Karlsruhe (ots)
Beamtinnen und Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt führten am Freitag zwischen 16:00 und 22:00 Uhr eine großangelegte Verkehrsüberwachung durch. Ziel der Kontrollaktion war die Bekämpfung von Hauptunfallursachen, mit dem Schwerpunkt auf Ablenkung sowie Alkohol und Drogen am Steuer.
Gemeinsam mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizeidirektion Bruchsal und der Verkehrspolizeiinspektion Karlsruhe richteten die Polizistinnen und Polizisten im Bereich der Kreuzung Gustav-Heinemann-Allee/ Beuthener Straße eine stationäre Kontrollstelle ein.
Ausschlaggebend hierfür war eine Häufung an Verkehrsunfällen an der genannten Örtlichkeit.
Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten 118 Fahrzeuge und stellten 58 Verstöße fest. 42 davon befanden sich im Verwarnungsbereich. Davon waren unter anderem 3 Verkehrsteilnehmende nicht angeschnallt und 25 Weitere führten die erforderlichen Dokumente nicht mit sich. Bei 5 Fahrzeugen wurden außerdem technische Mängel festgestellt.
Darüber hinaus müssen 16 Personen mit Bußgeldern rechnen. Dabei gelangten unter anderem 12 Fahrzeugführende zur Anzeige, da sie ihr Mobiltelefon während der Fahrt nutzten. 2 Verkehrsteilnehmenden missachteten außerdem das Rotlicht einer Ampelanlage.
Erfreulich war hingegen, dass lediglich einer der Kontrollierten unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Die durchgeführte Großkontrolle ist wichtiger Bestandteil einer umfassenden Verkehrsüberwachungskonzeption des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt.
Bei dieser Konzeption steht neben Ablenkung sowie Drogen und Alkohol am Steuer auch Geschwindigkeitsüberschreitungen als Hauptunfallursache im Fokus.
Ziel ist es, die Zahl schwerer Verkehrsunfälle nachhaltig zu verringern, die Verkehrsteilnehmer positiv zu beeinflussen und so risikoreiches Fahrverhalten zu minimieren. Daher werden auch in den kommenden Wochen gezielte Maßnahmen durchgeführt, um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu verbessern.
Anna Breite-Diehl, Pressestelle
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