Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Mithilfe einer aufmerksamen Pkw-Fahrerin konnte am Freitagabend ein offenbar alkoholisierter Lkw-Fahrer auf der Landesstraße 555 bei Philippsburg aus dem Verkehr gezogen werden.
Der 44-jährige Fahrer des Lkw fiel der Anruferin gegen 21.45 Uhr auf der L560 in Fahrtrichtung Karlsruhe aufgrund seiner auffälligen Fahrweise auf.
Da er wohl Schlangenlinien fuhr und im weiteren Verlauf auf der L555 auf Höhe des Ehrlichsees eine Verkehrsinsel überfuhr und ein Verkehrszeichen beschädigte, verständigte die Frau die Polizei.
Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholbeeinflussung, weshalb die Beamten einen Alkoholtest durchführten. Dieser bestätigte den Verdacht und zeigte einen Wert von rund 2,6 Promille.
Da der tschechische Staatsangehörige keinen Wohnsitz in Deutschland aufweisen konnte, musste er neben einer Blutprobe, seinem Führerschein und dem Fahrzeugschlüssel auch eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro abgeben.
Bei einem Brand eines Einfamilienhauses am Montagmorgen in der Brückenfeldstraße in Bretten entstand ein Sachschaden von rund 600.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden Anwohner gegen 07:45 Uhr auf den Brand aufmerksam und wählten den Notruf. Beim Eintreffen der ersten Polizeistreife stand das Haus bereits in Vollbrand und aus dem Gebäude drang starker Rauch.
Den eingesetzten Feuerwehren gelang es schließlich das Feuer zu löschen und ein Übergreifen der Flammen auf eine benachbarte Werkstatt zu verhindern.
Personen hielten sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs glücklicherweise nicht in dem betroffenen Gebäude auf. Das Wohnhaus wurde durch den Brand so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass es nicht mehr bewohnbar ist.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergaben sich nicht.
Ein Auffahrunfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen hat sich am Freitagnachmittag auf der Bundesautobahn 8 auf Höhe der Anschlussstelle Pforzheim-Ost ereignet.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 14:41 Uhr ein 32-jähriger Pkw-Lenker eines Jeep den linken Fahrstreifen der Bundesautobahn 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe. Etwa auf Höhe der Anschlussstelle Pforzheim-Ost musste dieser verkehrsbedingt anhalten. Der dahinter fahrende 28-jährige Ford-Lenker fuhr trotz Bremsung auf den Jeep auf.
Die hinter dem Ford fahrenden Pkw Ford-Transit und BMW konnten rechtzeitig anhalten. Weiter folgten die Personenkraftwagen eines 56-jährigen VW Fahrers und eines 26-jährigen Seat-Lenkers. Sowohl der Fahrer des VW als auch des Seat konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und schoben die drei vor sich stehenden Fahrzeuge auf.
Im Fahrzeug des BMW als auch im VW wurde je eine Person leichter verletzt.
Es entstand ein Gesamtschaden von geschätzten 70 000 Euro. Drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der linke Fahrstreifen war für die Dauer der Unfallaufnahme für circa zwei Stunden gesperrt.
Bislang unbekannte Täter haben in der Zeit von Donnerstag, 17:30 Uhr, bis Freitag, 08.30 Uhr, Werkzeug von einer Baustelle in der Hindenburgstraße entwendet.
Nach derzeitigem Kenntnisstand öffneten die Unbekannten gewaltsam eine Werkzeugkiste und entwendete das darin befindliche Werkzeug im Wert von etwa 4.000 Euro.
Die Ermittlungen werden vom Polizeirevier Freudenstadt geführt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07441 / 536 0 zu melden.
Eingebrochen worden ist in der Zeit von Donnerstagabend auf Freitag in ein Firmengebäude in Illingen.
Nach bisherigem Kenntnisstand drangen die noch unbekannten Täter zwischen 18:00 Uhr und 07:00 Uhr gewaltsam in ein Firmengebäude in der Max-Eyth-Straße ein. Im Inneren hatten es die Diebe offenbar auf die hierin gelagerten Werkzeuge abgesehen. Der entstandene Schaden wird derzeit im fünfstelligen Bereich angenommen.
Der Polizeiposten in Illingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 07041 96930 bei dem Polizeirevier Mühlacker zu melden.
Eine 51-jährige Frau wurde am Freitagabend in Bruchsal Opfer eines Handtaschenraubes. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Ersten Erkenntnissen zufolge war die 51-Jährige gegen 22:00 Uhr in der Huttenstraße auf dem Weg zu ihrem geparkten Fahrzeug, als ein Unbekannter sie offenbar unvermittelt von hinten gegen die Schulter stieß. Um nicht zu Fall zu kommen, stützte sich die Geschädigte in der Folge an einer Hauswand ab. Einer der Räuber griff daraufhin nach der Handtasche der 51-Jährigen und riss ihr diese von der Schulter. Anschließend flüchteten die Männer mit dem Raubgut zu Fuß in Richtung Bürgerpark.
Trotz einer umgehend eingeleiteten Fahndung der Polizei konnten die Verdächtigen nicht mehr festgestellt werden.
Einer der Tatverdächtigen sei laut der Geschädigten klein und stämmig gewesen. Er sei dunkel gekleidet gewesen und habe einen Kapuzenpullover getragen.
Sei Begleiter sei groß und schlank gewesen. Er habe dunkelblonde Haare gehabt und sei mit einer Jeans und einem dunklen Oberteil ohne Kapuze bekleidet gewesen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des
Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 63-jähriger Mann wurde am Freitagmorgen gegen 08:30 Uhr von einem Spaziergänger in einem Waldstück bei Pfinztal zwischen Kleinsteinbach und Söllingen tot neben seinem genutzten Pkw Mercedes-Benz aufgefunden.
Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen seit dem Vortag aus dem Bereich Stutensee vermisst gemeldeten Mann.
Nach dem derzeitigen Stand wird von einem Kapitalverbrechen ausgegangen. Erkenntnisse der ersten Untersuchung zufolge, ist das Opfer nach einer sogenannten scharfen Gewalteinwirkung den Verletzungen erlegen.
Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat für die weiteren Ermittlungen die 35-köpfige Sonderkommission „Eiche“ eingerichtet.
Zeugen und Hinweisgeber, die zwischen Donnerstag dem 01.02.2024, 14:00 Uhr und den Morgenstunden des 02.02.2024 verdächtige Wahrnehmungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem schwarzen SUV Mercedes-Benz, M-Klasse mit KA-Kennzeichen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0721 666 5555 in Verbindung zu setzen.
Fasching, Fasnet, Fasnacht – für viele steht diese Zeit dafür, aus dem gewohnten Alltag auszubrechen, in andere Rollen zu schlüpfen und sich für eine kurze Zeit von allen möglichen Zwängen zu lösen. Es wird gefeiert und gelacht, der Konsum von Alkohol ist hierbei für den ein oder anderen nicht wegzudenken.
Gerade in der „fünften Jahreszeit“ werden Regeln und Bestimmungen gerne mal nicht ganz so ernst genommen.
Insbesondere das Thema Jugendschutz wird hierbei gerne vernachlässigt. Doch die Verantwortung für die Einhaltung des Jugendschutzes gilt für Veranstalter, Zünfte, Vereine und Eltern auch während der närrischen Zeit.
Bei der Abgabe von Alkohol und Tabakwaren gelten zum Schutz der Kinder und Jugendlichen folgende gesetzliche Regelungen:
- Alkoholische Getränke dürfen an Kinder und Jugendliche unter 16
Jahren weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet
werden.
- Branntwein und branntweinhaltige Getränke (u.a. diverse
Mixgetränke) dürfen nur an Personen ab 18 Jahren abgegeben und
ihnen der Verzehr gestattet werden.
- Tabakwaren und Rauchgeräte dürfen in der Öffentlichkeit an
Kinder und Jugendliche weder abgegeben noch darf ihnen das
Rauchen gestattet werden.
Der Konsum von Alkohol kann Folgen haben, die nicht immer vorauszusehen sind. Als Stimmungsmacher baut er Hemmungen ab und „verleiht“ vermeintliches Selbstbewusstsein. Dies kann schnell ins Negative umschlagen und zu Aggressionen, Gewalt und Vandalismus führen.
Damit man Faschingsveranstaltungen genießen und ausgelassen feiern kann sollte man sich schon vor der Feier darüber Gedanken machen, wie man wieder sicher nach Hause kommt. Denn eines ist klar: Wer in alkoholisiertem Zustand ein Fahrzeug fährt, gefährdet nicht nur sich selbst und seine Mitfahrer, sondern auch alle anderen Ver-kehrsteilnehmer.
Allzu häufig wird unterschätzt, dass bei Fahrfehlern oder sogar Unfällen der Führerschein schon bei einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille in Gefahr ist. Zudem wird selten bedacht, dass für alle Fahrer unter 21 Jahren und Fahranfänger in der zweijährigen Probezeit die Null-Promille-Grenze gilt.
Überlegen Sie also schon vorher, wer nüchtern bleibt und fahren wird. Eine gute Möglichkeit für einen sicheren Heimweg bieten die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Taxi.
Ihre Polizei wünscht Ihnen eine schöne närrische Zeit!
Ein 28-Jähriger flüchtete am frühen Freitagmorgen mit einem Pkw in der Karlsruher Innenstadt vor einer Polizeikontrolle und lieferte sich anschließend eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. In Eggenstein-Leopoldshafen wurde der Mann schließlich festgenommen.
Da bislang unklar ist, ob bei der gefährlichen Fahrt andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden, sucht die Polizei nach Zeugen und möglichen Geschädigten.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz gegen 04:13 Uhr auf einen VW aufmerksam. Als die Beamten den 28-jährigen Fahrer daraufhin an der Kreuzung Ludwig-Erhard-Allee/Fritz-Erler-Straße einer Kontrolle unterziehen wollten, beschleunigte dieser sein Fahrzeug und fuhr unter Missachtung der Anhaltezeichen und einer roten Ampel auf der Waldhorstraße davon. In der Willy-Brandt-Allee fuhr der Mann daraufhin entgegen der Fahrtrichtung in eine Baustelle und gefährdete dadurch offenbar einen entgegenkommenden Fahrer eines weißen Pkw. Anschließend flüchtete der VW-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit über die Willy-Brandt-Alle und die Linkenheimer Landstraße auf die Bundesstraße 36 in Richtung Mannheim, wobei er erneut das Rotlicht einer Ampel missachtete, kurzzeitig entgegen der Fahrtrichtung fuhr und seitlich mit dem Streifenwagen zusammenprallte. Trotz der Kollision setzte der Autofahrer seine Fahrt über die Landesstraße 559 nach Leopoldshafen fort. In Leopoldshafen kam es bei einem gefährlichen Fahrmanöver des 28-Jährigen dann zu einem Beinahe-Unfall mit Funkstreifenwagen der Beamten. Letztlich gelang es den verfolgenden Beamten den Flüchtigen in einer Einfahrt in der Leopoldstraße zu stellen, nachdem er dort sein Fahrzeug abgestellt hatte und ausgestiegen war. Mit Hilfe weiterer Beamte konnte der Verdächtige schließlich zu Boden gebracht und vorläufig festgenommen werden.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Pkw fanden die Beamten eine geringe Menge Betäubungsmittel auf. Außerdem ergaben sich bei der Kontrolle des 28-jährigen Tatverdächtigen Anhaltspunkte für eine Drogenbeeinflussung.
Die weiteren Ermittlungen ergaben zudem, dass das an dem Volkswagen angebrachte Kennzeichen entwendet worden und der 28-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.
Der Tatverdächtige, der zur Durchführung der ersten strafprozessualen Maßnahmen zunächst zum Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz gebracht wurde, muss nun mit Ordnungswidrigkeiten-und Strafanzeigen rechnen.
An dem VW sowie an dem Streifenwagen entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Verkehrsteilnehmer, die durch die riskante Fahrweise des Mannes möglicherweise gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 0721 94484-0 zu melden. Insbesondere ist die Polizei auf der Such nach dem Fahrer des weißen Pkw, welcher dem Festgenommenen in der Baustelle im Bereich der Hans-Thoma-Straße/Willy-Brandt-Allee in Karlsruhe entgegenkam.
Unbekannte sind zwischen Freitagabend und Mittwochnachmittag in ein Vereinsheim in Freudenstadt eingedrungen.
Nachdem sich die Täter gewaltsam Zutritt in das im Erlenweg befindliche Gebäude verschafft hatten, durchsuchten sie die Räumlichkeiten des Vereins. Die Höhe des Diebstahlschadens lässt sich noch nicht beziffern.
Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Polizeirevier Freudenstadt unter der Rufnummer 07441 5360 zu melden.