Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Zwei Motorräder in einem Gesamtwert von etwa 34.000 Euro haben bislang Unbekannte in der Nacht auf Samstag in der Wurmberger Straße gestohlen. Zwischen 20 Uhr und 6 Uhr öffneten die Diebe gewaltsam den an Ortsrandlage abgestellten Motorradanhänger und entwendetet daraus die Maschinen. Beide Motorräder waren von der Marke Aprilia, jedoch unterschiedliche Modelle. Einmal das Modell RSV4 Factory, sowie das Modell Tuono V41100 Factory. An beiden Fahrzeugen waren ein Kennzeichen mit Pforzheimer Zulassung angebracht.
Die Polizei bitten um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in diesem Bereich beobachtet haben.
Insbesondere Unternehmen mit Videoüberwachung im Umkreis werden gebeten, ihre Aufzeichnungen auf mögliche verdächtige Aktivitäten zu überprüfen. Falls relevante Aufnahmen oder Hinweise vorliegen, melden Sie sich bitte beim Polizeirevier Mühlacker, unter der Rufnummer 07041/9693-0.
Zwei versuchte und ein vollendeter Diebstahl aus Fahrzeugen führten in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Ubstadt-Weiher zur Festnahme eines Tatverdächtigen.
Ersten Erkenntnissen zufolge verhielt sich ein zunächst unbekannter Mann gegen 22:15 Uhr in der Lußhardtstraße besonders auffällig, indem er offenbar die Türen eines geparkten Pkw auf dessen Verschlussverhältnisse überprüfte. Der aufmerksame Fahrzeugeigentümer beobachtete das Tatgeschehen und alarmierte umgehend die Polizei.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung trafen die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Bad-Schönborn den 34-jährigen Tatverdächtigen in Tatortnähe an. Bei der Durchsuchung des Mannes wurde mutmaßliches Diebesgut aufgefunden, dessen Herkunft zunächst unklar war.
Noch während den ersten Maßnahmen gab sich ein weiterer Fahrzeughalter zu erkennen. Dieser stellte ebenso wie der erste Zeuge Videoaufzeichnungen zur Verfügung, auf denen der Tatverdächtige zu erkennen war. Die beiden gefilmten Taten blieben im Versuchsstadium.
Eine anschließende Überprüfung der umliegenden Fahrzeuge führte zum Auffinden eines dritten Fahrzeugs, dem letztlich das mitgeführte Diebesgut des Beschuldigten zugeordnet werden konnte.
Der Beschuldigte muss nun mit einer Strafanzeige wegen versuchten und vollendeten Diebstahls rechnen.
Zeugen oder möglicherweise weitere Geschädigte können sich an das zuständige Polizeirevier Bad Schönborn unter der Telefonnummer 07253 80260 wenden.
Zur Vorbeugung solcher Taten rät die Polizei:
– Sofern vorhanden, sollte eine Garage genutzt werden. Der Pkw und auch das Gargagentor sollten stets verschlossen sein.
– Wenn keine Unterbringung in einer Garage möglich ist, sollte das Fahrzeug an gut einsehbaren, beleuchteten und wenn möglich belebten Straßen abgestellt werden.
– Vergewissern Sie sich immer, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß verschlossen ist. Achten Sie, falls vorhanden, auf optische und akustische Signale. Funkblocker können das Funksignal der Fernbedienung stören und so das Verriegeln verhindern.
– Ist das Fahrzeug mit einer Diebstahlswarnanlage ausgestattet, aktivieren Sie diese.
– Schließen Sie Fenster, Schiebedach oder Faltdach bei Cabrios.
– Lassen Sie keine Wertsachen oder Bargeld sichtbar im Auto liegen. Auch ein mobiles Navigationsgerät sowie die Halterung sollte beim Verlassen des Wagens entfernt werden.
– Bewahren Sie keine Wertgegenstände im Kofferraum auf. Nehmen Sie bei Übernachtungen sämtliches Gepäck aus dem Kofferraum.
– Melden Sie jeden Diebstahl der Polizei. Nehmen Sie nach einem Aufbruch keine Veränderungen am/im Fahrzeug vor.
Bei dem Vorfall am vergangenen Freitag in der Dietlinger Straße, wurde ein Mann Opfer eines schweren Raubes, bei dem er lebensgefährlich verletzt wurde.
Nach bisherigen Ermittlungen ist bekannt, dass gegen 13:40 Uhr ein 69-Jähriger vor seinem Wohnanwesen von zwei unbekannten Tätern mit einer Hiebwaffe massiv körperlich angegangen wurde. Durch die Schläge erlitt er schwere Verletzungen und muss seitdem auf der Intensivstation in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Täter nahmen die Geldbörse des Mannes an sich und konnten unerkannt flüchten.
Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 07231 / 186 4444 zu melden.
Wie berichtet, ereignete sich am 16.03.2025 gegen 09:45 Uhr auf der Bundesautobahn 5 in Fahrtrichtung Süden ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw.
Der 49-jährige Fahrer des Pkw Volvo erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen, denen er in der Nacht auf Montag in einem Krankenhaus erlag.
Bislang Unbekannte Täterschaft ist in mehr als ein Duzend Gartenlauben eingebrochen und hat Werkzeug und Wertgegenstände entwendet.
Zwischen Freitag 10:00 Uhr und Samstag 13:00 Uhr kam es in einem Gartenverein in der Wartbergallee zu einer Vielzahl von Einbrüchen. Bislang unbekannte Täterschaft gelangte zunächst auf das Grundstück des Gartenvereins und betrat anschließend die einzelnen Parzellen. Sie verschaffte sich Zutritt zu den Gartenhütten, indem sie gewaltsam geöffnet wurden.
Eine Schadenshöhe lässt sich derzeit noch nicht beziffern.
Zeugen werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Rufnummer 07231/186-3211, zu melden.
Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am heutigen Sonntagvormittag auf der Bundesautobahn 5 in Fahrtrichtung Süden, kurz nach der Anschlussstelle Kronau.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es gegen 09.45 Uhr wohl im Verlauf eines Fahrsteifenwechsels vom linken auf den mittleren Fahrstreifen zum seitlichen Kontakt einer 38-jährigen Hyundai-Fahrerin mit einem Pkw Volvo, der mit sechs Personen besetzt war.
Als Folge der Berührung beider Fahrzeuge wurde der Volvo nach rechts von der Fahrbahn abgewiesen und durchbrach die Leitplanke. In der weiteren Folge überschlug sich der Pkw im freien Feld außerhalb der Autobahn.
Der 49-Jährige Fahrzeugführer erlitt schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Im Anschluss wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Bei den weiteren Insassen des Volvo handelte es sich um die 39-jährige Ehefrau und vier Kinder im Alter von 8, 13, 18 und 19 Jahren. Diese wurden beim Unfallgeschehen offenbar leicht verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Die mutmaßliche 38-jährige Unfallverursacherin erlitt nach aktuellem Kenntnisstand ebenfalls leichte Verletzungen.
Zur Bergung und Versorgung musste die Richtungsfahrbahn Süd bis gegen 13.10 Uhr voll gesperrt werden. Eine Ab- und Umleitung des Verkehrs erfolgte örtlich. Der Verkehr staute sich teilweise bis auf Höhe St. Leon-Rot zurück. Ab 14.10 Uhr standen wieder alle drei Fahrstreifen zur Verfügung.
Die Höhe des Sachschadens wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag fuhr ein 22 Jahre junger Mann mit seinem VW in Haiterbach auf der Nagolder Straße so heftig gegen eine Garagenwand, dass er seinen lebensgefährlichen Verletzungen noch an der Unfallstelle erlag.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge fuhr der VW-Fahrer gegen 01:45 Uhr von Unterschwandorf kommend auf der L354 nach Haiterbach. Hierbei benutzte er nach jetzigem Kenntnisstand sein Mobiltelefon und fuhr vermutlich zu schnell in eine langgezogene Kurve, so dass er von der Straße abkam und gegen ein Garagenwand prallte. Das Fahrzeug fing durch den Aufprall Feuer, welches durch Anwohner zügig gelöscht werden konnte. Trotz sofortiger Hilfe durch Rettungskräfte kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät.
Die folgende Pressemitteilung wurde durch das Polizeipräsidium Konstanz erstellt. Presseanfragen werden von dort aus beantwortet.
„Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz hat die Verkehrspolizei aus Zimmern ob Rottweil am Samstag um 12.12 Uhr aufgenommen. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten auf der Neckartalbrücke bei Weitingen in Fahrtrichtung Singen einen hellen Kleinbus mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Bei dem Fahrzeug befanden sich mehrere Personen. Einer der Personen trug einen grellgelben Rucksack und sprang damit von der Brücke. Die durchgeführten Überprüfungen und Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Person offensichtlich um einen Base-Jumper gehandelt hat. Base-Jumping ist das meist nicht genehmigte Springen mit einem Fallschirm von festen Objekten. Weder der Springer noch seine Begleiter konnten vor Ort angetroffen werden. Sachdienliche Hinweise zu den Personen und dem hellen Kleinbus nimmt die Verkehrspolizei in Zimmern ob Rottweil unter der Rufnummer 0741/34870 entgegen.“
Robert Odelga, Führungs- und Lagezentrum PP Pforzheim
Am Freitag Abend, kurz vor 23.00 Uhr, kam es zu einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße B294 zwischen Freudenstadt und Loßburg.
Ein Skoda-Fahrer, 26 Jahre, befuhr die Bundesstraße von Freudenstadt nach Loßburg. Ihm entgegen kam ein 82jähriger VW-Bus-Fahrer. Aus unbekannten Gründen kam der Skoda auf die Gegenfahrbahn. Es kam zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Skoda-Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt, der VW-Bus-Fahrer wurde leichter verletzt. Beide Unfallbeteiligte kamen in ein örtliches Krankenhaus. Die total beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 44.000 EURO.
Die Bundesstraße war für die Dauer der Verletztenversorgung, Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Unfallstelle bis zum frühen Samstag Morgen um 03:40 Uhr voll gesperrt.
Die Feuerwehr Freudenstadt war mit 5 Fahrzeugen und 27 Kräften vor Ort. Neben einem Leitenden Notarzt waren auch zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und drei Rettungsfahrzeuge im Einsatz. Die Polizei war mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Zur Klärung der Unfallursache begab sich auch ein Sachverständiger an die Unfallstelle.
Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Nach dem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Tanklaster und einer Straßenbahn am 11.03.2025 sind die bei dem Unglück tödlich verletzten Personen nun zweifelsfrei identifiziert.
Bei den drei Verstorbenen handelt es sich nach erfolgter Identifizierung von Beamten des Landeskriminalamts um die 59-jährige Fahrerin der Straßenbahn und die im Anschluss an das Unglück zunächst als vermisst gemeldeten Fahrgäste. Hierbei handelt es sich um eine 39-jährige Frau und einen 19 Jahre alten Heranwachsenden.
Wie darüber hinaus bekannt wurde, begab sich eine weitere bislang als leicht verletzt bekannte Person eigenständig mit nun schwereren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern nach wie vor an. Der Sachschaden beläuft sich nach neusten Erkenntnissen wohl auf mehrere Millionen Euro.
Manuel Graulich, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Franz Henke, Polizeipräsidium Karlsruhe