Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Wie bereits berichtet, geriet am Mittwochabend gegen 17:35 Uhr eine Lagerhalle in der Straße Im Gründel in Linkenheim in Brand. Es entstand ein Sachschaden von rund 200.000 Euro, die Brandursache war zunächst unklar.
Die Untersuchung des Brandorts sowie die weitergehenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben nun, dass offenbar zwei Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren den Brand verursachten, als sie sich unerlaubt in der Halle aufhielten.
Die Ermittlungen der Polizei im Haus des Jugendrechts dauern weiter an.
Alkoholisiert mit einem E-Scooter unterwegs gewesen ist am Donnerstagabend ein Mann in Freudenstadt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 40-Jährige mit einem E-Scooter gegen 18 Uhr die Dammstraße. Einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Freudenstadt fiel auf das an dem Fahrzeug kein Versicherungskennzeichen angebracht war und hielt den Fahrer an. Im Rahmen einer anschließenden Kontrolle stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung beim 40-Jährigen fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,4 Promille. In der Folge musste der Mann eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Im weiteren Verlauf der Überprüfung konnte festgestellt werden, dass der E-Scooter wenige Stunden zuvor bei einer Schule in der Ludwig-Jahn-Straße entwendet wurde.
Es erwartet ihn jetzt eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Diebstahl.
Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion haben am Donnerstagnachmittag auf der Bundesautobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd- und Pforzheim-Nord insbesondere die Einhaltung der Rettungsgasse überwacht.
In der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion – Verkehrsgruppe BAB – insbesondere die Einhaltung der Rettungsgasse und das Überholverbot für Lkw vor dem Baustellenbereich überwacht. Knapp ein duzend Verstöße, welche man mittels verbauter Kameratechnik im Fahrzeug beweiskräftig dokumentieren konnte, werden zur Anzeige gebracht.
Die Fahrzeugführer, welche gegen die ordnungsgemäße Einhaltung der Rettungsgasse verstießen, müssen nun mit einem Bußgeld in Höhe von über 200 Euro, zwei Punkten und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
Hinweis Ihrer Polizei:
Damit Rettungskräfte bei einem Notfall oder Unfall schnell an die Einsatzstelle gelangen können, müssen Verkehrsteilnehmer, sobald sich ein Stau bildet oder der Verkehr stockt, eine Rettungsgasse bilden. Diese sollte immer zwischen dem äußersten linken und dem rechts daneben befindlichen Fahrstreifen gebildet werden. Die Rettungsgasse darf auch nicht geschlossen werden, wenn bereits ein Einsatzfahrzeug vorbeigefahren ist. Es könnten weitere folgen.
Bei Nichteinhaltung kann es neben Bußgeldern und Punkten in Flensburg auch zum Verlust der Fahrerlaubnis kommen. (Link: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/rettungsgasse-rettet-leben/)
Zur Thematik „Rettungsgasse“ hat das Polizeipräsidium Pforzheim im Sommer 2020 die Kampagne „MACHT PLATZ – wir wollen Retten!“ veröffentlicht, die mit dem Verkehrspräventionspreis prämiert wurde.
Alle Videos zur Kampagne finden Sie hier: https://www.youtube.com/@Polizei_BW/se
arch?query=Macht+Platz+-+wir+wollen+retten&cbrd=1
Ein 45-jähriger Pkw-Fahrer kollidierte am Donnerstagabend in Grünwettersbach mit zwei Rennradfahrern. Dabei verletzte sich einer der beiden Radfahrer leicht, der andere schwer.
Ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei zufolge fuhr eine aus drei Männern bestehende Rennradfahrergruppe gegen 21:15 Uhr auf der Wiesenstraße in Richtung Karlsruhe. Ein vor der Gruppe fahrender 45 Jahre alter Lenker einer Mercedes-Benz E-Klasse wollte nach rechts in eine Grundstückseinfahrt abbiegen. Dabei übersah er offenbar die ihm nachfolgenden Radfahrer wodurch diese in der Folge mit dem Pkw kollidierten. Bei der Kollision erlitt ein 24-jähriger Radler leichte Verletzungen, ein 25-Jähriger trug schwere Verletzungen davon. Beide wurden von Rettungskräften zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Der dritte Mann aus der Radfahrergruppe konnte noch rechtzeitig abbremsen und blieb unverletzt.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter 0721 944840 zu melden.
Zu einer gefährlichen Körperverletzung ist es am Mittwochabend im Stadtteil Brötzingen gekommen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen lief der Geschädigte gegen 19 Uhr fußläufig aus Richtung Habermehlstraße kommend in Richtung Bäznerstraße. Hierbei vielen dem Mann zwei Jugendliche auf, welche ihm folgten. Im Bereich des Spielplatzgeländes schlug ein bislang unbekannter Täter dem Geschädigten vermeintlich mit einem Schlagstock auf den Hinterkopf.
Zügig eingeleitete Fahndungsmaßnahmen zweier Funkstreifenwagen führte nicht zum Erfolg. Der Geschädigte erlitt eine Platzwunde, wurde vor Ort erstversorgt und in ein nahe gelegenes Krankenhaus verbracht. Eine konkretere Beschreibung der beiden Jugendlichen war nicht möglich.
Das Polizeireviers Pforzheim-Süd hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 3311 zu melden.
Eine Frau bemerkte am Donnerstagabend beim Vorbeigehen im Bereich der Nagoldtalsperre einen Mann, welcher sexuell motivierte Handbewegungen an sich vornahm.
Nach bisherigem Ermittlungsstand lief die Passantin gegen 18:45 Uhr an einem geparkten, älteren und dunkelfarbenen Pkw vorbei. Hierbei bemerkte sie, wie sich ein älterer Mann auf dem Fahrersitz offenbar selbst befriedigte. Trotz unverzüglicher Anfahrt einer Polizeistreife nach Kenntnisnahme vom Geschehen konnte dieser nicht mehr angetroffen werden.
Das Fahrzeug stand auf einem größeren Parkplatz (P3), welcher dem See zugewandt ist und sich unweit östlich der Talsperre und einer Gaststätte befindet.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst Pforzheim zu melden.
Bei einem Unfall mit einem landwirtschaftlichen Gefährt auf einem Feldweg zwischen Stettfeld und Zeutern am Mittwochvormittag zog sich der 83-Jährige Fahrer des Fahrzeugs schwere Verletzungen zu.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der Senior mit einem sogenannten „Hako“ – einem Einachsschlepper, der vorwiegend im landwirtschaftlichen Bereich zum Einsatz kommt – auf einem Feldweg von Stettfeld in Richtung Zeutern. In einer scharfen Linkskurve verkeilte sich offenbar die Lenkeinrichtung des Gefährts, weshalb der 83-Jährige die Kontrolle verlor und in der Folge von dem Fahrzeug stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen im Bereich der Hüfte und Beine zu. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann schließlich in ein Krankenhaus.
Eine Gartenhütte ist in der Zeit zwischen dem 15.06.2024 und dem 25.06.2024 in dem Friolzheimer „Wochenendgebiet im Grund“ von Einbrechern heimgesucht worden.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen verschafften sich die Täter gewaltsam über die Türe der Gartenhütte Zutritt zu dem in der Gartenanlage befindlichen Gartenhaus. Hieraus wurden mehrere Werkzeuge entwendet. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann derzeit noch nicht näher gesagt werden. Die Höhe des entwendeten Diebesguts lässt sich auf einen hohen vierstelligen Eurobetrag beziffern. Möglicherweise könnten weitere Gartenhäuser Ziel der Eindringlinge gewesen sein.
Der Polizeiposten Heimsheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, insbesondere weitere Geschädigte, sich unter der Rufnummer 07041 96930 beim Polizeirevier Mühlacker zu melden.
Zwei Männer haben am frühen Donnerstagmorgen ein Fahrzeug in Ersingen aufgebrochen und daraus Münzgeld entnommen. Möglicherweise kommen sie auch als Täter eines weiteren Aufbruchs in Frage.
Nach bisherigem Sachstand machten sich die beiden Autoaufbrecher, gegen 02:15 Uhr, an einem orangefarbenen Dacia zu schaffen, welcher in der Wilferdinger Straße abgestellt war. Auf noch unbekannte Weise öffneten sie unter anderem die Fahrertür und durchwühlten das Innere. Mit rund 20 Euro Diebesgut konnten sie schließlich flüchten.
Einer Zeugin fielen in diesem Zusammenhang zwei Männer auf, welche wie folgt beschrieben werden können:
Der erste Tatverdächtige war schlank und schwarz gekleidet. Er führte einen auffällig roten Rucksack mit sich. Der zweite Täter soll ein blau-weiß kariertes Hemd getragen haben. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit zwei Polizeistreifen konnten die Diebe nicht mehr angetroffen werden.
Ein weiterer Fahrzeugbesitzer, dessen blauer VW in der Turnstraße abgestellt war, bemerkte ebenfalls am Donnerstagmorgen, dass sein Fahrzeug aufgebrochen und seine Geldbörse entwendet worden war. Offenbar wurden auch schon erste Folgestraftaten in Form von betrügerischen Abbuchungen getätigt.
In beiden Fällen ermittelt das Polizeirevier Pforzheim-Nord und bittet darum, dass sich Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, sich dort unter der Telefonnummer 07231 186-3211 zu melden.
Allgemeine Hinweise ihrer Polizei:
- Sofern vorhanden, sollte eine Garage genutzt werden.
- Der Pkw und auch das Garagentor sollten stets verschlossen sein.
- Wenn keine Unterbringung in einer Garage möglich ist, sollte das
Fahrzeug an gut einsehbaren, beleuchteten und wenn möglich
belebten Straßen abgestellt werden.
- Vergewissern Sie sich immer, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß
verschlossen ist.
- Lassen Sie keine Wertsachen oder Bargeld sichtbar im Auto
liegen.
- Auch ein mobiles Navigationsgerät sowie die Halterung sollten
beim Verlassen des Wagens entfernt werden.
- Bewahren sie keine Wertgegenstände im Kofferraum auf.
- Nehmen Sie bei Übernachtungen sämtliches Gepäck aus dem
Kofferraum.
- Melden Sie jeden Diebstahl der Polizei und nehmen Sie nach einem
Aufbruch keine Veränderungen am/im Fahrzeug vor.
Schwer verletzt worden ist am Dienstagmorgen in Neuenbürg eine 53-jährige Frau, als sie in ihrem Bett mit einem Messer angegangen und gewürgt wurde.
Eine Zeugin erschien um 9:30 Uhr auf dem Polizeirevier Neuenbürg und meldete eine durch ein Messer verletzte Bewohnerin einer Gemeinschaftsunterkunft in Neuenbürg. Die schwer verletzte 53-Jährige wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.
Vor Ort konnten die Polizeibeamten des Polizeireviers Neuenbürg einen 58-jährigen Tatverdächtigen widerstandslos in dessen Zimmer festnehmen.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen führten der 58-jährige Tatverdächtige, der polnischer Staatsangehöriger ist, und die 53-jährige Geschädigte seit längerer Zeit eine Beziehung. Es besteht der dringende Verdacht, dass der 58-Jährige versuchte, seine Lebensgefährtin bei seiner Tat zu töten. Die Hintergründe der Tat, insbesondere ein etwaiges Motiv, sind derzeit noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Der dringend tatverdächtige 58-Jährige wurde am Mittwochnachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Pforzheim vorgeführt, wo er den Angriff einräumte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – wurde Haftbefehl gegen den 58-Jährigen wegen Fluchtgefahr erlassen und in Vollzug gesetzt. Der Mann befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Die Geschädigte befindet sich aktuell trotz der erlittenen Verletzungen außer Lebensgefahr.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Benjamin Koch, Pressestelle Polizeipräsidium Pforzheim