Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Leichte Verletzungen erlitt am Mittwochmorgen ein Radfahrer unmittelbar vor der Haltestelle Forchheim-Messe, als er beim Überfahren der Schienen von einer Straßenbahn erfasst wurde.
Ersten Erkenntnissen zufolge überquerte der 69-jährige Mann mit seinem Pedelec gegen 09:00 Uhr bei einem Fußgängerüberweg die Schienen und übersah hierbei eine aus Richtung Karlsruhe herannahende Straßenbahn. In der Folge kollidierte der Radler mit der Bahn und stürzte in das Gleisbett. Laut Zeugenaussage soll der 69-Jährige offenbar das Rotlicht der dortigen Fußgängerampel missachtet haben.
Bei der Kollision erlitt der Fahrradfahrer leichte Verletzungen, die nach der Erstversorgung durch einen Rettungswagen, in einem Krankenhaus medizinisch versorgt wurden.
Aufgrund des Unfalls kam es zu Beeinträchtigungen des Schienenverkehrs bis gegen 10:00 Uhr. Der Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.
Ein 19-Jähriger war am frühen Donnerstagmorgen mit rund 2,1 Promille am Steuer aus dem Verkehr gezogen worden, nachdem er zuvor mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vor einer Polizeikontrolle geflüchtet war und einen Unfall verursacht hatte.
Ein aufmerksamer Zeuge verständigte kurz vor 2:00 Uhr die Polizei, dass sich ein deutlich alkoholisierter Mann hinter das Steuer eines Fahrzeugs gesetzt hätte und davongefahren war. Polizeibeamten auf Streife bemerkte das gesuchte Fahrzeug in der Berliner Straße und beabsichtigten eine Personen- und Fahrzeugkontrolle durchzuführen. Als dies der Fahrer im Bereich der Zerrennerstraße wahrnahm, gab er Gas und setzte seine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit über die Goethestraße in Richtung Jahnstraße fort: Mit weiterhin deutlich überhöhter Geschwindigkeit raste das Fahrzeug, Marke Dodge, rücksichtslos weiter durch die Südweststadt. Es konnte sich so zunächst einer polizeilichen Kontrolle entziehen, da die verfolgenden Polizeibeamten besonnen reagierten und aus Gründen der Sicherheit auf eine weitere Verfolgung verzichteten.
Ein weiterer Zeuge meldete kurze Zeit später, dass der Fahrer eines Dodges im Bereich der Steubenstraße mehrere Stahlpfosten beschädigt hätte und auch Fahrzeugteile herumliegen würden. Hierbei handelte es sich offenbar um das zuvor geflüchtete Auto. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen traf ein Streifenwagen den verunfallten Dodge fahrenderweise im Bereich der Christinstraße an und die Polizeibeamten konnten ihn dort letztlich auch kontrollieren. Ein Atemalkoholvortest bei dem 19-jährigen Fahrer ergab einen Wert, der deutlich über 1,1 Promille lag und die absolute Fahruntauglichkeit indizierte. Der junge Mann musste eine Blutprobe abgeben. Es entstand ein Fremdschaden von rund 3.000 Euro. Der Schaden am Dodge wird auf rund 4.000 Euro geschätzt.
Den Heranwachsenden erwartet nun ein Strafverfahren anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle sowie Verbotenem Kraftfahrzeugrennen. Sein Führerschein wurde einbehalten und er darf bis auf weiteres keine fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeuge mehr führen.
Aufgebrochen worden ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Container eines Autowaschparks im Stadtteil Huchenfeld.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen verschaffte sich die noch unbekannte Täterschaft im Zeitraum von Dienstagabend bis Mittwochmorgen gewaltsam Zutritt in einen Container eines Waschparks in der Straße Oberer Hardweg.
Im Inneren brachen die Eindringlinge einen Wechselgeldautomaten auf und gelangten an das darin befindliche Münzgeld. Die exakte Höhe des entstandenen Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Der Polizeiposten in Tiefenbronn hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07231 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Auf zwei mobile Rechner hatte es am frühen Mittwochmorgen unbekannte Täterschaft abgesehen.
Offenbar gelangten der oder die Täter in der Zeit zwischen 01:00 Uhr und 11:45 Uhr auf noch unbekannte Art und Weise ins Innere des im Allmandweg abgestellten Peugeot. Anschließend wurden der Innenraum sowie der Kofferraum durchsucht. Letztlich nahm die Täterschaft die elektronischen Geräte im Gesamtwert von rund 900 Euro an sich.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Nagold unter der Telefonnummer 07452 9305-0 zu melden.
Von einem bislang unbekannten Mann sind am Montagnachmittag mehrere Personen im Pforzheimer Stadtpark belästigt worden; nun ermittelt die Kriminalpolizei.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen traf eine Frau, welche sich am Montagnachmittag gegen 16 Uhr im Stadtgarten im Bereich der Werderbrücke aufhielt, auf einen bislang unbekannten Mann. Dieser lehnte sich offenbar mit einer Hand an die Brücke, während er mit der anderen Hand an seinem Glied manipulierte.
Das Geschehen soll auch von einem vorbeifahrenden Fahrradfahrer beobachtet worden sein, welcher beim Anblick des Mannes mit dem Kopf schüttelte.
Der Exhibitionist wird wie folgt beschrieben: Etwa 40 Jahre alt, zwischen 170 und 180 Zentimeter groß, normale Statur, kurze, braune Haare, südeuropäisches Erscheinungsbild. Bekleidet war die Person mit einer braunen Cargohose sowie einem ärmellosen Hemd mit dunkelblauen / weißen Streifen.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, insbesondere den Fahrradfahrer, dem der Mann ebenfalls auffiel, unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Bei einer Kollision zwischen einer Straßenbahn und einem Auto in der Ebertstraße in Karlsruhe erlitten am Mittwochmorgen zwei Personen leichte Verletzungen.
Nach derzeitigem Sachstand befuhr ein 42-jähriger Autofahrer gegen 07.45 Uhr die Gebhardstraße in Richtung Ebertstraße. An der Kreuzung bog der 42-Jährige mit seinem Ford nach links auf die Ebertstraße ein und stieß hierbei mit einer Straßenbahn zusammen, die von der Haltestelle Barbarossaplatz gerade losfuhr.
Beide Insassen des Pkw erlitten Verletzungen. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe mehreren tausend Euro.
Die Verkehrspolizei sucht nun Zeugen, die insbesondere zu der Frage nach der Ampelschaltung zu diesem Zeitpunkt Auskunft geben können.
Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0721/944840 in Verbindung zu setzen.
Gleich mehrere Pkw beschädigte ein alkoholisierter Fahrer eines VW Golf am Mittwochabend in der Karlsruher Weststadt. Selbst die Beschlagnahme seines Führerscheins hinderte den 53-Jährigen nicht daran, sich nochmals hinter das Steuer seines Autos zu setzen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen verständigten Zeugen gegen 17 Uhr die Polizei, da ein offenbar betrunkener Golf-Fahrer in der Lessingstraße beim Einparken einen anderen Pkw beschädigt haben soll. Vor Ort bestätigte sich der Verdacht einer Alkoholisierung bei dem 53-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab ein Ergebnis von etwa 1,6 Promille. Der Unfallfahrer wurde von den Beamten mit auf die Dienststelle genommen, wo dieser eine Blutprobe abgeben musste. Bevor er das Polizeirevier wieder verlassen konnte, wurde außerdem sein Führerschein beschlagnahmt.
Nur kurze Zeit nachdem der 53-Jährige die Dienststelle verlassen hatte, meldeten Zeugen gegen 20 Uhr erneut einen offenbar alkoholisierten Verkehrsteilnehmer, der in der Lessingstraße einen Unfall verursacht haben soll. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um denselben Mann handelte, der kurz zuvor seinen Führerschein hatte abgeben müssen. Offenbar hatte sich der 53-Jährige – von den vorangegangenen polizeilichen Maßnahmen scheinbar wenig beeindruckt – wieder hinter das Steuer seines Golfs gesetzt. Dabei hatte er zunächst bei dem Versuch aus einer Parklücke auszuparken zwei vor ihm stehende Pkw beschädigt, indem er diese aufeinander schob. Anschließend war er außerdem noch gegen die Stoßstange eines weiteren geparkten Autos gefahren und in der Folge mit seinem Pkw von der Unfallstelle geflüchtet.
Der Unfallfahrer konnte schließlich unweit der Lessingstraße durch Polizeibeamte kontrolliert werden. Ein erneuter Atemalkoholtest brachte nun gar ein Ergebnis von knapp 2 Promille. Der 53-Jährige musste abermals eine Blutprobe auf der Dienststelle abgeben. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die eingesetzten Beamten und leistete außerdem körperlichen Widerstand.
Der Pkw wurde zur Verhinderung weiterer Trunkenheitsfahrten letztlich beschlagnahmt und von einem Abschleppdienst abgeschleppt.
Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf über 10.000 Euro geschätzt.
Bereits am Montagnachmittag ereignete sich auf der Landesstraße 564 ein Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr ein Lkw-Fahrer gegen 15:15 Uhr zwischen Fischweier und Marxzell auf der L564. In einer Rechtskurve überholte der bislang unbekannte Lastkraftwagenfahrer offenbar zwei Fahrradfahrer und fuhr über die durchgezogene Fahrbahnmarkierung. Auf der Gegenfahrbahn kam dem Lkw eine Autofahrerin entgegen. Um eine Kollision mit dem Lastkraftwagen zu verhindern, musste die 24-jährige Autofahrerin eine Vollbremsung durchführen. Ein hinter der jungen Frau fahrender Opel konnte daraufhin offenbar nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr dem Seat der 24-Jährigen auf. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Der Lkw-Fahrer setzte indessen ohne anzuhalten seine Fahrt fort. Laut Angaben der Unfallbeteiligten war die Ladefläche des unbekannten Lkw mit einer grünen Plane mit gelber Aufschrift verkleidet.
Die Verkehrspolizei sucht nun nach Zeugen. Insbesondere werden die beiden Fahrradfahrer gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die Verkehrspolizei Karlsruhe unter 0721 94484-0 entgegen.
Im Verlauf der letzten Woche abermals mit der Whatsapp-Betrugsmasche erfolgreich gewesen sind Betrüger im Landkreis Calw.
Die Geschädigte Person erhielt bereits gegen Ende der letzten Woche eine SMS-Nachricht von einer ihr bis dato unbekannten Mobilnummer. Der Verfasser gaukelte vor, ein Kind der Person zu sein und eine neue Handynummer zu haben.
Die weitere Konversation fand in der Folge über WhatsApp statt. Hierin täuschte das vermeintliche Kind eine finanzielle Notlage vor und brachte das Opfer durch geschickte Gesprächsführung dazu, eine Überweisung im mittleren dreistelligen Bereich auf ein unbekanntes ausländisches Konto zu veranlassen.
Erst nachdem das Opfer Kontakt mit dem tatsächlichen Nachwuchs hatte flog der Schwindel auf.
Die Polizei in Calw hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt erneut folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht
automatisch ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug
handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege,
etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder
Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere
Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und
überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der
Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter
und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über
Ihre Kanäle in den sozialen Medien.
Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ein traumatisches Erlebnis. Nicht nur der entstandene materielle Schaden, sondern die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl machen den betroffenen Menschen zu schaffen.
Vom Einbruchdiebstahl bleiben auch Gewerbe- und Dienstleistungsobjekte nicht verschont. Häufig entstehen in Zusammenhang mit diesem Delikt, teilweise verbunden mit Vandalismus, sehr hohe Schäden.
Die Polizei misst dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger einen sehr hohen Stellenwert bei und informiert die Bevölkerung deshalb über richtige Verhaltensweisen und notwendige Sicherungsmaßnahmen. Schließlich ist Vorbeugung die beste Möglichkeit, sich vor solchen Taten zu schützen.
Das Informationsfahrzeug des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg ist Karlsruhe an den folgenden Tagen unterwegs:
Montag, 11.09.2023, von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Karlsruhe-Durlach, Schloßplatz, vor der Karlsburg, Pfinztalstraße 9
Dienstag, 12.09.2023, 11:00 bis 14:00 Uhr; Karlsruhe-Oststadt, Durlacher Allee 31-33, vor dem Haupteingang des Polizeipräsidiums
Donnerstag, 14.09.2023, 10:00 bis 16:00 Uhr; Stutensee-Blankenloch, Rathausstraße 3, vor dem Rathaus
Freitag, 15.09.2023, 09:00 bis 14:00 Uhr; Waldbronn, Rathausmarkt 2
Im so genannten „i MOBIL“ bekommen Interessierte die richtigen Tipps zur Sicherung von Fenstern, Türen und anderen Bereichen des Hauses, der Wohnung oder auch des gewerblichen Objektes. Eine Vielzahl von Exponaten, von der einfachen Fenster- bzw. Türsicherung bis zur Überfall- und Einbruchmeldeanlage machen deutlich, wie man sich wirkungsvoll schützen kann.
Übrigens: Einbruchschutz lohnt sich! Mehr als 45% der versuchten
Wohnungseinbrüche scheitern an Sicherungstechnik!
Daher sollte man die Gelegenheit nutzen sich kostenlos und unverbindlich zu informieren. Die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle stehen dabei gerne für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.
„Die Polizei – Ihr Partner für Sicherheit – Wir beraten Sie gerne!“