Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Schwerverletzt wurde am Freitagabend ein Radfahrer, nachdem er zuvor durch einen Autofahrer an eine Mauer geschoben wurde.
Ein 70-jähriger Radfahrer befuhr gegen 18:10 Uhr die Breite Straße, als ein 44-jähriger VW-Fahrer beabsichtigte diesen zu überholen. Während des Überholvorgangs bemerkte der 44-Jährige einen ihm entgegenkommenden Pkw-Lenker. Der VW-Fahrer lenkte in der Folge auf die rechte Fahrspur und schob so den zu diesem Zeitpunkt neben ihm fahrenden Radfahrer gegen eine Mauer. Durch die Kollision mit der Mauer erlitt der Radfahrer schwere, aber nicht lebensgefährliche, Verletzungen und musste zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht werden.
Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 2.300 Euro.
Alkoholische Beeinflussung könnte die Ursache dafür gewesen sein, dass am Samstagmorgen eine Mini-Fahrerin gegen eine Laterne gefahren ist.
Eine 20-jährige Mini-Fahrerin befuhr gegen 05:55 Uhr die Bundesstraße 10 von Pforzheim kommend in Richtung Wilferdingen. Aus derzeit nicht näher bekannten Gründen fuhr sie während des Abbiegevorgangs in die Dietlinger Straße gegen einen Ampelmast. Das Fahrzeug war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 35.000 Euro.
Bei der Unfallaufnahme nahmen die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholgeruch bei der 20-Jährigen wahr. Da die Durchführung eines Atemalkoholvortestes vor Ort nicht möglich war, musste sie im Anschluss eine Blutprobe abgeben. Den Führerschein behielten die Beamten ein.
Das Polizeipräsidium Pforzheim freut sich, die Ernennung von Herrn Polizeioberrat Philipp Aresin zum neuen Leiter des Polizeireviers Pforzheim-Nord ab dem 1. September bekanntzugeben.
Der 47-jährige Polizeioberrat ist in Ravensburg geboren und dort aufgewachsen. Im Jahr 2001 begann er seine Laufbahn bei der Polizei Baden-Württemberg mit der Vorausbildung zum Studium in der 3. Bereitschaftspolizeiabteilung Biberach. Sein Studium absolvierte er von 2002 bis 2005 an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums wurde er in den badischen Landesteil versetzt, wo er in Karlsruhe von 2005 bis 2010 verschiedene Positionen bekleidete.
Ab 2010 übernahm Herr Aresin verschiedene Aufgaben beim Polizeipräsidium Karlsruhe und war von August 2012 bis Juli 2013 maßgeblich am Projekt zur Polizeireform beteiligt. Anschließend leitete er die Führungsgruppe beim Polizeirevier Rastatt bis Februar 2014. Seine Ausbildung setzte er von Oktober 2014 bis Oktober 2016 mit einem Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster fort. Seit Oktober 2016 war Herr Aresin Leiter der 3. Einsatzabteilung bei der Bereitschaftspolizeidirektion Bruchsal, wobei er zwischen Oktober 2017 und April 2018 zum Innenministerium Baden-Württemberg, Referat 33, im Rahmen des Projekts Polizeistruktur 2020 abgeordnet war.
„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit meinem Team. Gemeinsam werden wir alles daransetzen, die Sicherheit in unserer Region weiter zu stärken und den Bürgerinnen und Bürgern ein verlässlicher Partner zu sein,“ so der Polizeioberrat zu seiner Ernennung.
Die Stelle des Revierleiters war kommissarisch mit Erster Polizeihauptkommissar Andreas Berchtold besetzt, welcher künftig die Abwesenheitsvertretung von Polizeioberrat Aresin übernehmen wird.
Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen ist in Nagold ein 56-Jähriger schwer verletzt worden.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge, befand sich der 56-Jährige gegen 09:30 Uhr als Fahrer eines E-Rollers in einem Kreisverkehr in der Freudenstädter Straße in stadteinwärtige Richtung. Beim Einfahren in den Kreisverkehr übersah eine 82-jährige Peugeotfahrerin den Rollerfahrer, wodurch es zum Zusammenstoß kam. Der 56-jährige Rollerlenker kam hierbei zu Fall und musste schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 3000 Euro belaufen.
Ein 27-jähriger Student wurde in der Nacht zum Sonntag offenbar Opfer eines Raubdeliktes.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der 27-Jährige gegen 03.30 Uhr mit dem Fahrrad durch den Schlossgarten, als er im Bereich hinter dem Schloss auf eine Gruppe von drei Männern getroffen sei. Ein Tatverdächtiger habe von dem Fahrradfahrer in schlechtem Deutsch dessen Handy gefordert und ihn festgehalten. Ein zweiter Täter aus der Gruppe soll mit den Fäusten unvermittelt auf den Mann eingeschlagen haben, sodass dieser wohl vom Rad fiel. Anschließend seien die Täter mit dem Mobiltelefon des Geschädigten in unbekannte Richtung geflüchtet. Der weitere Begleiter der Täter blieb offenbar ohne aktive Tatbeteiligung.
Der Geschädigte trug aufgrund des Angriffs leichte Verletzungen davon und verständigte kurze Zeit später die Polizei. Trotz eingeleiteter Fahndung, konnten die Räuber nicht mehr festgestellt werden.
Ein Tatverdächtiger wurde mit einer muskulösen Figur beschrieben und sei etwa 175 bis 190 cm groß. Er habe schwarze Haare und trug ein schwarzes T-Shirt und einen weißen Kapuzenpullover. Der zweite Tatverdächtige soll etwa 170 bis 180 cm groß und schlank sein. Er habe blonde, möglicherweise gefärbte Haare und sprach gebrochen Deutsch. Über seine Bekleidung liegen keine Erkenntnisse vor.
Beide Männer hatten eine helle Hautfarbe und wurden von dem Geschädigten auf etwa 18 bis 20 Jahre alt geschätzt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Seit Donnerstag, 29.08.2024, gegen 10.00 Uhr, wird die 52-jährige Manuela N. aus Freudenstadt vermisst. Derzeit liegen keine Erkenntnisse zu möglichen Hinwendungsorten vor. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Manuela N. in einer hilflosen Lage befindet.
Die Vermisste wird wie folgt beschrieben: etwas 165-170 cm groß, schlank und hat schulterlanges braun-rötliches Haar, mit einem grauen Haaransatz. Sie trägt vermutlich ein weißes, knielanges Kleid und einen weißen Hut.
Wer die Frau gesehen hat, oder sonstige Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 07231 / 186 4444 zu melden.