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Am Freitagnachmittag sind zwei Pkw auf der Kreisstraße 4334 zwischen Zumweiler und Altensteigdorf kollidiert. Eine Person wurde dabei schwerverletzt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren gegen 14:15 Uhr ein Citroen-Fahrer und ein Mercedes-Fahrer hintereinander die Kreisstraße 4334 von Zumweiler kommend in Fahrtrichtung Altensteigdorf. In dem Moment, als der Citroen nach links auf einen Feldweg abbiegen wollte, setzte der Mercedes zum Überholen an und fuhr in die Fahrerseite des Citroen. Der Lenker des Citroen wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mercedesfahrer wurde leicht verletzt. Wer schlussendlich für den Unfall verantwortlich ist, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 70.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße bis etwa 16.30 Uhr gesperrt werden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim
Seit Anfang März kam es beim Amtsgericht Pforzheim und bei einem Dienstgebäude der Polizei wiederholt zu Sachbeschädigungen.
Im März wurde zunächst mit einem Schlagwerkzeug auf die Klingelanlage am Eingangstor eines polizeilichen Dienstgebäudes in der Ostendstraße eingeschlagen, wodurch die Anlage unbrauchbar gemacht wurde.
Knapp eine Woche später wurde dann die Glasscheibe am Eingang zum Amtsgericht Pforzheim beschädigt, erneut mit einem Schlagwergzeug. Kurz nachdem die betroffene Scheibe ausgetauscht worden war, wurde diese Anfang April erneut schwer beschädigt. Dieses Mal wurde zudem auch auf die Klingelanlage des Amtsgerichts eingeschlagen.
Im Rahmen der durchgeführten Ermittlungen konnte eine 23-jährige Frau aus dem östlichen Enzkreis als mutmaßliche Täterin für alle drei Taten identifiziert werden. Die Pforzheimer Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss gegen die Tatverdächtige, der am 10. April vollzogen wurde. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurde unter anderem auch ein mutmaßliches Tatwerkzeug sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Pforzheim gegen die 23-Jährige, insbesondere auch hinsichtlich des Tatmotivs und die Höhe des entstandenen Schadens, dauern derzeit noch an.
Unbekannte Täter sind am Donnerstagvormittag in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Pforzheimer Südweststadt eingebrochen.
Im Zeitraum zwischen 07:45 Uhr und 12:20 Uhr gelangte die Täterschaft gewaltsam über eine Türe ins Innere der in der Lameystraße gelegenen Wohnung. Im Anschluss wurde das Inventar durchsucht. Mit jetzigem Stand wurden u. a. Bargeld und Schmuck entwendet. Ob weitere Gegenstände mitgenommen wurden ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Bislang unbekannte Täter verschafften sich am Donnerstag zwischen 08:30 Uhr und 13:30 Uhr offenbar gewaltsam Zutritt in ein Wohnhaus An der Roßweide in Pfinztal-Berghausen.
Über eine aufgehebelte Balkontür gelangten die Einbrecher in das Innere einer Erdgeschosswohnung und durchsuchten die Räumlichkeiten. Auf ihrem Beutezug nahmen sie offenbar diversen Schmuck und Bargeld an sich.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Am Donnerstagnachmittag sind zwei Pkw auf der Kreisstraße 4525 zwischen Ölbronn und Dürrn zusammengestoßen. Drei Personen wurden verletzt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr kurz nach 14 Uhr ein 20-jähriger Audi-Fahrer die Kreisstraße 4525 von Ölbronn kommend in Fahrtrichtung Dürrn. Hierbei überholte dieser ein vorausfahrendes Fahrzeug und scherte wieder ein. Unmittelbar nach dem Verkehrsvorgang, in einer Rechtskurve, verlor der 20-Jährige mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über den Pkw und kam auf die Gegenfahrspur. Hier stieß der Audi mit dem entgegenkommenden VW zusammen und beide Autos wurden zu Teilen von der Fahrbahn abgewiesen.
Der 42-jährige Lenker des VW wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der Beifahrer erlitt leichtere Verletzungen, so auch der Audi-Fahrer. Alle drei Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20 000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße bis kurz vor 16.30 Uhr gesperrt werden. Neben der Polizei waren der Rettungsdienst und die Feuerwehr im Einsatz.
Leicht verletzt worden ist zur Mittagszeit eine Frau nach einem Verkehrsunfall, bei welchem der Pkw auf die Fahrerseite kippte
Nach ersten Erkenntnissen befuhr gegen 11.20 Uhr eine 78-jährige Fahrzeuglenkerin eines Mercedes die Einsteinstraße und wollte mutmaßlich nach rechts in die Marconistraße abbiegen. Vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Pkw nach rechts ab, prallte gegen einen hohen Bordstein und fuhr in eine Thujahecke. Der Mercedes kippte hierbei auf die linke Seite.
Die Verunfallte wurde mit Unterstützung der Feuerwehr Mühlacker aus ihrem Fahrzeug befreit. Die Leichtverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Am nicht mehr fahrbereiten Mercedes entstand ein Totalschaden im fünfstelligen Euro-Bereich.
Im Nagolder Stadtteil Hochdorf sind im Zeitraum von Dienstag auf Mittwoch mehrere Kupferbleche entwendet worden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kletterten unbekannte Täter zwischen Dienstag, 17.00 Uhr, und Mittwoch, 16.00 Uhr, auf den Hochbehälter der Wasserversorgung in der Achalmstraße. Im weiteren Verlauf montierten sie vom Dach etwa vier Quadratmeter Kupferblech ab und nahmen es mit.
Der entstandene Schaden wird auf rund 500 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen werden durch das Polizeirevier Nagold geführt.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07452 9305-0 zu melden.
Im Rahmen des europaweiten „Speedmarathons“ am Mittwoch registrierte die Verkehrspolizei Karlsruhe innerhalb von 24 Stunden insgesamt 2.634 Geschwindigkeitsverstöße bei über 77.250 gemessenen Fahrzeugen. Davon müssen 2.488 Verkehrsteilnehmende mit einem Verwarnungsgeld rechnen, in 131 Fällen wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Fünfzehn Personen droht ein Fahrverbot. Auffällig: Die Verstöße im Verwarnungsbereich verteilten sich nahezu gleichmäßig auf Pkw- und Lkw-Fahrende – 1.232 gegenüber 1.256 Fällen.
Die meisten Verstöße mit den höchsten Überschreitungen wurden zwischen 18:00 Uhr und Mitternacht festgestellt. Den unrühmlichen Spitzenwert erreichte ein Autofahrer auf der A5 in Fahrtrichtung Norden: Bei erlaubten 120 km/h wurde er mit 206 km/h gemessen. Nach Abzug der Messtoleranz bleiben vorwerfbare 199 km/h. Ihn erwarten nun ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.
Neben der stationären Kontrolle auf der A5 richteten die Polizeidienststellen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe 18 weitere Kontrollstellen ein. Dort wurden weitere 663 Fahrzeuge kontrolliert. 143 Personen fuhren zu schnell, in vier Fällen droht ebenfalls ein Fahrverbot. Damit summieren sich die Fahrverbote auf insgesamt 19 – 15 mehr als im Vorjahr.
Auch Abstandsmessungen wurden auf der A5 durchgeführt. Innerhalb von sechs Stunden verstießen 166 Verkehrsteilnehmende gegen den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand. Auch hier werden Bußgeldverfahren eingeleitet.
„Trotz breiter medialer Ankündigung zeigt sich leider kaum eine Verhaltensänderung“, bilanziert Polizeihauptkommissar Leopold, Leiter der spezialisierten Verkehrsüberwachung. Durchschnittlich hielt sich alle 26 Sekunden ein Verkehrsteilnehmer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Die Beanstandungsquote stieg im Vergleich zum Vorjahr von 2,8 auf 3,4 Prozent.
Gleichzeitig betont Leopold: „Rund 97 Prozent der Verkehrsteilnehmer verhalten sich regelkonform – und etwa 94 Prozent der Verstöße liegen noch im Bereich einer Verwarnung.“
Das Polizeipräsidium Karlsruhe wird auch über den „Speedmarathon“ hinaus Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen durchführen. Nicht angepasste Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptunfallursachen mit Personenschaden – ebenso wie Abstandsverstöße, Vorfahrtsverletzungen oder Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren.
Unter Vorspielung eines Verkehrsunfalls der Enkelin des Geschädigten verursachten bislang unbekannte Anrufer einen fünfstelligen Vermögensschaden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand rief eine bislang unbekannte Frau gegen 16:15 Uhr den 88-jährigen Geschädigten an, gab sich als dessen Enkelin aus und schilderte einen von ihr verursachten Verkehrsunfall. Kurz darauf übernahm ein angeblicher Polizeibeamter das Telefonat. Der 88-Jährige wurde dazu aufgefordert eine Kaution zu hinterlegen, um eine Inhaftierung der Enkelin abzuwenden. Dem kam der Geschädigte nach und übergab an seiner Wohnanschrift hochwertigen Schmuck an einen unbekannten männlichen Abholer. Nachdem der 88-Jährige seinen Sohn über den Sachverhalt informierte, alarmierte dieser umgehend die Polizei.
Der Abholer soll etwa 1,65m groß und zwischen 20 und 30 Jahre alt gewesen sein. Er hatte dunkle Haare und ein europäisches Äußeres.
Aus aktuellem Anlass rät die Polizei:
– Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
– Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst unter Umständen wieder bei den Tätern landen.
– Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
– Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen. Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de
Nach bisherigen Erkenntnissen sind bislang Unbekannte am Dienstag in ein Reihenhaus in Grötzingen eingedrungen. Die Täter versuchten wohl auch in ein Nachbarhaus einzubrechen, was ihnen offenbar misslang.
In der Zeit zwischen 09:15 Uhr und 16:00 Uhr gelangten die Einbrecher über eine eingeschlagene Fensterscheibe auf der Gebäuderückseite in das Wohnhaus in der Berghausener Straße. Im Inneren durchsuchten sie in nahezu allen Räumen die Schränke nach Wertsachen. Anschließend entkamen die Täter unerkannt.
Der entstandene Diebstahl- sowie Sachschaden ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Karlsruhe unter der Rufnummer 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.