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Nach einem Diebstahl eines E-Bikes am Sonntagmorgen in Karlsruhe-Durlach nahm die Polizei zwei Tatverdächtige vorläufig fest.
Ersten Erkenntnissen zufolge beobachtete eine aufmerksame Anwohnerin gegen 06:40 Uhr, wie zwei Männer ein am Eingang des Weiherhofbads abgestelltes E-Bike entwendeten und verständigte daraufhin die Polizei. Nachdem die Diebe das Fahrradschloss offenbar mit einem Werkzeug durchtrennt hatte, fuhr der 32-Jährige mit dem gestohlenen E-Bike davon, sein 22-jähriger Mittäter flüchtete zu Fuß.
Eine alarmierte Polizeistreife stellte den 32-jährigen
Tatverdächtigen kurz darauf in der Pfinztalstraße und unterzog ihn einer Kontrolle. Neben dem entwendeten Elektrofahrrad stellten die Beamten bei der Durchsuchung des Mannes und seiner mitgeführten Sachen mehrere Werkzeuge, Fahrradteile sowie Betäubungsmittel sicher.
Im Rahmen der Fahndung nahmen Polizeibeamten wenig später auch den vermeintlichen Mittäter des 32-Jährigen vorläufig fest.
Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten schließlich weitere Beweismittel auf.
Beide Beschuldigte wurden in der Folge zum Polizeirevier Karlsruhe-Durlach gebracht, wo sie nach Abschluss der ersten strafprozessualen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen wurden.
Ein 23-Jähriger wurde in der Nacht auf Samstag in der Karlsruher Oststadt offenbar Opfer eines Raubes. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen.
Ersten Feststellungen zufolge wartete der 20-Jährige am Samstag gegen 02:00 Uhr an der Haltestelle Gottesauer Platz/BGV auf einer Bank auf eine S-Bahn in Richtung Osten, als er von einem unbekannten Mann angesprochen und nach Feuer gefragt wurde. Nachdem sich der Geschädigte daraufhin umdrehte, verlor er wohl das Bewusstsein und kam erst nach einer unbekannten Zeit in einem Gebüsch nahe eines Versicherungsgebäudes wieder zu sich. In der Folge bemerkte der junge Mann, dass sein Mobiltelefon sowie eine geringe Menge Bargeld aus seiner Geldbörse fehlten und stellte eine blutende Verletzung in seinem Gesicht fest.
Anschließend fuhr der 20-Jährige nach Hause und erstattete am nächsten Tag Anzeige bei der Polizei.
Den Mann, der ihn an der Haltestelle ansprach, beschrieb der 20-Jährige als dunkelhäutigen Mann mit normaler Statur und kurzen schwarzen Haaren. Er habe eine dunkle Jeans-Hose und eine Steppjacke getragen. Weitere Informationen zur Personenbeschreibung liegen derzeit nicht vor.
Der genaue Geschehensablauf und ob der beschriebene Mann im Zusammenhang mit der Tat steht, ist derzeit Gegenstand der von der Kriminalpolizei geführten Ermittlungen.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Eingebrochen worden ist am Samstag in zwei Wohnungen in der Pforzheimer Südweststadt.
Nach bisherigem Kenntnisstand ist ein noch unbekannter Täter am Samstag in der Zeit von 12 Uhr bis kurz vor 24 Uhr gewaltsam in zwei Wohnungen in der Spichernstraße sowie der Dieselstraße eingedrungen. Im Inneren wurden jeweils mehrere Zimmer und Möbel durchwühlt. Die exakte Schadenshöhe ist derzeit noch Bestandteil der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es bereits im Verlauf der vergangenen Woche zu einem Einbruch in eine Wohnung in der Dieselstraße. Dort wurden neben Bargeld Schmuckgegenstände entwendet.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und prüft etwaige Tatzusammenhänge.
Personen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Wie bereits berichtet, löste eine anonyme E-Mail mit potenziell bedrohlichem Inhalt am Montagmorgen einen größeren Polizeieinsatz an der Draus Grund-und Gemeinschaftsschule aus. Die Polizei durchsuchte den gesamten Gebäudekomplex.
Die Durchsuchung wurde gegen 11:20 Uhr abgeschlossen. Im Rahmen des Einsatzes wurden keine verdächtigen Gegenstände aufgefunden. Anhaltspunkt für eine konkrete Gefahrenlage ergaben sich nicht.
Vom 28. Oktober bis zum 05. November 2023 findet in der Messe Karlsruhe in Rheinstetten die Verbrauchermesse offerta statt. Das Polizeipräsidium Karlsruhe ist mit einem umfangreichen Informations- und Beratungsangebot für Groß und Klein vertreten. Verschiedene Vorträge und Vorführungen runden das Angebot ab.
Sie finden uns täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr in der Halle 2 (Bauen), Stand L.19. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Prävention und Einbruchschutz
Das Referat Prävention ist an allen Tagen für Sie da. Unsere Kolleginnen und Kollegen beantworten wie gewohnt Ihre Fragen rund um die polizeiliche Verkehrsunfall- und Kriminalprävention.
Informationen zum Thema Einbruchschutz erhalten Sie von unseren Fachberatern der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Die Beratung erfolgt kostenlos, neutral und kompetent. Hier können Sie sich auch gleich einen Gutschein für eine sicherungstechnische Beratung bei Ihnen zu Hause sichern.
Einstellungsberatung
Junge Besucherinnen und Besucher, die am Polizeiberuf interessiert sind, haben die Möglichkeit, sich an den Wochenenden sowie am Mittwoch, den 01. November, bei unseren Einstellungsberaterinnen und -beratern über den Polizeiberuf zu informieren.
Vortragsangebote
Für unsere täglichen Impulsvorträge steht uns in uns in diesem Jahr die Blaulicht-Area zur Verfügung. Folgende Themen werden in unseren kurzweiligen Vorträgen behandelt:
- 11.00 Uhr: E-Mobilität (E-Fahrräder und E-Scooter)
- 13.00 Uhr: Gefahren im Internet (außer 28. Oktober und 05.
November)
- 13.30 Uhr: Straftaten an Seniorinnen und Senioren
- 14.00 Uhr Einbruchschutz
Vorführungen
Am Samstag, den 28. Oktober, und am Sonntag, den 05. November, wird unsere Polizeihundeführerstaffel im offerta-Einsatz sein und in der angrenzenden Blaulicht-Area die Arbeit mit Polizeihunden vorstellen. Unsere vierbeinigen Kollegen werden Ihnen einen interessanten Einblick in ihre Arbeit gewähren. Die Vorführungen beginnen jeweils um 13.00 Uhr.
Am Mittwoch, den 01. November um 14.00 Uhr, erwartet Sie auf der Hauptbühne in der Aktionshalle der Messe eine Sondervorstellung. Anhand eines Verkehrsunfalles werden die Polizei, die Feuerwehr, der Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk und die DLRG ihre Zuständigkeiten und Aufgaben vorstellen.
Unsere Angebote im Internet
Informationen rund um das Thema Verkehrsunfall- und Kriminalprävention, zum Opferschutz sowie zum Einbruchschutz finden Sie auch im Internet unter:
Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Karlsruhe und der Stadt Karlsruhe
Eine E-Mail eines bislang noch unbekannten Verfassers löste am Montagmorgen an der Drais Grund-und Gemeinschaftsschule in Karlsruhe einen größeren Polizeieinsatz aus. Der Schulkomplex wird derzeit vollständig durchsucht.
Am vergangenen Wochenende ging bei der Drais Gemeinschaftsschule eine anonyme E-Mail mit tendenziell bedrohlichem Inhalt ein. Als die E-Mail heute Morgen bekannt wurde, begann die Polizei den gesamten Schulkomplex zu durchsuchen.
Die meisten Schüler sammelten sich beim Eintreffen der ersten Polizeistreifen gegen 07:45 Uhr schon auf dem Schulhof des Geländes. Schüler, die sich bereits in den Gebäuden befanden, wurden von Lehrkräften geordnet aus den Gebäuden geleitet.
In Absprache mit den Schulleitungen wurde in den beiden betroffenen Schulen der Schulbetrieb für den heutigen Montag nicht aufgenommen. Mehrere Kinder wurden in einem Jugendhaus betreut, bis sie an ihre Angehörigen überstellt werden konnten.
Momentan werden die Räumlichkeiten der Grund-und Gemeinschaftsschule komplett durchsucht, hierzu werden auch Polizeihunde eingesetzt.
Derzeit liegen keinerlei Hinweise auf konkrete Gefahren für Schüler und Lehrer des Schulzentrums vor.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Urheberschaft der einsatzauslösenden E-Mail aufgenommen. Dem oder der Verantwortlichen drohen neben strafrechtlichen Konsequenzen auch zivilrechtliche Forderungen.
Einbrecher verschafften sich am Freitag gewaltsam Zutritt in ein Einfamilienhaus in Langensteinbach und flüchteten unerkannt mit ihrer Beute.
Nach den bisherigen polizeilichen Feststellungen gelangten die Diebe zwischen 14:30 Uhr und 17:30 Uhr über eine aufgehebelte Terrassentür in das Innere eines Hauses in der Kelternstraße. Im Anschluss durchsuchten sie sämtliche Räume und nahmen Schmuck im geschätzten vierstelligen Bereich an sich. Der entstandene Sachschaden beziffert sich auf etwa 500 Euro.
Wer verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Einbruch gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Nummer 07243-32000 in Verbindung zu setzen.
Nach einer Körperverletzung in der Nacht auf Sonntag an der U-Bahn-Haltestelle Durlacher Tor, bei der ein 20-jähriger schwere Gesichtsverletzungen davontrug, sucht die Polizei nach Zeugen.
Wie bislang bekannt, wartete der 20-Jährige am frühen Sonntagmorgen gegen 00:30 Uhr gemeinsam mit seiner Partnerin an der Haltestelle in Fahrtrichtung Durlach auf eine S-Bahn. Aus bislang unbekanntem Grund geriet er mit einem anderen Wartenden in Streit. Als dieser später gemeinsam mit seinem Begleiter die Haltestelle verließ, schlug er dem 20-Jährigen offenbar im Vorbeigehen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Anschließend verließen die beiden Männer die Haltestelle in unbekannte Richtung.
Der Geschädigte begab sich nach dem Angriff zunächst nach Hause. Nachdem er sich am Folgetag jedoch in ärztliche Behandlung begab, informierte er nachträglich die Polizei.
Eine Personenbeschreibung des mutmaßlichen Täters sowie dessen Begleiter liegen derzeit nicht vor.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 4907-0 mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Durlach in Verbindung zu setzen.
Zu einer Vielzahl von Betrugsanrufen ist es am Wochenende in Horb gekommen.
Die Mehrzahl der Anrufe fand am Freitag und Samstag, jeweils um die Mittagszeit unter der Variante „Schockanruf“ statt.
Bei derlei Anrufen meldet sich zunächst eine weinerliche Stimme, welche sich als naher Familienangehöriger ausgibt und behauptet, einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht zu haben. Noch bevor die Angerufenen Rückfragen stellen können wird das Gespräch in der Regel von einem vermeintlichen Polizeibeamten oder angeblichen Staatsanwalt übernommen, welcher sodann eine hohe Summe Bargeld fordert, um eine Inhaftierung des Familienmitglieds zu verhindern.
In allen registrierten Fällen erkannten die angerufenen Personen den Betrugsversuch.
Dennoch rät das Polizeipräsidium Pforzheim weiterhin zu Wachsamkeit und gibt folgende Verhaltenstipps:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Eine 61-jährige Frau ist am Freitagnachmittag in Hallwangen mit rund drei Promille gegen ein weiteres Fahrzeug gefahren und im Anschluss von der Unfallstelle geflüchtet.
Nach bisherigem Sachstand hatte die Frau ihren VW auf einem Supermarktparkplatz in der Silberwaldstraße abgestellt. Gegen 16:10 Uhr wollte die 61-Jährige ausparken und stieß hierbei mehrfach gegen das Heck eines neben ihr parkenden Citroen. Anstatt sich um die Schadensregulierung zu kümmern entfernte sich die Frau im Anschluss von der Unfallstelle. Kurze Zeit später konnte die sie fahrenderweise angetroffen und kontrolliert werden. Ein Atemalkoholvortest vor Ort bestätigte die absolute Fahruntauglichkeit der 61-Jährigen. Am Citroen war ein Sachschaden von geschätzten 1.500 Euro entstanden. Die Fahrerin musste eine Blutprobe und ihren Führerschein vorerst abgeben. Weiterhin wird sie sich in einem Strafverfahren unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen.