Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Großes Glück hatte am Freitagvormittag eine Frau aus dem westlichen Enzkreis. Am Telefon wurde der Dame vorgegaukelt, ihre Schwiegertochter wäre in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen. Nun sei zur Abwendung einer Haftstrafe eine Kaution von 30.000 Euro zu bezahlen. Die Frau wurde am Telefon derart unter Druck gesetzt, dass sie einen fünfstelligen Geldbetrag bei einem Kreditinstitut abhob. Noch auf dem Nachhauseweg traf sie zufällig auf ihre Enkelin, wodurch der Schwindel aufflog und ein größerer Schaden verhindert werden konnte.
Zeitgleich versuchten Betrüger unter anderem in Keltern und Dobel mit derselben Masche an das Bargeld ihrer meist betagten Opfer zu gelangen.
Im Zusammenhang mit betrügerischen Telefonanrufen gibt die Polizei erneut folgende Hinweise:
- Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft
oder Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
- Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an.
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen!
- Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie
über den Notruf 110 die Polizei!
Etwa 90 Einsatzkräfte führten am Sonntag zwischen 08.30 Uhr und 15.00 Uhr eine Großkontrolle mit dem Schwerpunkt „Kraftomnibusse“ an der A5 in Höhe Karlsruhe-Durlach durch.
Bei den gezielten Überprüfungsmaßnahmen lagen neben Kontrollen von technischen Einrichtungen und der Lenk- und Ruhezeiten das Augenmerk auf dem Transport von möglichen illegalen oder gestohlenen Waren, der Bekämpfung von Schwarzarbeit sowie der illegalen Migration.
Insgesamt wurden 26 Reisefahrzeuge überprüft, wobei 28 Einzelverstöße festgestellt wurden. Neben technischen Mängeln an Bremsanlagen, Frontscheiben und Fahrzeugrahmen, beanstandeten die Kontrollkräfte fünf Mal Manipulationen an Ad-Blue-Anlagen und neun Mal falsch dokumentierte Arbeitszeiten, die Bußgelder bei den Fahrern und den Unternehmen nach sich ziehen.
Sicherheitsleistungen in Höhe von 10.100 Euro wurden einbehalten und acht Mal musste die Weiterfahrt untersagt werden.
Die Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Karlsruhe wurde bei den Maßnahmen von Beamten der Polizeipräsidien Mannheim, Pforzheim und Offenburg, sowie von Polizeikräften aus Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz unterstützt. Weiterhin waren fachkundige Beamte der Bundespolizei Karlsruhe, des Hauptzollamtes Karlsruhe und des Bundesamtes für Logistik und Mobilität Stuttgart an der Großkontrolle beteiligt. Darüber hinaus wirkten Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Landratsämter Karlsruhe und Rastatt sowie ein Sachverständiger des TÜV Südwest unterstützend mit.
Gleich zwei kleine Verkaufsläden in Königsbach und Bilfingen wurden zwischen Donnerstag und Samstag von unbekannten Dieben aufgesucht.
In der Zeit zwischen Donnerstag, 20:00 Uhr und Samstag, 08:00 Uhr, entwendeten die Täter aus einem Selbstbedienungsladen im Bereich Trais Essen sowie Getränke. Die genaue Auflistung und Höhe des Diebesguts ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Im genannten Zeitraum wurde der Laden erneut aufgesucht, die Kasse aufgebrochen und letzlich ein niedriger dreistelliger Bargeldbetrag entwendet.
In der Hauptstraße in Bilfingen brach ein Unbekannter am Samstagabend, kurz nach 23 Uhr, ebenfalls zunächst die Sicherung einer Kasse eines Selbstbedienungsladens auf, um die Kasse im Anschluss mitzunehmen und in Richtung Ersingen zu flüchten. Hierbei entstand nur Sachschaden, da sich kein Bargeld darin befand.
Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit mehreren Polizeifahrzeugen konnte der Tatverdächtige im Bereich des Tatorts nicht mehr angetroffen werden. Der Mann wurde wie folgt beschrieben:
- etwa 180 cm groß, südländisches Erscheinungsbild mit kurzem,
schwarzem Haar
- bekleidet mit einer blauen Trainingsjacke mit weißen Streifen an
den Schultern
- dunklen Hose
- schwarze Schildmütze
Der Polizeiposten Königsbach-Stein ermittelt in beiden Fällen und prüft aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe auch mögliche Zusammenhänge. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 07231 186-3211 an das Polizeirevier Pforzheim-Nord erbeten.
Unbekannte sind gewaltsam in eine Garage in Talheim eingedrungen und haben dort nach Wertgegenständen gesucht und mitgenommen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich die Täterschaft im Zeitraum zwischen dem 29.09.2024 und 13.10.2024 Zutritt zu der in der Schietinger Straße gelegen Garage, indem sie ein Schloss aufbrach. Aus dem Inneren nahmen die Einbrecher unter anderem Fahrzeugzubehör sowie ein Mofa an sich.
Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Horb unter der Telefonnummer 07451 96-0 entgegen.
Am Montagmorgen ist es auf der Landesstraße 358, zwischen Sulz am Eck und der Abzweigung nach Gültlingen zur Kollision zwischen zwei Pkw gekommen. Beide Fahrer sind nach dem Verkehrsunfall mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr ein 30 Jahre alter Fahrer, gegen 10:25 Uhr, mit seinem Sprinter die L 358. Als er plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, stieß er zunächst gegen eine Leitplanke und geriet im Anschluss auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem 71 Jahre alten Dacia-Fahrer. Ein Atemalkoholvortest beim Fahrer des Sprinters ergab einen Wert von über 1,1 Promille. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 30.000 Euro. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. Dem Fahrer des Sprinters wurde eine Blutprobe entnommen und er wird sich in einem Strafverfahren verantworten müssen.
Allgemeine Hinweise Ihrer Polizei:
Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“
gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Ab 1,1 Promille wird bei Kfz-Lenkern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt,
Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 12-fache. (Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).
Unbekannte haben sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in Straubenhardt-Schwann gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus verschafft.
In der Zeit zwischen Sonntag, 16:00 Uhr und dem frühen Montagmorgen drangen die Einbrecher gewaltsam über eine Tür in das in der Neckarstraße gelegene Haus ein und durchsuchten sämtliches Inventar. Auf was es die Diebe abgesehen hatte und auf welche Höhe sich das Diebesgut beläuft, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Im Laufe des Freitags gingen bei der Karlsruher Polizei mehrere Meldungen über betrügerische Anrufe ein. In einem Fall gelang es Betrügern eine ältere Dame aus Weingarten zu täuschen und Bargeld und Schmuck zu erbeuten.
In den Morgen-und Mittagstunden riefen Trickbetrüger mehrere Bürger im Stadt-und Landkreis Karlsruhe an und versuchten ihre Opfer zur Aushändigung von Geld und Wertgegenständen zu bewegen. Mit der Betrugsmasche „Schockanrufer“ gaben die Täter am Telefon vor, dass ein naher Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall mit Verletzten oder Toten verursacht habe und nun eine Kaution hinterlegt werden müsse, um eine Inhaftierung zu verhindern. Einige der Angerufenen hatten in der Vergangenheit schon von diesen betrügerischen Anrufen gehört und erkannten den Betrug rasch.
Durch geschickte Gesprächsführung gelang es den Betrügern jedoch eine Seniorin aus Weingarten glauben zu machen, mit einem Polizeibeamten zu telefonieren.
Ersten Erkenntnissen zufolge nahmen die Betrüger am Freitagmorgen gegen 10:00 Uhr telefonisch Kontakt mit der älteren Dame auf. Ein angeblicher Beamter berichtete von einem tödlichen Unfall und forderte die Seniorin auf, eine Zahlung von mehreren zehntausend Euro zu leisten, um einen Gefängnisaufenthalt ihrer Tochter zu verhindern.
In dem guten Glauben, ihrer Tochter aus der misslichen Lage zu helfen, übergab die Frau gegen 11:00 Uhr vor ihrem Wohnanwesen im Burgunderweg schließlich einen Bargeldbetrag an einen bislang unbekannten Mann. Da sie daraufhin weitere Anrufe des angeblichen Polizeibeamten erhielt, hob die Geschädigte weiteres Bargeld ab und übergab gegen 14:00 Uhr erneut Bargeld sowie Schmuck an den noch unbekannten Geldabholer.
Den Abholer beschrieb die Dame als circa 25 bis 30 Jahre alten etwa 160cm großen Mann mit schlanker Statur. Er habe schwarze kurze Haare gehabt und habe eine schwarze Jacke getragen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Geldabholer geben können, sich unter der Rufnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe in Verbindung zu setzen.
Auch Anwohner der umliegenden Straßen, insbesondere des Katzenbergwegs, der Steingasse und des Burgunderwegs, deren Anwesen über Überwachungskameras verfügen und die möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf den Aufzeichnungen festgestellt haben, werden gebeten, sich zu melden.
Aus aktuellem Anlass appelliert die Polizei erneut insbesondere an lebensältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie an deren Familienangehörige:
- Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen
Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von
persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
- Informieren Sie unter der Rufnummer 110 die Polizei. Benutzen
Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern
landen könnten.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Beraten Sie sich gemeinsam mit Ihrer Familie und Personen, denen
Sie vertrauen.
Weitere Informationen und Präventionstipps zu diesem und weiteren Themen finden Sie unter www.polizei-beratung.de
Am Freitagnachmittag ereignete sich auf der Karlsruhe Kriegsstraße ein Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Pkw. Der Radfahrer wurde hierbei leicht verletzt, der vermeintliche Unfallverursacher flüchtete anschließend von der Unfallstelle.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand fuhr der 31-jährige Radfahrer gegen 17:30 Uhr mit seinem Pedelec auf dem Radschutzstreifen der Kriegsstraße in Richtung Westen, als er auf Höhe des Bundesverfassungsgerichts auf die Rechtsabbiegespur wechselte. Der dahinter befindliche Pkw-Fahrer wechselte zeitgleich mit seinem silbernen Wagen ebenfalls auf die Abbiegespur und wollte den Radfahrer wohl rechts überholen. Hierbei kam es offenbar zum Kontakt zwischen dem Auto und dem Rad des 31-Jährigen, sodass dieser stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Der unbekannte Fahrer des Fahrzeuges flüchtete anschließend unerlaubt von der Unfallörtlichkeit.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll es sich bei dem unfallverursachenden Fahrzeug wohl um einen silbernen Kleinwagen handeln.
Die Polizei sucht nun nach dem unbekannten Pkw-Fahrer und bittet Zeugen des Unfalls, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721 944840 in Verbindung zu setzen.
Bei einem Verkehrsunfall am frühen Montagmorgen auf der Bundesstraße 293 bei Bretten erlitten mehrere Personen schwere Verletzungen. Ein 46-jähriger Mann verstarb noch am Unfallort.
Nach den derzeitigen Ermittlungen wurde eine Streifenwagenbesatzung des Polizeipräsidiums Karlsruhe gegen 04.30 Uhr auf einen Mercedes CLA aufmerksam. Das Fahrzeug war mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und sollte daher einer Verkehrskontrolle unterzogen werden.
In einer langgezogenen Rechtskurve geriet der Mercedes auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden VW Polo.
Der 46-jährige Fahrer des VW, der sich zum Unfallzeitpunkt alleine im Fahrzeug befand, erlitt schwerste Verletzungen an denen er noch am Unfallort verstarb.
In dem Mercedes CLA befanden sich zwei junge Männer im Alter von 20 und 21 Jahren, die infolge des Unfalls schwere Verletzungen erlitten und in Krankenhäuser eingeliefert wurden.
Die B293 ist derzeit noch in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Zur Unfallaufnahme wird ein Gutachter hinzugezogen.
Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache und zum Unfallhergang aufgenommen.
Zwei bislang unbekannte Täter versuchten in der Samstagnacht einen Fahrgast in der Regionalbahn von Bretten nach Bruchsal auszurauben. Hierzu bedrohten sie ihn mit einem silbernen Revolver.
Nach derzeitigen Erkenntnissen betrat der Geschädigten die Regionalbahn RB 17c um 22:45 Uhr am Bahnhof in Bretten. In der Bahn wurde er von einem unbekannten Täter gegen eine Tafel gedrückt. Der Täter zog dabei einen silbernen Revolver aus seiner Gesäßtasche, drückte den Lauf gegen die Brust des Geschädigten und forderte dessen Bargeld. Der zweite Täter stand hierbei etwas abgesetzt und beobachtete das Umfeld. Als der Geschädigte angab lediglich 40 Euro Bargeld mit sich zu führen ließ der Täter von ihm ab. Am Bahnhof Bruchsal stiegen die beiden unbekannten Täter aus der Bahn aus und flüchteten in unbekannte Richtung.
Bei dem Haupttäter soll es sich um einen 35-40 Jahre alten und 165-170 cm großen Mann handeln. Er hatte kurze schwarze Haare, einen dunkler Teint und ein ca. 1 cm großes Muttermal an der rechten Wange. Er sprach deutsch mit arabischem Akzent und trug eine schwarze Hose, ein braunes T-Shirt sowie schwarze Nike Schuhe.
Bei dem zweiten Täter soll es sich um einen etwa 170 cm großen Mann im Alter von etwa 30-35 Jahren handeln. Er hatte bräunliches Haar und trug eine blaue Jeans und ein weißes T-Shirt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.