Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Am Freitag überwachten Einsatzkräfte der Verkehrsdienstaußenstelle Freudenstadt die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit im Bereich zwischen Betzweiler und Peterzell.
Im Zeitraum zwischen 08:30 Uhr und 14:30 Uhr wurden 650 Fahrzeuge gemessen. 27 Pkw-Fahrer waren zu schnell
Der negative Spitzenwert lag bei 91 km/h bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h.
Die Polizei wird ihre Verkehrskontrollen vor dem Hintergrund einer weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit auch künftig durchführen.
Opfer der sogenannten „Sextortion“-Masche ist ein Mann aus Pforzheim geworden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es im Verlauf des Sonntags zunächst zu einer Konversation mit einer weiblichen Person über eine Internetplattform. In der Folge soll sich die vermeintliche Gesprächspartnerin über einen Videocall ausgezogen und den Geschädigten aufgefordert haben, dies ebenfalls zu tun. Nachdem dieser der Aufforderung nachgekommen war, drohten die Täter mit der Veröffentlichung eines von ihm gefertigten Videos, sollte dieser der Geldforderung im niedrigen dreistelligen Bereich nicht nachkommen.
Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich vor „sexueller Erpressung“ schützen:
- Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen an.
- Stimmen Sie keinen Entblößungen oder intimen Handlungen in
Videochats zu, wenn Sie die Person erst seit kurzem kennen.
- Prüfen Sie regelmäßig Ihre Account- und
Privatsphäreeinstellungen.
- Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher
Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber.
- Stimmen Sie nicht vorschnell einem Videochat zu.
- Im Zweifel: kleben Sie die Chatkamera zunächst ab, um lediglich
verbal zu kommunizieren und das Geschehen zu beobachten.
- Halten Sie Betriebs- sowie Virenschutzsysteme auf Ihren online
genutzten Endgeräten wie Smartphone, Laptop, Tablet oder
Computer immer auf dem aktuellen Stand, um sich vor
Schadsoftware, sogenannter Malware, zu schützen. Es gibt
Malware, die Ihre Webcam problemlos aktiviert und Sie damit
jederzeit filmen kann.
Mit über 3 Promille ist ein 44-Jähriger mit seinem Pkw am Freitagmittag aufgrund absoluter Fahruntüchtigkeit von Beamten des Polizeireviers Mühlacker in Heimsheim aus dem Verkehr gezogen worden.
Zunächst wurde durch einen aufmerksamen Zeugen ein augenscheinlich betrunkener Mann gemeldet, der mit seinem Fahrzeug auf der Landesstraße 1134 zwischen AS Heimsheim in Richtung Heimsheim unterwegs sei. Den hinzugeeilten Polizeibeamten gelang es in der Folge, den 44-Jährigen gegen 14 Uhr an einer Bushaltestelle Schafwäsche einer Kontrolle zu unterziehen. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholvortest vor Ort hatte einen Wert von über 3 Promille zum Ergebnis. Der Autofahrer musste seinen Führerschein und Blut abgeben. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Allgemeine Hinweise Ihrer Polizei:
Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“ gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
Ab 1,1 Promille wird bei Kfz-Lenkern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt, Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 12-fache. (Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).
Von zwei Unbekannten bedroht worden ist am Samstagmittag eine Taxifahrerin und ein weiterer Mann in der Pforzheimer Weststadt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr gegen 13:30 Uhr die Fahrerin eines Taxis die Durlacher Straße stadtauswärts, als diese durch Hupen zwei teilweise auf der Straße befindliche Männer sowie eine Frau auf sich aufmerksam machte. Beim Vorbeifahren soll diese einen Schlag auf ihre Heckscheibe vernommen haben. Als sie daraufhin ausstieg, sollen die beiden Männer beschimpfend und in bedrohlicher Weise auf die Fahrerin zu gekommen sein.
Ein aufmerksamer Fahrer eines mutmaßlich dunkelblauen VW Touran zeigte sich couragiert und forderte die Täter lautstark auf, die Taxifahrerin in Ruhe zu lassen. Im Gegenzug soll einer der Unbekannten den Helfer ebenfalls bedroht und beleidigt haben.
Täterbeschreibung des ersten Unbekannten: zwischen 30 und 35 Jahre alt, etwa 175 cm bis 180 cm groß, europäisches Aussehen, kurze dunkle Haare und einen Vollbart. Er trug zur Tatzeit ein helles T-Shirt, eine dunkle kurze Hose, eine dunkle Bauchtasche und eine dunkle Basecap.
Täterbeschreibung des zweiten Unbekannten: zwischen 35 und 40 Jahre alt, etwa 180 cm groß, europäisches Aussehen, kräftige Statur, trug eine Glatze. Bekleidet war dieser mit einem hellgrauen T-Shirt und einer hellgrauen, kurzen Hose. Außerdem führte dieser ein Fahrrad mit sich.
Der Ermittlungsdienst des Polizeireviers Pforzheim-Süd hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, insbesondere den couragierten, ebenfalls Geschädigten, sich unter der Rufnummer 07231 186-3311 zu melden.
Durch aufmerksamen Zeugen ist die Polizei am Samstagabend auf einen möglicherweise betrunkenen Autofahrer auf einem Tankstellengelände in der Dachsteinstraße verständigt worden.
Ein Atemalkoholvortest ergab bei dem 56-Jährigen einen Wert von mehr als zwei Promille.
Er musste eine Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde einbehalten.
Ein Pkw-Fahrer verursachte am Sonntagabend auf der Landesstraße 605 auf Höhe des Bulacher Kreuz offenbar einen Verkehrsunfall und fuhr davon.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr der Autofahrer gegen 22:00 Uhr auf der L605 stadteinwärts. Im Bereich des Bulacher Kreuz kreuzte der blaue Fiat aus bislang unbekannter Ursache mit geringer Geschwindigkeit alle drei Fahrstreifen und kollidierte schließlich mit der Mitteilleitplanke. Anschließend setzte der Mann seine Fahrt in Richtung Karlsruhe fort.
Eine von Zeugen zwischenzeitlich alarmierte Polizeistreife konnte den vermeintlichen Unfallverursacher kurz darauf in der Breite Straße in Beiertheim-Bulach einer Kontrolle unterziehen.
Der an dem Kleinwagen entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 250 Euro.
Da der genaue Unfallhergang bislang nicht abschließend geklärt werden konnten und unklar ist, ob weitere Fahrzeuge am Unfallgeschehen beteiligt waren oder ob andere Verkehrsteilnehmer durch die Fahrweise des Fiat-Fahrers gefährdet wurden, sucht die Polizei nach Zeugen.
Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-3411 beim Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt zu melden. Insbesondere suchen die Beamten einen LKW-Fahrer, der zum Unfallzeitpunkt wohl links am Unfallfahrzeug vorbeifuhr.
Am Samstag ist es auf der Bundesstraße 28 zwischen Dornstetten und Hallwangen zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei befuhr ein 25-jähriger Skoda-Fahrer die zweispurige Bundesstraße 28.
An einer Ampel wollte er eine auf dem rechten Fahrstreifen wartende Fahrzeugkolonne auf der linken Fahrspur überholen.
Während der Skoda-Fahrer die Kolonne passierte, scherte aus dieser ein 26-jähriger Land Rover-Fahrer auf die linke Fahrspur aus. Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge.
Beide Fahrzeugführer hielten zunächst auf der dort befindlichen Sperrfläche an und informierten die Polizei. Während der Wartezeit entfernte sich der 26-Jährige mit seinem Fahrzeug unerlaubt von der Unfallörtlichkeit. Kurz darauf konnte das Fahrzeug mit samt dem Fahrer auf der Silberwaldstraße angetroffen und kontrolliert werden.
Ein Atemalkoholvortest ergab bei dem Mann einen Wert von mehr als 2,8 Promille.
Der Mann musste die Polizeibeamten in ein Krankenhaus begleiten und dort gleich zwei Mal Blut abgeben. So kann der tatsächliche Alkoholwert zur Unfallzeit berechnet werden. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein.
Am Sonntag hat ein 35-jähriger mit seinem Mercedes an der Kreuzung Hauptstraße/Jahnstraße einen Verkehrsunfall verursacht.
Der Mann befuhr gegen 18 Uhr die Jahnstraße und beabsichtigte die Hauptstraße in Richtung Gartenstraße zu queren. Hierbei missachtete er die Vorfahrt einer auf der Hauptstraße fahrenden 27-jährigen VW-Fahrerin.
Es kam zur Kollision im Kreuzungsbereich. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von geschätzten 17.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme konnten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 35-Jährigen wahrnehmen. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von mehr als 1,4 Promille.
Der Mann musste die Beamten in ein Krankenhaus begleiteten und dort eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde einbehalten.
Nahe des Hauseingangs eines Mehrparteienhauses in Bruchsal geriet am frühen Montagmorgen offenbar eine Mülltonne in Brand.
Zeugen meldeten der Polizei gegen 06:05 Uhr dichten Rauch im Eingangsbereich eines Gebäudes in der Orbinstraße. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Mülltonne in einem Durchgang zum Hauseingang bereits in Flammen. Aufgrund des raschen Eingreifens von Polizei und Feuerwehr gelang es den Brand schnell zu löschen und ein Übergreifen des Feuers auf weitere Mülltonnen und Gebäudeteile zu verhindern.
Ein Hausbewohner wurde vor Ort vorsorglich von Rettungskräften versorgt, eine Behandlung im Krankenhaus war allerdings nicht erforderlich.
Der entstandene Sachschaden beläuft ersten Schätzungen zufolge auf rund 150 Euro.
Da Zeugen nach dem Brandausbruch eine Person vor dem betroffenen Anwesen wahrnahmen, leitete die Polizei umgehend eine Fahndung ein. Nach derzeitigem Sachstand ist jedoch noch nicht geklärt, ob die gesichtete Person im Zusammenhang mit dem Brand steht oder, ob es sich lediglich um einen noch unbekannten Zeugen handelt.
Wie die Mülltonne in Brand geriet, ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Ein 32-jähriger Mann wurde am späten Freitagabend Opfer einer Messerattacke am Hauptbahnhof in Karlsruhe.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde von Zeugen gegen 22:50 Uhr eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern an einem Bahnsteig innerhalb des Bahnhofgebäudes beobachtet. Der spätere Täter soll dem 32-Jährigen zunächst auf dem Bahnsteig hinterhergerannt und etwas geschrien haben. Im weiteren Verlauf habe der Verfolger das Opfer auf den Boden geworfen und ihm mit einem Messer mehrere Stich- und Schnittverletzungen am Oberkörper und an einem Bein zugefügt. Im Anschluss flüchtete der unbekannte Täter offenbar über eine Treppe und dem Osttunnel in Richtung Zoo-Ausgang.
Der schwer verletzte 32-Jährige wurde vor Ort von Beamten der Bundespolizei erstversorgt und im Anschluss von Rettungskräften mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer Operation im Laufe der Nacht besteht beim jetzigen Kenntnisstand keine Lebensgefahr mehr.
Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige bislang nicht festgenommen werden.
Bei dem mutmaßlichen Angreifer soll es sich nach derzeitigem Sachstand um einen Mann im Alter von etwa 25 bis 35 Jahren handeln. Er ist etwa 175 cm groß und von schlanker Statur. Der Tatverdächtige wird mit leicht gebräunter Haut, dunklen bis schwarze Haare und einem getrimmten Vollbart beschrieben. Bekleidet war er mit einer dunklen Basecap, einem weißen T-Shirt, Jeans und schwarz-weißen Sneakers. Darüber hinaus führte er einen schwarzen Rucksack mit sich.
Die Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Eine Beziehungstat ist derzeit nicht auszuschließen. Von einer allgemeinen Gefährdung für die Bevölkerung ist aktuell nicht auszugehen.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.