Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich unbekannte Täter am Dienstag, in der Zeit zwischen 09:30 Uhr und 17:30 Uhr, gewaltsam Zutritt in ein Wohnhaus in der Ulmenallee in Grünwinkel.
Die Einbrecher hebelten ein Fenster auf der Gebäuderückseite mit brachialer Gewalt auf und durchwühlten anschließend mehrere Schubladen. Ob die Einbrecher auf der Suche nach Beute fündig wurden, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.
Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Zwischen Huchenfeld und Hohenwart verunfallte ein Jaguar-Fahrer und wurde dabei zum Glück nur leicht verletzt.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen fuhr ein 34-Jähriger gegen 14 Uhr mit seinem Jaguar von Huchenfeld in Richtung Hohenwart. Nach dem Ortsausgang Huchenfeld beschleunigte er sein Fahrzeug, überholte zwei vor ihm fahrende Pkw und kam vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern. In der Folge überschlug sich das Fahrzeug und kam zwischen den Bäumen auf dem Dach zum Stillstand.
Der Fahrer erlitt eine Kopfplatzwunde und konnte sich alleine aus dem Pkw befreien. Dennoch wurde er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.
Das Dezernat für Wirtschaftskriminalität des Polizeipräsidiums Karlsruhe warnt aus aktuellem Anlass vor sogenannten heißen Anlagetipps, welche telefonisch, mittels FAX- bzw. E-Mail-Spam oder in diversen sozialen Medien verbreitet werden. Dabei werden in der Regel Aktien empfohlen, ohne dass dabei gleichzeitig offengelegt wird, dass die Tippgeber diese selbst halten und verkaufen wollen. Um das Angebot seriös erscheinen zu lassen, bedient man sich häufig an Namen von populären Finanzmarktexperten, welche mit den Empfehlungen tatsächlich nicht in Verbindung stehen.
Sobald die Kurse aufgrund der manipulierten Nachfragen gestiegen sind, verkaufen die Akteure ihren kompletten Bestand, was für die Anleger grundsätzlich einem Totalverlust gleichkommt.
Darüber hinaus warnt die Kriminalpolizei vor sehr lukrativ erscheinenden Angeboten von Aktien, Kryptowährungen oder auch Festgeldprodukten. Auch hierbei benutzen die Betrüger häufig Fotos von Prominenten oder andere gefälschte Identitäten, welche die Produkte angeblich bewerben oder hinter den Angeboten stehen sollen. Tatsächlich handelt es sich häufig um Betrugsstraftaten, welche einen Totalverlust zur Folge haben.
Die Kriminalpolizei appelliert deshalb ausdrücklich:
- Lassen Sie sich nicht auf ungewollte Kontaktaufnahmen über das
Internet, soziale Medien, E-Mail oder Telefon ein.
- Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden und
werden Sie bei scheinbar besonders lukrativen Angeboten misstrauisch.
- Nutzen Sie den Service von z.B. Verbraucherzentralen, Stiftung
Warentest/Finanztest, Ihrer Hausbank oder spezialisierter Anwälte und
lassen Sie die Ihnen vorliegenden Angebote prüfen. Holen Sie
Vergleichsangebote anderer Anbieter ein.
- Produkt-Zertifizierungen (z.B. vermeintliche TÜV- oder andere
"Siegel") sind vor allem Werbemittel und bieten weder Gewähr für die
Seriosität des Anbieters noch für risikolose Kapitalanlagen. Dies
gilt auch für frei erfundene Werbung mit den Namen prominenter
Personen, die mit derselben Anlagemöglichkeit angeblich bereits
erfolgreich investiert haben.
- Überweisen Sie kein Geld an Unbekannte.
Ebenso kann im Zweifel ein Anruf beim Dezernat für Wirtschaftskriminalität des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter 0721 666 – 5301 oder unter der bekannten 110 – unbedingt vor Überweisung oder Zahlung an Dritte – vor einem finanziellen Schaden bewahren.
Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Eine 15-jährige Jugendliche steht im Verdacht, am Samstagnachmittag in Graben-Neudorf eine 84-jährige Fußgängerin mit ihrem E-Scooter angefahren zu haben. Die Seniorin erlag später den Folgen ihrer Verletzungen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 15-jähriges Mädchen gegen 17:00 Uhr mit einem Elektroroller über den Parkplatz des Einkaufszentrums in der Heidelberger Straße. Auf dem Roller fuhr verbotenerweise eine ebenfalls 15-jährige Jugendliche mit. Zur gleichen Zeit war eine 84-jährige Seniorin zu Fuß auf dem Gelände unterwegs.
Aus bislang ungeklärter Ursache prallte die E-Scooter-Lenkerin gegen die Passantin, die daraufhin stürzte und sich verletzte. Trotz umgehender medizinischer Versorgung in einem Krankenhaus starb die 84-Jährige am Folgetag aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen.
Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln nun gegen die Scooter-Fahrerin unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.
Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 94484-40 in Verbindung zu setzen.
KA) Malsch – Polizei ermittelt Tatverdächtige von Köperverletzungsdelikt im Jahr 2023 im Freibad Malsch
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Nach knapp zwei Jahren gelang es der Karlsruher Polizei drei mittlerweile 25 Jahre, 27 Jahre und 31 Jahre alte Männer zu identifizieren, die am 25. Juni 2023 im Freibad Malsch einen damals 42-jährigen Schwimmmeister gemeinschaftlich mit mehreren Faustschlägen verletzt und sich zunächst unerkannt vom Tatort entfernt haben sollen. In der Folge musste das öffentliche Bad seine Öffnungszeiten aufgrund Personalmangels über mehrere Tage einschränken.
(Wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/5543464 ).
Ausgangspunkt der wieder aufgenommenen Ermittlungen des Polizeipostens Malsch ist ein mittlerweile verbessertes polizeiliches Gesichtserkennungsrecherche-System (GES) zur Identifizierung zunächst unbekannter Personen anhand von Bildern. Von der Auseinandersetzung im Juni 2023 lagen den Ermittlungsbehörden Handybilder der Täter vor, die damals zu keinem Ergebnis führten, nun aber erneut überprüft wurden. Hierdurch ergaben sich erste Hinweise auf einen möglichen Tatverdächtigen des Körperverletzungsdelikts. Weitere umfangreiche Ermittlungen führten jetzt zur Identifizierung von zwei weiteren mutmaßlichen Tätern.
Die drei tatverdächtigen Männer gelangen nun wegen gefährlicher Körperverletzung bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zur Anzeige.
Erster Polizeihauptkommissar Jörg Talmon Gros übernimmt mit dem heutigen Tag bis auf Weiteres die Leitung des Polizeireviers Calw. Polizeioberrat Nicolai Jahn tritt seinen Dienst im Innenministerium Baden-Württemberg, Landespolizeipräsidium, an.
Der seit dem 1. Oktober 2022 verantwortliche Polizeioberrat Nicolai Jahn, welcher mit der Region Calw fest verwurzelt ist und viele Ecken „seines Dienstbezirks“ bestens kannte, wechselt in das Innenministerium in Stuttgart, wo er künftig die strategische Verkehrssicherheitsarbeit der Landespolizei Baden-Württemberg mitgestalten wird. Er blickt dankbar auf die Zeit in Calw zurück.
Polizeioberrat Jahn: „Für die hervorragende Unterstützung und das Engagement aller Mitarbeitenden des Polizeireviers Calw sowie das professionelle Zusammenarbeiten mit den benachbarten Behörden im Kreis Calw möchte ich mich herzlich bedanken. Eine solch gute Zusammenarbeit ist sicherlich nicht selbstverständlich.“
Die Dienstgeschäfte übernimmt vorerst der Erste Polizeihauptkommissar Jörg Talmon Gros. Dieser hat bereits seit 2022 die Leitung der Führungsgruppe des Reviers inne und ist mit dem Dienstbezirk und seinen Gegebenheiten bestens betraut.
Ein bislang unbekannter Autofahrer erfasste am Samstagnachmittag auf einem Supermarktparkplatz in der Hertzstraße in Mörsch den Einkaufswagen eines 70-Jährigen, der in der Folge zu Boden stürzte und sich verletzte. Anschließend soll der mutmaßliche Verursacher des Vorfalls ohne anzuhalten davongefahren sein.
Nach derzeitigem Kenntnisstand touchierte der Fahrer eines mutmaßlich weißen Pkw gegen 16:00 Uhr den Einkaufswagen, der sich hierdurch offenbar kurzzeitig am Fahrzeug verhakte. In der Folge stürzte der 70-jährige Mann und zog sich offenbar leichte Verletzungen zu.
Die Polizei sucht nach möglichen Hinweisgebern, die den Vorgang beobachtet haben oder Angaben zu dem weißen Pkw und dem Fahrer machen können. Diese werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 944840 in Verbindung zu setzen.
Ein schwer verletzter Rollerfahrer war am vergangenen Freitagmorgen die Folge eines Verkehrsunfalls in Waldbronn.
Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 18-jähriger Rollerfahrer gegen 07:30 Uhr auf der Bahnhofstraße in Richtung Herrenalber Straße. Wohl zur gleichen Zeit bog ein 39 Jahre alter Mercedes-Fahrer aus einer Hofeinfahrt auf die Bahnhofstraße ein und übersah offenbar den von links heranfahrenden Zweiradlenker.
Aufgrund der folgenden Kollision stürzte der Vespa-Fahrer und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Ein alkoholisierter 32-jähriger Audi-Fahrer, der keine Fahrerlaubnis besitzt, beschädigte am Sonntagnachmittag mehrere geparkte Fahrzeuge sowie einen Sichtschutzzaun in Karlsdorf-Neuthard.
Laut ersten Zeugenaussagen streifte gegen 17:15 Uhr ein Audi in der Brühlstraße wohl zunächst drei am Straßenrand geparkte Fahrzeuge. Im Anschluss entfernte sich der Fahrer offenbar unerlaubt von der Unfallörtlichkeit, woraufhin ein aufmerksamer Zeuge die Polizei alarmierte.
Im weiteren Verlauf soll der 32-Jährige beim Rechtsabbiegen von der Ostendstraße in die Stumpenallee die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Das Auto prallte in der Folge gegen einen Sichtschutzzaun, beschädigte einen Baum, eine Gartenhütte sowie ein dortiges Verkehrszeichen. Zu einem Personenschaden kam es glücklicherweise nicht.
Im Rahmen der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte bei dem Fahrer einen Atemalkoholwert von rund 2,5 Promille fest. Der Mann musste die Beamten für eine Blutprobe auf das Polizeirevier begleiten.
Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach einer ersten Einschätzung im unteren vierstelligen Bereich bewegen.
Gegen den Beschuldigten laufen nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs.
Am Montagmorgen hat ein 37-jähriger Pkw-Fahrer versucht sich durch rücksichtslose Fahrweise einer Verkehrskontrolle zu entziehen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der Fahrer eines schwarzen Mazdas gegen 8:00 Uhr die Schwandorfer Straße in Iselshausen. Beamte des Polizeireviers Nagold beabsichtigten den Fahrer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Allerdings missachtete er die Anhaltesignale und entfernte sich mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Nagold. Dort fuhr der 37-Jährige in entgegengesetzter Richtung in einen Kreisverkehr ein, bevor er von den Polizeibeamten gestoppt und vorläufig festgenommen werden konnte. Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben.
Da er sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er fürsorglich in eine Klinik gebracht.
Verkehrsteilnehmer, welche durch die Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Nagold unter 07452 / 9305-0 zu melden.