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Ein 38-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Oststadt von zwei Unbekannten auf offener Straße offenbar mit Pfefferspray angesprüht und ihm im Anschluss das Smartphone geraubt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen saß der 38-Jährige gegen 23:30 Uhr auf einer Parkbank im Bereich des Gottesauer Platzes, als zwei unbekannte Männer auf ihn zukamen und zunächst nach Zigaretten gefragt haben sollen. Unmittelbar im Anschluss habe ein Täter dem Geschädigten mit einem mutmaßlichen Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Als der Angegriffene in die Buntestraße flüchtete, raubte einer der Männer das auf der Parkbank abgelegte Mobiltelefon des Geschädigten. In welche Richtung die mutmaßlichen Räuber nach der Tat gingen, ist derzeit nicht bekannt.
Ein Täter soll laut Beschreibung des Geschädigten etwa 20 Jahre alt gewesen sein. Er habe kurze dunkle Haare und eine Körpergröße von geschätzten 170 cm. Zur Kleidung ist lediglich bekannt, dass er zur Tatzeit ein weißes T-Shirt und eine Jeans trug. Der zweite Unbekannte hatte ebenfalls dunkle kurze Haare und soll etwas älter als sein Begleiter gewesen sein. Beide Täter sprachen wohl Russisch oder Ukrainisch.
Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, konnten die Unbekannten nicht mehr festgestellt werden.
Ob die Tat im Zusammenhang mit einer kurz zuvor stattgefundenen gefährlichen Körperverletzung im Karlsruher Schlossgarten steht, wird aktuell von der Polizei geprüft. Hier sollen zwei Männer zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr einem 54-Jährigen nach der Frage nach Zigaretten ebenfalls unvermittelt mit einem mutmaßlichen Pfefferspray angesprüht haben. Anschließend soll einer der Täter dem Mann gegen die Rippen getreten haben und verletzte ihn hierdurch leicht. Die Männer sollen Russisch oder Ukrainisch gesprochen haben.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Wie bereits berichtet, geriet am Samstagsabend ein Wohnmobil im Karlsruher Stadtteil Rintheim in Brand und brannte vollständig aus. Die 47-jährige Fahrerin wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Spezialklinik verbracht. Ein weitere im Fahrzeug befindliche Person konnte sich nicht mehr rechtzeitig befreien und verstarb noch am Ereignisort.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen handelt es sich bei der getöteten Person mutmaßlich um den 12-jährigen Sohn der Fahrerin.
Die 47-Jährige befindet sich weiterhin in einem kritischen Gesundheitszustand.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiterhin an.
Eine freistehende Scheune mit Stallungen auf der Gemarkung Keltern ist am Sonntagnachmittag durch einen Brand vollständig zerstört worden.
Gegen 13 Uhr geriet eine Scheune zwischen Ellendingen und Dietlingen in Brand, hierbei wurde eine Person leicht verletzt. In dem Gebäude befanden sich zur Zeit des Brandausbruchs drei Pferde. Die Tiere konnten durch den Besitzer rechtzeitig ins Freie verbracht und gerettet werden. Neben den Pferden standen mehrere landwirtschaftliche Fahrzeuge und einige Autos in dem Gebäude. Die Scheune und die Fahrzeuge wurden durch den Brand vollständig zerstört. Nach derzeitigen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Brand durch einen Blitzeinschlag verursacht wurde. Der Schaden beläuft sich auf einen unteren sechsstelligen Betrag. Derzeit sind die Nachlöscharbeiten noch im Gange, hierzu befindet sich auch das THW im Einsatz. Die Feuerwehren der Abteilung Keltern und den angrenzenden Ortschaften waren mit starken Kräften vor Ort, ebenso war der Rettungsdienst und die Polizei in den Einsatz eingebunden.
Beim Brand eines Wohnmobils im Karlsruhe Stadtteil Rintheim kam am Samstagabend eine Person ums Leben. Eine 47-jährige Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde in eine Spezialklinik verbracht.
Nach aktuellem Ermittlungsstand war die Frau gegen 18:30 Uhr mit einem zum Wohnmobil umgebauten Kleintransporter auf der Haid- und-Neu-Straße in östlicher Richtung unterwegs, als das Fahrzeug auf Höhe des Hirtenwegs aus bislang ungeklärter Ursache während der Fahrt in Brand geriet. Die Fahrerin konnte den Transporter noch am Fahrbahnrand anhalten, bevor das Fahrzeug in Vollbrand stand. Eine weitere im Fahrzeug befindliche Person konnte sich nicht mehr rechtzeitig befreien und verstarb noch vor Ort. Bislang konnte diese noch nicht identifiziert werden.
Darüber hinaus befanden sich insgesamt vier Hunde in dem Fahrzeug, von denen zwei gerettet werden konnten und zwei verendeten.
Da sich mehrere Gasflaschen in dem Wohnmobil befunden haben, bestand die Gefahr, dass diese aufgrund der hohen Hitzeentwicklung explodieren. Deshalb musste die Einsatzörtlichkeit weiträumig abgesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Weiter wurde der Schienenverkehr entlang der Haid-und-Neu-Straße zeitweise eingestellt.
Durch die Feuerwehr konnte der Brand zügig gelöscht werden, so dass es zu keiner Explosion der Gasflaschen gekommen ist.
Die Sperrungen konnten sukzessive bis um 0:00 Uhr aufgehoben werden.
Aufgrund der Sperrungen kam es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Karlsruher Oststadt.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Das Polizeipräsidium Pforzheim war am 14. Juni 2025 zum Schutz der Versammlungen und Aufzüge mit mehreren hundert Kräften im Einsatz.
Auf dem Pforzheimer Marktplatz fand ab 12 Uhr eine stationäre Veranstaltung des CSD mit einer Auftakt- und Abschlusskundgebung statt. Kurz nach dem Beginn setzte sich ein Aufzug mit ca. 1300 Personen in Bewegung. Die etwa einstündige Parade führte über die Westliche-Karl-Friedrich-Straße, Leopold- und Zerrennerstraße, Jahnstraße, den Leopoldplatz mit Ziel Marktplatz. Die Veranstaltung und der Aufzug verliefen bis zum Berichtszeitpunkt durchweg friedlich und störungsfrei.
Eine zweite angemeldete Versammlung mit Aufzug (Motto: „Für traditionelle Werte und freie Meinungsäußerung, gegen Frühsexualisierung unserer Kinder“) startete gegen 12 Uhr am Waisenhausplatz mit einer Auftaktkundgebung. Die ca. 75 Teilnehmer setzten sich ab 13 Uhr in Bewegung. Diese nutzten hierbei die im Vorfeld festgelegte Wegstrecke über die Deimlingstraße, Schloßberg und Lindenstraße. Danach führte die Aufzugsstrecke zurück über die Park- und Östliche-Karl-Friedrich-Straße, nach Norden über die Deimlingstraße bis zum Ausgangspunkt am Waisenhausplatz. Hier trafen die Teilnehmer gegen 14:15 Uhr ein.
Eine weitere, unter dem Motto „Nazi-Demo stoppen – CSD Pforzheim schützen“ stehende Versammlung, war dem linken Spektrum zuzuordnen und begann mit rund 350 Personen gegen 11:30 Uhr in der Zerrennerstraße Höhe Lammstraße. Anfänglich gab es hieraus vereinzelt Provokationen zwischen diesen und den Teilnehmern des oben genannten zweiten Aufzugs. Gerade Kräfte der Polizeireiterstaffel und des Präsidiums Einsatz wurden eingesetzt, um die zu Teilen aufgeheizte Stimmung der beiden Lager zu beruhigen. Teilnehmer dieser Versammlung bewegten sich im weiteren Verlauf Richtung Innenstadt und Aufzugsstrecke. Hier kam es kurzzeitig im Bereich Östliche-Karl-Friedrich-Straße Höhe Schulberg und in der Deimlingstraße Ecke Am Waisenhausplatz zu Blockaden der Aufzugsstecke „Traditionelle Werte“ durch Gegendemonstranten. Um 13:45 Uhr erfolgte eine Sitzblockade. Wenig später wurden am Waisenhausplatz Absperrgitter auf der Straße umgeworfen.
Gegen 14 Uhr wurden im Bereich Zehnthofstraße/Am Waisenhausplatz Gegenstände aus einer Personenmenge heraus in Richtung der Aufzugsteilnehmer „Traditionelle Werte“ und Polizeikräfte geworfen. Nach derzeitigem Stand wurden hierbei keine Personen oder Einsatzkräfte verletzt. Zur Identitätsfeststellung war es erforderlich, über 100 Personen zu umschließen, um polizeiliche Maßnahmen zu treffen. Mobile Toiletten und Getränke wurden zu Verfügung gestellt. Die letzte Identitätsfeststellung war gegen 17 Uhr beendet. Wegen des Anfangsverdachts des Landfriedensbruchs wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Eine vierte Versammlung fand auf dem Leopoldplatz mit circa 20 Teilnehmern statt. Die fünfte Versammlung wurde in der Museumsstraße mit etwa 10 Teilnehmer abgehalten. Beide verliefen friedlich.
Für die Sicherheit aller Versammlungsteilnehmenden setzte das Polizeipräsidium Pforzheim, unterstützt vom Polizeipräsidium Einsatz und der Bundespolizei, mehrere hundert Kolleginnen und Kollegen ein. Darunter befanden sich beispielhaft Polizeidiensthundeführer, die Polizeireiterstaffel sowie Anti-Konflikt-Teams.
Nach derzeitigem Stand werden mehrere Strafverfahren, u.a. wegen des Anfangsverdachts des Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Tätlicher Angriff, Diebstahl, Beleidigung und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Ein Versammlungsteilnehmer wurde leicht verletzt, als ein Polizeipferd auf dessen Fuß trat. Ebenso wurde ein wegrennender Teilnehmer leichtverletzt, welcher ohne Fremdeinwirkung stürzte.
Aufgrund der Versammlungen und Aufzüge wurde es erforderlich, temporär einzelne Straßen der Innen- und Nordstadt zu sperren. Es kam hierbei zu eher moderaten Verkehrsbehinderungen.
Die Zerrennerstraße war in der Zeit von 10 bis 17:30 Uhr gesperrt.
Die Einsatzleiterin, Leitende Polizeidirektorin Jennifer Lautensack zieht Bilanz: „Wir haben uns gut auf den polizeilichen Einsatz vorbereitet und hatten dabei verschiedene Szenarien im Blick. Während der Aufzug und die Veranstaltung des CSD friedlich verliefen, bildete sich im Rahmen der weiteren Demonstrationen teilweise eine dynamische Lage. Hieraus verübten einzelne Personen und Personengruppen Straftaten. Wir haben unmittelbar und gezielt reagiert und alle erforderlichen Maßnahmen für eine beweiskräftige Strafverfolgung getroffen. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit insbesondere mit der Versammlungsbehörde der Stadt Pforzheim, dem Polizeipräsidium Einsatz und der Bundespolizei hat sich bewährt.“
Am Freitagabend kam es im Bereich der Autobahnausfahrt Pforzheim-Nord zu einem Unfall mit anschließender Vollsperrung und fünf leicht verletzten Personen.
Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr kurz vor 21:30 Uhr ein 20jähriger VW-Crafter-Fahrer den mittleren Fahrstreifen auf der Autobahn 8 in Richtung Stuttgart. Möglicherweise aufgrund eines technischen Defekts am Fahrzeug kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte auf Höhe der Ausfahrt Pforzheim-Nord links gegen die Betongleitwand. Ein ihm folgender Porsche-Fahrer konnte eine Kollision nicht mehr vermeiden und fuhr auf den Transporter auf, wodurch dieser zur Seite geschleudert wurde.
Zur Unfallaufnahme sowie zur Beseitigung des Trümmerfeldes und für Reinigungsarbeiten musste die Autobahn für circa drei Stunden gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau bis zu 6 km.
Der 47jährige Porsche-Fahrer, dessen 49jährige Beifahrerin sowie die beiden 12- und 15jährigen mitfahrenden Kinder wurden durch den Unfall leicht verletzt. Auch der Unfallverursacher kam leicht verletzt in ein Krankenhaus.
Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 85.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Donnerstagnachmittag kontrollierten aufmerksame Polizeibeamte in der Südstadt ein mit mehreren Personen besetzten Pkw. Im Zuge der Kontrolle ergaben sich Anhaltspunkte für zurückliegende Diebstahlsdelikte, was letztendlich zur vorläufigen Festnahme der drei Männer führte.
Am 12.06.25, kurz nach 14 Uhr, wurde ein Pkw in der Holzgartenstraße einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Beamten fest, dass sich im Fahrzeug eine auffällig große Menge an vermeintlichem Reisegepäck befand. Bei einer genaueren Inaugenscheinnahme ergaben sich konkrete Verdachtsmomente, dass es sich bei Teilen um Diebesgut handeln dürfte. Neben einer präparierten Tasche wurden diverse ladenneue Bekleidungsstücke, Lebensmittel und Schminkutensilien aufgefunden. Der Warenwert liegt im unteren vierstelligen Bereich. Die Tatverdächtigen im Alter von 33, 41 und 48 Jahren wurden vorläufig festgenommen.
Zudem ergab sich bei dem Fahrzeugführer der Verdacht, dass dieser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln den Pkw führte. Er musste eine Blutprobe abgeben.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – wurden die drei dringend Tatverdächtigen am Freitag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Pforzheim vorgeführt, welcher jeweils Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erließ und in Vollzug setzte.
Die drei Männer mit rumänischer Staatsangehörigkeit befinden sich seither in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern weiter an.
Henrik Blaßies, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Benjamin Koch, Polizeipräsidium Pforzheim
Was als ein virtueller Flirt begann, hat für einen Mann aus dem Enzkreis offensichtlich mit einem bösen Erwachen und dem Verlust von einem geringen zweistelligen Eurobetrag geendet.
Im konkreten Fall aus dem Enzkreis fand der Kontakt zwischen dem Geschädigten und der Betrügerin via Social Media Plattform statt. Die angebliche Flirtpartnerin brachte den Mann durch geschickte Kommunikation über die Zeit dazu, ihr verschiedene Summen zu überweisen und Elektrogeräte zu schicken. Beide Parteien hielten über einen längeren Zeitraum Kontakt und es gelang der Betrügerin offensichtlich, die emotionale Bindung des Geschädigten zu ihr herzustellen.
Der Betrug fiel gerade noch rechtzeitig auf, sodass die ermittelnden Polizeibeamten eine Sendung stoppen konnten, in welcher ein weiteres Elektrogerät sowie Bargeld im mittleren fünfstelligen Eurobereich befindlich waren. Das zuständige Polizeirevier hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Hinweise der Polizei:
Ein kurzer Chat oder eine nette Mail von einem Unbekannten – das so genannte Love- oder Romance-Scamming fängt harmlos an. Die Scammer suchen auf Online-Partnerbörsen oder in sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook nach Opfern und durchforsten dort die Mitgliederlisten. Eine kurze Online-Einladung zum Chat dient vielen als Erstkontakt.
Um sich beim potenziellen Opfer interessant zu machen, legen sich Romance-Scammer ungewöhnliche Lebensgeschichten zu – und sie hinterlassen immer einen seriösen Eindruck.
Scamm-Männer geben sich als Ingenieure, Architekten, Soziologen, Konstrukteure in der Ölindustrie, als Tierärzte, Computerspezialisten und US-Soldaten aus. Auf den Fotos des Scammer-Profils bekommen weibliche Opfer eine attraktive weiße Person präsentiert – die Bilder sind allerdings gestohlen. Und auch wenn der „Neue“ vorgibt, in Amerika oder im europäischen Ausland zu leben, so sitzt er wahrscheinlich in Westafrika. Davon merken die Opfer allerdings nichts, denn diese Chat-Bekanntschaften sprechen perfekt Englisch oder benutzen kostspielige Übersetzungstools für ihre Mails.
Scamm-Frauen geben sich bevorzugt als Krankenschwestern, Ärztinnen, Mitarbeiterinnen im Waisenhaus oder als Lehrerinnen, Schauspielerinnen sowie als Geschäftsfrauen jeder Art aus. Die Frauen auf den Bildern in Netzwerken und auf Dating-Seiten sind äußerst attraktiv. Aber auch diese Bilder sind meist gestohlen oder einzig für das Scamming fotografiert worden. Das ist an Fotostrecken mit ähnlichen Posen und Kleidung zu erkennen. Viele Frauen geben sich als Russinnen aus. Sie können aber auch aus Südamerika, Thailand, Afrika oder Europa stammen. Auch alle Scamm-Frauen beherrschen die englische Sprache, manchmal sogar die deutsche Sprache, perfekt.
Weitere Tipps und Hinweise Ihrer Polizei:
Wie erkenne ich einen Romance- oder Love-Scammer?
1. An der Kontaktaufnahme:
Über Netzwerke oder Dating-Seiten kommen Scammer an Mailadressen. Eine knappe Mail in englischer Sprache mit einer Einladung zum Chat dient als Lockmittel. Da die Betrüger oft mit deutschen Mailadressen arbeiten, ist selten ersichtlich, dass sich hinter den netten Zeilen ein Scammer verbirgt. Finger weg von Chatnamen mit ungewöhnlichen Zeichen (z.B. Prozentzeichen) – diese schicken mit ihren Nachrichten Software mit, die dem Computer schaden kann.
2. An der Sprache:
Die Betrüger kommunizieren meistens in gutem Englisch. Insider gehen davon aus, dass rund 95 Prozent der englisch sprechenden Kontakte auf deutschen Dating-Seiten Romance- oder Love-Scammer sind. Allerdings gibt es auch viele, die perfekt Deutsch sprechen.
3. An den Bildern:
Scamm-Frauen locken ihre Opfer bevorzugt mit schönen Fotos, auf denen sie oft leicht bekleidet zu sehen sind, während Scamm-Männer häufig Fotos von uniformierten Männern nutzen.
4. Am Inhalt der Mails:
Scammer überhäufen ihre Opfer schon nach dem ersten Kontakt mit ellenlangen Briefen voller schwülstiger Liebesschwüre. An den überbordenden Liebeserklärungen und Liebesbekundungen sind sie leicht zu erkennen. Aber es geht auch anders: Seriös wirkende Mails sollen das Interesse wecken. Oft wollen die Scammer alles über ihr Opfer wissen: Hobbys, ehemalige Partner, Kinder, Freunde, auch der Glaube an Gott spielt immer eine Rolle. Wichtig: Die Scammer bezeichnen ihre neuen Partner schon bald als „Ehemann“ oder „Ehefrau“ und schmieden Heiratspläne. Deswegen scheint die Bitte um ein Visum oder ein gemeinsames Konto gerechtfertigt.
5. An Verbindungen nach Westafrika/Russland/Südostasien:
Ob Geschäftsreise oder familiäre Probleme, es gibt vielfältige Gründe für eine Verbindung nach Nigeria, Ghana usw. Frauen hingegen leben oft in osteuropäischen / südostasiatischen / südamerikanischen Ländern.
6. An Bitten um Geld / Visum / Päckchen- oder Briefversand / gemeinsames Konto:
Es gibt viele Gründe, das Opfer um Geld zu bitten. Weigert es sich, Geld zu schicken, finden Betrüger andere Wege. Gefälschte Schecks, die in Deutschland eingezahlt werden sollen, gehören dazu. Momentan sehr stark ausgeprägt ist der Wunsch nach einer Einladung nach Deutschland. Hier wollen die Betrüger nicht nur auf Kosten ihrer Opfer leben, sondern auch weiterhin im Auftrag der Nigeria Connection tätig sein. Die Betrüger schaffen es auch, geschickt die Opfer für ihre Zwecke zu missbrauchen, beispielsweise sollen diese Briefe oder Päckchen an dritte Personen verschicken. Scam-Frauen erbetteln sich häufig Einladungen nach Deutschland. Oft geben die Betrüger vor, ein gemeinsames Konto mit dem Opfer eröffnen zu wollen und bitten um Kopien von Ausweisen. Die Daten werden für Fälschungen von Pässen genutzt.
UNSER TIPP:
Geben Sie den Namen Ihres / Ihrer Internetbekanntschaft mit dem Zusatz „Scammer“ beispielsweise bei Google ein. Die Suchmaschine kann in vielen Fällen einen Verdacht bestätigen. Falls Sie ein Bild mitgeschickt bekommen haben, können Sie mithilfe der umgekehrten Bildersuche zusätzliche Informationen zu dem Bild erhalten.
Es ist außerdem sinnvoll, dass Sie für Online-Kontaktbörsen oder für den digitalen Schriftverkehr mit einem Unbekannten eine alternative E-Mail-Adresse benutzen. So können Sie verhindern, dass Sie im Fall eines Betrugs Ihren Hauptmailaccount löschen müssen.
Was tun, wenn Sie gescammt wurden?
- Person blockieren
- Anfragen ignorieren
- Beweise sichern
- Hilfe holen: Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei.
Leicht verletzt worden ist ein Fahrradfahrer, als ihm in der Südoststadt ein Pkw entgegenkam, welcher verbotswidrig die Einbahnstraße befuhr.
Nach derzeitigem Sachstand befuhr am 06.06.2025 kurz nach 16 Uhr ein 49-jähriger Pkw- Lenker verbotswidrig den Häldenweg in Richtung Schellingstraße. Im Kurvenbereich kam diesem ein 32-jähriger Radfahrer entgegen. Auf der abschüssigen Straße konnte dieser nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit dem entgegenkommenden Land Rover zusammen. Der Fahrradfahrer, welcher einen Helm trug, zog sich leichtere Verletzungen zu.
Der Gesamtschaden beträgt geschätzt 14 000 Euro. Der Verkehrsdienst Pforzheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Am Donnerstagmittag bricht in Öschelbronn eine dreiköpfige Bande in eine Wohnung ein.
Aufgrund einer Videoüberwachung kann man aktuell davon ausgehen, dass sich gegen 16:25 Uhr zwei Frauen und ein Mann gewaltsam Zutritt in eine Wohnung in der Hauptstraße verschafft haben. In der Folge durchsuchte das Trio sämtliche Räume nach Wertgegenständen. Den genauen Schaden kann man noch nicht beziffern, dies ist noch Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.
Täterin 2: braune Haare zum Pferdeschwanz gebunden, schienbeinlanges weißes/hellblaues Kleid, dunkelblaue oder schwarze Longchamp Handtasche, in welcher auch das Tatmittel transportiert wurde, normale Statur
Es ist nicht auszuschließen, dass noch weitere Personen an der Tat beteiligt waren. Eventuell hat jemand noch „Schmiere“ gestanden oder ähnliches.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186 4444 zu melden.