Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Am Mittwochmittag endete die Trunkenheitsfahrt eines Lkw-Fahrers im Grünstreifen der Landesstraße 556.
Gegen 15:55 Uhr fuhr ein 50-jähriger Lkw-Fahrer auf der L556 von Kirrlach kommend in Fahrtrichtung Reilingen. Im weiteren Verlauf kam der Fahrer mit seinem Sattelzug von der Fahrbahn ab und fuhr in den angrenzenden Grünstreifen.
In der Folge wurde der 50-Jährige von Beamten des Polizeireviers Philippsburg einer Kontrolle unterzogen. Ein hierbei durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,8 Promille. Der stark alkoholisierte Lkw-Fahrer musste die Polizeistreife schließlich zur Blutentnahme auf das Revier begleiten. Er muss nun mit einer Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung rechnen.
Der festgefahrene Lkw wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Am Mittwoch hat sich auf der Kreisstraße 4779 vor dem Stadtteil Rexingen ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine 60-jährige Fahrzeuglenkerin ist hierbei noch an der Unfallstelle verstorben.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr eine 60- jährige Fahrzeuglenkerin eines Pkw VW die Kreisstraße 4779 von Rexingen kommend in Fahrtrichtung Bahnhof Altheim-Rexingen. Aus noch nicht geklärter Ursache kam das Fahrzeug nach links ab und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen, welcher noch nach rechts ausweichen wollte.
Die Lenkerin des VW zog sich schwerste Verletzungen zu und verstarb noch am Unfallort. Der 66- jährige Fahrer des Lastkraftwagens blieb unverletzt.
Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Die Kreisstraße ist bis zum Berichtszeitpunkt weiterhin für die Unfallaufnahme gesperrt.
Am Einsatzort waren mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr Horb am Neckar/Rexingen, des Rettungsdienstes und der Polizei.
Eine 59-jährige Frau wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag in Karlsruhe von zwei Unbekannten bedroht und ihr anschließend der Geldbeutel aus dem Rucksack entwendet.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge hielt sich die 59-Jährige wohl gegen 01.30 Uhr in der Kaiserallee im Bereich der Straßenbahnhaltestelle Yorckstraße auf, als sie von zwei Männern angesprochen und bedroht worden sein soll. Einer der Täter habe ihr den Rucksack von der Schulter gezogen und daraus einen Geldbeutel mit Bargeld und Ausweisdokumenten geraubt. Anschließend seien die unbekannten Männer mit Fahrrädern geflüchtet.
Nachdem wohl ein Passant auf die überfallene Frau aufmerksam wurde, kam er ihr im Bereich der Kaiserallee Höhe Mühlburger Tor zu Hilfe. Als die verständigte Polizei eintraf, hatte er die Örtlichkeit aber bereits verlassen und ist bislang nicht bekannt. Er ist ca. 50 Jahre alt, etwa 185 cm groß, hat kurze braune Haare und trug einen Dreitagebart.
Bei den Räubern soll es sich laut Tatopfer um zwei etwa 180 bis 190 cm große arabisch aussehende Männer im Alter von ca. 40 bis 45 Jahre gehandelt haben. Beide waren wohl mit Jeanshosen bekleidet. Ein Mann habe ein T-Shirt, der andere einen schwarzen Kapuzenpullover getragen.
Zeugen oder Hinweisgeber, insbesondere der Passant, der der Frau zu Hilfe kam, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Einen Goldbarren haben bislang unbekannte Täter am Montag in Pforzheim erbeutet, als sie mit einem Anruf einen Notfall vortäuschten.
Nach den bisherigen Erkenntnissen erhielt ein Mann aus Ispringen am Montag gegen 12:30 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Dem Mann wurde mitgeteilt, eine nahe Verwandte habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Zur Abwendung einer Gefängnisstrafe für die Verwandte sei durch die Frau eine Kaution zu bezahlen.
In der Folge übergab dieser im Bereich des Hauptfriedhofs in Pforzheim einen Goldbarren im höheren fünfstelligen Eurobetrag an einen bislang unbekannten Mann.
Die zuständige Kriminalinspektion für Betrug in Calw hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, welche die Übergabe des Geldes möglicherweise beobachtet haben, oder Hinweisgeber sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Hierzu gibt die Polizei folgende Hinweise:
- Denken Sie daran, die Polizei ruft Sie niemals unter der
Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrüger. Wenn Sie
unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Aber nutzen Sie dafür
nicht die Rückruftaste.
- Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft
und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
- Rufen Sie den Angehörigen, um den es sich in dem Telefonat
handeln soll, unter der Ihnen bekannten Nummer an.
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen! Vereinbarte
Treffpunkte vor Dienst- oder Amtsgebäuden, wie z.B.
Polizeidienststellen, Amtsgericht oder Staatsanwaltschaft,
vermitteln eine trügerische Sicherheit.
- In Deutschland gibt es die von den Betrügern geschilderte
Verfahrensweise "gegen Kaution auf freien Fuß" nicht! Von
Personen, gegen die ein Straf- oder Bußgeldverfahren eingeleitet
wurde, kann durch die Polizei eine Sicherheitsleistung erhoben
werden, wenn diese Personen in Deutschland keinen festen
Wohnsitz haben.
In der Nacht von Sonntag auf Montag sind bislang Unbekannte in einen Bauernhof bei Friolzheim eingebrochen und haben einen Sachschaden hinterlassen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen begaben sich die Täter in der Zeit zwischen Sonntag, 21:30 Uhr und Montag, etwa 04:45 Uhr auf das Gelände des in Bauernhofs in Friolzheim. Im weiteren Verlauf machten sich die Unbekannten zunächst gewaltsam an den dortigen Automaten zu schaffen und entwendeten Bargeld.
Anschließend verschafften sich die Einbrecher über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu einem Betriebsgebäude. Hier durchsuchten sie mehrere Räumlichkeiten nach Diebesgut.
Im Anschluss gelang es den Einbrechern, unerkannt zu flüchten. Die Höhe des Diebesguts ist derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen.
Der Polizeiposten Heimsheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07041 96930 beim Polizeirevier Mühlacker zu melden.
Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion haben am Sonntagnachmittag zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Ost die Einhaltung der Rettungsgasse überwacht.
Im Rahmen der Verkehrsüberwachung konnten zwischen 16:30 Uhr und 18 Uhr im Bereich der Großbaustelle Enztal mehrere entsprechende Verstöße festgestellt werden. Die Fahrzeugführer, welche gegen die ordnungsgemäße Einhaltung der Rettungsgasse verstießen, müssen nun mit einem Bußgeld in Höhe von über 200 Euro, zwei Punkten und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
Damit Rettungskräfte bei einem Notfall oder Unfall schnell an die Einsatzstelle gelangen können, müssen Verkehrsteilnehmer sobald sich ein Stau bildet oder der Verkehr stockt eine Rettungsgasse bilden. Diese sollte immer zwischen dem äußersten linken und dem rechts daneben befindlichen Fahrstreifen gebildet werden. Die Rettungsgasse darf auch nicht geschlossen werden, wenn bereits ein Einsatzfahrzeug vorbeigefahren ist. Es könnten weitere folgen. Bei Nichteinhaltung kann es neben Bußgeldern und Punkten in Flensburg auch zum Verlust der Fahrerlaubnis kommen.
(Link: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/rettungsgasse-rettet-leben/)
Zur Thematik „Rettungsgasse“ hat das Polizeipräsidium Pforzheim im Sommer 2020 die Kampagne „MACHT PLATZ – wir wollen Retten!“ veröffentlicht, die mit dem Verkehrspräventionspreis prämiert wurde.
Aus bislang noch unbekannter Ursache brach am Dienstvormittag in Bruchsal-Heildesheim auf dem Dachboden eines Mehrparteienhauses ein Brand aus.
Anwohner wurden gegen 09:35 Uhr auf den einen Brand in der Markgrafenstraße aufmerksam und wählten den Notruf. Da beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei bereits Rauch aus einem Dachfenster des Mehrparteienhauses drang, evakuierten die Einsatzkräfte das betroffene Gebäude. Das Feuer konnte daraufhin im Bereich des unbewohnten Dachbodens lokalisiert und von der Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden auf mehrere tausend Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.
Für die Dauer der Löscharbeiten war die Markgrafenstraße zwischen Kanzelberg und Sennigweg gesperrt.
Unbekannte Täter brachen zwischen Sonntagnachmittag 17.00 Uhr und Montagmorgen 06.00 Uhr in einem Gerätelager auf dem Hauptfriedhof in Karlsruhe ein und entwendeten mehrere Elektro- und Gartengeräte sowie ein E-Bike.
Weiterhin wurden von einem Familiengrab mehrere Skulpturen und Vasen aus Bronze gestohlen. Zwei Engelsfiguren davon hatten eine Größe von etwa 160 Zentimetern.
Beim derzeitigen Sachstand wird der Gesamtschaden auf über 50.000 Euro geschätzt.
Wer Hinweise auf die noch unbekannten Täter geben kann oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Durlach unter der Telefon 0721/49070 in Verbindung zu setzen.
Unbekannte Täterschaft ist am Mittwoch gewaltsam in eine Wohnung in der Freudenstädter Innenstadt eingedrungen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen haben sich bislang unbekannte Täter am Mittwoch zwischen 11:15 Uhr und 11:30 Uhr gewaltsam Zutritt in ein Gebäude in der Straße „Marktplatz“ verschafft. Im Inneren einer Wohnung durchsuchten die Eindringlinge sämtliche Räume und das Mobiliar und entwendeten mehrere Schmuckstücke im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Eine zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe befindliche Frau kommt eventuell als mögliche Mittäterin in Betracht.
Diese wird wie folgt beschrieben: Etwa 50 bis 60 Jahre alt und circa 160 cm groß. Sie hatte eine kräftige Figur und war von südländischem Erscheinungsbild mit dunklen und hochgesteckten Haaren. Zudem soll sie elegant gekleidet gewesen sein.
Die Kriminalpolizei in Calw hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Nicht angepasste Geschwindigkeit könnte Ursache dafür gewesen sein, dass am Samstagmittag ein 18-jähriger Motorradfahrer stürzte und sich in der Folge schwer verletzte.
Gegen 11:30 Uhr befuhr der 18-Jährige mit seiner Sozia die Bundesstraße 32 von Horb kommend in Richtung Bundesautobahn 81, Anschlussstelle Horb. Offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Motorradfahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte offenbar gegen eine Leitplanke und verletzte sich beim Sturz schwer. Zur weiteren Behandlung wurde der 18-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Dessen Sozia wurde hierbei leicht verletzt.
Durch den Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. Das Polizeirevier Horb hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07451 960 zu melden.