Archiv für den Monat: Juni 2026

POL-KA: (KA) Stutensee – Nach mutmaßlichem versuchtem Tötungsdelikt – Unterbringungsbefehl gegen 33-Jährigen erlassen

Karlsruhe (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:

Ein 33-Jähriger soll am Freitagvormittag in einer Arztpraxis in Stutensee versucht haben, einen 64-jährigen Mann mit einem Messer zu töten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Beschuldigte den 64-Jährigen gegen 08:15 Uhr im Wartezimmer der Praxis mit einem Teppichmesser am Hals verletzt haben. Nachdem Angestellte und ein Arzt auf das Geschehen aufmerksam geworden sind, konnten sie den Angriff beenden.
Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Der 64-jährige Mann erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen.

Es ist nach derzeitigem Sachstand davon auszugehen, dass der Beschuldigte mutmaßlich aufgrund einer psychischen Erkrankung in einem wahnhaften Zustand gehandelt hat. Deshalb wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft durch den zuständigen Ermittlungsrichter des
Amtsgerichts Karlsruhe gegen den Mann ein Unterbringungsbefehl erlassen und somit die einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Staatsanwaltschaft Karlsruhe
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Staatsanwältin Bergem
E-Mail: pressestelle@stakarlsruhe.justiz.bwl.de
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Polizeipräsidium Karlsruhe
Pressestelle
Larissa Bollinger
Telefon: 0721 666-1111
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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Notfallsanitäter und Polizeibeamter bei tätlichem Angriff verletzt

Karlsruhe (ots)

Ein Polizeibeamter und ein Notfallsanitäter wurden am Sonntagabend in Karlsruhe von einem 58-jährigen Mann tätlich angegriffen und verletzt. Der Angreifer befand sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge brachten Rettungskräfte den 58-Jährigen aufgrund des Verdachts eines medizinischen Notfalls gegen 20:30 Uhr mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Kurz vor dem Eintreffen in der Zentralen Notaufnahme griff der 58-Jährige offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand unvermittelt einen Notfallsanitäter körperlich an, randalierte und zerstörte die Seitenscheibe des Krankenwagens. Anschließend ergriff der Mann die Flucht. Als Polizeibeamte den Mann wenig später antrafen, setzte er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen massiv zur Wehr und verletzte dabei auch einen Polizeibeamten leicht.
Bei dem Angriff erlitt der Notfallsanitäter diverse Verletzungen und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

Polizei und Rettungsdienst brachten den 58-Jährigen schließlich unter weiterer Gegenwehr zur Untersuchung in ein Krankenhaus und anschließend in eine psychiatrische Einrichtung.
Er wird sich nun u.a. wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Larissa Bollinger, Pressestelle

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Polizeipräsidium Karlsruhe
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POL-KA: POL-KA: (KA) Stadt- und Landkreis Karlsruhe – Prävention Aktuell: Richtig Feiern auf Festivals, beim Public Viewing und auf Straßenfesten

Karlsruhe (ots)

In den Sommermonaten finden im Stadt- und Landkreis Karlsruhe zahlreiche öffentliche Veranstaltungen statt. Neben kleineren Straßen- und Vereinsfesten stehen mehrtägige Großereignisse an, darunter das Durlacher Altstadtfest, das Peter-und-Paul-Fest in Bretten sowie das Musikfestival „Das Fest“ in der Karlsruher Günther-Klotz-Anlage. Zudem bietet die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft den Fans derzeit viele Anlässe zum gemeinsamen Mitfiebern.

Wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen und Alkohol konsumieren, steigen jedoch die Risiken für Konflikte. Das Polizeipräsidium Karlsruhe gibt daher wichtige Hinweise für einen sicheren und positiv in Erinnerung bleibenden Veranstaltungsbesuch. Mit Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme trägt jeder zu einem friedlichen Verlauf bei.

+++ Schutz vor Taschendiebstahl +++

Taschendiebe nutzen das dichte Gedränge auf Veranstaltungen gezielt aus. Da Sommerkleidung oft weniger Taschen bietet, ist zu überlegen, wo man Wertsachen sicher verstauen kann.
Unser Tipp: Tragen Sie Geldbörsen, Schlüssel und Smartphones möglichst eng am Körper in verschlossenen Innentaschen. Führen Sie verschlossene Handtaschen mit der Verschlussseite zum Körper. Nehmen Sie grundsätzlich nur so viel Bargeld und Wertsachen mit, wie Sie tatsächlich benötigen. Accessoires wie Brustbeutel, Gürtelinnentaschen und Geldgürtel bieten zusätzlichen Schutz.

Sperren Sie Ihre Zahlungskarten bei Verlust oder Diebstahl umgehend über den Sperr-Notruf unter der Telefonnummer 116 116 und erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.
Über den Sperr-Notruf lassen sich neben Zahlungskarten auch SIM-Karten und die Onlinefunktion des Personalausweises sperren.

Weitere Informationen zum Thema Taschendiebstahl finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de

+++ Schutz vor Gewalt und Belästigung +++

Übermäßiger Alkoholkonsum enthemmt und senkt die Aggressionsschwelle, sodass selbst geringfügige Anlässe eskalieren können. Lassen Sie sich nicht provozieren und verhalten Sie sich deeskalierend. Sprechen Sie bei Drohungen oder Belästigungen andere Personen gezielt an und bitten Sie lautstark um Hilfe. Wenden Sie sich an das Sicherheits- und Ordnungspersonal oder verständigen Sie die Polizei über den Notruf 110. Achten Sie aufeinander und zeigen Sie Zivilcourage, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Weitere Informationen zum Thema Zivilcourage finden Sie im Internet unter www.aktion-tu-was.de

+++ Schutz vor K.-o.-Tropfen +++

Lassen Sie Ihre Getränke nie unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine offenen Getränke von Unbekannten an. Bestellen Sie Ihre Getränke selbst und behalten Sie diese im Blick. Konsumieren Sie ein unbeaufsichtigtes Getränk im Zweifelsfall nicht mehr.

Achten Sie in der Gruppe gegenseitig aufeinander. K.-o.-Tropfen sind geruchs- und farblos, wirken schnell und führen zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Betroffene sollten sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und die Polizei informieren.

Weitere Informationen zum Thema K.-o.-Tropfen finden Sie im Internet auf der Kampagnenseite „Don’t Knock Me Out“ unter www.polizei-beratung.de

+++ Kein Alkohol am Steuer +++

Wer feiert, muss auch den sicheren Heimweg planen. Alkohol und andere berauschende Mittel schränken die Wahrnehmung sowie das Reaktionsvermögen massiv ein und erhöhen die Risikobereitschaft im Straßenverkehr. Bereits geringe Mengen können schwere Unfälle verursachen.

Die Polizei weist darauf hin, dass bei alkoholbedingten Fahrten mit konsequenten Kontrollen sowie empfindlichen straf- und führerscheinrechtlichen Konsequenzen zu rechnen ist. Dies gilt nicht nur für Kraftfahrzeuge, sondern ausdrücklich auch für E-Scooter und Fahrräder.

Nutzen Sie für den Heimweg stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis, oder bestimmen Sie vorab einen nüchternen Fahrer in der Gruppe.

Weitere Informationen zum Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr finden Sie im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de

Das Polizeipräsidium Karlsruhe wünscht allen Besucherinnen und Besuchern eine friedliche, unbeschwerte und sichere Festsaison.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
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POL-Pforzheim: (PF/CW) Eutingen / Bad Wildbad – Falsche Polizeibeamte erbeuten Schmuck: Zeugen gesucht!

Pforzheim / Calw (ots)

Gleich zwei Seniorinnen sind am Donnerstag Opfer von Telefonbetrügern geworden. In beiden Fällen haben sich die Täter als Amtsträger ausgegeben und Schmuck in noch nicht bekannter Schadenshöhe erbeutet.

Nach aktuellen Erkenntnissen erhielt eine über 60-jährige Frau gegen 11:30 Uhr einen Anruf einer unbekannten Nummer auf ihrem Festnetztelefon.
Der Anrufer gab sich in Täuschungsabsicht als Polizeibeamter aus und gaukelte vor, dass eine Straftat zu ihrem Nachteil bevorstehe und ihre Wertgegenstände im Haus nicht geschützt seien.

Im Glauben an die Geschichte gewährte die Geschädigte gegen 12:00 Uhr einer zuvor angekündigten Komplizin Zutritt zu ihrer Wohnung in der Haydnstraße.

Als der Schmuck auf dem Wohnzimmertisch lag, nutzte die Täterin einen günstigen Moment, nahm den Schmuck an sich und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung.
Die Abholerin in Eutingen wird wie folgt beschrieben: circa 20 Jahre alt, bekleidet mit einer weißen Hose, einem schwarzen T-Shirt und einer weißen Baseball-Cap.

Ein fast identischer Fall spielte sich gegen 10:00 Uhr in Bad Wildbad ab.

Hier wurde eine lebensältere Seniorin auf ihrem Festnetztelefon von einem Mann kontaktiert, der sich ebenfalls als Polizeibeamter ausgab. Auch hier wurde vorgetäuscht, dass Einbrecher es auf ihr Hab und Gut abgesehen haben könnten und ihre Wertsachen im Haus nicht ausreichend gesichert seien.

Zwischen 13:00 Uhr und 14:00 Uhr kam schließlich eine Abholerin zur Wohnanschrift in der Goethestraße. Diese packte den auf dem Tisch präsentierten Schmuck in eine Schmuckschatulle und gab vor, die Gegenstände im Fahrzeug überprüfen zu müssen. Als die Geschädigte nach einiger Zeit misstrauisch wurde, da kein Fahrzeug vor dem Haus stand, wählte sie den Notruf.
Die Abholerin in Bad Wildbad wird wie folgt beschrieben: schlanke Statur, kurze, dunkelblonde Haare, bekleidet mit einer hellblauen Jeans.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

Die Polizei gibt aus diesem aktuellen Anlass erneut Tipps, wie Sie sich vor Telefonbetrügern schützen können:

   - Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Nutzen Sie 
     nicht die Rückruftaste, um die Identität des Anrufers zu prüfen.
   - Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft 
     und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
   - Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an.
   - Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und 
     finanziellen Verhältnisse.
   - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte 
     Personen!
   - Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie die
     Polizei.
   - Bedenken Sie: Niemals ist die Behandlung eines Unfallopfers von 
     einer vorherigen Zahlung eines Geldbetrages abhängig.

Weitere Informationen erhalten Sie über den Link: https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/schockanrufe-panikmache-am-telefon-legen-sie-sofort-auf/

Benedikt Sengle, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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POL-Pforzheim: (FDS) Baiersbronn – Radlader von ehemaligem Gartenschaugelände entwendet: Zeugen gesucht!

Baiersbronn (ots)

Entwendet worden ist ein Radlader eines Gartenbaubetriebs im Zeitraum Mittwochmittag bis Donnerstagmorgen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen entwendeten Unbekannte im Zeitraum von Mittwoch, 14:00 Uhr, bis Donnerstag, 09:00 Uhr, einen verschlossenen Radlader, der auf dem ehemaligen Gartenschaugelände in Baiersbronn abgestellt war.
Das Fahrzeug befand sich im Uferweg im Nahbereich des Sportplatzes.

Der Wert des entwendeten Radladers wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen, die im aufgeführten Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 07441 536310 beim Polizeirevier Freudenstadt zu melden.

Benedikt Sengle, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

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POL-Pforzheim: (FDS) Freudenstadt – Schockanruf führt zur Übergabe von Bargeld – Zeugenaufruf

Freudenstadt (ots)

Mit der Masche eines sogenannten Schockanrufs haben unbekannte Täter am Donnerstag einen Senior um mehrere tausend Euro betrogen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen erhielt der 69-Jährige gegen 11:30 Uhr einen Anruf einer Frau, die sich als Polizeibeamtin ausgab. Sie behauptete, die Enkelin des Mannes habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Während des Gesprächs wurde das Telefon kurzzeitig an die vermeintliche Enkelin übergeben, welche weinend von dem Unfall berichtete. Im weiteren Verlauf forderten die Betrüger eine Kaution, um eine Inhaftierung der Enkelin abzuwenden.
In der Folge übergab der Geschädigte zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr einem angekündigten Abholer an seiner Wohnanschrift, im nördlichen Bereich von Freudenstadt, 5.000 Euro. Der Mann entfernte sich anschließend mit dem Bargeld in unbekannte Richtung.

Der Abholer wird als etwa 25 bis 30 Jahre alt, circa 170 Zentimeter groß und schlank beschrieben. Er hatte kurze schwarze Haare, trug eine schwarze lange Hose sowie ein schwarzes Kurzarmhemd und sprach ausschließlich Russisch.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den beschriebenen Mann geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.

   Die Polizei gibt aus diesem aktuellen Anlass erneut Tipps, wie Sie
sich vor Telefonbetrügern schützen können:
   - Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Nutzen Sie 
     nicht die Rückruftaste, um die Identität des Anrufers zu prüfen.
   - Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft 
     und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
   - Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an.
   - Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und 
     finanziellen Verhältnisse.
   - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte 
     Personen!
   - Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie die
     Polizei.

Weitere Informationen erhalten Sie über den Link: https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/schockanrufe-panikmache-am-telefon-legen-sie-sofort-auf/

Carmela Rinaldo, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Jugendlicher an Haltestelle angegriffen – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Karlsruhe (ots)

Ein 17-Jähriger wurde am Dienstagabend in Daxlanden offenbar Opfer einer räuberischen Erpressung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge hielt sich der junge Mann gegen 19:00 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Thomas-Mann-Straße auf, als er wohl unvermittelt von hinten angegriffen und mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Anschließend forderten zwei bislang unbekannte Männer den Jugendlichen zur Herausgabe seines Geldbeutels auf. Nachdem der 17-Jährige den Angreifern seine Geldbörse übergeben hatte, gelang es ihm zu flüchten.

Die Täter beschrieb das Tatopfer als junge Männer im Alter von etwa 17 bis 19 Jahre mit südländischem Erscheinungsbild. Beide seien rund 170 cm groß und schlank gewesen und hätten einen Bartflaum über dem Mund und am Kinn gehabt. Zudem seien beide Männer schwarz gekleidet gewesen. Einer von ihnen habe kurze Haare gehabt, der andere etwas längere Haare.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

Larissa Bollinger, Pressestelle

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Polizeipräsidium Karlsruhe
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POL-KA: (KA) Philippsburg – Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Karlsruhe (ots)

Eine Autofahrerin erfasste am Mittwochmorgen in Philippsburg-Huttenheim mit ihrem Hyundai einen Radfahrer. Der 64-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand war die 61-jährige Pkw-Fahrerin gegen 07:50 Uhr auf der Philippsburger Straße unterwegs und wollte im Einmündungsbereich zur Rheinstraße nach links abbiegen. Dabei übersah sie offenbar einen entgegenkommenden Rennradfahrer.

Der Radfahrer prallte in der Folge auf die Fahrzeugfront des Pkw, stieß mit Kopf und Oberkörper gegen die Windschutzscheibe und verletzte sich dabei schwer. Der 64-Jährige kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus, Lebensgefahr bestand nach ersten Erkenntnissen nicht.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund 12.000 Euro.

Fabian Sauer, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Calw – Schockanruf erfolgreich – Polizei bittet um Zeugen

Calw (ots)

Eine 86-jährige Frau aus Calw ist am Mittwoch Opfer eines Schockanrufs geworden und hat hierbei einen hohen Geldbetrag an einen unbekannten Abholer übergeben.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen meldete sich zunächst eine unbekannte Anruferin bei der Seniorin und gab sich als Krankenschwester aus. Diese behauptete, die Tochter der Geschädigten habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Im weiteren Verlauf wurde das Gespräch an die vermeintliche Tochter übergeben, welche weinend von dem Unfall und ihren Verletzungen berichtete.
Die Betrüger forderten eine hohe Geldsumme, um die medizinische Behandlung der Tochter zu finanzieren und eine drohende Inhaftierung abzuwenden.
In der Folge übergab die Seniorin gegen 15:00 Uhr an ihrer Wohnanschrift im Meisterbergweg, im Calwer Stadtteil Alzenberg, Bargeld in Höhe von 16.000 Euro an einen angekündigten Abholer. Dieser nahm das Geld entgegen und entfernte sich anschließend in unbekannte Richtung.

Der Abholer wird als etwa 20 Jahre alter, circa 170 Zentimeter großer und schlanker Mann mit dunklen Haaren beschrieben. Er sprach nach Angaben der Geschädigten kein Deutsch und kommunizierte ausschließlich auf Russisch.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf den beschriebenen Mann geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.

Carmela Rinaldo, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
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POL-Pforzheim: (CW) Schömberg – Polizeieinsatz nach mutmaßlichen Schussgeräuschen in einer Wohnung

Schömberg (ots)

Von Spezialkräften am Mittwochnachmittag vorläufig festgenommen wurde ein Mann in seiner Wohnung, nachdem aus dieser im Vorfeld mutmaßliche Schussgeräusche zu vernehmen waren. Die Ermittlungen des Polizeireviers Calw zu den Gesamtumständen dauern an.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde dem Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Pforzheim kurz vor 14 Uhr mitgeteilt, dass sich offenbar ein Mann in dessen Wohnung im Römerweg aufhielt und Schussgeräusche zu vernehmen waren.
Das Polizeipräsidium Pforzheim hat umgehend alle erforderlichen Maßnahmen getroffen. Insbesondere wurde der Ereignisort rund um das Mehrfamilienhaus vorsorglich weiträumig abgesperrt.

Der Tatverdächtige befand sich über den gesamten Zeitraum des Einsatzes alleine in seiner Wohnung. Unbeteiligte Dritte waren nicht gefährdet. Gegen 16 Uhr konnte der 43-jährige Mann durch Spezialkräfte in dessen Wohnung vorläufig und unverletzt festgenommen werden.

Bislang gibt es keine konkreten Hinweise auf den Einsatz einer „scharfen“ Schusswaffe. Die Ermittlungen des Polizeireviers Calw, insbesondere zu den Hintergründen dauern an.

Benjamin Koch, Pressestelle

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Polizeipräsidium Pforzheim
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