Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Verletzt worden ist am Donnerstagabend eine Fußgängerin, die die Östliche Karl-Friedrich-Straße in Pforzheim überqueren wollte und dabei von einer Pkw-Lenkerin angefahren wurde.
Gegen 19:45 Uhr befuhr eine 25-jährige Seat-Fahrerin die Straße Schloßberg und bog nach links in die Östliche Karl-Friedrich-Straße ab. Zeitgleich überquerte eine Fußgängerin die Östliche Karl-Friedrich-Straße im Kreuzungsbereich und wurde hierbei von dem abbiegenden Pkw erfasst. Die Frau verletzte sich hierbei und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Derzeit ist nicht abschließend geklärt, welcher Verkehrsteilnehmer auf Grund der Ampelschaltung Vorrang hatte.
Die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, insbesondere einen Ersthelfer am Unfallort, sich unter der Rufnummer 07231 186-3111 zu melden.
Mehrere Hunde entwichen vom Gelände eines Aussiedlerhofes in Söllingen und attackierten zwei Spaziergänger und deren Hund. Sowohl die Spaziergänger als auch der hinzukommende Besitzer der angreifenden Hunde erlitten hierbei Verletzungen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 57-Jährige zusammen mit ihrem 61-jährigen Begleiter und einer Labrador-Hündin am Neujahrsmorgen gegen 09:45 Uhr zu Fuß im Gewann Hirschtal unterwegs. Von einem dortigen Aussiedlerhof stürmten vier große Hunde aus einem offensichtlich nicht verschlossenen Hoftor und griffen unvermittelt die Hündin an.
Das Paar stellte sich wohl schützend vor ihre Hündin und griffen in das Geschehen ein. Dabei fiel die Frau mehrfach auf den Boden und verletzte sich unter anderem am Kopf. Der Mann erlitt Verletzungen an der Hand.
Der inzwischen aus dem Aussiedlerhof hinzueilende 53-jährige Hundehalter wurde beim Trennen der Hunde ebenfalls an den Händen und den Knien verletzt.
Ob die Verletzungen der Geschädigten von Hundebissen stammen oder Folge von Stürzen waren, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Frau und ihr Begleiter wurden zur Behandlung ihrer Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Die Labrador-Hündin musste aufgrund mehrerer Bisse in einer Tierklinik operiert werden.
Bei den angreifenden Hunden soll es sich um einen Rottweiler, einen Kangal und zwei Kangal-Rottweiler Mischlingen gehandelt haben.
Die Polizeihundeführerstaffel hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Ein oder mehrere Täter beschädigten im Zeitraum von Dienstag, 31.12.2024 13:00 Uhr bis Mittwoch, 01.01.2025 11:30 Uhr in Stutensee-Spöck mehrere Autos im Bereich der Türen und der Motorhaube.
Nach bisherigen Erkenntnissen zerkratzten die Unbekannten in der Speyerer Straße wohl mit einem scharfen Gegenstand mindestens elf Fahrzeuge. Teilweise sind die betroffenen Pkw auf mehreren Seiten beschädigt worden, weshalb die Polizei von einer mutwilligen Handlung ausgeht. Der Sachschaden wird derzeit auf ungefähr 30.000 Euro geschätzt.
Zeugen, die in der fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu möglichen Tätern geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0721 967180 an das Polizeirevier Waldstadt zu wenden.
Über den Jahreswechsel haben Unbekannte die Abwesenheit der Hausbewohner ausgenutzt, um in ein Einfamilienhaus einzubrechen.
Nach bisherigem Kenntnisstand verschafften sich die Täter zwischen Silvester, 16:30 Uhr und dem Neujahrstag, 09:00 Uhr, gewaltsam Zugang über eine Terrassentür zu dem im Flachsteichweg gelegenen Wohnhaus. Im Anschluss wurde das Inventar mehrerer Räumlichkeiten vom Untergeschoss bis zum Obergeschoss durchwühlt. Die Höhe des Diebesguts ist bislang noch nicht bezifferbar und derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
In drei Wohnungen in der Nordstadt und im Stadtteil Maihälden ist in der Zeit um den Jahreswechsel eingebrochen worden.
In der Zeit zwischen dem 30.12.2024 und dem Neujahrstag machten sich die Unbekannten die Abwesenheit der Wohnungsnehmer in der Friedrich-Ebert-Straße zu Nutze und drangen gewaltsam über eine zuvor eingeschlagene Balkontür in die Privaträume ein. Die Täterschaft entwendete offenbar Schmuck, dessen Wert noch Gegenstand der Ermittlungen ist.
An Silvester verschafften sich Einbrecher in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 23:50 Uhr Zutritt zu einer Wohnung im Obergeschoss eines Hauses in der Bodelschwinghstraße. Dort hinterließen sie Beschädigungen an der Wohnungstür und durchsuchten im Anschluss die Wohnung nach Wertgegenständen. Der genaue Schaden ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.
In der Silvesternacht machten sich Unbekannte auch in der Erdgeschosswohnung eines Hauses in der Blücherstraße zu schaffen. Zwischen Dienstag, 19:00 Uhr und Mittwoch,14:20 Uhr drang die Täterschaft in die Zwei-Zimmer-Wohnung ein und durchwühlte mehrere Schränke. Unter anderem wurden Bargeld, Bekleidung und Parfum sowie ein Fernseher entwendet. Der Diebstahlsschaden wird auf rund 7.500 Euro geschätzt.
Allgemeine Hinweise:
Die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen informieren Sie kostenlos, unabhängig, produktneutral und kompetent, welche Sicherungen am Haus sinnvoll sind. Termine beim Polizeipräsidium Pforzheim können über die Rufnummer 07231
186-1201 vereinbart werden.
Sensibilisieren Sie bitte Familie, Freunde und Bekannte zum Thema Einbruch.
Hierfür hat das Polizeipräsidium Pforzheim auch ein Hinweisbild („Aufpassen…
in der dunklen Jahreszeit“) erstellt, das zum Herunterladen auf der folgenden Seite bereitgestellt wird: https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/. Laden Sie sich dieses Bild herunter und teilen Sie dieses über Ihre Kanäle in den sozialen Medien (WhatsApp, Facebook, Instagram etc.).
Mit rund zwei Promille ist ein 18-Jähriger am frühen Neujahrsmorgen auf einem eScooter in der Innenstadt unterwegs gewesen.
Gegen 4:25 Uhr stoppte eine aufmerksame Streifenwagenbesatzung den Mann in der Goethestraße. Ein Atemalkoholvortest bestätigte seine absolute Fahruntüchtigkeit. Er musste eine Blutprobe abgeben und mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Das Polizeipräsidium Pforzheim weist darauf hin, dass auch für E-Scooter, für welche kein Führerschein benötigt wird, dieselben Verkehrsregeln wie für Kfz-Lenker gelten.
So müssen Fahrer von E-Scootern, wie andere Fahrzeugführer auch die Verkehrsregeln einhalten. Ebenso gelten dieselben Promillewerte wie bei Autofahrern. Bereits ab einem Wert von 0,3 Promille können somit Sanktionen drohen. Für Personen, die sich in der Probezeit befinden gilt die 0,0 Promillegrenze.
Am frühen Samstag wurde ein Mann von zwei bislang unbekannten Personen angegangen und durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Geschädigte am 28.12.24, gegen 1 Uhr, von zwei Männern auf der Dieselstraße angesprochen. Im weiteren Verlauf schubste einer der Beschuldigten den Geschädigten nach hinten und dessen Mittäter setzte Pfefferspray ein. Beide Tatverdächtigen flüchteten im Anschluss unerkannt. Im Vorfeld dürften sich diese auf einer örtlichen Party aufgehalten haben.
Der Geschädigte wurde in einem Krankenhaus versorgt und konnte dieses am gleichen Tag verlassen.
Die Beschuldigten werden wie folgt beschrieben: ca. 180 cm groß, dunkles Haar, schwarze Jeans und dunkle Oberbekleidung.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07451-960 beim Polizeirevier Horb zu melden.
Schwer verletzt worden ist am Dienstag ein Verkehrsteilnehmer nach einem Auffahrunfall auf der BAB 8, zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Ost.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren gegen 18 Uhr zwei Pkw, ein Audi und Mercedes den mittleren Fahrstreifen der Bundesautobahn 8, zwischen den Anschlussstellen Pforzheim Süd und Ost in Fahrtrichtung Karlsruhe. Auf gleicher Höhe befand sich auf der rechten von drei Fahrspuren ein Pkw- Skoda.
Eine 45- jährige Renault-Fahrerin, welcher die mittlere Fahrspur nutzte, erkannte offenbar zu spät, dass die vor ihr fahrenden Autos verkehrsbeding bis zum Stillstand abbremsten und fuhr auf den Mercedes auf. Dieser touchierte den Audi, wurde nach rechts abgewiesen und stieß mit dem Skoda zusammen. Weiter prallte der Renault auf das Heck des Audi und kam zum Stillstand.
Der 77- jährige Pkw- Lenker des Mercedes wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrbahnreinigung musste die Autobahn in Fahrtrichtung Karlsruhe zeitweise voll gesperrt werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 35 000 Euro. Der Renault, Mercedes und Audi wurden abgeschleppt.
Zeugen von dem Verkehrsunfall werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 12581-0 bei der Verkehrspolizeiinspektion, Verkehrsgruppe BAB zu melden.
Vier zum Teil schwer verletzte Personen sowie ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Mittwochnachmittag auf der Autobahn A8 bei Pforzheim ereignete.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei befuhr der 19-jährige Fahrer eines Ford mit französischer Zulassung gegen 14:45 Uhr den mittleren Fahrstreifen der A8 von Karlsruhe kommend in Richtung Stuttgart. Kurz nach der Anschlussstelle Pforzheim-West geriet der Pkw aus bislang ungeklärter Ursache ins Schlingern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und kam schlussendlich wieder entgegen der Fahrtrichtung auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.
Durch den Unfallhergang wurden alle vier Insassen verletzt. Der Fahrer wurde leicht, zwei Mitfahrerinnen sowie ein vierjähriges Kleinkind schwer verletzt. Eine schwer verletzte Erwachsene wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Die Richtungsfahrbahn Stuttgart musste zur Landung des Hubschraubers kurzzeitig voll gesperrt werden; während der Unfallaufnahme konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Es bildete sich dennoch ein Rückstau von bis zu vier Kilometern.
Die Polizei bittet eventuelle Zeugen, die den Unfallhergang beobachten konnten, sich mit der Autobahnpolizei Pforzheim unter 07231/12581-0 in Verbindung zu setzen.
Der Jahreswechsel verlief aus Sicht der Polizei unauffällig. Die erlassenen Feuerwerksverbotszonen wurden bis auf wenige Ausnahmen eingehalten.
In der ersten Nachthälfte war die Einsatzlage im gesamten Präsidiumsbereich durchschnittlich von Vorfällen geprägt. Ab Mitternacht stieg die Anzahl der Polizeieinsätze leicht an. Auch dank der planmäßig erhöhten Anzahl von Polizeibeamten mit Unterstützung von Kräften des Einsatzzuges Karlsruhe und der Bereitschaftspolizei hielt sich das Einsatzgeschehen durchweg in einem gut beherrschbaren Rahmen.
Im Innenstadtbereich waren bis etwa 23.00 Uhr wenige Personen festzustellen. Rund 100 Menschen hielten sich zu diesem Zeitpunkt bei der Veranstaltung der Stadt Karlsruhe am Schlossvorplatz auf. Danach begann vorwiegend im Bereich Marktplatz und Schlossvorplatz in Karlsruhe ein deutlicher Zulauf von Personen, der sich bis gegen 23.30 Uhr noch verstärkte.
Auf dem Schlossvorplatz hatten sich zur Jahreswende dann etwa 1.000 Personen zum Feiern eingefunden. Die Veranstaltung war mit geschätzten 400 Personen besucht. Im Bereich des Karlsruher Marktplatzes und der Kaiserstraße hielten sich rund 800 Menschen auf. Am Europaplatz, Stephanplatz und Kronenplatz waren nur wenige Feiernde festzustellen.
Die Polizei zeigte insbesondere in der Zeit um Mitternacht mit einem erhöhten Kräfteansatz sichtbare Präsenz im Innenstadtbereich.
Auffällig war das ordentliche und friedliche Verhalten der Besucher der Bereiche Marktplatz und Schlossvorplatz, die sich nach den Feuerwerksverbotszonen erkundigten. Bis auf wenige Ausnahmen wurden diese auch eingehalten.
Beim Anzünden einer Feuerwerksbatterie im Karlsruher Citypark verletzte sich eine Person selbst am Auge und musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren werden.
Gegen 00.45 Uhr nahm die Personenanzahl deutlich ab und die genannten Bereiche leerten sich zügig. Ab 01.15 Uhr waren nur noch vereinzelte Menschen im Innenstadtbereich unterwegs.
Ein Brand eines dauerhaft als Privatwohnung genutzten Wohnwagens auf einem Campingplatz in Waldbronn-Neurod löste bereits gegen 23.20 Uhr einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus.
Der Wohnwagen mit hölzernem Vorbau und eine Gartenhütte brannten vollständig ab. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mindestens 30.000 Euro. Der Besitzer und ein Zeuge zogen sich bei dem Versuch den Brand zu löschen leichte Rauchgasvergiftungen zu, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte der unsachgemäße Umgang von zwei Kindern mit Feuerzeug und leicht entflammbaren Materialen brandursächlich gewesen sein.
Gegen 00.35 Uhr kontrollierten Polizeibeamte einen 21-jährigen Mann, der unmittelbar zuvor eine Leuchtkugel in eine Menschenmenge am Europaplatz geschossen hatte. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach betroffenen Personen, die bei dem Vorfall möglicherweise geschädigt oder gefährdet wurden. Hinweise in diesem Zusammenhang werden an das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz unter der Telefonnummer 0721 666-3311 erbeten.
Auch in den Städten und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe feierten wieder viele Bürgerinnen und Bürger den Jahreswechsel auf den Straßen. Für die Polizei blieben die Einsatzlagen auch hier handhabbar und ohne besondere Einsatzlagen.
Zusammengefasst bearbeitete das Polizeipräsidium Karlsruhe im Berichtszeitraum von 31.12.2022, 23.00 Uhr bis 01.01.2023, 03.00 Uhr insgesamt 164 Einsätze. Die Einsatzzahlen bewegten sich damit in einem geringeren Rahmen als die vergangenen Silvesternächte. Positiv fällt auch die Bilanz für die öffentliche Sicherheit im Dienstbezirk aus. Es mussten lediglich 26 Platzverweise ausgesprochen werden.
Nicht zuletzt durch die starke Präsenz von Polizeikräften im öffentlichen Raum waren in der Silvesternacht keine Verbrechenstatbestände wie Raub- oder Sexualdelikte zu verzeichnen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand, verzeichnete die Polizei erfreulicherweise keine Gewaltdelikte gegen Einsatzkräfte.