Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Leicht verletzt wurde eine 59-jährige Motorradfahrerin bei einem Unfall mit einem Pkw am Mittwochmittag in Ettlingen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr die 59-Jährige mit ihrem Motorrad gegen 13:20 Uhr auf der Augustin-Kast-Straße. An der Kreuzung mit der Adolf-Kolping-Straße missachtete die Motorradfahrerin mutmaßlich die Vorfahrt einer von rechts kommenden 73-jährigen Pkw-Fahrerin. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge kam die Kradfahrerin zu Fall und zog sich dabei ersten Erhebungen zufolge leichte Verletzungen zu. Zur weiteren Abklärung wurde die 59-Jährige vom alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf mindestens 1.000 Euro geschätzt.
Am Mittwoch hat der sechste länderübergreifende Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum stattgefunden.
Beim insgesamt sechsten länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag beteiligten sich die Polizeien der Länder Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg.
Angehörige des Polizeipräsidiums Pforzheim waren ebenfalls in verschiedensten Einsätzen involviert und wurden durch Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Insgesamt waren über 130 uniformierte und zivile Kräfte während des Zeitraums von 6 bis 22 Uhr im Einsatz. Hinzu kamen Mitarbeiter des Gewerbe- und Eichamtes sowie der Steuerfahndung und der Stadt Calw.
Hauptziel war, die Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum, um die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken sowie Straftaten auch durch Kontroll- und Fahndungsaktionen effektiv zu bekämpfen.
Durch die Schwerpunktkontrollen und Präventionseinsätze wurde starke Präsenz im gesamten Präsidiumsbereich gezeigt.
Hauptaugenmerk, neben der Stärkung des Sicherheitsgefühls, lag auf der Bekämpfung der Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität, Kontrollen im Straßenverkehr sowie im Bereich des Jugendschutzes.
Bei den Präventionsmaßnahmen konnten etwa 150 Personen angesprochen und zu den verschiedenen Themenfeldern erreicht werden.
Im Rahmen der knapp 2000 polizeilichen Kontrollmaßnahmen wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim rund 550 Personen und circa 500 Fahrzeuge überprüft. Es wurden über 150 Straftaten / Ordnungswidrigkeiten festgestellt und zur Anzeige gebracht. Hierunter befanden sich unter anderem Verstöße gegen das Gaststättengesetz und die Gewerbeordnung sowie dem Betäubungsmittelgesetz. Die Ordnungswidrigkeiten ergaben sich hauptsächlich im Verkehrsbereich.
An sieben Fahrzeugen führten Verstöße zur Erlöschung der Betriebserlaubnis.
Zwei Fahrzeuglenker waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.
Im Rahmen des Sicherheitstages wurden ebenso vier Haft- / Vorführungsbefehle vollstreckt, ferner waren zwei kontrollierte Personen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.
Es konnten kleinere Mengen Betäubungsmittel sowie illegale Glücksspielgeräte sichergestellt werden.
Das Polizeipräsidium Pforzheim möchte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre aktive Unterstützung und ihre wertvolle Zusammenarbeit bedanken. Durch das gemeinsame Engagement konnte der 6. länderübergreifende Sicherheitstag erfolgreich dazu beitragen, die öffentliche Sicherheit zu verbessern und das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu stärken.
Die Polizei wird ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum fortsetzen und setzt auch auf die fortwährende Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern, um unsere Städte und Gemeinden sicherer zu machen.
Im Kampf gegen Fahrraddiebstahl hat das Polizeipräsidium Pforzheim eine Plakataktion gestartet.
Ziel der Aktion ist es, Fahrradbesitzer für die Notwendigkeit eines wirkungsvollen Diebstahlschutzes zu sensibilisieren. So heißt es auf den Plakaten: „Schützen Sie Ihr Fahrrad. Schließen Sie es immer wirkungsvoll ab!“. Polizeibeamte des Referats Prävention haben die Plakate am Mittwoch und Donnerstag an mehreren Stellen im Pforzheimer Stadtgebiet aufhängt, darunter auch im Bereich des Hauptbahnhofs. Auf den Plakaten befindet sich am unteren Rand auch ein QR-Code, über den per Mobiltelefon weitere Informationen zum Thema abrufbar sind.
Fälle von geklauten Fahrrädern waren im Stadtkreis Pforzheim zuletzt angestiegen: Einfache Fahrraddiebstähle von 49 im Jahr 2021 auf 57 im Jahr 2022. Bei schweren Diebstählen von Fahrrädern stieg die Anzahl von 71 auf 94 Fälle.
Neben Kontrollen während der Streifenfahrt sowie polizeilichen Ermittlungen soll die aktuelle Plakataktion dabei helfen, derartige Fälle von Fahrraddiebstählen zu bekämpfen.
Vier junge Männer sind am Mittwochabend mit ihrem VW von der Straße abgekommen und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden.
Nach derzeitigem Sachstand geriet der Pkw auf der Gündringer Straße, gegen 20:45 Uhr, offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit im Bereich einer Kurve ins Schlingern, kam dann von der Fahrbahn ab und prallte im weiteren Verlauf gegen einen Schuppen. Hierdurch wurde das Fahrzeug wieder zurück auf die Straße geschleudert, wo es letztlich stehen blieb. Zwei 18-Jährige wurden bei dem Unfall schwer, ein weiterer 18-Jähriger und ein 16-Jähriger leicht verletzt. Derzeit laufen die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Fahrereigenschaft. Am nicht mehr fahrbereiten Pkw entstand Sachschaden von geschätzten 1.500 Uhr, an der Scheune dürfte sich der Schaden auf rund 15.000 Euro belaufen.
Bislang Unbekannte sind in der Zeit von Dienstag auf Mittwoch in die Büroräumlichkeiten des Wertstoffhofes im Pforzheimer Stadtteil Eutingen eingebrochen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen sind die bislang noch unbekannten Einbrecher gewaltsam in das Büro des Wertstoffhofes in der Julius-Heydegger-Straße eingedrungen. Die Eindringlinge entwendeten aus dem Inneren Lebensmittel und Bargeld im unteren dreistelligen Bereich.
Der Polizeiposten Kieselbronn hat die weitere Sachbearbeitung übernommen. Zeugen, sowie Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Rufnummer 07231 186-3211 in Verbindung zu setzen.
Eine 50-Jährige ist am Mittwochmorgen in Brötzingen von einem Mann zunächst angesprochen und dann unvermittelt ins Gesicht geschlagen worden.
Mit derzeitigem Sachstand schob die Frau ihr Fahrrad, gegen 09:50 Uhr, auf dem Fuß-/Radweg am Enzufer entlang, als sie kurz nach dem Übergang auf den Gehweg der Fritz-Ungerer-Straße von einem unbekannten Fahrradfahrer überholt wurde. Wenige Meter weiter hielt dieser an, stellte sein Fahrrad ab und geht zu Fuß auf die 50-Jährige zu. In einer ihr unbekannten Sprache sprach er im Anschluss die Frau an, gestikulierte hierbei und schlug ihr unvermittelt mit der Hand ins Gesicht. Im Anschluss ging er zurück zu seinem Fahrrad und fuhr davon.
Offenbar gab es nach dem Vorfall im Bereich der Straße „Am Mühlkanal“ noch einen Wortwechsel zwischen dem Täter und einem unbekannten Fahrzeugführer, welche ein weißes Fahrzeug mit Pforzheimer Kennzeichen fuhr. Im Anschluss fuhr der Täter mit seinem Fahrrad in Richtung Stadt davon.
Der Gesuchte kann wie folgt beschrieben werden:
Er war etwa 30 Jahre alt, 170 cm groß und dunkelhäutig mit krausem Haar, welches er in der Mitte etwas länger war. Bekleidet war er mit einem langärmeligen, rot-grau karierten Hemd. Sein Gefährt war ein älteres Fahrrad mit einem Fahrradkorb auf dem Gepäckträger.
Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können und insbesondere der Fahrzeugführer des weißen Pkw, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 07231 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Weitergeleitete Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Einsatz:
Heute Nachmittag ist ein Kanufahrer auf dem Rhein verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen riefen gegen 16:45 Uhr Passanten die
Rettungskräfte und meldeten ein gekentertes Kanu. An diesem hielt sich noch eine Person fest. Das Boot trieb schließlich auf die
rheinland-pfälzische Seite und die Person konnte von der Feuerwehr Leimersheim geborgen werden. Der Mann kam nach einer
ersten medizinischen Versorgung in einem lebensbedrohlichen Zustand in ein Krankenhaus. Was genau mit dem Kanufahrer auf
dem Wasser geschehen ist, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Karlsruhe.
Ein Fußgänger erlitt am Mittwochvormittag schwere Verletzungen, als ihn ein Pkw an einem Fußgängerüberweg erfasste.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge überquerte der 73-Jährige gegen 10:35 Uhr die Rheinstraße im Bereich der Einmündung Daimlerstraße an einem Zebrastreifen. Eine in Richtung Innenstadt fahrende 85-jährige Seat-Fahrerin übersah den Fußgänger wohl und kollidierte frontal mit ihm. Der Mann wurde schwer verletzt und musste vom alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Ein 56-jähriger Mann ist dringend verdächtig, am Dienstagabend einen 43-Jährigen mit einer Glasflasche verletzt und zu einem späteren Zeitpunkt einen Streifenwagen beschädigt sowie Polizeibeamte beleidigt, bedroht und tätlich angegriffen zu haben.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet der 56-Jährige gegen 18 Uhr im Bereich Friedrichsplatz mit einem 43-Jährigen in Streit. Im weiteren Verlauf soll der Beschuldigte dem Geschädigten mit dem Flaschenhals einer Glasflasche in die Rippen und das Gesicht gestoßen haben.
Als dem Beschuldigten einige Stunden später aufgrund einer vorangegangenen Sachbeschädigung (Tritte gegen Polizeifahrzeug) am Europaplatz durch Polizeibeamte der Beseitigungsgewahrsam erklärt worden war, soll der Beschuldigte die Beamten beleidigt und bedroht sowie nach diesen getreten haben.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird der Beschuldigte heute dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Bei einem Unfall im Pforzheimer Stadtteil Brötzingen mit zwei beteiligten Fahrzeugen ist am späten Dienstagabend eine Person leicht verletzt worden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 27-jähriger Fahrer mit seinem VW gegen 22 Uhr die Wildbader Straße stadteinwärts. Eine BMW-Fahrerin befuhr die Habermehlstraße in Richtung Dietlinger Straße. Im Kreuzungsbereich der Wildbader Straße und Habermehlstraße zeigte die Lichtzeichenanlage für den VW-Fahrer rot und für die BMW-Fahrerin grün. Der 27Jährige missachtete das Rotlicht, in Folge dessen es zum Zusammenstoß im Kreuzungsbereich kam.
Durch den Unfall wurde die BMW-Fahrerin leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Der entstandene Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 40.000 Euro belaufen.
Das Polizeirevier Pforzheim-Süd hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet, insbesondere den Busfahrer, der mit seinem Linienbus zum Unfallzeitpunkt hinter dem schwarzen BMW auf der Habermehlstraße fuhr und aufgrund des Verkehrsunfalls eine Vollbremsung einleiten musste, sich unter der Rufnummer 07231 186-3311 zu melden.