei informieren:
Die Wirkung von Pyrotechnik kann, insbesondere in einer Menschenmenge, zu einer nicht kontrollierbaren Situation und damit verbunden, zu einer großen Gefahr werden. Schon schwacher Wind oder das Anrempeln durch andere Personen können sich fatal auswirken.
Bengalisches Feuer kann Temperaturen von bis zu 2000 Grad Celsius erzeugen, die schon ohne direkten Kontakt mit der Fackel zu Verbrennungen führen können. Auch das Einatmen von Rauchgasen ist gesundheitsschädlich. Das gleißende Licht einer Leuchtfackel kann zu einer massiven Blendung der Augen führen.
Zwei schwer verletzte Autofahrerinnen sowie ein Schaden in Höhe von rund 25.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Dienstagnachmittag auf der Landstraße 1132 bei Ötisheim ereignete.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr eine 75-jährige VW-Fahrerin gegen 16:15 Uhr mit ihrem Pkw die Wallgrabenstraße in Fahrtrichtung Landesstraße 1132. Die Fahrerin eines Fiats befuhr die Landesstraße 1132 von Ötisheim in Fahrtrichtung Maulbronn. Die 75-Jährige missachtete die Vorfahrt vom Fiat und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. In der Folge kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.
Bei dem Unfall wurden die Pkw-Lenkerinnen schwer verletzt und mussten in naheliegende Krankenhäuser gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die Höhe des entstandenen Gesamtsachschadens beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 25.000 Euro.
Bargeld und Schmuck haben Betrüger am Dienstagmittag in Neulingen Ortsteil Göbrichen dreist ergaunert, nachdem sie ihrem Opfer glaubhaft gemacht hatten, ein naher Angehöriger habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht.
Eine Frau erhielt am Vormittag einen Anruf auf ihrem Festnetz von einem Mann, welcher angab, deren Sohn hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Ihm würden nun mehrere Jahre Haft drohen, welche man nur durch die Zahlung einer fünfstelligen Summe abwenden könnte.
In der Folge kam es seitens der Täterschaft zu einer geschickten Gesprächsführung, darunter auch die eines angeblichen Staatsanwalts. Letztendlich wurde die Frau nach 12 Uhr zu einer Geld- und Schmuckübergabe vor dem Anwesen bewegt.
Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden:
- ca. 165cm
- europäisches Erscheinungsbild
- schulterlange dunkle Haare
- dunkle Kleidung
Der tatsächliche entstandene Schaden ist Gegenstand des laufenden Strafverfahrens.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zu Personen oder Fahrzeugen machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten, Staatsanwälte oder gar Richter ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen zu gelangen.
Tipps Ihrer Polizei, wie Sie sich vor Betrügern schützen können:
- Am Telefon versuchen die Betrüger, ihre Opfer unter
verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und
Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten
zu übergeben. Dabei nutzen die Täter auch teilweise eine
spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige
der Angerufenen die Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche
Telefonnummer erscheinen lässt.
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer
der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie Besucher
währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf.
Kontaktieren Sie Familienangehörige oder andere Vertrauenspersonen.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte: Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Dank des Hinweises eines aufmerksamen Bürgers haben Polizeibeamte am frühen Dienstagmorgen einen 30-Jährigen in Kämpfelbach-Ersingen festgenommen, welcher Fahrzeuge geöffnet und durchsucht hatte.
Nach bisherigem Sachstand machte sich der Mann, gegen 03:30 Uhr, an mindestens zwei in der Fröbelstraße abgestellten Pkw zu schaffen. Ob hieraus etwas entwendet wurde, ist noch unklar. Zuvor war es, gegen 02:20 Uhr, in der Häldenstraße zum versuchten Diebstahl eines Elektrofahrrads gekommen, welches im Bereich eines Carports abgestellt war. Ein weiterer Zeuge ertappte den Mann hier ebenfalls auf frischer Tat, der Täter konnte jedoch flüchten. Die bisherigen Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Festgenommene auch für Pkw-Aufbrüche im Mai und Juni in Remchingen-Wilferdingen in Frage kommt sowie für zurückliegende Diebstahlstaten in Ersingen. Die Gesamtzahl der Straftaten im öffentlichen Raum dürfte sich mit derzeitigem Kenntnisstand auf zwischen zwanzig und dreißig Einzeltaten belaufen. Insgesamt waren neben den Polizeirevieren Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd auch das Polizeirevier Neuenbürg, der Kriminaldauerdienst und die Polizeihundeführerstaffel im Einsatz. Nach der Beendigung der strafprozessualen Maßnahme wurde der Tatverdächtige auf freien Fuß entlassen.
Der Polizeiposten Königsbach-Stein hat die weiteren, umfangreichen Ermittlungen übernommen und prüft nun unter anderem, ob der 30-Jährige möglicherweise einen Mittäter hatte.