Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Mögliche weitere Geschädigte oder unbeteiligte Zeugen werden vom Polizeirevier Pforzheim-Nord gesucht, nachdem aus einer Personengruppe heraus am Sonntagabend offenbar ein oder mehrere Steine auf die Bundesstraße 10 im Bereich Pforzheim-Eutingen geworfen wurden.
Nach bisherigem Sachstand wurde ein Zeuge kurz vor 20:00 Uhr, im Bereich einer am Waldrand gelegenen Bushaltestelle in der Sägewerkstraße, durch einen lauten Knall an seinem Fahrzeug auf einen fliegenden Gegenstand aufmerksam. Hierbei war offenbar ein Lackschaden an seinem Fahrzeug entstanden. Nachdem mehrere Streifenwagen beschleunigt angefahren waren, konnte noch eine Kleingruppe mit Personen überwiegend jugendlichen Alters in Tatortnähe angetroffen und kontrolliert werden.
Ob es weitere geschädigte Personen gibt und ob möglicherweise mehrmals etwas auf die Fahrbahn geworfen wurde ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Zeugen, die entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder selbst geschädigt wurden werden gebeten, sich beim Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Telefonnummer 07231 186-3211 zu melden.
Am Samstag sind bislang Unbekannte in einen Baucontainer in Bad Liebenzell eingedrungen und haben Werkzeuge und Maschinen entwendet.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen haben noch unbekannte Täter einen Container in der Straße „Im Blumenstiel“ aufgebrochen. Aus dem Inneren wurden mehrere Werkzeuge und Maschinen gestohlen. Die genaue Schadenshöhe ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07051 1610 beim Polizeirevier in Calw zu melden.
Unbekannte sind am Samstagnachmittag gewaltsam über ein eingeschlagenes Fenster in ein Haus eingedrungen und haben Bargeld und etwas Schmuck an sich genommen.
Nach derzeitigem Sachstand gelangte die Täterschaft in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 21:45 Uhr über ein Fenster in einem schwer einsehbaren Bereich ins Innere des in der Höhenstraße gelegene Gebäudes. Dort wurden das Erd- und Obergeschoss durchsucht. Letztlich nahmen die Einbrecher Diebesgut in Höhe von rund 3.000 Euro an sich. Der Sachschaden am Gebäude dürfte sich auf rund 1.500 Euro belaufen.
Alkoholische Beeinflussung könnte die Ursache dafür gewesen sein, dass am Samstagnachmittag ein 53-jähriger Skoda-Fahrer den Vorrang eines weiteren Verkehrsteilnehmers missachtete und es folglich zum Unfall kam.
Am Samstagnachmittag, gegen 17.10 Uhr, befuhr ein 53-jähriger Skoda-Fahrer die Güterstraße und beabsichtigte nach links in die Christophallee einzufahren. Hierbei missachtete er den Vorrang eines entgegenkommenden 62-jährigen Mercedes-Fahrers. Es kam zur Kollision, wobei beide Fahrzeuge beschädigt wurden, aber noch fahrbereit blieben. Im Rahmen der Unfallaufnahme nahmen die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch beim 53-Jährigen wahr. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von etwa 1,4 Promille, weswegen er im Anschluss eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben musste.
Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro.
Gegen eine Verkehrsinsel und anschließend in eine Böschung gefahren ist ein 48-jähriger Pkw-Lenker am frühen Sonntagmorgen in Wildberg.
Der 48-jährige Mercedes-Fahrer befuhr gegen 01:15 Uhr die Landesstraße 358 von Sulz kommend in Richtung Wildberg. Als er an der Einmündung zur Landesstraße 357 beabsichtigte rechts abzubiegen fuhr er zunächst gegen die Verkehrsinsel, touchierte dabei ein Verkehrszeichen, querte die Landesstraße 357 und kam in der angrenzenden Böschung zum Stehen. Ein bei der Unfallaufnahme durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf THC.
Der 48-Jährige musste im Anschluss eine Blutprobe entnehmen. Der Sachschaden kann derzeit nicht näher beziffert werden.
Schmuck in noch ungeklärter Höhe haben Betrüger am Samstagabend im Stadtteil Sonnenhof ergaunert, nachdem sie ihrem Opfer glaubhaft gemacht hatten, ihre Nichte habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht.
Die ältere Frau erhielt gegen 11:00 Uhr einen Anruf auf ihrem Festnetz von einer Frau, welche ins Telefon weinte. Die angebliche Nichte berichtete, dass sie einen tödlichen Unfall verursacht habe und nun in Untersuchungshaft sei.
In der Folge sprach sie am Telefon mit verschiedenen vermeintlichen
Polizeibeamten und Gerichtsmitarbeitern, die mitteilten, dass zur Entlassung der Nichte eine Kaution in Höhe im fünfstelligen Bereich fällig werde. Da die Dame kein Bargeld zu Hause hatte, übergab sie letztlich gegen 18:00 Uhr diverse Schmuckstücke an eine unbekannte Frau.
Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden:
- ca. 30 Jahre alt
- schlank und unauffällige Größe
- gepflegtes Äußeres
- grauer Hosenanzug in Form von Blazer und Stoffhose
- kein Akzent
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen zu gelangen.
Tipps Ihrer Polizei, wie Sie sich vor Betrügern schützen können:
– Am Telefon versuchen die Betrüger, ihre Opfer unter
verschiedenen Vorwänden, dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder auf der Bank an einen Unbekannten zu übergeben. Dabei nutzen die Täter auch teilweise eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
– Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf. Kontaktieren Sie Familienangehörige oder andere Vertrauenspersonen.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
– Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte: Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Aufgrund von Nässe verlor am Sonntag Mittag gegen 15 Uhr ein 61- jähriger Motrorradfahrer die Kontrolle über seine Maschine und kam zu Fall. Seine 64-jährige Sozia zog sich bei dem Sturz so schwere Verletzungen zu, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Es entstand ein Schaden in Höhe von 10.000 EUR. Die Fahrbahn musste zwischen Neudorf und Waghäusel für die Rettungsmaßnahmen teilweise gesperrt werden.
Am Samstagabend kurz vor 21:00 Uhr betrat ein männlicher Täter ein Lebensmittelgeschäft in der Kronauer Straße in Waghäusel-Kirrlach. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte er die Tageseinnahmen. Anschließend flüchtete der bislang unbekannte Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen unter Einbeziehung eines Hubschraubers, konnte der Täter bislang nicht gefunden werden.
Die beiden Mitarbeiter, welche sich alleine im Markt befanden blieben unverletzt.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Ca. 175-185 cm, komplett schwarz gekleidet und maskiert mit einer Strumpfhose. Der Täter sprach deutsch mit russischem Akzent.
Zeugen oder Personen, welche Angaben zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminalpolizei Karlsruhe unter 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen.
Am Samstagabend wurde der Polizei Karlsruhe gegen 19:40 Uhr über Notruf eine größere Auseinandersetzung zwischen zwei Familien in der Forsterstraße in Karlsruhe mitgeteilt. Hierbei soll es auch zum Einsatz von einem Reizgas gekommen sein. Zudem wurde mitgeteilt, dass mind. eine Person eine Schusswaffe bei sich getragen haben soll. Da die Stimmung vor Ort sehr emotional und unübersichtlich war und aufgrund von Hinweisen, dass evtl. weitere Person unterwegs sind um sich an der Auseinandersetzung zu beteiligen, wurde die Örtlichkeit mit einem Großaufgebot angefahren.
Die bisherigen Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Karlsruhe ergaben, dass eine Person von drei weiteren Personen körperlich angegriffen wurde. Im Rahmen der Auseinandersetzung wurde dieser Person eine Goldkette vom Hals gerissen. Gegen den Angriff wehrte sich die Person mit einem Tierabwehrspray. Ob und in wie weit weitere Personen in diese Auseinandersetzung eingegriffen haben bedarf weiterer Ermittlungen.
Zwei Jugendliche und ein Heranwachsender konnten vor Ort festgenommen werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden alle Beteiligten nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.
Eine Schusswaffe konnte bislang nicht aufgefunden werden.
Die weiteren Ermittlungen werden durch das Haus des Jugendrechts geführt.
Leichte Verletzungen zugezogen hat sich am Freitagnachmittag eine Bewohnerin in Pforzheim, nach dem sich Öl in einer Pfanne entzündete.
Nach derzeitigem Sachstand bemerkte gegen 13.45 Uhr eine Bewohnerin eines Wohnhauses in der Markgrafenstraße einen Brand in der Küche. Offensichtlich hatte sich Öl in einer Pfanne so stark erhitzt, dass dieses Feuer fing. Die Frau konnte das Gebäude nach Brandentdeckung eigenständig verlassen.
Die hinzueilende Feuerwehr löschte den Brand zügig ab. Für die Dauer des Einsatzes musste ein Teilstück der Markgrafenstraße gesperrt werden.
Die leichtverletzte Frau wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Der Gesamtschaden beträgt ca. 50 000 Euro.
Neben einem Löschzug der Berufsfeuerwehr Pforzheim war ein Rettungswagen und zwei Funkstreifen der Polizei im Einsatz.