Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Ein offenbar unter Alkohol- sowie Drogeneinfluss stehender Autofahrer fuhr am Samstagnachmittag gegen 18:15 Uhr auf der Bundesstraße 35 zwischen Gondelsheim und Helmsheim. Auf Höhe der Ausfahrt Dossental verlor der 28-jährige Audi-Fahrer die Kontrolle über seinen PKW und überfuhr einen Leitpfosten. In der Folge setzte er seine Fahrt unerlaubt fort.
Kurz darauf bemerkte eine Streife des Polizeireviers Bretten auf einem Parkplatz das Fahrzeug, welches frische Unfallspuren aufwies. Bei der darauffolgenden Kontrolle schilderte der junge Mann den Beamten gegenüber den Unfallhergang. Bei dem Gespräch konnten die Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem Fahrer feststellen.
Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,4 Promille.
Neben dem Genuss von Alkohol räumte der 28-Jährige auch den Konsum von Cannabis und verschreibungspflichtigen Medikamenten ein. Auf dem Polizeirevier musste der junge Autofahrer neben einer Blutprobe auch seinen Führerschein abgeben.
Der Fahrer muss nun unter anderem mit einer Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung sowie Verkehrsunfallflucht rechnen.
Bislang unbekannte Täter beschädigten von Freitag auf Samstag durch Übergießen mit Farbe einen Gedenkstein und eine dazugehörige Informationstafel
Unbekannte beschädigten einen am ehemaligen Pforzheimer Güterbahnhof befindlichen Gedenkstein, welcher an die Deportation von Jüdinnen und Juden nach Gurs (Frankreich) erinnern soll. Es wurde blaue Farbe über diesen und die in der Straße Am Hauptgüterbahnhof stehende Informationstafel geschüttet.
Die Technischen Diensten der Stadt Pforzheim wurden im Hinblick auf die Beseitigung der Farbe eingebunden.
Die Kriminalpolizei hat die weitergehenden Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 07231 186 4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Am Sonntagmorgen ereignete sich auf der Landesstraße 560 zwischen Hambrücken und Wiesental ein Verkehrsunfall, bei welchem eine 27-jährige Frau schwere Verletzungen erlitt.
Gegen 09:45 Uhr fuhr eine Motorradfahrerin von Hambrücken kommend in Richtung Wiesental. Auf Höhe einer Brücke verlor die junge Frau nach ersten Erkenntnissen offenbar die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und stürzte einen Abhang hinunter. Ein Familienangehöriger, welcher hinter der Motorradfahrerin fuhr verständigte umgehend die Rettungskräfte. Die schwer verletzte Frau wurde zur weiteren Versorgung durch einen Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Der Sachschaden wird auf etwa 9.000 Euro geschätzt.
Zwei Schwerverletzte sind das Resultat eines Verkehrsunfalls, der sich am frühen Sonntagmorgen auf der L355 bei Talheim ereignet hat.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 18-jähriger Fahrzeugführer eines VW Golf gegen 03:25 Uhr die Landesstraße 355 von Haiterbach nach Horb-Talheim.
Mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in Kombination mit alkoholischer Beeinflussung kam der Fahrer in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Der VW kollidierte mit mehreren Bäumen, bevor er ca. 25 Meter von der Straße entfernt zum Stillstand kam. Der Fahrer sowie sein 20-jähriger Beifahrer wurden schwer verletzt und mussten durch die Rettungskräfte aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Beifahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen durch einen Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 8.000 Euro.
Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Die Landesstraße musste bis 08:10 Uhr für die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen voll gesperrt werden.
Einen Unfall verursacht hat am Freitagmittag eine 57-jährige VW-Fahrerin auf der Bundesstraße 35.
Nach derzeitigem Kenntnisstand war die 57-Jährige auf der Bundesstraße 35 von Bretten kommend unterwegs, als sie offenbar aufgrund von Übermüdung in den Gegenverkehr geriet und mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen, einem VW-Transporter und einem Skoda, kollidierte. Hierbei wurde die VW-Fahrerin schwer und die beiden Fahrzeuglenker der entgegenkommenden Fahrzeuge leicht verletzt.
Ein entstandener Sachschaden kann derzeit nicht näher beziffert werden. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Im Rahmen der Unfallaufnahme ist die Bundesstraße 35 derzeit in diesem Bereich weiterhin gesperrt.
Einen finanziellen Schaden in Höhe von knapp 2.000 Euro haben Betrüger am Dienstagmorgen über einen Nachrichtendienst angerichtet.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Geschädigte am frühen Dienstagmorgen von einer unbekannten Nummer eine Textnachricht auf sein Mobiltelefon erhalten, in welcher der Anschein erweckt wurde, dass es sich bei der Absenderin der Nachricht um seine Tochter handele. Im weiteren Verlauf brachten die Gauner den Mann mithilfe einer Lügengeschichte dazu, einen Geldbetrag auf ein Bankkonto zu überweisen. Zu einem späteren Zeitpunkt bemerkte der Mann dann, dass er das Geld nicht an seine Tochter, sondern auf ein von Betrügern genutztes Konto überwiesen hatte.
Das Polizeirevier Calw hat die Ermittlungen übernommen.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Viel zu schnell unterwegs gewesen ist am Freitag ein Fahrzeuglenker eines Audi. Verkehrsteilnehmer wurden gefährdet und Anhaltezeichen der Polizei missachtet.
Kurz nach Mitternacht fiel einer aufmerksamen Streife des Polizeireviers Calw ein Audi auf, welcher mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Bad Liebenzell unterwegs war. Ebenso missachtete der Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der weitergehenden Strecke der Bundesstraße 463 in Richtung Ernstmühl.
Trotz deutlichen Anhaltezeichen der Polizei setzte der Fahrzeuglenker die Fahrt unbeirrt fort. In Hirsau überholte der Fahrer im Kurvenbereich drei vor ihm befindliche Fahrzeuge. Diese mussten auf Grund des Verkehrsmanövers stark abbremsen.
Weiterhin wurden die Geschwindigkeitsbegrenzungen erheblich missachtet und dem Pkw-Lenker gelang es im Bereich eines Kreisverkehrs in der Liebenzeller Straße kurzzeitig den Streifenwagen abzuschütteln.
Auf einem Parkplatz an der Wildbader Straße wurde der Pkw einer Kontrolle unterzogen. Der auf dem Beifahrersitz befindliche Mann zeigte sich eher wortkarg und schilderte, der Fahrzeuglenker sei davongelaufen.
Erste Verdachtsmomente sprechen dafür, dass der 27-Jährige Insasse zuvor das Fahrzeug gelenkt haben könnte. Des Weiteren ergaben sich erste Anhaltspunkte für eine mögliche Beeinflussung von Betäubungsmitteln. Der Mann wurde zwecks Blutentnahme in ein Krankenhaus verbracht.
Die Ermittlungen des Polizeireviers Calw dauern an.
Zeugen, insbesondere die drei Fahrzeugführer welche im Kurvenbereich in Hirsau überholt wurden, werden gebeten sich bei dem Polizeirevier in Calw unter der Rufnummer 07051 161-3511 zu melden.
Am Donnerstag, ist ein 33- jähriger Jeep-Fahrer, auf einem Supermarktparkplatz im Industrieweg, beim Ausparken gegen einen geparkten Nissan geprallt. Im Anschluss daran setzte der Jeep-Fahrer seine Fahrt fort.
Durch Zeugenhinweise konnten die eingesetzten Beamten den Fahrzeugführer ausfindig machen und kontrollieren. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über zwei Promille. Der 33-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und wird sich nun wegen Unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle und Trunkenheit im Verkehr strafrechtlich verantworten müssen.
Diebe schlugen von Donnerstag auf Freitag die Scheiben an zwei geparkten Fahrzeugen ein und entwendetet Geldbeutel und Handtasche.
Das erste Auto stand in der Kleinrheinstraße, als die Unbekannten im Zeitraum zwischen 23 und 05:30 Uhr eine Scheibe einschlugen und den Geldbeutel entwendeten. Sie erbeuteten eine untere dreistellige Bargeldsumme.
Auch in der Alfredstraße wurde im Zeitraum zwischen 19 und 09:25 Uhr ein Fahrzeug zum Ziel der Diebe. Wie bereits zuvor schlugen die Täter eine Scheibe ein und entwendeten eine Handtasche. Die Höhe des Sachschadens und dem Wert des Diebesguts ist Gegenstand der Ermittlungen.
Das Polizeirevier Freudenstadt bittet Zeugen oder Hinweisgeber darum, sich unter der Rufnummer 07441 536-310 zu melden.
Rund um das Thema Autoaufbrüche und Autodiebstahl gibt das Polizeipräsidium Pforzheim folgende allgemeine Tipps und Hinweise:
- Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, auch wenn Sie nur kurz
weg sind - zum Beispiel zum Tanken. Nur so ist in der Regel auch
die Wegfahrsperre aktiviert.
- Lassen Sie das Lenkradschloss immer einrasten.
- Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel immer
(ver-)schließen - auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug
entfernen. Ein abgeschlossener Tankdeckel erschwert einem Dieb
das Tanken zum "Nulltarif".
- Lassen Sie weder Wertsachen noch Bargeld im Auto liegen. Dabei
gilt: Auch Verstecken ist sinnlos. Denn erfahrende Diebe kennen
jedes Versteck.
- Lassen Sie Ihr mobiles Navigationsgerät nicht im Fahrzeug
zurück. Entfernen Sie auch die Halterung des Geräts.
- Schalten Sie beim Verlassen des Fahrzeugs stets die Alarmanlage
ein. Normalerweise wird die Alarmanlage beim Verschließen des
Fahrzeuges aktiviert.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich durch die
Funkfernbedienung abgeschlossen wird - beispielsweise indem Sie
sich vergewissern, dass sich die Schließknöpfe nach unten bewegt
haben, oder indem Sie den Türgriff betätigen.
- Nehmen Sie Ausweise, Fahrzeugpapiere, Schriftstücke mit der
Wohnungsanschrift und besonders Hausschlüssel immer mit aus dem
Fahrzeug.
- Bewahren Sie keine Wertsachen im Kofferraum auf.
- Suchen Sie zum Abstellen Ihres Fahrzeugs belebte und gut
beleuchtete Parkplätze auf oder nutzen Sie eine abschließbare
Garage.
- Achten Sie auf Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen
Kennzeichen, die wiederholt langsam durch die Straßen
"patrouillieren" und notieren Sie sich das Kennzeichen.
Informieren Sie anschließend die Polizei.
- Achten Sie auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Das
kann bereits die Vorbereitung auf einen späteren Diebstahl sein.
Denn hochwertige Autos werden oft auf Bestellung gestohlen.
Eine mutmaßliche Bedrohungslage aufgrund mehrerer Knallgeräusche war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ursächlich für einen größeren Polizeieinsatz in Sulzfeld.
Nach derzeitigen Erkenntnissen teilte ein Zeuge gegen 23:30 Uhr über Notruf mit, dass er unmittelbar zuvor fünf bis zehn Knall- oder Schussgeräusche und das Geschrei von mehreren Personen auf der Straße gehört hätte.
Da zunächst keine weiteren Erkenntnisse vorlagen, wurden zur Abklärung starke Polizeikräfte aus mehreren umliegenden Polizeirevieren zusammengezogen. Im Zuge der ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass die gemeldeten Geräusche wohl von Minderjährigen stammten, die sich bei einer Übernachtungsveranstaltung in einer Schule in der Helmut-Klebsattel-Straße aufhielten. Hierbei hätten sich laut der anwesenden Lehrkraft mehrere Schüler bei der zuvor stattgefundenen Nachtwanderung und auf dem Schulgelände verbal wohl nicht angepasst verhalten. Die vermeintlichen Schussgeräusche waren offensichtlich von einem Schüler verursacht worden, der wohl seine Schuhe lautstark auf den Boden geknallt hatte.
Zu einer Gefährdung oder konkreten Bedrohung von Personen kam es nach bisherigem Ermittlungsstand nicht.