Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Am Dienstagabend geriet der Balkon einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Zikadenweg im Stadtteil Daxlanden aus bislang ungeklärter Ursache in Brand.
Nach derzeitigen Erkenntnissen bemerkten Anwohner gegen 19:00 Uhr dichten Rauch und Flammen auf einem Balkon im ersten Obergeschoss und verständigten umgehend Feuerwehr und Polizei. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude.
Bis auf die betroffene Wohnung blieben alle weiteren Wohneinheiten des Hauses bewohnbar. Verletzt wurde niemand.
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Bislang Unbekannte verschafften sich am Dienstag, in der Zeit zwischen 17:15 Uhr und 18:15 Uhr, unbemerkt Zutritt in ein Wohnhaus in der Professor-Hubbuch-Straße.
Die Täter drangen vermutlich über eine Terrassentür in das Wohnhaus ein, während sich die Bewohnerin im Garten hinter dem Haus befand. In der Folge durchsuchten die Eindringlinge das Schlafzimmer und entwendeten aus einer Kommode diverse hochwertige Schmuckstücke.
Die Höhe des entstandenen Diebstahlschadens ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Ein 33-jähriger Mann hat sich am Dienstagmorgen bei einem Fahrradsturz auf einem Schotterweg parallel zur Lorenzstraße schwere Verletzungen zugezogen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der Fahrradfahrer gegen 08:30 Uhr den Verbindungsweg von der Gartenstraße kommend in Richtung Südendstraße.
Mutmaßlich aufgrund eines am rechten Wegrand geparkten Fahrzeugs erkannte er einen entgegenkommenden Velo-Fahrer offenbar zu spät. Beim abrupten Bremsmanöver verlor der 33-Jährige die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Er zog sich dabei mehrere Schürfwunden sowie eine schwere Verletzung am Bein zu.
Ein Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Radfahrer soll nach ersten Erkenntnissen nicht stattgefunden haben.
Der Verletzte wurde vor Ort durch Rettungskräfte erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Mehrere Autos wurden am vergangenen Wochenende von unbekanntem Täter zerkratzt.
In der Zeit von Freitagmittag bis Sonntagmittag wurden im Bereich des Hindenburgplatzes mindestens ein halbes Duzend Pkws so beschädigt, dass dadurch ein nennenswerter vierstelliger Sachschaden verursacht wurde. Die Ermittlungen zu den Tätern wurde vom Polizeiposten Althengstett übernommen.
Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier in Calw unter der Telefonnummer 07051 / 1613511 zu melden.
Am Montag wurde in Waldachtal, auf der Kreisstraße 4702 auf Höhe Grünmettstetten in Fahrtrichtung Tumlingen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Insgesamt drei Fahrzeugführern droht ein Fahrverbot.
Zwischen 06:30 und 13 Uhr überwachten Polizeibeamte der Verkehrsgruppe Pforzheim – Außenstelle Freudenstadt die Geschwindigkeitsbeschränkung von erlaubten 70 km/h bei Pkw und 60 km/h bei Lkw. Im Verlauf der Kontrolle wurden über 500 Fahrzeuge gemessen. 113 Fahrzeuglenker hielten sich nicht an das vorgeschriebene Tempolimit. Bei zwei Pkw- Lenkern und einem Lkw-Fahrer droht aufgrund der deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot.
Die Polizei wird die Kontrollen der Verkehrsregeln weiter fortsetzen, um deren Einhaltung sicherzustellen und die allgemeine Verkehrssicherheit zu erhöhen. Zu schnelles Fahren bleibt weiterhin eine der Hauptursachen für Unfälle mit Personenschäden.
Am Montagnachmittag wurde ein Mann Opfer eines angeblichen Microsoft-Mitarbeiters, welcher letztendlich einen unteren fünfstelligen Betrag erbeutete
Nach derzeitigem Ermittlungsstand öffnete sich am Nachmittag beim Arbeiten am PC ein Pop-up-Fenster. In der Folge wurde eine Warnmeldung angezeigt, dass der Rechner gehackt sei und man solle sich mit einem Microsoft-Mitarbeiter in Verbindung setzen. In dem darauffolgenden Telefonat brachte die geschickt agierende Unbekannte den Geschädigten dazu, diesem einen Fernzugriff auf den Rechner zu gewähren. Des Weiteren erfolgte eine Überweisung auf ein angegebenes Konto, sodass letztendlich ein finanzieller Schaden im unteren fünfstelligen Bereich entstand. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. So schützen Sie sich:
- Seriöse Unternehmen, wie z.B. Microsoft, nehmen nicht
unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein
Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten
haben: Legen Sie einfach den Hörer auf.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder
Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B.
PayPal) heraus.
- Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren
Rechner, beispielsweise mit der Installation einer
Fernwartungssoftware.
Wenn Sie Opfer wurden:
- Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn
runter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner
unverzüglich betroffene Passwörter.
- Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm
auf Ihrem Rechner löschen.
- Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf,
deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
- Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits
getätigte Zahlungen zurückholen können.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
- Sollte es sich um einen Betrugsversuch im Zusammenhang mit
Microsoft handeln, können Sie diesen zusätzlich unter
www.microsoft.com/de-DE/concern/scam melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Nachdem in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus mehreren Pkw in Waghäusel Gegenstände entwendet wurden, befinden sich drei Männer im Alter zwischen 29 und 31 Jahren in Untersuchungshaft. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden sie am Montag einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge wurden die drei Tatverdächtigen gegen 03:50 Uhr von einem Zeugen auf frischer Tat beobachtet, wie sie gerade dabei waren, Gegenstände aus mehreren – offenbar unverschlossen abgestellten – PKW in der Prinz-Eugen-Straße zu entwenden. Daraufhin verständigte Polizeibeamten gelang es, die drei Beschuldigten in der Wiesentalerstraße vorläufig festzunehmen. Bei der Durchsuchung der drei Männer fanden die Beamten diverses mutmaßliches Diebesgut.
Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls werden vom Kriminalkommissariat Bruchsal geführt. Geschädigte, die festgestellt haben, dass auch ihr Fahrzeug betroffen war, werden gebeten, sich unter 0721 666-5555 zu melden.
Mehrere tausend Euro haben Betrüger am Freitagnachmittag im Ortsteil Langenalb ergaunert, nachdem sie ihrem Opfer glaubhaft gemacht hatten, ein Angehöriger habe einen tödlichen Unfall verursacht und nun müsste hierfür bei der Polizei eine Kaution hinterlegt werden. In der Folge kam es seitens der Täterschaft zu einer längeren, geschickten Gesprächsführung, wodurch man die ältere Dame letztlich dazu bewegen konnte, im Bereich der Marxzeller Straße, gegen 17 Uhr, das geforderte Bargeld an eine Abholerin zu übergeben.
Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden:
- ca. 170 cm groß, etwa 40 Jahre alt
- dunkelhäutig
- schwarze, glatte und zum Dutt gebundene Haare
- dunkle Kleidung
- sie sprach akzentfreies Deutsch
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten, Staatsanwälte oder gar Richter ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen zu gelangen.
Tipps Ihrer Polizei, wie Sie sich vor Betrügern schützen können:
- Am Telefon versuchen die Betrüger, ihre Opfer unter
verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und
Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten
zu übergeben. Dabei nutzen die Täter auch teilweise eine
spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige
der Angerufenen die Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche
Telefonnummer erscheinen lässt.
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer
der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie Besucher
währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf.
Kontaktieren Sie Familienangehörige oder andere Vertrauenspersonen.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte: Laden Sie sich den von
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Am Montagmorgen wurde ein Mann von bislang unbekannten Personen am Busbahnhof in Freudenstadt körperlich angegangen und leichter verletzt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Geschädigte gegen 8 Uhr am Busbahnhof im Bereich Ring-/Dammstraße und wurde von vier bis fünf Männern angesprochen. Diese forderten die Herausgabe von Bargeld, welches der Geschädigte jedoch nicht mit sich führte. In der Folge wurde der Mann von den Personen körperlich angegangen, sodass sich dieser diverse, eher leichtere Verletzungen zuzog. Weitere Einzelheiten zu den Tatverdächtigen liegen derzeit nicht vor.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang Wahrnehmungen zu der Auseinandersetzung und der Tatbeteiligten gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 186 4444 zu melden.
Mutmaßlicher Täter nach Einbruchsdiebstahl festgenommen und in Untersuchungshaft.
Am Samstagabend wurde ein 37-jähriger Mann nach einem Einbruch festgenommen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschaffte sich der Tatverdächtige gegen halb sechs am Abend Zutritt auf ein Firmengelände in der Daimlerstraße. Zunächst verstaute er im Außenbereich Diebesgut in mitgebrachten Beuteln und öffnete im Anschluss daran gewaltsam ein Fenster. Darüber stieg er in die Büroräumlichkeiten der Firma ein und durchsuchte das Gebäude. Auch hier entwendete er nach bisherigen Erkenntnissen diverse Wertgegenstände. Während er das Gelände wieder verlassen wollte, konnte er von dem Firmeninhaber und Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma festgehalten werden. Diese verständigten die Polizei, die daraufhin beim Tatverdächtigen mutmaßliches Diebesgut im Wert von rund 400,00 EUR sicherstellte.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim wurde der 37-Jährige am Folgetag dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt, der Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erließ und in Vollzug setzte. Der Tatverdächtige mit polnischer Staatsangehörigkeit wurde zu einer Justizvollzugsanstalt gebracht und befindet sich in Untersuchungshaft.
Henrik Blaßies Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Alexander Uhr, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle