Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Am Neujahrstag hat das Polizeirevier Freudenstadt im Innenstadtbereich mobile Verkehrskontrollen mit Blick auf die Verkehrssicherheit durchgeführt.
Zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr wurden sowohl die Fahrtüchtigkeit der Fahrzeuglenker als auch die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge überprüft. Neben mehreren Verstößen gegen die Gurtanlegepflicht und Versäumnissen der Hauptuntersuchung bemerkten die Beamten, gegen 15.30 Uhr, in einem Fahrzeug Cannabisgeruch. Noch während Kontrolle in der Carl-Benz-Straße entledigte sich der 65-jährige VW-Fahrer eines Cannabisstücks, indem er es in eine Hecke warf. Es konnte aber aufgefunden und sichergestellt werden. Sowohl an seiner Fahrweise als auch beim Aussteigen erkannten die Beamten offensichtliche Ausfallerscheinungen, so dass dem Fahrer vorerst die Weiterfahrt untersagt wurde. Der 65-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und nun mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am Montag ein Mann in Knittlingen, nachdem er absolut fahruntüchtig am Straßenverkehr teilgenommen hatte
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr gegen 1 Uhr ein 26-jähriger Mann einen Feldweg im Bereich Bohnenberg. Der Lenker des Pkw Fiat wurde von einer Funkstreifenbesatzung des Polizeirevier Mühlacker kontrolliert. Hierbei stellten die Polizisten merkliche Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem Mann fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,2 Promille. Der 26-Jährige musste in der Folge eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Den Führerschein behielten die Beamten direkt ein. Den Fahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Allgemeine Hinweise Ihrer Polizei:
Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“
gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafanzeige und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
Ab 1,1 Promille wird bei Kfz-Lenkern im öffentlichen Straßenverkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt,
Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,5 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 12-fache.
„Eine weitgehend ruhige Silvesternacht ohne herausragende Ereignisse“ – so bilanziert das Polizeipräsidiums Pforzheim die Nacht um den Jahreswechsel 2023 auf 2024.
Insgesamt waren in der Silvesternacht, zwischen 20:00 Uhr und 06:00 Uhr, im Polizeipräsidium Pforzheim rund 220 Einsätze zu bewältigen. Im Vergleich zur letzten Silvesternacht waren weniger polizeilich relevante Ereignisse in den Landkreisen Calw, Freudenstadt, dem Enzkreis und dem Stadtkreis Pforzheim zu verzeichnen.
In der Pforzheimer Innenstadt waren gegen Mitternacht nach polizeilichen Schätzungen zeitweise gut zweitausend feiernde Personen auf öffentlichen Plätzen unterwegs. Insbesondere am Leopoldplatz zeigte die Polizei gezielt Präsenz. Auf engstem Raum wurde Pyrotechnik gezündet, wobei Feuerwerkskörper sowohl in die Menge als auch in Richtung der Einsatzkräfte flogen. Diese mussten kurzfristig Schutzhelme anlegen. Derzeit liegen jedoch keine konkreten Hinweise vor, dass gezielt Feuerwerkskörper gegen Personen oder Polizeibeamten eingesetzt wurden. Glücklicherweise gibt es mit bisherigem Sachstand keine Verletzten.
Gezielte polizeiliche Ansprachen und ein konsequentes Einschreiten bei offensichtlichen Verstößen zeigten Wirkung. So konnte ein Kippen der ausgelassenen bis teilweise aufgeheizten Stimmung bei einigen Feiernden verhindert werden. Dementsprechend erteilten die Beamten mehrere Platzverweise und beschlagnahmten vier Schreckschusswaffen, die ohne die erforderliche Erlaubnis in der Öffentlichkeit genutzt wurden. Weitere Schreckschusswaffen wurden in der Nordstadt, in der Südweststadt und im Bereich Sonnenhof beschlagnahmt. Kurz nach 01:00 Uhr ebbte die Feierstimmung ab und es wurde ruhiger in der Innenstadt.
Der Großteil der Einsatzmaßnahmen war im Bereich der Ruhestörungen zu verzeichnen. Mit rund zwei Duzend Einsätze war die Größenordnung jedoch überschaubar. Weiterhin wurden die Polizeibeamten zu mehreren kleineren Bränden und Sachbeschädigungen, im niedrigen zweistelligen Bereich gerufen, deren Ursachen zum überwiegenden Teil im fahrlässigen Umgang mit Feuerwerkskörpern lagen. Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikte zwischen oftmals alkoholisierten Personen blieben im ereignisüblichen Rahmen und konnten mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz entsprechend bewältigt werden.
Insbesondere sind die folgenden Sachverhalte im Zusammenhang mit dem Jahreswechsel zu erwähnen:
Pforzheim – Hoher Sachschaden an Gartenlaube und Gebäude
Der Vollbrand einer Gartenlaube führte gegen 20:30 Uhr, in der Walther-Rathenau-Straße zu einem Gesamtschaden von geschätzten 40.000 Euro. Durch das Feuer wurden nach bisherigen Erkenntnissen sowohl die Laube, eine Hecke und Bereiche eines angrenzenden Hauses in Mitleidenschaft gezogen. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude konnte durch die Feuerwehr weitgehend verhindert werden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor. Eine Entzündung durch Feuerwerkskörper scheint mit derzeitigem Stand als wahrscheinlich.
Rund 10.000 Euro Sachschaden an einem Carport entstand offenbar durch nicht sachgemäß entsorgte Reste von Feuerwerkskörpern. So gerieten, gegen 03:30 Uhr, in der Eichendorffstraße Mülltonnen in Brand. Hierbei wurde der angrenzende Carport nicht unerheblich beschädigt.
Pfalzgrafenweiler – Pressemeldung vom 01.01.2024, 05:23 Uhr:
(FDS) Pfalzgrafenweiler: Brand eines unbewohnten Gebäudes
Weiterhin ist die Brandursache noch unklar.
Pforzheim – Exhibitionist belästigt Passantin – Polizei bittet um Zeugenhinweise
Am frühen Neujahrsmorgen hat ein Unbekannter eine Frau in der Innenstadt sexuell belästigt. Der Mann näherte sich der Frau, gegen 01:45 Uhr, in der Jägerpassage, nahm sein entblößtes Glied in die Hand und sprach die Passantin mit ihr unverständlichen Worten an. Im Anschluss begab sich die Frau zum Polizeipräsidium Pforzheim-Nord und erstattete Strafanzeige. Der Gesucht kann wie folgt beschrieben werden:
- etwa 155 cm groß,
- kurze schwarze Haare (Haarkranz)
- schwarze Hose, schwarze Jacke und schwarzen Schuhen
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst Pforzheim zu melden.
Bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer wurden am Samstagmittag in der Freudenstädter Straße durch ein überholendes Taxifahrzeug vermeintlich gefährdet
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll gegen 13 Uhr ein Taxifahrzeug drei Überholvorgänge durchgeführt haben. Laut einem unbeteiligten Zeugen sei es hierbei zu einer Gefährdung des Gegenverkehrs gekommen. Des Weiteren sollen die überholten Fahrzeuge geschnitten worden sein.
Mögliche Zeugen und insbesondere geschädigte Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07441-5360 beim Polizeirevier Freudenstadt zu melden.
Aufgebrochen worden ist von Donnerstag auf Freitag ein Holzverschlag eines Standes auf dem Pforzheimer Mittelaltermarkt
In der Nacht vom 28 auf den 29. Dezember haben bislang unbekannte Diebe auf dem Pforzheimer Mittelaltermarkt einen Holzverschlag eines Standes gewaltsam aufgebrochen. Hierbei entwendeten sie Schmuck und Steine im Wert von mehreren hundert Euro.
Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Rufnummer 07231/186-3211 entgegen.
Unter Alkoholeinfluss verursachte ein Pkw-Fahrer am Samstagnachmittag einen Verkehrsunfall
Nach Stand der Ermittlungen befuhr gegen 16.30 Uhr ein 40-jähriger VW-Lenker die Mühlackerstraße im Stadtteil Lomersheim. Beim Passieren eines geparkten Pkw Iveco auf Höhe der Leipziger Straße streifte das Fahrzeug dessen Außenspiegel, sodass beide beschädigt wurden.
In der Nähe der Unfallstelle hielt der vermeintliche Verursacher an und konnte beim Aussteigen des Pkw durch einen Zeugen beobachtet werden. Eine weitere Person auf dem Beifahrersitz des VW verließ die Örtlichkeit.
Im Zuge der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte auf eine Alkoholisierung des 40-Jährigen. Eine Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von etwa 1,1 Promille. Der Mann wurde zwecks einer Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus verbracht.
Der Führerschein, welcher in Deutschland keine Gültigkeit besaß, wurde sichergestellt. Der Schaden an beiden Fahrzeugen beträgt etwa 1000 Euro.
Auf einen aus polizeilicher Sicht unauffälligen Jahreswechsel kann das Polizeipräsidium Karlsruhe im Stadt- und Landkreis Karlsruhe zurückblicken.
Die Zeit bis 23.45 Uhr verlief im gesamten Präsidiumsbereich eher ruhig und war vorwiegend von Streitigkeiten, Körperverletzungsdelikten und Meldungen über Feuerwerkskörper abbrennende Jugendgruppen geprägt.
Ab 23.45 Uhr stieg die Anzahl der Polizeieinsätze spürbar an. Auch dank der planmäßigen Unterstützung durch Polizeikräfte des Einsatzzuges Karlsruhe sowie der Bereitschaftspolizei hielt sich das Einsatzgeschehen jedoch in einem beherrschbaren Rahmen. Neben kleineren Bränden, Ruhestörungen, Sachbeschädigungen, Streitigkeiten und betrunkenen Personen musste die Polizei auch zu einigen Schlägereien anfahren, die in ihrer Anzahl und Intensität für eine solche Nacht jedoch nicht auffällig waren.
Auf dem Schlossvorplatz in Karlsruhe hatten sich ab 23.45 Uhr etwa 1.800 Personen zum Feiern versammelt, deren Anzahl schon kurz nach 01:00 Uhr wieder deutlich abnahm. Das behördliche Feuerwerksverbot für den Schlossvorplatz und den Marktplatz wurde weit überwiegend eingehalten. Auf der Kaiserstraße befanden sich im gleichen Zeitraum etwa 1.000 Personen. Hier wurde vermehrt Feuerwerk, teilweise auch unsachgemäß, abgebrannt. Insgesamt wurde, im Vergleich zum Vorjahr, weniger Feuerwerk in der Karlsruher Innenstadt gezündet. Besondere Vorkommnisse ergaben sich daraus nicht. Die Polizei zeigte insbesondere in der Zeit um Mitternacht mit einem erhöhten Kräfteansatz sichtbare Präsenz im Innenstadtbereich.
Ein Brand einer Terassenüberdachung an zwei Doppelhaushälften in der Rheinstettener Karlsstraße löste ab 00.40 Uhr einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus. Aus bislang unbekannter Ursache geriet die Kunststoffüberdachung in Brand, was die Terrassenfenster bersten und das Feuer ins Gebäudeinnere übergreifen ließ. Alle vier Bewohner konnten die Doppelhaushälften eigenständig verlassen. Zwei 80 bzw. 82 Jahre alte Bewohner wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vorsorglich mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Da beide Wohnhaushälften nicht mehr bewohnbar sind, organisierte die Stadt Rheinstetten den Betroffenen kurzfristig eine Unterkunft. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf bis zu 1 Mio. Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Ersten Ermittlungen zufolge kann eine technische Ursache nicht ausgeschlossen werden. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat ergaben sich bislang nicht. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort übernommen.
Auch in den Städten und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe feierten wieder viele Bürgerinnen und Bürger den Jahreswechsel auf den Straßen. Für die Polizei blieben die Einsatzlagen auch hier handhabbar. Die Hauptlast trugen wie auch im Stadtkreis die Feuerwehren, die durch das Feuerwerk eine größere Anzahl von Kleinbränden an Mülltonnen, Sträuchern und sonstigem Unrat zu bewältigen hatten.
Zusammengefasst bearbeitete das Polizeipräsidium Karlsruhe im Berichtszeitraum von 31.12.2023, 23.00 Uhr bis 01.01.2024, 03.00 Uhr insgesamt 235 Einsätze. Die Einsatzzahlen bewegten sich damit in einem üblichen Rahmen für Silvester. Durchaus zufriedenstellend fällt die Bilanz für die öffentliche Sicherheit im Dienstbezirk aus. Nicht zuletzt durch die starke Präsenz von Polizeikräften im öffentlichen Raum waren in der Silvesternacht keine Verbrechenstatbestände wie Raub- oder Sexualdelikte zu verzeichnen. Die Polizei registrierte im Berichtszeitraum unter anderem 23 Ruhestörungen, fünf Sachbeschädigungen, 25 Körperverletzungs- und zwei Diebstahlsdelikte. Zudem wurden sechs Verfahren wegen Alkohol beziehungsweise Drogen im Straßenverkehr eingeleitet. Daneben mussten 42 Platzverweise ausgesprochen werden, fünf Personen wurden, überwiegend alkoholbedingt, in Gewahrsam genommen.
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden am Silvesterabend gegen 21:55 Uhr zu einem Brand in der Kirchstraße in Pfalzgrafenweiler gerufen, dort war ein unbewohntes Gebäude in Brand geraten. Mehrere Stunden lang waren die Kräfte der Feuerwehren aus Pfalzgrafenweiler, Waldachtal und Dornstetten mit Löscharbeiten beschäftigt. Verletzte Personen sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch den Brand nicht zu beklagen. Der durch den Brand entstandene Gebäudeschaden wird bislang auf ungefähr 120.000 Euro geschätzt. Die Ursache für das Brandereignis ist bislang nicht geklärt und ist Gegenstand der Ermittlungen des Polizeireviers Horb.