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Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim
Bisherigen Ermittlungen zufolge kam am Samstagfrüh zwischen einem 29-jährigen Mann und einem 18-Jährigen zu einer heftigen Auseinander. Der 18-Jährige wurde in der Folge vor ein Müllfahrzeug gestoßen, welches nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte und den jungen Mann teilweise überrollte. Hierbei wurde er schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Aktuell besteht keine Lebensgefahr.
Der mutmaßliche Täter ergriff zunächst die Flucht, konnte aber im Laufe der Fahndung noch in Eisingen vorläufig festgenommen werden. Der dringend Tatverdächtige soll am 11.05.2025 dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt werden. Hier soll entschieden werden, ob der Tatverdächtige in Untersuchungshaft kommt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts dauern an.
Dr. Gertler, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Ein 87-Jähriger stürzte am Donnerstagmittag in Bruchsal alleinbeteiligt mit seinem Elektromobil und verletzte sich hierbei schwer.
Nach derzeitigem Kenntnisstand war der Senior gegen 12:15 Uhr auf dem abschüssigen Auweg in Fahrtrichtung Huttenstraße unterwegs. In der Huttenbergstraße fuhr er offenbar infolge eines technischen Defekts an der Bremsanlage ungebremst gegen einen Bordstein. Dabei kippte das Fahrzeug zur Seite und der Mann stürzte zu Boden.
Der 87-Jährige zog sich mehrere Frakturen zu und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Der ehemalige Polizeiposten Karlsruhe-Mühlburg firmiert nun als Polizeiposten Knielingen und nahm am 07. Mai in neuen Räumen seinen Dienstbetrieb auf. Die Organisationseinheit befindet sich in der Sudetenstraße 49 in 76187 Karlsruhe und ist regulär mit 10 Polizistinnen und Polizisten besetzt.
„Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten in Knielingen stehen den Beamtinnen und Beamten nun zeitgemäße und funktionale Arbeitsbedingungen zur Verfügung, die den Anforderungen des täglichen Dienstbetriebs gerecht werden“, erklärt Polizeidirektor Markus Huber, Leiter des Polizeireviers Karlsruhe-West.
Die Öffnungszeiten bleiben unverändert: Der Polizeiposten ist montags bis freitags von 7:30 bis 16:00 Uhr geöffnet. Die Erreichbarkeit ist telefonisch unter der Rufnummer 0721 9599-0 oder per E-Mail an karlsruhe-knielingen.pw@polizei.bwl.de gegeben.
Seit Freitag, 03.01.2025, gegen 21:00 Uhr, wird der 51-jährige Andreas J. vermisst.
Dieser wurde zuletzt an seiner Wohnanschrift in Rohrdorf gesehen. Der Vermisste verließ zu Fuß seine Wohnanschrift und kehrte seither nicht wieder zurück. Herr J. könnte sich in einer hilflosen Lage befinden.
Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen der Kriminalpolizei verliefen ergebnislos.
Personenbeschreibung:
Der Vermisste ist etwa 1,78 m groß, muskulöser Körperbau, blaue Augen und hat kurzes dunkelblondes Haar. Bekleidet ist er mit einer blauen Jeans und weißen Schuhen.
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vermissten oder dessen Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Nach einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung am Mittwochnachmittag in Pforzheim-Eutingen ermittelt der Polizeiposten Kieselbronn und sucht nach Zeugen.
Bislang ist bekannt, dass sich ein Mann gegen 16:30 Uhr im Bereich der Julius-Heydegger-Straße aufhielt, als er offenbar von zwei Tätern unvermittelt angegangen und in der Folge mit einem metallenen Gegenstand geschlagen worden sein soll. Aufgrund der Verletzungen musste der Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Identifizierung der beiden Tatverdächtigen ist derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen.
Der Polizeiposten Kieselbronn, der die Ermittlungen übernommen hat, bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 186-3211 beim Polizeirevier Pforzheim-Nord zu melden.
Aus bislang unbekannter Ursache brach in einem Wohnhaus in Karlsbad-Auerbach am Freitag gegen 04:00 Uhr morgens ein Feuer aus.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge entfachte sich das Feuer in der Dachgeschosswohnung des Anwesens. Der 33-jährige Wohnungsbewohner und drei weitere Hausbewohner konnten sich selbstständig und unverletzt aus dem Haus begeben.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Das Brandobjekt ist vorerst nicht mehr bewohnbar. Ein Übergreifen der Flammen auf ein unmittelbar angrenzendes Wohngebäude konnte von der Feuerwehr verhindert werden. Das Nachbargebäude ist bei dem Brand leicht beschädigt worden, die Bewohner konnten jedoch nach Abschluss der Löschmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Während der Löscharbeiten musste die Landesstraße 562 bis circa 09:00 Uhr vollgesperrt werden. Der Polizeiposten Albtal hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 34-jähriger Suzuki-Fahrer gegen 15 Uhr die Straße Bernhardsäcker und verlor mutmaßlich aufgrund seiner Alkoholisierung die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Im weiteren Verlauf kollidierte das Fahrzeug mit einem Baum und überschlug sich, sodass dieses auf dem Fahrzeugdach zum Liegen kam.
Bei Eintreffen der Polizeibeamten an der Unfallörtlichkeit war der Pkw-Fahrer nicht mehr vor Ort. Nach Antreffen des 34-Jährigen an seiner Wohnanschrift bemerkten die Beamten eine mögliche Beeinflussung durch vorherigen Alkoholkonsum, sodass dem Mann eine Blutprobe entnommen wurde. Im Zuge der Kontrolle stellte man erschwerend fest, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt.
Aus bislang noch unbekannter Ursache brach am Donnerstagmittag in Pfinztal-Kleinsteinbach im Dachstuhl eines in der Sanierung befindlichen Mehrfamilienhauses in der Pforzheimer Straße ein Brand aus. Bereits am 01.05.2025 waren Polizei und Feuerwehr wegen eines ausgebrochenen Feuers im Dachstuhl des gleichen Objekts im Einsatz.
Gegen 12:50 Uhr wurde eine Rauchentwicklung aus dem Wohnhaus gemeldet, der sich zu einem Dachstuhlbrand entwickelte. Mehrere Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren in der Folge im Einsatz.
Das Gebäude war zum Brandausbruch unbewohnt. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nachmittagsstunden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 100.000 Euro.
Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Bundesstraße 10 zwischen Pfinztal-Kleinsteinbach und Remchingen gesperrt werden. Der Fahrzeugverkehr konnte gegen 16:45 Uhr wieder freigegeben werden.
Ob das Ereignis im Zusammenhang mit dem vorherigen Brandgeschehen steht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Hinweise auf eine Brandstiftung ergaben sich bislang nicht. Der Polizeiposten Pfinztal führt die weiteren Ermittlungen zur Brandursache.
In der Nacht auf Donnerstag wurde ein 74-jähriger Hausbewohner in Durlach bei einem Wohnungseinbruch leicht verletzt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen hörte der Mann gegen Mitternacht verdächtige Geräusche in seinem Einfamilienhaus im Bereich Zündhütle. Als er nachsah, traf er im Flur auf zwei maskierte Personen, die sich unbefugt im Gebäude aufhielten. In der Folge entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung. Hierbei stürzte der 74-jährige Bewohner zu Boden und wurde durch die Eindringlinge leicht im Gesicht verletzt.
Im Anschluss entwendeten die bislang unbekannten Täter mehrere Geldbörsen mit Münzgeld und flüchteten in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen, die Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können. Hinweisgeber werden gebeten, unter 0721 666 -5555 mit dem Kriminaldauerdienst Kontakt aufzunehmen.
Wichtiger Hinweis: Die Polizei rät, sich bei Einbrüchen nicht in Gefahr zu bringen. Stellen Sie Täter nicht zur Rede und versuchen Sie nicht, diese aufzuhalten. Bringen Sie sich in Sicherheit und wählen Sie umgehend den Polizeinotruf 110.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe warnt aus aktuellem Anlass vor Betrügern, die über Internetseiten zu angeblich lukrativen Investitionen animieren und sich hierfür vorgetäuschter Expertisen prominenter Personen bedienen.
Alleine in den letzten acht Wochen erreichten das Dezernat für Wirtschaftskriminalität des Polizeipräsidiums Karlsruhe über 30 Anzeigen von Geschädigten wegen des Verdachts des Anlagebetrugs mit Schwerpunkt „betrügerische Tradingportale“. Schadenssummen von mehreren zehntausend Euro sind hierbei eher die Regel als die Ausnahme. Auch Schadenssummen im sechsstelligen Eurobereich sind zu verzeichnen.
In nicht wenigen Fällen fallen Geschädigte auf missbräuchlich verwendete Abbildungen, Videos oder Aussagen von Prominenten ohne deren Einverständnis herein, welche aufgrund von angeblichen „Geheiminvestitionen“ zu schnellen Geldgewinnen gekommen wären. Dadurch soll ein Anschein von Seriosität erweckt werden, tatsächlich handelt es sich jedoch um Betrug.
Klickt man auf die Werbung, gelangt man zu professionell gestalteten Webseiten, die wie seriöse Finanzportale wirken. Dort wird man aufgefordert, persönliche Daten einzugeben und zunächst eine kleine Anfangsinvestition zu tätigen. In der Folge erreichen die Täter mit der Vorgabe schneller Gewinne in Verbindung mit geschickter Gesprächsführung, dass die Geschädigten häufig ihre kompletten Ersparnisse überweisen, was einem Totalverlust gleichkommt.
Lassen Sie sich nicht auf ungewollte Kontaktaufnahmen über das Internet, soziale Medien, E-Mail oder Telefon ein.
Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden und werden Sie bei scheinbar besonders lukrativen Angeboten misstrauisch.
Nutzen Sie den Service von z.B. Verbraucherzentralen, Stiftung Warentest/Finanztest, Ihrer Hausbank oder spezialisierter Anwälte und lassen Sie die Ihnen vorliegenden Angebote prüfen.
Holen Sie Vergleichsangebote anderer Anbieter ein.
Produkt-Zertifizierungen (z.B. vermeintliche TÜV- oder andere „Siegel“) sind vor allem Werbemittel und bieten weder Gewähr für die Seriosität des Anbieters noch für risikolose Kapitalanlagen. Dies gilt auch für frei erfundene Werbung mit den Namen prominenter Personen, die mit derselben Anlagemöglichkeit angeblich bereits erfolgreich investiert haben.
Überweisen Sie kein Geld an Unbekannte.
Ebenso kann im Zweifel ein Anruf beim Dezernat für Wirtschaftskriminalität des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter 0721 666 – 5301 oder unter der bekannten 110 – unbedingt vor Überweisung oder Zahlung an Dritte – vor einem finanziellen Schaden bewahren.