Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Beamte der Verkehrspolizei Freudenstadt haben am Freitag Geschwindigkeitsmessungen auf der Kreisstraße 4775 durchgeführt.
In der Zeit zwischen 08:00 Uhr und 15:30 Uhr wurden auf Höhe „Am Pfahlberg“ 463 Fahrzeuge gemessen. Hiervon boten 33 Grund zur Beanstandung. Einer der Fahrzeugführer wurde mit 161 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Ihm drohen 1 Monat Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe von rund 500 Euro.
Zur steten Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Polizei ihre Kontrollen weiterhin fortsetzen. Überhöhte Geschwindigkeit ist noch immer eine der Hauptunfallursachen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link: www.gib-acht-im-verkehr.de
Nach einem Tötungsdelikt am Sonntagabend flüchtet der mutmaßliche Täter mit dem Pkw und verursacht einen Frontalzusammenstoß. Bei diesem sterben zwei Personen und zwei werden schwer verletzt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es am Sonntagabend gegen 20:00 Uhr zwischen einem 37-jährigen Mann und dessen 34 Jahre alten Lebensgefährtin aus noch ungeklärter Ursache zu einem Streit in der gemeinsamen Wohnung. In dessen Verlauf verletzte der 37-Jährige das Opfer mittels scharfer Gewalt tödlich.
Der Tatverdächtige verließ unmittelbar nach der Tat mit dem gemeinsamen knapp drei Monate alten Säugling und dem 22 Monate alten Kleinkind die Wohnung und fuhr mit seinem Pkw auf der Kreisstraße 4721 in Richtung Pfalzgrafenweiler. Dort lenkte er vermutlich bewusst sein Fahrzeug in den Gegenverkehr und prallte frontal mit einer 29-jährigen Pkw-Lenkerin eines VWs zusammen. Der Mann und der Säugling erlagen noch an der Unfallstelle ihren lebensgefährlichen Verletzungen. Das Kleinkind und die VW-Fahrerin wurden mit schweren, aber derzeit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.
Zur abschließenden Klärung der Unfallursache wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Rottweil ein Gutachter eingebunden. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Kreisstraße 4721 war für mehrere Stunden gesperrt. Im Einsatz war neben der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei auch ein Rettungshubschrauber.
Noch in der Nacht wurden durch die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Pforzheim die weiteren Ermittlungen bezüglich der Hintergründe und Zusammenhänge der Ereignisse und dem Tatmotiv aufgenommen. Gesondert wurde hierzu die Rechtsmedizin Tübingen eingebunden, um insbesondere die Todesursache des Opfers zu klären.
Ein offenbar unter Alkoholeinwirkung stehender 33-jähriger Pkw-Lenker verursachte am Samstagabend in Karlsruhe einen Verkehrsunfall und gefährdete darüber hinaus wohl auch mehrere Verkehrsteilnehmer.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der 33-jährige Mann gegen 18:30 Uhr mit einer schwarzen Mercedes-Benz E-Klasse auf der Brauerstraße stadteinwärts. Hierbei kollidierte der Fahrer wohl beinahe mit einem ebenfalls auf der Brauerstraße fahrenden roten Suzuki Swift. Beim Anfahren an der Ampelanlage der Kreuzung Brauerstraße / Kriegsstraße fuhr der Tatverdächtige zudem nahezu auf einen vor ihm fahrenden schwarzen Mercedes-Benz auf.
Während der weiteren Fahrt touchierte der Fahrer offenbar einen in der Rheinhold-Frank-Straße parkenden Pkw am Außenspiegel und flüchtete anschließend von der Unfallstelle.
Alarmierte Polizeibeamte trafen den Mann schließlich bei der Ankunft an seiner Wohnanschrift in der Reinhold-Frank-Straße an. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 2,4 Promille. Der 33-Jährige musste anschließend sowohl eine Blutprobe als auch seinen Führerschein abgeben. Er muss nun mit einer Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung und Verkehrsunfallflucht rechnen.
Zeugen sowie weitere Geschädigte, insbesondere der Fahrer oder die Fahrerin des roten Suzuki Swift sowie des schwarzen Mercedes-Benz, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666 3311 beim Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz zu melden.
Am Sonntagmittag ist es auf der B 296 zur Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Radfahrer gekommen, wobei beide Beteiligte schwere Verletzungen davontrugen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr ein 21-Jahre alter Motorradfahrer, gegen 13:25 Uhr, mit seiner KTM die Bundesstraße 296 von Stammheim in Richtung Deckenpfronn als es ihm offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nicht möglich war, rechtzeitig zu bremsen, um einem Pkw nicht aufzufahren.
Infolgedessen wich er nach rechts aus und es kam zum Zusammenstoß mit einem vor dem Pkw fahrenden Radfahrer. Beide Zweiradfahrer stürzten im Anschluss zu Boden und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Sachschaden am Kraftrad wird auf rund 6.000 Euro geschätzt, der Schaden am Fahrrad dürfte sich auf einen geringen Betrag belaufen.
Am Samstagmittag ist ein 70-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad im Bereich eines Kreisverkehrs gestürzt und hat sich hierbei leichte Verletzungen zugezogen. Ein offenbar am Unfall mit beteiligter Pkw-Lenker ist im Anschluss von der Unfallstelle geflüchtet.
Nach derzeitigem Sachstand befand sich der 70-Jährige, gegen 15 Uhr, auf der L 352 als er in den Kreisverkehr einfuhr. Auf Höhe der Ausfahrt in Richtung Nagolder Straße fuhr ein Pkw-Lenker mit seinem Fahrzeug aus der Bahhofstraße / Hohenbergstraße an den Kreisverkehr heran, bremste ab, kam jedoch nicht zum Stillstand und beschleunigte offenbar stattdessen. Nur durch eine Vollbremsung konnte der Piaggio-Leichtkraftradfahrer einen Zusammenstoß verhindern, stürzte jedoch und verletzte sich hierbei. Am Gefährt entstand ein geringer Sachschaden. Eine Pkw-Fahrerin und eine Motorradfahrerin kümmerten sich noch um den Gestürzten, während der beteiligte Pkw-Fahrer davonfuhr. Bei dem Fahrzeug soll es sich möglicherweise um einen weißen BMW gehandelt haben. Der Fahrer wird als etwa 30 Jahre alt, dunkelhaarig und mit Schnauzbart beschrieben.
Die Zeuginnen und auch weitere Beobachterinnen und Beobachter des Geschehens werden gebeten, sich beim Polizeirevier Nagold unter der Telefonnummer 07452 9305-0 zu melden.
Unbekannte Täter haben am Freitagmorgen eine Metzgerei in Eutingen aufgesucht und Sachschaden hinterlassen.
Mit bisherigem Stand der Ermittlungen verschaffte sich die Täterschaft kurz nach Mitternacht gewaltsam Zutritt zu den in der Sägewerkstraße gelegenen Räumlichkeiten. Dort beschädigten sie unter anderem einen Holzrahmen. Ob die Täter fündig wurden und Diebesgut an sich nahmen und auf welche Höhe sich der Sachschaden beläuft, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Telefonnummer 07231 186-3211 in Verbindung zu setzen.
Der seit Dienstag, 05.08.2025, vermisste 16-jährige Sean Ryan A. suchte am 10.08.2025 selbstständig die Wohnanschrift seiner Mutter auf. Diese verständigte daraufhin die Polizei.
Die Polizei Karlsruhe bedankt sich für die Unterstützung und bittet darum, eventuell veröffentlichte Bilder des Vermissten zu löschen.
Am gestrigen Samstag um 14 Uhr befuhr ein 60-jähriger Motorradfahrer aus Stuttgart die B 463 von Wildberg in Richtung Calw. Kurz vor der Ortschaft Seitzental kam er nach einem Überholvorgang zu weit nach rechts und kam von der Fahrbahn ab. Der Kradfahrer stürzte und erlag noch an der Unfallstelle seinen tödlichen Verletzungen. Am Motorrad der Marke Honda entstand Sachschaden von ca. 3.000 Euro. Die B 463 musste im Bereich der Unfallstelle bis 15 Uhr voll gesperrt werden.
Im Zuge der Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses am Freitagnachmittag bewarf ein Tatverdächtiger nach einer Wohnungstüröffnung unvermittelt Einsatzkräfte der Polizei mit einem Wurfbrandsatz. Der Mann konnte später vorläufig festgenommen werden und befindet sich nun in einer forensischen Psychatrie.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wollten Polizeikräfte des Polizeipräsidiums Pforzheim am Nachmittag des 8. August, gegen 16:45 Uhr, einen vom Amtsgericht Pforzheim erlassenen Durchsuchungsbeschluss gegen einen 32- Jährigen wegen des Anfangsverdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz vollstrecken. Trotz mehrfacher Ansprache vor der betreffenden Wohnung in der Pforzheimer Luisenstraße, im 2. Obergeschosses eines Mehrfamilienhauses, wurde die Wohnungstüre nicht geöffnet, obwohl deutliche Geräusche aus der Wohnung zu vernehmen waren. Schlussendlich erfolgte die Türöffnung mit einem Hilfsmittel.
Unmittelbar danach wurde unvermittelt ein Wurfbrandsatz seitens des 32-jährigen Tatverdächtigen in Richtung der Einsatzkräfte geworfen. Diese befanden sich zum besagten Zeitpunkt im Eingangsbereich zu der betreffenden Wohnung. Der Brandsatz kam zur Umsetzung und verletzte glücklicherweise die Einsatzkräfte nicht unmittelbar. Der Tatverdächtige zog sich in seine Wohnung zurück, aus welcher deutlicher Rauch herausdrang. Auf Ansprachen von Polizeikräften regierte dieser nicht.
Die Polizei, der Rettungsdienst und die Feuerwehr trafen alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz Dritter.
Gegen 17.15 Uhr verließ der 32-jährigen Tatverdächtig die Wohnung und konnte vorläufig festgenommen werden. Hierbei leistete er Widerstand. Ebenso erfolgte die vorläufige Festnahme eines weiteren 28-jährigen Mannes, welcher sich mutmaßlich in der betreffenden Wohnung aufhielt.
Unmittelbar danach konnten Kräfte der Feuerwehr das Objekt betreten. Das Ablöschen einer Brandstelle in der Wohnung war nicht mehr erforderlich.
Im Einsatzgeschehen wurden mehrere Kräfte der Polizei leicht verletzt. Sie wurden wegen dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation behandelt. Ein Polizeibeamter wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht und zwischenzeitlich entlassen.
Die Luisenstraße musste für die Einsatzmaßnahmen bis ca. 18:15 Uhr gesperrt werden.
Weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden nach derzeitigem Stand nicht verletzt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – wurde der dringend tatverdächtige 32-Jährige am Samstag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt. Dieser ordnete gegen den psychisch auffälligen Tatverdächtigen die einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass der Beschuldigte bei seinem Angriff auf die Polizeibeamten deren Tod zumindest billigend in Kauf nahm.
Der 32-Jährige mit türkischer Staatsangehörigkeit befindet sich seither in einer forensischen Psychatrie. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Pforzheim und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim-, insbesondere zu dem möglichen Tatmotiv sowie dem eingesetzten Tatmittel dauern weiter an. Der Beschuldigte selbst hat sich bislang nicht zum Tatvorwurf geäußert.
Der 28-jährigen Mann, welcher sich am Freitagnachmittag mutmaßlich zur Tatzeit ebenso in der Wohnung des nun unterbrachten Mannes aufhielt, wurde am Freitagabend nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Auch hier dauern die Ermittlungen zu der Person und möglichen Tatzusammenhängen weiter an.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Nach dem Brand am Mittwoch von zwei Fahrzeugen und einem Anhänger in der Pforzheimer Oststadt wurde ein Tatverdächtiger festgenommen, welcher sich nun in Untersuchungshaft befindet.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde am Mittwoch gegen 1 Uhr ein Brand in der Eutinger Straße auf dem Parkplatz „Kohlenbunker“ gemeldet. Insgesamt wurden zwei Personenkraftwagen und ein Anhänger Opfer der Flammen. Es wird auf die Pressemeldung vom 6. August 2025, 07:08 Uhr verwiesen (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/137462/6091148).
Im Zuge der Ermittlungen des Kriminalkommissariats Pforzheim und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 41-jährigen Mann, welcher noch am Tag des Brandes vorläufig festgenommen wurde.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – wurde der dringend tatverdächtige 41-Jährige am Donnerstag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim vorgeführt, welcher Haftbefehl wegen des Verdachts der Brandstiftung und bestehender Fluchtgefahr erließ und in Vollzug setzte.
Der 41-Jährige mit türkischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz befindet sich seither in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Pforzheim und der Pforzheimer Staatsanwaltschaft, insbesondere auch zu einem möglichen Tatmotiv sowie etwaigen Verbindungen zu anderen Brandfällen in der jüngeren Vergangenheit, dauern weiter an. Der Beschuldigte selbst hat sich bislang nicht zum Tatvorwurf geäußert.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim