Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Eine Vielzahl von Fahrzeugen ist von Donnerstag auf Freitag in Pforzheim einem noch unbekannten Vandalen zum Opfer gefallen.
Der Täter beschädigte bislang mindestens 46 Fahrzeuge, indem er sie an der Seite zerkratzte. Die Autos waren im Bereich der Luisen-, Grenz-, Grün-, Wimpfener- und Tunnelstraße sowie in der Durlacher Straße geparkt. Der Sachschaden beläuft sich nach einer ersten groben Schätzung auf insgesamt etwa 50.000 Euro.
Das Polizeirevier Pforzheim-Nord hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber sowie etwaige weitere Geschädigte, sich unter der Rufnummer 07231 186-3211 zu melden.
Autoknacker haben sich in Egenhausen an zwei geparkten Fahrzeugen zu schaffen gemacht.
Das erste Auto stand auf einem Wanderparkplatz an der Walddorfer Straße, als die Unbekannten im Zeitraum zwischen Donnerstag, 11:30, und Samstag, 8:45 Uhr, eine Scheibe an dem Fahrzeug einschlugen. Die Täter durchwühlten den Wagen, entwendeten letztlich jedoch nichts.
Auf demselben Parkplatz befand sich auch das zweite Auto, als die Unbekannten sich im Zeitraum zwischen Donnerstag, 18:30, und Samstag, 9:45 Uhr, daran zu schaffen machten. Wie im ersten Fall auch, schlugen die Täter eine Scheibe ein und durchwühlten das Auto. Letztlich stahlen sie eine Sporttasche mit Kleidung und einen leeren Rucksack.
Das Polizeirevier Nagold bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07452 93050 zu melden.
Rund um das Thema Autoaufbrüche und Autodiebstahl gibt das Polizeipräsidium Pforzheim folgende allgemeine Tipps und Hinweise:
- Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, auch wenn Sie nur kurz
weg sind - zum Beispiel zum Tanken. Nur so ist in der Regel auch
die Wegfahrsperre aktiviert.
- Lassen Sie das Lenkradschloss immer einrasten.
- Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel immer
(ver-)schließen - auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug
entfernen. Ein abgeschlossener Tankdeckel erschwert einem Dieb
das Tanken zum "Nulltarif".
- Lassen Sie weder Wertsachen noch Bargeld im Auto liegen. Dabei
gilt: Auch Verstecken ist sinnlos. Denn erfahrende Diebe kennen
jedes Versteck.
- Lassen Sie Ihr mobiles Navigationsgerät nicht im Fahrzeug
zurück. Entfernen Sie auch die Halterung des Geräts.
- Schalten Sie beim Verlassen des Fahrzeugs stets die Alarmanlage
ein. Normalerweise wird die Alarmanlage beim Verschließen des
Fahrzeuges aktiviert.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich durch die
Funkfernbedienung abgeschlossen wird - beispielsweise indem Sie
sich vergewissern, dass sich die Schließknöpfe nach unten bewegt
haben, oder indem Sie den Türgriff betätigen.
- Nehmen Sie Ausweise, Fahrzeugpapiere, Schriftstücke mit der
Wohnungsanschrift und besonders Hausschlüssel immer mit aus dem
Fahrzeug.
- Bewahren Sie keine Wertsachen im Kofferraum auf.
- Suchen Sie zum Abstellen Ihres Fahrzeugs belebte und gut
beleuchtete Parkplätze auf oder nutzen Sie eine abschließbare
Garage.
- Achten Sie auf Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen
Kennzeichen, die wiederholt langsam durch die Straßen
"patrouillieren" und notieren Sie sich das Kennzeichen.
Informieren Sie anschließend die Polizei.
- Achten Sie auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Das
kann bereits die Vorbereitung auf einen späteren Diebstahl sein.
Denn hochwertige Autos werden oft auf Bestellung gestohlen.
Ein 42-Jähriger steht im Verdacht, am Freitagabend unter Alkoholeinfluss zwei Unfälle verursacht und sich hierbei leicht verletzt zu haben.
Drei geparkte Autos sollen in der Stuttgarter Straße am Freitagabend von dem 42-jährigen Pkw-Lenker bei zwei Unfällen beschädigt worden sein. Hierbei kam der Fahrer anscheinend zuerst nach rechts von der Fahrbahn ab und schrammte den ersten Pkw. Bei der Weiterfahrt soll er mit zwei weiteren Fahrzeugen, die am linken Fahrbahnrand geparkt waren, zusammengestoßen sein. An den geparkten Pkw entstand ein Sachschaden von insgesamt über 25.000 Euro.
Der 42-Jährige wurde leicht verletzt.
Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mühlacker stellten bei der Unfallaufnahme vor Ort Alkoholgeruch bei dem mutmaßlichen Unfallverursacher fest. Ein vor Ort mit ihm durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von rund 2 Promille.
Daraufhin wurde der 42-Jährige zu einer Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht, hier wurde auch der Führerschein von den Polizeibeamten einbehalten.
Die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim hat am Sonntag, zwischen 14:00 und 19:15 Uhr, die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn 8 bei Karlsbad in Fahrtrichtung Stuttgart überwacht.
Von etwa 8500 gemessenen Fahrzeugen waren rund 200 bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h zu schnell unterwegs.
Mit einer Überschreitung um 21 km/h und mehr wurden 27 Pkw-Fahrer gemessen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 170 km/h. Dieser Pkw-Führer hat nun mit einem Fahrverbot zu rechnen.
Weiter überschritten zwei Lkw-Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit um bis zu 15 km/h und ein weiterer bis zu 30 km/h.
Die Polizei wird ihre Verkehrskontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit fortführen.
Allgemeiner Hinweis:
Die Polizei weist darauf hin, dass zu schnelles Fahren weiterhin eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de .
Am vergangenen Freitag kam es im Bereich Karlsruhe-Oststadt und Karlsruhe-Durlach zu zwei Wohnungseinbrüchen.
Zwischen 8:10 Uhr und 16:45 Uhr verschafften sich bislang Unbekannte Zutritt in eine Drei-Zimmerwohnung in der Zamenhofstraße in der Karlsruher Oststadt. Die Täter hebelten offenbar die Wohnungstüre auf und durchwühlten mehrere Schränke. Nach bisherigen Ermittlungen entwendeten sie Schmuck im Wert von 2000 Euro.
Bislang unbekannte Täter gelangten in Karlsruhe-Durlach in der Blotterstraße in die Dachgeschoss-Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Im Zeitraum zwischen 07:00 Uhr und 16:20 Uhr hebelten die Diebe wohl die Wohnungstüre auf und durchsuchten mehrere Räume nach Wertgegenständen. Nach bisherigem Kenntnisstand entwendeten sie Schmuck und Küchengeräte. Die genaue Höhe des Diebstahl- sowie Sachschadens ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Durlach unter der Rufnummer 0721 4907 0 in Verbindung zu setzen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe.
Ein 34-jähriger algerischer Staatsangehöriger ist am Samstagvormittag nach einem mutmaßlichen versuchten Tötungsdelikt vorläufig festgenommen worden. Er wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter vorgeführt und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Beschuldigte am Samstag gegen 11:15 Uhr eine Kneipe in der Adlerstraße betreten und einen 27-jährigen Mann aufgefordert haben, mit ihm das Lokal zu verlassen. Nachdem der 27-Jährige dies abgelehnt habe, soll der Beschuldigte ihn körperlich angegriffen und durch mehrere Faustschläge in das Gesicht verletzt haben. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung soll der Angreifer dem Geschädigten ein Messer an den Hals gehalten diesem mit dem Tode gedroht haben. Nachdem sich der Geschädigte daraufhin zunächst befreien konnte, soll der Beschuldigte mit dem Messer in Tötungsabsicht mehrere Stichbewegungen in Richtung des Gesichts und des Oberkörpers des Geschädigten ausgeführt haben. Dem Geschädigten gelang es jedoch, die Stichbewegungen abzuwehren, so dass er lediglich eine Schnittverletzung an der linken Hand sowie der linken Wange erlitt.
Die hinzugerufene Polizei nahm den mutmaßlichen Täter kurz darauf an der Tatörtlichkeit widerstandslos fest.
Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen – auch zu den Hintergründen der vorgeworfenen Tat – dauern an.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Ein 51 Jahre alter Pkw-Lenker hat am Sonntagabend seinen Führerschein abgeben müssen, nachdem er offensichtlich alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen hatte.
Der 51-jährige Mercedes-Fahrer war, gegen 19:20 Uhr, in der Merianstraße von Polizeibeamten kontrolliert worden. Ein Atemalkoholvortest vor Ort ergab einen Wert von rund 2,1 Promille. Im Anschluss musste der Fahrer außer seinem Führerschein auch eine Blutprobe abgeben. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Allgemeine Hinweise Ihrer Polizei:
Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“
gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
Ab 1,1 Promille wird bei Kfz-Lenkern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt,
Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 12-fache.
(Quelle: https://www.gib-acht-im-verkehr.de/alkohol/).
Alkoholische Beeinflussung könnte die Ursache dafür gewesen sein, dass ein 56-jähriger Pkw-Lenker am frühen Sonntagmorgen gegen mehrere geparkte Fahrzeuge und einen Baum gefahren ist.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr, gegen 01:30 Uhr, ein 56-jährger Mercedes-Fahrer die Tunnelstraße, als er zunächst gegen zwei geparkte Fahrzeuge und anschließend gegen einen Baum fuhr. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte er seine Fahrt fort. Durch einen aufmerksamen Zeugen konnten Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Nord verständigt werden, die den Fahrer in der Folge kontrollierten. Ein während der Kontrolle durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.
Der 56-jährige musste im Anschluss seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben.
Die Bergung eines Lastwagen-Gespanns führte am gestrigen Freitagmittag gegen 12.40 Uhr zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf der B 35 zwischen Bretten und Bruchsal. Dem Lkw war nach derzeitigen Erkenntnissen ein Pkw entgegengekommen, der kurzzeitig auf die Gegenfahrbahn geriet und so den Lkw-Lenker zu einer Ausweichbewegung veranlasste, die halbseitig im Straßenbankett endete. Aufgrund der Beschaffenheit des Grünstreifens sowie der Zusammenstellung des Lkw-Gespanns geriet das Zugfahrzeug samt Anhänger in bedenkliche Neigung. Zur Bergung des Zuges war letztlich schweres Gerät eines Bergungsunternehmens erforderlich, was zu einer teilweisen Vollsperrung im Umfeld der Einsatzstelle führte. Eine vollständige Streckenfreigabe war erst gegen 18.00 Uhr möglich.
Zur Klärung des Sachverhaltes sucht das Polizeirevier Bretten unter Telefon 07252 5046-0 nun Verkehrsteilnehmer, die im beschriebenen Streckenbereich der B 35 Beobachtungen gemacht haben, die sachdienlich sein können.
Am Freitagmorgen ist es auf der Bundesstraße 462 bei Freudenstadt zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.
Gegen 04:30 Uhr befuhr eine 67-jährige Audi-Fahrerin die Bundesstraße 462, als sie aus derzeit nicht näher bekannten Gründen in einer leichten Rechtskurve von der Fahrbahn abkam und mit einer Steinmauer kollidierte. Mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen musste die Audi-Fahrerin in der Folge in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Fahrzeug war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 23.000 Euro.
Die beim Unfallfahrzeug ausgelaufenen Betriebsstoffe sowie ein Felsbrocken, der durch den Unfall auf die Fahrbahn geschleudert wurde, mussten durch die Feuerwehr von der Fahrbahn entfernt werden