Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
In der Nacht auf Samstag gerieten auf bislang ungeklärte Ursache eine Vielzahl an gelagerten Fahrzeugreifen in Brand und lösten einen Großeinsatz der Polizei und Feuerwehr aus.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand brannte gegen 02:40 Uhr ein Reifenstapel eines Lagerplatzes in der Delawarestraße und sorgte für einen starken Feuerschein. Die unmittelbar alarmierte Feuerwehr löschte das Feuer, noch bevor es auf weitere angrenzende Gebäude übergreifen konnte.
In Folge des Brandes und der Hitzeentwicklung wurde eine angrenzende Halle an der Außenfassade beschädigt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden im Rahmen des Brandes keine Personen verletzt.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 30.000 Euro.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Am Sonntagnachmittag verursachte ein 60-jährer Toyota-Fahrer auf der Südtangente einen Verkehrsunfall und flüchtete anschließend. Im Rahmen der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand.
Nach aktuellem Kenntnisstand war ein 21-jähriger Opel-Fahrer gegen 17:40 auf der Südtangente von Durlach kommend in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs. Im einspurigen Bereich, kurz nach der Haltestelle „Zündhütle“ kam ihm auf seinem Fahrstreifen ein Toyota-Fahrer entgegen, der offenbar ein anderes Fahrzeug verbotswidrig überholte.
Eine Kollision konnte der 21-Jährige trotz Gefahrenbremsung und einem Ausweichmanöver nach rechts nicht verhindern. In der Folge berührten sich die beiden Fahrzeuge im Bereich der linken Außenspiegel und es entstand ein Sachschaden.
Im Anschluss setzte der 60-Jährige seine Fahrt fort und flüchtete vom Unfallort. Kurze Zeit später fuhr er erneut an der Unfallstelle vorbei, diesmal in Fahrtrichtung Karlsruhe.
Im Rahmen der Fahndung der alarmierten Polizeikräfte konnte das Verursacher-Fahrzeug auf der Südtangente, Höhe der Ausfahrt Entenfang gesichtet werden. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale des Streifenwagens und flüchtete mit stark überhöhter Geschwindigkeit über die Rheinbrücke in Richtung Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit Beamten der Polizeiinspektion Wörth (Rheinland-Pfalz) konnte der Beschuldigte auf der Autobahn 65, kurz nach der Ausfahrt Kandel Mitte einer Kontrolle unterzogen und anschließend widerstandslos festgenommen werden.
Während der weiteren Maßnahmen ergaben sich Hinweise darauf, dass sich der Beschuldigte in einem psychischen Ausnahmezustand befand und unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stehen könnte. Nach einer erfolgten Blutentnahme wurde der Mann anschließend in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Kurz nach Übergabe des Mannes an die diensthabende Ärztin, stieß er diese offenbar zu Boden und ging körperlich auf sie los. Gegen die anschließende Fixierung der Beamten wehrte er sich mit Leibeskräften. Die Ärztin erlitt hierbei leichte Verletzungen.
Zeugen, die durch die Fahrweise des Beschuldigten gefährdet wurden oder Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten sich unter 0721 49070 zu melden.
Unbekannte Täter sind am Freitag oder Samstag in einen Container bei der Umspannstation Enzberg eingedrungen und haben Werkzeuge mitgenommen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand brach bislang unbekannte Täterschaft in der Zeit von Freitag, 13:00 Uhr, bis Samstag, 19:00 Uhr, den Baustellencontainer gewaltsam auf und entwendete mehrere hochwertige Werkzeuge.
Der Diebstahlsschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.
Am frühen Sonntagmorgen haben Unbekannte einen Toyota im Stadtteil Haidach entwendet. Der Schaden beläuft sich auf rund 23.000 Euro.
Nach bisherigem Sachstand stand der Pkw in einer Parkbucht in der Breslauer Straße. Zwischen Mitternacht und 2:15 Uhr verschwanden die Täter mit dem grauen Toyota, Modell RAV 4.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Pforzheim-Süd unter der Telefonnummer 07231 423-8200 zu melden.
Unbekannte Täter brachen zwischen Samstag, 09:00 Uhr und Sonntag, 18:15 Uhr in eine Wohnung in der Karlsruher-Weststadt ein.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hebelten die Einbrecher das Fenster einer Abstellkammer auf, welches zu der Wohnung in der Sophienstraße gehört. Im weiteren Verlauf versuchten die unbekannten Täter erfolglos die Balkontür gewaltsam zu öffnen.
Die Höhe des entstandenen Diebstahl- und Sachschadens ist derzeitig Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
In der Kolpingstraße in Ubstadt-Weiher drangen bislang unbekannte Täter am Freitag zwischen 09:30 Uhr und 19:10 Uhr wohl über eine mutmaßlich nicht verschlossene Terassentür in das Wohnhaus ein. Auf der Such nach Wertgegenständen durchwühlten sie offenbar mehrere Etagen.
In Kirrlach hebelten die bislang unbekannten Einbrecher am Samstag zwischen 17:20 Uhr und 18:30 Uhr die rückseitig gelegene Terrassentür gewaltsam auf. Im weiteren Verlauf durwühlten die Täter mehrere Zimmer des Wohnhauses im Strombergweg.
Die Höhe des entstandenen Sach- und Diebstahlschadens ist in beiden Fällen Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen oder Personen, die verdächtige Wahrnehmungen zu den Einbrüchen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Bei einem Einsatz am Sonntagabend leistete eine psychisch auffällige Jugendliche erheblichen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Hierbei wurden zwei Polizisten verletzt. Bei einem Beamten trat Dienstunfähigkeit ein.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurde die Polizei gegen 19:30 Uhr zu einem Vorfall in der Notaufnahme des Städtischen Klinikums hinzugerufen. Offenbar hatte dort eine psychisch auffällige 17-Jährige einen Rettungssanitäter körperlich angegriffen und ihn wohl mit Bissen verletzt.
Beim Eintreffen der Polizeistreife widersetzte sich die Jugendliche gegen die polizeilichen Maßnahmen massiv. Sie leistete erheblichen körperlichen Widerstand, trat nach den Einsatzkräften und versuchte diese zu beißen. Infolge der Widerstandshandlungen zog sich eine Polizeibeamtin eine Verletzung am Knie zu. Ein Beamter wurde am Fuß verletzt und ist derzeit dienstunfähig.
Die 17-Jährige muss sich nun wegen Tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Ein 25-Jähriger fuhr am Samstagnachmittag mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Landesstraße 559 und überholte und gefährdete wohl mehrere Fahrzeuge.
Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr der 25-Jährige mit seinem schwarzen BMW gegen 16:00 Uhr auf der L559. Hierbei überholte er mindestens ein Fahrzeug und beschleunigte sein Auto lautstark und setzte seine rasante Fahrt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Leopoldshafen fort. Ein zur selben Zeit entgegenkommender Streifenwagen wendete daraufhin, verfolgte den BMW und unterzog den Raser auf Höhe eines Kreisverkehrs einer Verkehrskontrolle.
Das Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt hat die Ermittlungen übernommen und sucht nun nach Zeugen oder möglichen weiteren Gefährdeten. Hinweisgeber werden gebeten, sich unter 0721 96718-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Am heutigen Morgen kurz nach 07:00 Uhr wurde der Brand einer Papiertonne gemeldet. Das neben der Papiertonne befindliche Wohnmobil und der Carport, unter welchem die Papiertonne stand, gerieten in der Folge ebenfalls in Brand. Die unmittelbar angrenzenden beiden Wohngebäude wurden ebenso in Mitleidenschaft gezogen und sind nicht mehr bewohnbar. Zudem brannte noch ein weiteres Fahrzeug vollständig aus, welches sich hinter einem der Gebäude befand.
Der Schaden wird derzeit auf über eine Million Euro geschätzt.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Nach intensiven Vorermittlungen wurden im Laufe des Mittwochs und Donnerstags zahlreiche Objekte in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen von Polizeikräften durchsucht. Hierbei konnten mehrere Haftbefehle vollstreckt, Bargeld, Schmuck und Luxusbekleidung im Wert von weit über 100.000 Euro beschlagnahmt und zahlreiche Beweismittel sichergestellt werden. Neben etwa einem Kilogramm Heroin, fanden die Ermittler auch mehrere scharfe Schusswaffen und Munition.
Hintergrund der bundeslandübergreifenden Polizeiaktion, deren Schwerpunkt in Karlsruhe lag, ist ein komplexes Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Karlsruhe, unter anderem wegen des Verdachts des organisierten Handels mit Heroin und Kokain.
Es besteht der Verdacht, dass die in kriminellen Strukturen miteinander vernetzten Beschuldigten mit Rauschgift in nicht geringen Mengen Handel getrieben haben. Die Betäubungsmittel sollen hierbei von den Tätern aus dem benachbarten Ausland in das Bundesgebiet eingeschmuggelt worden sein.
Kopf dieser Tätergruppierung soll ein 53-jähriger Mann sein, der bereits in jüngerer Vergangenheit wegen Heroinhandels inhaftiert war.
Mit zuvor bei dem Amtsgericht Karlsruhe erwirkten richterlichen Beschlüssen durchsuchten die Polizeikräfte der Polizeipräsidien Karlsruhe, Offenburg, Konstanz, Düsseldorf und dem Polizeipräsidium Einsatz insgesamt 20 Wohnungen in Karlsruhe, Offenburg, Kehl, Trossingen und in Jüchen (NRW).
Fünf beschuldigte Personen konnten bislang festgenommen werden und befinden sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Hierbei handelt es sich um vier Männer sowie eine Frau.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Beweismittel werden derzeit noch ausgewertet.