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Seit Montag, 29.12.2025, wird die 52-jährige Sabine H. aus Bad Schönborn vermisst. Sie verließ an diesem Tag im Laufe des Vormittags die Wohnanschrift und ist seither unbekannten Aufenthaltes. Bisherige Fahndungs- und Suchmaßnahmen führten zu keinen weiterführenden Erkenntnissen.
Die Vermisste ist 52 Jahre alt, etwa 170 – 175 cm groß, von fester Statur, trägt schwarzes schulterlanges Haar und trug vermutlich dunkle Bekleidung. Vermutlich ist sie mit einem Fahrzeug der Marke Opel Astra (Baujahr 2001), Farbe grau, unterwegs. Am Fahrzeug sind Kennzeichen mit der Ortskennung „BR“ angebracht.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 übernimmt Kriminaldirektor Thomas Gerth die Leitung der Kriminalpolizeidirektion Calw beim Polizeipräsidium Pforzheim. Er folgt auf Uwe Carl, der im Juni 2025 in den Ruhestand versetzt wurde.
Der 57-Jährige lebt mit seiner Familie in Freudenstadt und blickt auf eine rund 40-jährige Laufbahn bei der Polizei zurück. Nach Stationen im Streifendienst, beim Landeskriminalamt sowie in verschiedenen Führungsfunktionen bei der Schutz- und Kriminalpolizei, wechselte er 2023 zum Polizeipräsidium Pforzheim. Dort leitete er zuletzt die Führungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Calw.
„Die Leitung einer Kriminalpolizei ist für mich eine besonders reizvolle Aufgabe – umso mehr freut es mich, diese nun in meinem Heimatpräsidium übernehmen zu dürfen“, so Thomas Gerth. In seiner neuen Funktion ist er für mehr als 200 Mitarbeitende an den Standorten Pforzheim, Calw und Freudenstadt verantwortlich und trägt die Gesamtverantwortung für die Kriminalitätsbekämpfung in den Landkreisen Calw und Freudenstadt sowie im Enzkreis und im Stadtkreis Pforzheim.
Der Jahreswechsel verlief aus polizeilicher Sicht unauffällig. Das polizeiliche Einsatzkonzept ist aufgegangen. Die eingerichteten Feuerwerksverbotszonen wurden von der feiernden Bevölkerung bis auf wenige Einzelfälle eingehalten. Auch dank der planmäßig erhöhten Anzahl von Polizeibeamten sowie der Unterstützung durch Kräfte des Einsatzzuges Karlsruhe hielt sich das Einsatzgeschehen durchweg in einem gut beherrschbaren Rahmen.
Im Bereich der Karlsruher Innenstadt hielten sich auf den öffentlichen Plätzen der Kernstadt in der Silvesternacht rund 3.000 Personen auf, die zahlreiche Feuerwerkskörper abbrannten. Die Polizei zeigte insbesondere in der Zeit um Mitternacht mit einem erhöhten Kräfteansatz eine starke Präsenz im Innenstadtbereich und schritt bei sich anbahnenden Auseinandersetzungen konsequent ein. Größere Schlägereien konnten so verhindert werden. Im Verlauf der Nacht kam es gleichwohl zu einzelnen kleineren Körperverletzungsdelikten im gesamten Präsidiumsbereich.
Auch außerhalb der Karlsruher Innenstadt zündeten einzelne Personen Feuerwerk unsachgemäß. In einzelnen Fällen beschossen sich Personengruppen gegenseitig mit Feuerwerkskörpern. Schwerere Verletzungen wurden der Polizei hierbei nicht bekannt. Zudem stellten Einsatzkräfte im Laufe der Nacht mehrere verbotswidrig geführte Schreckschusswaffen sicher.
Neben der polizeilichen Einsatzbewältigung waren insbesondere Feuerwehr und Rettungsdienste stark gefordert. Die Polizei registrierte zahlreiche Brände an Mülleimern, Altkleidercontainern, Buschwerk, Grünflächen und vereinzelt Bäumen, die nach bisherigen Erkenntnissen auf Feuerwerkskörper zurückzuführen sind.
Zu den schwerwiegenderen Ereignissen zählte ein Brand in Graben-Neudorf in der Nagoldstraße. Hier geriet eine Garage in Brand und das Feuer griff in der Folge auf ein Wohnhaus über. Eine Bewohnerin erlitt leichte Verbrennungen am Kopf und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein in der Garage abgestelltes Fahrzeug brannte vollständig aus. Das Wohnhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 250.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist bislang unklar. Die Ermittlungen wurden vom Kriminaldauerdienst übernommen.
In Karlsbad-Langensteinbach setzte ein fehlgeleiteter Feuerwerkskörper einen Balkonbereich in Brand. Eine Sitzgruppe geriet hierbei in Brand, zudem zog Rauch in die Wohnung. Personen wurden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt.
Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt wurde aus einer Gruppe Jugendlicher heraus mit einer Rakete beschossen. Ein Tatverdächtiger konnte im weiteren Verlauf identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Ihn erwartet eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
In Karlsruhe-Durlach sprengten Unbekannte gegen 03.30 Uhr einen Zigarettenautomaten und zerstörten diesen vollständig. Ob hierbei Feuerwerkskörper oder ein anderes Sprengmittel verwendet wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu der Sprengung des Zigarettenautomaten in Karlsruhe-Durlach geben können sich bei der Kriminalpolizei unter 0721 666-5555 zu melden.
Am frühen Silvesternachmittag kam es auf der Kreisstraße zwischen Wimberg und Calw zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Eine 51jährige Fahrerin eines Ford kam aufgrund Alkoholisierung nach links in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden, Richtung Calw fahrenden VW. Dessen 22jährige Fahrerin zog sich hierbei Frakturen am Arm zu, ihr Mitfahrer sowie die Unfallverursacherin wurden leicht verletzt. Alle drei wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 20000EUR. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Strecke war für den Zeitraum der Unfallaufnahme teilweise voll gesperrt.
Die Unfallverursacherin musste eine Blutprobe abgeben. Ihr Führerschein wurde einbehalten.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Nach Sachbeschädigungen an zwei geparkten Pkw sowie einem Wohngebäude in Stutensee-Staffort ermitteln Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Kriminalpolizei Karlsruhe u.a. wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand stellte ein Geschädigter am Freitag, dem 26.12.2025 mehrere Einschusslöcher im Heck seines vor einem Anwesen in der Brühlstraße geparkten Fahrzeugs fest. Im Rahmen der anschließenden Spurensicherung wurden mehrere Patronenhülsen aufgefunden, die nach ersten Einschätzungen von einer scharfen Schusswaffe stammen könnten. Zudem wurde ein Projektil in der Hausfassade eines gegenüberliegenden Gebäudes sichergestellt.
Am Montag, dem 29.12.2025, gegen 03:00 Uhr, meldete eine Zeugin aus der Brühlstraße erneut Schussgeräusche. Ein weiterer Geschädigter stellte anschließend ein Einschussloch an seinem dort geparkten Pkw fest. Aufgrund der geringen Entfernung zwischen beiden betroffenen
Fahrzeugen wird ein Tatzusammenhang geprüft.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Personen gefährdet oder verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zudem zeigt die Polizei im betroffenen Bereich verstärkt offene Präsenzmaßnahmen.
Zeuginnen und Zeugen, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf verdächtige Personen und Fahrzeuge geben können, werden gebeten, sich unter 0721 666-5555 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Noch unbekannte Täter sind am vergangenen Wochenende in ein Unternehmen in Neuhausen eingebrochen.
Die Täter verschafften sich zunächst in der Zeit zwischen Samstag, 12:00 Uhr und Montag, 07:45 Uhr über ein Fenster gewaltsam Zutritt in die Räumlichkeiten des in der Aschengasse befindlichen Unternehmens und durchwühlten diese. Im Anschluss flüchteten die Unbekannten ohne Diebesgut.
Der Polizeiposten Tiefenbronn hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 423-8000 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Die Abwesenheit der Besitzer haben unbekannte Täter ausgenutzt, um im Zeitraum zwischen Mittwoch, 24. Dezember, 11:00 Uhr und Montag, 29. Dezember, 12:00 Uhr, in ein Wohnhaus mit angrenzendem Betrieb in der Bruchsaler Hardfeldstraße einzubrechen.
Um auf das Gelände des Anwesens zu gelangen, überstiegen die Eindringlinge vermutlich ein hohes Gartentor. In der Folge brachen die Täter eine Seitentür zum Wohnhaus gewaltsam auf und durchwühlten auf der Suche nach Beute mehrere Zimmer. Die Diebe nahmen diversen Goldschmuck sowie eine Herrenarmbanduhr an sich.
Außerdem drangen die Einbrecher über eine Verbindungstür in einen Büroraum des angrenzenden Betriebes ein und entwendeten dort aus einem Metallschrank einen Bargeldbetrag.
Die Höhe des hierbei entstandenen Diebstahl- und Sachschadens wird derzeit noch ermittelt.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 zu melden.
In der Zeit zwischen 21.12. und 29.12.führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim eine Geschwindigkeitskontrolle am Durrrweiler Kreuz in Pfalzgrafenweiler durch, Fahrtrichtung Freudenstadt. Im Rahmen dieser Maßnahme wurden insgesamt über 22.000 Fahrzeuge gemessen, um die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzung zu überwachen.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer an die geltende Begrenzung hielten. Allerdings wurden bei einer niedrigen dreistelligen Anzahl von Fahrzeugen Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Der höchste gemessene Wert lag bei über 160 km/h, was mehr als doppelt so schnell ist wie die erlaubte Geschwindigkeit. Dieser Fahrer sowie vier weitere Verkehrsteilnehmer, die sich ebenfalls nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten, müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
Die Polizei weist darauf hin, wie wichtig es ist, die Geschwindigkeitsregeln einzuhalten, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Solche Kontrollen werden auch in Zukunft regelmäßig durchgeführt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und risikofreudiges Verhalten auf den Straßen zu unterbinden.
Alkoholische Beeinflussung könnte die Ursache dafür gewesen sein, dass eine Pkw-Fahrerin einen Unfall verursacht hat.
Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr am Montag gegen 14.00 Uhr eine 45-jährige VW-Fahrerin die Königsbacher Straße in nördliche Richtung. Eine vor ihr befindliche Renault-Fahrerin beabsichtigte nach rechts in die Neuwiesenstraße abzubiegen und verlangsamte hierzu die Geschwindigkeit. Offenbar nahm das die 45-Jährige zu spät wahr und fuhr auf die Renault-Fahrerin auf. Glücklicherweise entstand hierbei lediglich ein Sachschaden.
Die bei der Unfallaufnahme eingesetzten Polizeibeamten des Polizeireviers Neuenbürg nahmen deutlichen Alkoholgeruch bei der VW-Fahrerin wahr. Ein noch vor Ort durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über 1,9 Promille.
Die 45-jährige musste im Anschluss ihren Führerschein und eine Blutprobe abgeben.
Am Samstag, den 20. Dezember belästigte ein bislang unbekannter Mann eine 75-jährige Frau sexuell, indem er sie mehrfach am Gesäß berührte. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Derzeitigen Ermittlungen zufolge fuhr die 75-Jährige gegen 16:30 Uhr mit ihrem Fahrrad von der Sézanner Straße kommend auf einem Fußgängerweg, der in die Anton-Böhe-Straße führt. Dort nahm sie zunächst eine circa 60 Jahre alte Frau und einen jungen Mann wahr, die sich offenbar unterhielten.
Als sie an den Beiden vorbeifuhr, folgte ihr der geschätzt 16-jährige Jugendliche auf seinem Fahrrad und fragte sie zunächst nach einer Wegbeschreibung. Nachdem die 75-Jährige ihm geantwortet hatte und ihre Fahrt fortsetzen wollte, griff der bislang Unbekannte an ihr Gesäß und drückte offenbar fest zu. Noch während die 75-Jährige den jungen Mann aufforderte, dies zu unterlassen und erneut auf ihr Fahrrad stieg, berührte er sie abermals unsittlich. Daraufhin ergriff die Geschädigte die Flucht und der Mann entfernte sich in unbekannte Richtung.
Die Geschädigte beschrieb den Täter wie folgt:
- schlank,
- ca. 160 cm groß,
- ca. 16 Jahre alt,
- dunkle Jacke,
- gebräunte Haut,
- dunkle, braune, lockige Haare,
- gepflegtes Erscheinungsbild
- sprach deutsch mit leichtem Akzent
- fuhr ein dunkles Fahrrad
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, insbesondere die Frau, die sich kurz vor der Tat offenbar mit dem Unbekannten unterhalten hat und Hinweise geben kann, sich unter 0721 666 5555 zu melden.