Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Am Mittwochabend kam es in Karlsruhe-Neureut und in der Nordweststadt zu zwei Einbrüchen in Wohnhäuser.
Bislang unbekannte Täter verschafften sich in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:00 Uhr über die Terrassentür gewaltsam Zutritt in ein Wohnhaus im Neureuter Drosselweg. Anschließend durchsuchten die Einbrecher die Räumlichkeiten im 1. Obergeschoss. Hierbei entwendeten die Diebe diverse Schmuckstücke und einen Geldbeutel mit Bargeld im geschätzten dreistelligen Bereich sowie verschiedenen Ausweispapieren.
Einen weiteren Einbruch gab es gegen 19:15 Uhr in der Nordweststadt. Eine männliche Person verschaffte sich auf noch unbekannte Weise Zutritt in ein Mehrfamilienhaus in der Bonner Straße. In der Folge brach der Unbekannte die Eingangstür zu einer Wohnung im Kellergeschoss gewaltsam auf. Der Einbrecher wurde allerdings bei der Tatausführung von einem Anwohner gestört und flüchtete schließlich ohne Beute.
Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.
Zeugen zu dem Einbruch in Neureut werden gebeten, sich bei Hinweisen mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter der Rufnummer 0721 967180 in Verbindung zu setzen.
Hinweisgeber zu dem Einbruch in der Nordweststadt werden gebeten, sich telefonisch beim Polizeirevier Karlsruhe-West unter der Rufnummer 0721 666-3611 zu melden.
In den frühen Mittwochmorgen Stunden ist in eine Kfz-Werkstatt in der Straße „Im Auchtert“ eingebrochen worden.
Durch das gewaltsame aufhebeln eines Fensters gelangten die bislang unbekannten Täter gegen 4:30 Uhr in das Innere des Gebäudes. Dort durchsuchten sie die Büroräume nach Diebesgut und richteten hierbei einen Sachschaden in Höhe von insgesamt 3000 Euro an.
Ob Wertgegenstände entwendet wurden bedarf der weiteren Ermittlungen.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen rund um die Werkstatt gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Horb am Neckar unter der Rufnummer 07451 96-0 zu melden.
Polizeibeamte haben am Montag und Dienstag an mehreren Orten im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums mit gezielten Kontrollaktionen für die Verkehrssicherheit gearbeitet.
Schnaps und Verkehrssicherheit passen normalerweise eher nicht zueinander. Anders sieht es in diesem Fall bei der Schnapszahl 66 aus: So viele Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht oder die verbotswidrige Nutzung von Mobiltelefonen haben die Einsatzkräften nämlich an den beiden Tagen entdeckt.
Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
1.) Kreis Calw:
Bad Herrenalb: 2 Verstöße von Fahrzeugnutzern gegen die Gurtanlegepflicht
Calw: 5 Verstöße von Fahrzeugnutzern gegen die Gurtanlegepflicht sowie 2 Fälle von verbotswidriger Nutzung eines Mobiltelefons durch Fahrzeugführer
Höfen an der Enz: 1 Verstoß eines Fahrzeugnutzers gegen die Gurtanlegepflicht
Nagold: 2 Verstöße von Fahrzeugnutzern gegen die Gurtanlegepflicht
2.) Enzkreis:
Maulbronn: 1 Verstoß eines Fahrzeugnutzers gegen die Gurtanlegepflicht
Mühlacker: 3 Verstöße von Fahrzeugnutzern gegen die Gurtanlegepflicht
Wurmberg: 2 Verstöße von Fahrzeugnutzern gegen die Gurtanlegepflicht
Bei den Kontrollen wechseln die örtlichen Schwerpunkte. Ein Schwerpunkt der Kontrollen lag neben Calw in Knittlingen: Hier kontrollierten die Einsatzkräfte 27 Fahrzeugnutzer, die den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten sowie 8 Fahrzeugführer wegen verbotswidriger Nutzung eines Mobiltelefons.
3.) Kreis Freudenstadt:
Horb: 1 Verstoß eines Fahrzeugnutzers gegen die Gurtanlegepflicht
Ein weiterer örtlicher Schwerunkt der Kontrollen war in Seewald: Hier kontrollierten die Einsatzkräfte 6 Fahrzeugnutzer, die den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten sowie 1 Fahrzeugführer wegen verbotswidriger Nutzung eines Mobiltelefons.
4.) Stadtkreis Pforzheim:
5 Verstöße von Fahrzeugnutzern gegen die Gurtanlegepflicht
Die Betroffenen in allen vier Kreisen wurden jeweils gebührenpflichtig verwarnt oder es erwartet sie im Fall der verbotswidrigen Nutzung eines Mobiltelefons eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Allgemeine Informationen (bezogen auf das gesamte Bundesgebiet) zum Sicherheitsgurt:
Seitdem die Pflicht zum Anschnallen mit dem Gurt im Jahr 1976 (seit 1984 ist das Nichtangurten mit einem Bußgeld belegt) eingeführt wurde, ist die Zahl der Verkehrstoten diverser Statistiken zufolge signifikant zurückgegangen. Wenn alle Insassen von Pkw in Deutschland zu jeder Zeit korrekt angeschnallt wären, könnten rund 200 Verkehrstote und rund 1500 Schwerverletzte pro Jahr vermieden werden. Dies ist das wichtigste Ergebnis einer Auswertung der Unfallforschung der Versicherer (UDV).
Was das das Thema Ablenkung, also auch die verbotswidrige Nutzung eines Mobiltelefons, betrifft, gilt: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ungeteilte Aufmerksamkeit. Verschiedene Studien haben bestätigt, dass Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr eine große Gefahr darstellt.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 16-jähriger Jugendlicher steht im Verdacht, am Dienstagabend in Karlsruhe einen Lieferwagen sowie ein Wohnmobil in Brand gesetzt zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird der Verdächtige im Laufe des Mittwochs dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der junge Mann gegen 20:20 Uhr zunächst einen in der Eisenbahnstraße in Karlsruhe-Grötzingen geparkten Lieferwagen in Brand gesetzt haben, kurz darauf ein in der Tiengener Straße in Karlsruhe-Durlach abgestelltes Wohnmobil.
Passanten gelang es, den Brand an dem Lieferwagen noch vor Eintreffen der verständigten Polizei- und Feuerwehrkräfte zu löschen. Das Wohnmobil konnte hingegen erst nach vollständigem Ausbrennen durch die Feuerwehr gelöscht werden. Durch die Explosion einer in dem Wohnmobil befindlichen Gasflasche wurden zudem ein in der Nähe abgestellter Wohnwagen sowie ein Baum beschädigt.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf insgesamt ca. 50.000 Euro.
Im Zuge der unmittelbar eingeleiteten Fahndung wurde eine Polizeistreife nahe der zweiten Brandörtlichkeit auf den 16-jährigen Verdächtigen aufmerksam. Da sich im Laufe der Kontrolle der Tatverdacht gegen den Jugendlichen erhärtete, nahmen die Beamten ihn vorläufig fest.
Die Polizei im Haus des Jugendrechts hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Gegenstand der andauernden Ermittlungen ist u.a., ob der Beschuldigte auch für zwei weitere Brandereignisse am Dienstagabend in der Karlsruher Wald-und Oststadt verantwortlich sein könnte. Zudem prüfen die Ermittler, ob ein Tatzusammenhang zu den zurückliegenden Fahrzeugbränden im November und Dezember in Rheinstetten-Forchheim besteht.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
In der Nacht auf Dienstag, sind Unbekannte in den Kindergarten in Knittlingen eingedrungen.
Zwischen 18:00 Uhr und 07:15 Uhr drang die bislang unbekannte Täterschaft in den in der Brettener Straße befindlichen Kindergarten ein. Gestohlen wurden mehrere Elektrogeräte.
Der Polizeiposten Maulbronn bittet um die Mitteilung verdächtiger Beobachtungen oder anderer sachdienlicher Hinweise unter 07043 12100-0 oder beim Polizeirevier Mühlacker unter 07041 9693-0.
Zu einer Bedrohung und gefährlichen Körperverletzung unter Einsatz von Pfefferspray ist es am frühen Dienstagabend im Bereich des Pforzheimer Hauptbahnhof gekommen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlung zufolge trafen sich nach 17 Uhr, im Bereich eines Schnellrestaurants am Hauptbahnhof je zwei Kinder im Alter zwischen 12 und 13 Jahren. Im Zuge eines Gesprächs unter den Beteiligten soll ein 13-Jähriger einen messerähnlichen Gegenstand vorgehalten haben und drohte den beiden Geschädigten.
Im weitergehenden Verlauf verließen die Kinder das Gebäude. Nun setzte der 13-Jährige gegen den 12-jährigen Geschädigten Pfefferspray ein. Der zweite Geschädigte flüchtete im Vorfeld und wurde nicht verletzt.
Im Zuge der sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnten der 13-Jährige und sein 12- jähriger Komplize festgestellt und zur Polizei verbracht werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide den Erziehungsberechtigten übergeben.
Der 12-jährige Geschädigte wurde durch den Einsatz des Pfeffersprays leicht verletzt und konnte vor Ort behandelt werden.
Im Einsatz waren neben mehreren Funkstreifenwagen der Rettungsdienst und die Feuerwehr.
Die weitergehenden Ermittlungen zu den Geschehensabläufen werden vom Haus des Jugendrechts in Pforzheim geführt.
Nach einer vermeintlichen Schussabgabe am Dienstagabend in Mühlacker, Stadtteil Lomersheim wurde ein 44-jähriger Mann durch Polizeikräfte vorläufig festgenommen.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge soll ein Mann kurz vor 18.00 Uhr in Mühlacker Lomersheim an einem öffentlichen Platz einen Schuss, vermutlich in die Luft abgegeben haben. Dritte wurden hierbei nicht gefährdet.
In der Folge begab sich die Person weiter fußläufig in Richtung Otto-Aichele-Straße.
Zügig herbeieilende Polizeikräfte konnten in einem Wohngebäude in der Otto-Aichele-Straße eine verdächtige männliche Person feststellen. Spezialkräfte der Polizei nahmen nach 20 Uhr den 44-Jährigen, welcher sich alleine in der Wohnung befand, vorläufig fest.
Derzeit liegen keine konkreten Hinweise auf einen möglichen Einsatz einer scharfen Schusswaffe vor. Das Polizeirevier Mühlacker führt die weitergehenden Ermittlungen.
Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen zog sich der alkoholisierte Mann leichte Verletzungen zu und verbleibt im Polizeigewahrsam.
Während des Einsatzes wurde der Bereich um das betreffende Wohngebäude weitläufig abgesperrt. Vorsorglich waren Rettungskräfte im Einsatz.
Nach derzeitigem Kenntnisstand lag zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefährdung für Dritte vor.
Bei einem Verkehrsunfall sind am späten Samstagabend in Pforzheim drei Personen verletzt worden, zwei von ihnen schwer.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge war ein Renaultfahrer gegen 21:45 Uhr auf der Anshelmstraße unterwegs, als ein Mann offenbar versuchte, fußläufig die Fahrbahn zu überqueren. Der Renaultfahrer versuchte noch, dem Mann auszuweichen, erfasste ihn allerdings dann doch mit seinem Auto und kollidierte im Anschluss mit einem geparkten Mercedes. Durch den Unfall wurden der Mann sowie der Beifahrer im Renault schwer verletzt und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Renaultfahrer erlitt leichte Verletzungen. Nach ersten Schätzungen entstand Sachschaden von insgesamt rund 15.000 Euro.
Es liegen Hinweise darauf vor, dass dem Unfall ein Gerangel zwischen mehreren Personen an der späteren Unfallörtlichkeit vorausgegangen sein könnte. Offenbar war der Mann, der von dem Auto erfasst wurde, an dem Gerangel beteiligt und war in der Folge auf die Fahrspur des Renaultfahrers gelangt. Die Ermittlungen dauern an.
Das Polizeirevier Pforzheim-Nord bittet Zeugen darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-3211 zu melden.
Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr im Einsatz.
Bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden ist am heutigen Morgen eine 27-jährige Frau auf der Kreisstraße 4369 bei Neuweiler.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr gegen 08:00 Uhr eine 27-jährige Renault-Fahrerin die Kreisstraße 4369 von Zwerenberg in Richtung Simmersfeld.
In einer Linkskurve geriet die Fahrzeugführerin offenbar aufgrund Glätte und nicht angepasster Geschwindigkeit in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem Bus.
Die 27-Jährige verstarb am Unfallort. Die Busfahrerin wurde vorsorglich ärztlich betreut. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich sieben Schulkinder im Bus, wovon eines mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht wurde. Die anderen Schüler wurden durch die Feuerwehr in Simmersfeld gebracht und dort den Eltern überstellt.
Neben dem Rettungsdienst samt Notarzt waren Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung im Einsatz.
Die Freiwilligen Feuerwehren Altensteig und Simmersfeld waren mit 7 Fahrzeugen im Einsatz.
Die Kreisstraße musste für die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden – eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.
Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 70.000 Euro.
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Tübingen wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Die Verkehrspolizei in Freudenstadt führt die weitergehenden Unfallermittlungen.
Zwei Müllcontainer und ein E-Bike gerieten am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch in Oberreut und in der Südstadt aus bislang unbekannter Ursache in Brand.
Nach derzeitigen Erkenntnissen meldete eine Anwohnerin am Dienstagmorgen gegen 10:45 Uhr einen brennenden Müllcontainer in der Albert-Braun-Straße in Oberreut. Beim Eintreffen der alarmierten Kräfte stand ein Wertstoffcontainer vor einem Wohngebäude bereits in Vollbrand.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden Polizei und Feuerwehr erneut zu Bränden gerufen.
In der Marienstraße stand gegen 01:20 Uhr ein vor einem Mehrfamilienhaus abgestelltes E-Bike in Flammen. Glücklicherweise konnte das Übergreifen der Flammen auf Gebäude und abgestellte Autos verhindert werden. Die bisherigen Ermittlungen schließen einen technischen Defekt an dem Akku des Rades weitestgehend aus. Noch während die Einsatzkräfte vor Ort waren, wurde gegen 02:10 Uhr erneut ein brennender Müllcontainer gemeldet. Vor einem Anwesen in der Rüppurrer Straße war von einem Hinweisgeber Qualm aus einer großen Papiermülltonne bemerkt worden. Die eintreffende Polizei konnte den Brand selbständig mit einem Feuerlöscher aus dem Streifenwagen löschen.
Dank des raschen Einschreitens von Polizei und der Berufsfeuerwehr Karlsruhe gelang es in allen Fällen die Brände zu löschen und größere Sach- sowie Personenschäden zu verhindern. Die Höhe der entstandenen Sachschäden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen wurde die Polizei von Passanten auf zwei Personen aufmerksam gemacht, die kurz vor dem Bekanntwerden der Brände auf dem Werderplatz mit Feuer hantiert haben sollen. Beide Verdächtige werden als 30 bis 40 Jahre alte Männer beschrieben. Einer davon sei etwa 190 cm groß, habe kurze blonde Haare, eine normale Figur und trug eine gelbe Jacke. Der zweite Mann sei ca. 180 cm groß und habe einen dunklen Vollbart. Bekleidet war dieser mit einer schwarzen Jacke und einer sogenannten Bommelmütze. Die Fahndung verlief bislang ohne Erfolg.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-3411 mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt in Verbindung zu setzen.