Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Ein Mitarbeiter der Gemeinde Pfinztal ist am Mittwochnachmittag bei der Durchführung von Straßenarbeiten an der Bundesstraße 10 von einem Auto angefahren und dabei leicht verletzt worden. Die Unfallverursacherin entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.
Nach derzeitigen Erkenntnissen führten Gemeindemitarbeiter Arbeiten am Straßenrand der B10 zwischen Berghausen und Söllingen durch. Gegen 14:00 Uhr scherte eine Autofahrerin – vermutlich aufgrund von Gegenverkehr – in die abgesicherte Arbeitsstelle ein. Dabei touchierte der rechte Außenspiegel des Pkw den Arm eines Arbeiters, der dabei leicht verletzt wurde.
Die Autofahrerin setzte anschließend ihre Fahrt in Richtung Söllingen fort. Bei dem Pkw soll es sich um einen dunkleren Kleinwagen der Marke Skoda mit Pforzheimer Kennzeichen gehandelt haben.
Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zur Unfallverursacherin geben können, werden gebeten, sich unter 0721 944840 bei der Verkehrspolizei zu melden.
Schwere Verletzungen hat am Dienstagnachmittag ein 12-jähriger Jugendlicher erlitten als er in Pforzheim die Christophallee überqueren wollte und hierbei von einem Auto angefahren worden ist.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 45-jähriger Autofahrer die Christophallee auf dem rechten Fahrstreifen und beabsichtigte nach rechts in die Hohenzollernstraße einzufahren. Zu diesem Zeitpunkt standen weitere Fahrzeuge an der Rotlicht anzeigenden Ampel für Linksabbieger und Geradeausfahrer.
Offenbar querte der Jugendliche die Christophallee von links nach rechts zwischen den stehenden Fahrzeugen hindurch. Durch den Pkw-Lenker wurde der Fußgänger scheinbar erst erkannt, als dieser mittig auf seiner Fahrspur stand. In der Folge kam es zur Kollision zwischen dem Auto und dem 12-Jährigen, wodurch dieser zu Fall kam. Durch das Unfallgeschehen zog sich der Jugendliche schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden mussten.
Was als ein virtueller Flirt begann, hat für eine Frau aus dem Kreis Freudenstadt offensichtlich mit einem bösen Erwachen und dem Verlust von mehreren Tausend Euro geendet.
Ein kurzer Chat oder eine nette Mail von einem Unbekannten – das so genannte Love- oder Romance-Scamming fängt harmlos an. Die Scammer suchen auf Online-Partnerbörsen oder in sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook nach Opfern und durchforsten dort die Mitgliederlisten. Eine kurze Online-Einladung zum Chat dient vielen als Erstkontakt.
Um sich beim potenziellen Opfer interessant zu machen, legen sich Romance-Scammer ungewöhnliche Lebensgeschichten zu – und sie hinterlassen immer einen seriösen Eindruck.
Scamm-Männer geben sich als Ingenieure, Architekten, Soziologen, Konstrukteure in der Ölindustrie, als Tierärzte, Computerspezialisten und US-Soldaten aus. Auf den Fotos des Scammer-Profils bekommen weibliche Opfer eine attraktive weiße Person präsentiert – die Bilder sind allerdings gestohlen. Und auch wenn der „Neue“ vorgibt, in Amerika oder im europäischen Ausland zu leben, so sitzt er wahrscheinlich in Westafrika. Davon merken die Opfer allerdings nichts, denn diese Chat-Bekanntschaften sprechen perfekt Englisch oder benutzen kostspielige Übersetzungstools für ihre Mails.
Scamm-Frauen geben sich bevorzugt als Krankenschwestern, Ärztinnen, Mitarbeiterinnen im Waisenhaus oder als Lehrerinnen, Schauspielerinnen sowie als Geschäftsfrauen jeder Art aus. Die Frauen auf den Bildern in Netzwerken und auf Dating-Seiten sind äußerst attraktiv. Aber auch diese Bilder sind meist gestohlen oder einzig für das Scamming fotografiert worden. Das ist an Fotostrecken mit ähnlichen Posen und Kleidung zu erkennen. Viele Frauen geben sich als Russinnen aus. Sie können aber auch aus Südamerika, Thailand, Afrika oder Europa stammen. Auch alle Scamm-Frauen beherrschen die englische Sprache, manchmal sogar die deutsche Sprache, perfekt.
Im konkreten Fall aus dem Kreis Freudenstadt fand der erste Kontakt zwischen der Geschädigten und dem Betrüger via Facebook statt. Man tauschte Mobilnummern aus und unterhielt sich in der Folge unter anderem per Whatsapp. Der angebliche Flirtpartner brachte die Frau durch geschickte Kommunikation über die Zeit dazu, ihm zweimal eine vierstellige Summe, es handelt sich insgesamt um mehrere Tausend Euro, auf ein Konto zu überweisen. Beide Parteien hielten über Wochen Kontakt und es gelang dem Betrüger offensichtlich, die emotionale Bindung der Geschädigten zu ihm weiter auszubauen. Als der niederträchtige und hochprofessionelle Schmierenkomödiant dann jedoch erneut Geld in Form von Guthabenkarten forderte, wurde die Frau misstrauisch und sie verständigte schließlich am Montag die Polizei.
Das zuständige Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen.
Tipps und Hinweise Ihrer Polizei:
Wie erkenne ich einen Romance- oder Love-Scammer?
1. An der Kontaktaufnahme:
Über Netzwerke oder Dating-Seiten kommen Scammer an Mailadressen. Eine knappe Mail in englischer Sprache mit einer Einladung zum Chat dient als Lockmittel. Da die Betrüger oft mit deutschen Mailadressen arbeiten, ist selten ersichtlich, dass sich hinter den netten Zeilen ein Scammer verbirgt. Finger weg von Chatnamen mit ungewöhnlichen Zeichen (z.B. Prozentzeichen) – diese schicken mit ihren Nachrichten Software mit, die dem Computer schaden kann.
2. An der Sprache:
Die Betrüger kommunizieren meistens in gutem Englisch. Insider gehen davon aus, dass rund 95 Prozent der englisch sprechenden Kontakte auf deutschen Dating-Seiten Romance- oder Love-Scammer sind. Allerdings gibt es auch viele, die perfekt Deutsch sprechen.
3. An den Bildern:
Scamm-Frauen locken ihre Opfer bevorzugt mit schönen Fotos, auf denen sie oft leicht bekleidet zu sehen sind, während Scamm-Männer häufig Fotos von uniformierten Männern nutzen.
4. Am Inhalt der Mails:
Scammer überhäufen ihre Opfer schon nach dem ersten Kontakt mit ellenlangen Briefen voller schwülstiger Liebesschwüre. An den überbordenden Liebeserklärungen und Liebesbekundungen sind sie leicht zu erkennen. Aber es geht auch anders: Seriös wirkende Mails sollen das Interesse wecken. Oft wollen die Scammer alles über ihr Opfer wissen: Hobbys, ehemalige Partner, Kinder, Freunde, auch der Glaube an Gott spielt immer eine Rolle. Wichtig: Die Scammer bezeichnen ihre neuen Partner schon bald als „Ehemann“ oder „Ehefrau“ und schmieden Heiratspläne. Deswegen scheint die Bitte um ein Visum oder ein gemeinsames Konto gerechtfertigt.
5. An Verbindungen nach Westafrika/Russland/Südostasien:
Ob Geschäftsreise oder familiäre Probleme, es gibt vielfältige Gründe für eine Verbindung nach Nigeria, Ghana usw. Frauen hingegen leben oft in osteuropäischen / südostasiatischen / südamerikanischen Ländern.
6. An Bitten um Geld / Visum / Päckchen- oder Briefversand / gemeinsames Konto:
Es gibt viele Gründe, das Opfer um Geld zu bitten. Weigert es sich, Geld zu schicken, finden Betrüger andere Wege. Gefälschte Schecks, die in Deutschland eingezahlt werden sollen, gehören dazu. Momentan sehr stark ausgeprägt ist der Wunsch nach einer Einladung nach Deutschland. Hier wollen die Betrüger nicht nur auf Kosten ihrer Opfer leben, sondern auch weiterhin im Auftrag der Nigeria Connection tätig sein. Die Betrüger schaffen es auch, geschickt die Opfer für ihre Zwecke zu missbrauchen, beispielsweise sollen diese Briefe oder Päckchen an dritte Personen verschicken. Scam-Frauen erbetteln sich häufig Einladungen nach Deutschland. Oft geben die Betrüger vor, ein gemeinsames Konto mit dem Opfer eröffnen zu wollen und bitten um Kopien von Ausweisen. Die Daten werden für Fälschungen von Pässen genutzt.
UNSER TIPP:
Geben Sie den Namen Ihres / Ihrer Internetbekanntschaft mit dem Zusatz „Scammer“ beispielsweise bei Google ein. Die Suchmaschine kann in vielen Fällen einen Verdacht bestätigen. Falls Sie ein Bild mitgeschickt bekommen haben, können Sie mithilfe der umgekehrten Bildersuche zusätzliche Informationen zu dem Bild erhalten.
Es ist außerdem sinnvoll, dass Sie für Online-Kontaktbörsen oder für den digitalen Schriftverkehr mit einem Unbekannten eine alternative E-Mail-Adresse benutzen. So können Sie verhindern, dass Sie im Fall eines Betrugs Ihren Hauptmailaccount löschen müssen.
Was tun, wenn ich gescammt wurde?
- Person blockieren
- Anfragen ignorieren
- Beweise sichern
- Hilfe holen: Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei.
Am Dienstagabend ereignete sich in der Karlsruher Innenstadt ein Verkehrsunfall zwischen einer S-Bahn und einem Pkw.
Nach derzeitigen Erkenntnissen stellte ein Fahrzeugführer seinen Pkw in einer Parkbucht an der Kriegsstraße ab. Das Heck des geparkten Pkw ragte hierbei offenbar etwas zu weit in das dortige Gleisbett hinein. In der Folge fuhr gegen 18:50 Uhr eine Straßenbahn an dem abgestellten Mercedes vorbei und touchierte diesen im Heckbereich. Durch die Kollision entstand ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich. Verletzt wurde bei dem Verkehrsunfall glücklicherweise niemand. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die Bahnstrecke kurzzeitig gesperrt.
Schwer verletzt worden ist am Dienstagvormittag ein Fahrer eines Leichtkraftrades nachdem er mit einem Pkw kollidierte und anschließend stürzte.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr der 69-jährige Zweiradfahrer gegen 10:45 Uhr die Landestraße 346 von Igelsloch kommend in Fahrtrichtung Schömberg. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet der Motorradfahrer aus bislang ungeklärter Ursache in die Gegenfahrbahn, auf welcher ihm ein Autofahrer in einem Skoda entgegenkam.
In der Folge kam es zur Kollision der beiden Fahrzeugseiten, wodurch der Motorradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und nach links von der Fahrbahn abkam. Im Grünstreifen prallte der Mann gegen eine Betonabflussrinne und zog sich hierbei schwere Verletzungen im Beinbereich zu. Er wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.
Der Schaden an den beiden Fahrzeugen wird mit etwa 7.000 Euro beziffert.
Unbekannte brachen in der Nacht von Montag auf Dienstag in eine Kindertagesstätte und eine Kirche im Stadtteil Durlach ein.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Einbrecher in der Zeit zwischen Montagabend 19:00 Uhr und Dienstagmorgen 07:25 Uhr gewaltsam Zutritt zu einer Kita in der Weiherstraße. Im Inneren des Gebäudes durchsuchten sie anschließend ein Büro und entwendeten Bargeld in bislang unbekannter Höhe.
Vermutlich die gleichen Täter drangen in der Nacht auf Dienstag in die nachgelegene St. Peter und Paul Kirche ein. Die Unbekannten öffneten mehrere Schränke in der Sakristei, entwendeten nach derzeitigem Sachstand jedoch nichts.
In beiden Fällen verursachten die Diebe ein Sachschaden im vierstelligen Bereich.
Die Kriminaltechnik des Polizeipräsidiums Karlsruhe sicherte Spuren an den Tatorten.
Das Polizeirevier Karlsruhe-Durlach hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0721 4907-0 zu melden.
Schwerste Verletzungen erlitt am Dienstagmittag eine Frau in der Jahnstraße in Eggenstein, als sie von einer Straßenbahn erfasst wurde.
Zeugen berichteten, dass die Dame gegen 12.20 Uhr offenbar ins Gleisbett fiel und zwischen zwei, miteinander verbundenen Straßenbahnen geriet. Hierbei erlitt die 80-jährige Frau schwere Verletzungen an einem Bein und kam zur weiteren ärztlichen Versorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Ein 20-Jähriger ist dringend verdächtig, am 22.03.2023 die Pächterin einer Tankstelle in Bretten überfallen zu haben, als diese gerade mit den Tageseinnahmen in einer mitgeführten Tasche das Tankstellengebäude verlassen hatte und im Begriff war, in ihr Fahrzeug zu steigen. Er soll sich der Geschädigten zügig von hinten genähert und sodann mit solcher Wucht an der Tasche gerissen haben, dass der Trageriemen der Tasche riss und die Geschädigte zu Fall kam. Im Anschluss flüchtete der Mann zu Fuß mit der Tasche mitsamt den Tageseinnahmen.
Dank einer aufmerksamen Zeugin, die den Mann mit über den Kopf gezogener Sturmmaske vor Begehung der Tat bemerkt und umgehend die Polizei verständigt hatte, konnte der Tatverdächtige im unmittelbaren Anschluss von einer Polizeistreife verfolgt und schließlich vorläufig festgenommen werden. Am Folgetag erließ der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten.
Die nachfolgenden Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal führten nun zur Festnahme von drei mutmaßlichen Mittätern. Die Männer im Alter zwischen 20 und 21 stehen im Verdacht, bei der Planung bzw. Durchführung der Tat mitgewirkt zu haben. Die drei Männer wurden im Laufe der letzten Tage vorläufig festgenommen und ebenfalls auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt, der jeweils Haftbefehl erließ.
Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den einzelnen Tatbeiträgen der Beschuldigten, dauern an.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Am Montagabend nahm die Polizei in Grötzingen einen seit langem umtriebigen Reifenstecher vorläufig fest.
Der 81-jährige Verdächtige steht im Verdacht, in den vergangenen rund zwei Jahren die Reifen von weit über 100 Fahrzeugen aufgestochen zu haben. In einer koordinierten Aktion von Streifen- und Ermittlungsdienst des Polizeireviers Karlsruhe-Durlach konnte der Gesuchte nun ermittelt werden. Bei seiner Festnahme zeigte er sich kooperativ. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 20.000 Euro geschätzt.
Der Beschuldigte wird sich nun wegen fortgesetzter Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen strafrechtlich verantworten müssen.
Einfach davongefahren ist ein noch unbekannter Autofahrer, nachdem er im Zeitraum zwischen Sonntag und Montag ein anderes Auto beschädigte.
Nach derzeitigem Kenntnisstand kommen für die Beschädigung zwei Örtlichkeiten in Frage. Zum einen der Bahnhofsplatz am Sonntag zwischen 13.45 Uhr und 22.00 Uhr, zum anderen die Stadionstraße von Sonntag, im Anschluss, auf Montag bis etwa 14.30 Uhr.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Unfallverursacher einfach davon. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte es sich bei dem Verursacherfahrzeug um einen blauen Wagen handeln.
Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 5.000 Euro.
Das Polizeirevier Horb bittet Zeugen oder Hinweisgeber darum, sich unter der Rufnummer 07451 960 zu melden.